Deutschland ist keinesfalls souverän: Kramp Karrenbauer bestellt am Parlament vorbei 45 (!) F-18 Hornet als Ersatz für Tornados. Wieviele Mrd das (mT)

DT @, Sonntag, 19.04.2020, 19:08 vor 2111 Tagen 2636 Views

bearbeitet von DT, Sonntag, 19.04.2020, 19:11

wohl kosten wird? Ich rechne mit 20-30 Mrd. Deja vu Franz Josef Strauß und Starfighter.

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/bundeswehr-annegret-kramp-karrenbauer-sagt-w...

Wegen der "nuklearen Teilhabe". Die Eurofighter von Airbus können natürlich die US Atombomben dranhängen, aber die Amis haben sich geweigert, diese Pods zu "zertifizieren".

Jetzt verkauft sich das ganze, als wäre es "Ersatz für die veralteten Tornados". Damit verschweigt sie, daß die F-18 von den Amis grade ausgemustert werden und durch die F-22 und F-35 ersetzt und jetzt an D verscherbelt werden sollen.

Damit Boeing, das grade keine B737-8 Max mehr verkaufen kann, für die Modernisierung und Umrüstung Aufträge hat.

Drecksfxxxx! Gibt unser Geld aus.
Das sollte besser bei uns bleiben und lieber nach Manching fließen, wo Airbus den Eurofighter baut.

Und wieso brauchen wir die "nukleare Teilhabe"? Ich dachte, wir dürfen keine Atombomben werfen, auch wenn ich selber in meiner Zeit beim Bund als Artillerist am "ATT" (atomaren Test) teilnehmen durfte.

https://augengeradeaus.net/2019/10/tornado-nachfolge-keine-chance-fuer-den-eurofighter/
4.10.2019

Für die Nachfolge der betagten Tornado-Kampfjets der Bundeswehr läuft es auf die Beschaffung eines US-Flugzeugs hinaus – weil die europäische Alternative Eurofighter erwartungsgemäß nicht mit einer raschen Zertifizierung für die so genannte nukleare Teilhabe rechnen kann. Von einer entsprechenden Auskunft der USA berichtet die Süddeutsche Zeitung; das Verteidigungsministerium lehnte eine Stellungnahme dazu ab.

Die Luftwaffe sucht nach einem Nachfolgemuster für die seit Jahrzehnten eingesetzten Tornado-Flugzeuge, die angesichts des Alters der Maschinen in Betrieb und Wartung zunehmend teurer werden. Die Suche wird dadurch kompliziert, dass der Tornado nicht nur als Bomber, Aufklärungsflugzeug und in der so genannten elektronischen Kampfführung ersetzt werden soll, sondern auch in der nuklearen Teilhabe: Diese, wenn auch inzwischen weitgehend symbolische, Fähigkeit bedeutet, im Kriegsfall US-Atombomben mit deutschen Flugzeugen ins Ziel zu bringen.*

Die frühere Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen hatte im Januar entschieden, als mögliche Nachfolgemodelle den Eurofighter von Airbus sowie den US-Kampfjet F/A-18 des Herstellers Boeing zu untersuchen (nicht aber den modernsten US-Kampfjet, den F-35 von Lockheed Martin). Teil der Untersuchung ist dabei die Frage, ob und in welchem Zeitraum ein Modell für die nukleare Teilhabe zertifiziert werden kann – da es US-Nuklearwaffen sind, ist dafür die Freigabe der USA erforderlich. Das Ministerium hatte klar gemacht, dass der bruchfreie Fähigkeitserhalt einschließlich der Sonderrolle nuklearer Teilhabe ein wesentliches Entscheidungskriterium sei.

Nach Angaben der Süddeutschen Zeitung (Link aus bekannten Gründen nicht) vom (heutigen) Freitag liegen nun erste Informationen aus den USA dazu vor: Demnach könnte die Zertifizierung des Eurofighters drei bis fünf Jahre länger beanspruchen als beim Vergleichsmodell der Amerikaner, berichtet das Blatt. Auch die F/A-18 in der aktuellen Variante müsste erst für den Atomwaffeneinsatz zertifiziert werden, was jedoch aus verschiedenen Gründen schneller gehen dürfte: Zum einen war eine frühere Version dieses Flugzeugs bereits dafür vorgesehen, zum anderen verfügen die USA über alle technischen Informationen des Boeing-Jets – und natürlich gibt es den Anreiz, ein US-Produkt für einen Verkauf schneller exportfähig zu machen als das europäische Konkurrenzprodukt dafür zu zertifizieren.

Das Verteidigungsministerium in Berlin lehnte mit Hinweis auf die Vertraulichkeit der Informationen aus den USA eine Stellungnahme dazu ab und erklärte lediglich, Deutschland und die USA stünden zu diesem Thema in ständigem Austausch. Ministerin Annegret Kramp-Karrenbauer hatte erst kürzlich nach einem Treffen mit ihrem US-Kollegen Mark Esper eine Entscheidung über die Tornado-Nachfolge im nächsten Jahr schnell, und zwar so schnell wie möglich angekündigt.

vielleicht besser als "Monokultur"

valuereiter @, Sonntag, 19.04.2020, 21:57 vor 2111 Tagen @ DT 1164 Views

vom Jahr 2025 an ... bis zu 90 weitere Eurofighter sowie 45 F-18-Kampflugzeuge des amerikanischen Herstellers Boeing ...
Die Bundeswehr verfügt aktuell über ... 141 Eurofighter vom europäischen Hersteller Airbus und 93 Tornados.

eine "gemischte Flotte" von dann über 80 % Eurofighter und knapp 20 % F-18 erscheint mir schon sinnvoll

nicht wegen der offiziellen Begründung „Nukleare Teilhabe“

eher

- um je nach Einsatz die spezifischen Stärken des einen oder des anderen Modells nutzen zu können

- um ein Vergleichsmodell als "Benchmark" im Betrieb zu haben

Deutsche Nukes haben sich überholt

Socke ⌂ @, Sonntag, 19.04.2020, 22:17 vor 2111 Tagen @ DT 1236 Views

Ich meine, das Konstrukt, im Ernstfall auf Yankee-Nukes zurückgreifen zu dürfen hat sich längst überholt und man sollte sehen, dass man die Dinger von dt. Boden wegschafft, einschließlich der Yankee-Basen. Schließlich erzählen sie uns seit Bestehen der Bundesrepublik, dass diese nicht nuklear bewaffnet sein. Und trotzdem hält man die Abschussvorrichtungen vor? Wer finden den Fehler?
Was soll das alles? - So lange solche Yankee-Basen und ein paar Dutzend Nukes auf dt. Boden stationiert sind, könnte man ja jederzeit behaupten, D sei mitnichten souverän, oder ist an dieser VT doch etwas dran :-| ?

--
Notquartier für das Gelbe:
http://derclub.xobor.de/
(Im Falle von Störungen beim Gelben soll dies nur als "Info-Kanal" dienen, bis das Gelbe wieder erreichbar ist, siehe hier)
https://www.dasgelbeforum.net/index.php?id=509208

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