Wie man trotz Unbelastetheit mit Wissen in der Wissenschaft zu aussagekräftigen Ergebnissen gelangt
Servus Mephistopheles!
Hier die Erklärung
https://www.zinsen-berechnen.de/mehrwertsteuer-umsatzsteuer/pauschalieren-optieren-mehr...M.f.G.
Rotti
Hallo Rotti, das ist in der Wissenschaft sehr häufig der Fall, dass man einfach nicht ausreichend Daten zur Verfügung hat, zum Beispiel bei der Wettervorhersage. Da reichen die Daten nie.. Man behilft sich dabei mit plausiblen Schätzungen und Erfahrungswerten aus der Vergangenheit.
Nehmen wir die Landwirtschaft und die Erfahrungen aus der Vergangenheit, woraus natürlich alle anderen intelligent genug sind, daraus zu lernen, nicht aber die Landwirtschaft. So traf sie natürlich auch die Dürre 2018 völlig unvorbereitet.
Nun sagt allerdings die Erfahrung mit den Landwirten, dass diese, wenn sie etwas selber verbockt haben, natürlich umgehend Schadensersatz von anderen für die eigene Unfähigkeit einfordern.
So war es auch 2018 beim Bauernverband und den Ernteausfällen wegen Dürre. Das liefert mir aber eine durchaus tragfähige Grundlage für plausible Schätzungen.
Was war geschehen? Der Bauernverband konstatierte Ernteausfälle von +1 Mrd. , also mindestens eine Milliarde und mehr.
Der Bund und die Länder, denen die Daten vorliegen, kam auf 228 Mio., also etwa ein Viertel.
Wie ist das zu erklären?
Ich habe keinen Zweifel daran, dass die Landwirte ihren Schaden korrekt angegeben haben
und dass der bei weit über 1 Mrd. lag.
Der Bund, aber auch nicht dumm, und dem die Zahlen vorliegen, hat einfach die Zahlen genommen, die die Landwirte in den Vorjahren bei ihren Steuererklärungen angegeben haben und kam so, ebenfalls kosrrekt, auf etwa 1/4 der Summe. Wer für seinen Betrieb einen Umsatz von 50.000 € angibt kann nicht plötzlich bei 30% Ernteausfall einen Schaden von 60.000 € haben.
Ist eben dumm gelaufen für die Landwirte.
Aber ganz so schlimm kam es dann doch nicht. Durch Mauscheleien sollen sich die 228 Mio noch auf 340 Mio erhöht haben, also die Hälfte mehr.
Gruß Mephistopheles