Ifo -Institut: Stellenabbau bei ca. 20% der Unternehmen.. Gewinneinbruch Adidas als Bsp. Handel

Centao, Montag, 27.04.2020, 13:11 (vor 2104 Tagen) @ Centao1332 Views

Börse online:

Fast ein Fünftel der deutschen Unternehmen planen dem ifo-Institut zufolge im Zuge der Virus-Krise einen Stellenabbau. 18 Prozent der Firmen wollten Mitarbeiter entlassen oder befristete Verträge nicht verlängern, teilte das Institut am Donnerstag unter Berufung auf seine April-Umfrage mit.

Fast 50 Prozent der Firmen würden Kurzarbeit fahren. "Für viele Unternehmen ist Kurzarbeit ein Mittel der Wahl, um kurzfristige Umsatzausfälle abzufedern und ihre Belegschaft zu halten", erklärte der Leiter der ifo-Befragungen, Klaus Wohlrabe.

Einen Stellenabbau planten in der Industrie und bei den Dienstleistern jeweils 20 Prozent, im Handel 15 Prozent und nur zwei Prozent auf dem Bau, hieß es.

Im Handel befänden sich Mitarbeiter derzeit bei 55 Prozent der Unternehmen in Kurzarbeit, in der Industrie bei 53 Prozent, bei Dienstleistern 48 und auf dem Bau 37 Prozent. Für einen Antrag auf Kurzarbeit müssten zunächst Überstunden und Zeitguthaben abgebaut werden. Diese Maßnahmen hätten 69 Prozent der Firmen veranlasst.

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Adidas heute: 95% Gewinneinbrauch im Quartal I/2020. Davon abgesehen, das dieses Geschäftsmodell faktisch nur "geprüfte" Asienware in die Welt sendet & 100% online gehen könnte.., zeigt folgende Nachricht:

"Der Sportartikelhersteller Adidas hat im ersten Quartal wegen der Corona-Pandemie einen Umsatz- und Gewinneinbruch erlitten. Der Gewinn aus den fortgeführten Geschäftsbereichen sank um 97 Prozent auf 20 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Montag in Herzogenaurach mitteilte. Der Umsatz ging um 19 Prozent auf 4,75 Milliarden Euro zurück. Für das zweite Quartal kündigte Adidas einen nochmals stärkeren Rückgang bei Umsatz und Ergebnis an. Weiterhin seien weltweit mehr als 70 Prozent der Läden geschlossen, hieß es. Einen Ausblick für 2020 gab Adidas weiter nicht ab. Die ursprüngliche Prognose hatte der Konzern zuletzt wegen der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise zurückgezogen./nas/stk"

Geschäftsmodelle stehen zur Revision, an die keiner so schnell dachte. Die Fix- und Personalkosten sind auch bei Adidas brutal hoch.

Gruß,
CenTao


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