Wieso ohne Macht und Wut? Wenns opportun ist, wird beides schnell beigestellt

Miesepeter, Samstag, 22.08.2020, 22:26 (vor 2092 Tagen) @ Linder2554 Views
bearbeitet von Miesepeter, Samstag, 22.08.2020, 22:49

Ein weiser Beitrag, Linder, aber eines möchte ich ergänzen:

Unser Kernproblem ist ein disfunktionales, weil ungerechtes Geldsystem. Alle weiterhin daraus entstandenen Probleme sind Folgeerscheinungen, ergo lediglich Symptome, nicht aber die Ursache.

Nun, dieses Problem wird doch jetzt in Angriff genommen. Das Geldsystem erfüllt seine Funktion nicht mehr ausreichend (= maximale Wirtschaftsleistung durch Selbstverpflichtung zu erzwingen), also wird es repariert werden, damit es das wieder erfüllt. Dafür muss die alte Version überarbeitet werden, davon verabschiedet sich die Bevölkerung aber nur ungern: schliesslich verschwinden damit auch der Grossteil ihrer imaginären Guthaben, Forderungen und Ansprüche....

Will ich also grundsätzlich Änderungen herbeiführen, muss ich das System ändern. Die Masse hat davon keine Ahnung, rennt zwar wie kopflose Hühner auf Demos herum und folgt selbsternannten Messiasen, dringt jedoch gedanklich nicht zum Kernproblem vor, sondern lässt sich davon ablenken.

Ja, aber dafür dienen doch alle diese Veranstaltungen: von Covid bis BLM, von FFF bis zur Massenimigration, um einerseits die Massen in kleine, sich gegenseitig schwächende Fraktionen zu zersplittern, so dass andererseits dort, wo die Kernprobleme liegen, ungehindert durchregiert werden kann. Je mehr die Leute darauf anspringen, um so schneller wird auch das Wirtschafts- und Geldsystem reformiert werden können. Von den Strategen der Macht natürlich, anders ist es ohnehin nicht möglich. Aber von dort werden vermutlich auch die Demonstrationen orchestriert, das passt schon.

Für einen echten, ehrlichen Umsturz sind die Massen noch gar nicht bereit, dafür fehlt ihnen die Eigenständigkeit im Denken und Handeln.

Das war noch nie anders, Gustave Le Bon hat bereits vor 200 Jahren darüber ein unterhaltsames Büchlein verfasst.
Fur einen Umsturz benötigt es auch keine Eigenständigkeit im Denken und Handeln, sondern genau das Gegenteil, aufgestaute Wut und Verbitterung, die sich in den Mut der Verzweifelung wandelt und bereit ist, alles wegzuwerfen, egal was komme, weil es schlechter ja nicht mehr kommen könne.

(Danach, wenn man keinen grossen Bruder im Westen hat, der einen in sein Sozialsystem aufnimmt, wird es dann natürlich erst mal richtig schlecht, denn es erfolgt ja erst nach dem Umsturz der völlige Zusammenbruch des Alten, welches bis dahin noch notdürftig zusammengeflickt wurde)

Gruss,
mp


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