sollen wir es wie die Ameisen machen?
wie gemeinschaftlich ein relativ herrschaftsfreies und an einem vereinbarten Gemeinwohl orientiertes, einigermaßen gerechtes und gegenseitig faires Sozialleben einigermaßen dauerhaft zu organisieren wäre.
Die mittelfristig umzusetzenden Maßnahmen zur Erreichung dieses Zweckes sind:
Ausschließlich miteinander verwandte weibliche Individuen bilden künftig das Staatswesen. Die Männer mit ihrem immanenten biologisch bedingten Hang zu Selbstsucht, Wichtigtuerei und Größenwahn bleiben bis auf eine handvoll der Fortpflanzung dienlicher Individuen außen vor, indem neugeborene Mitglieder dieses unerwünschten Geschlechts der selben Behandlung unterzogen werden wie sie männliche Küken seit eh und je erfahren.
Jetzt ganz im Ernst:
Den Widerstreit zwischen einem dem Eigennutz frönenden menschlichen Geist und der Aufgabe diese Egoisten möglichst ohne Dirigismus gemeinschaftsdienlich einzubinden werden wir mit unserem gegenwärtigen Mindset bis auf Weiteres nur wenig zufriedenstellend auflösen können. Persönlich sehe ich eine Lösung darin, vom Kindergarten an alle Kids in Meditationstechniken zu schulen und diese dann täglich in der Gruppe gemeinsam mindestens 20 Minuten einzuüben und zu praktizieren. In den USA wurden vor Jahren mittels TM gerade in besonders heruntergekommenen Neighbourhoods ganz passable Erfolge erzielt. Allerdings waren das jeweils nur punktuelle auf Einzelinitiativen hin durchgeführte Projekte.
Ansonsten würde ich eine langfristige Wette darüber ob einst eher Ameisen oder Homo sapiens auf diesem Planeten die Oberhand gewinnen, nicht einzugehen wagen, denn so schlecht stehen imho die Chancen der arbeitsamen kleinen sich selbstlos der Allgemeinhait aufopfernden Tierchen dabei nicht. Schon jetzt ist angeblich ihre Biomasse größer als die unsrige.
Vielleicht machen ja dereinst ein oder zwei exponierte Vertreter unserer eigenen Spezies im Alleingang den Weg für eine Übergabe der Herrschaft frei. Stanley Kubrick wählte diese Variante in den 60er Jahren für das Finale seines Films Dr. Strangelove, untermalt mit Vera Lynn´s: "Wir sehen uns irgendwann wieder"