Laß fahren dahin!

Nordlicht, Samstag, 14.03.2020, 00:21 (vor 2158 Tagen) @ Chef_Techniker1315 Views

Diese Aufforderung findet sich in der vierten Strophe des in der Zeit der Bauernkriege entstandenen Lutherliedes »Ein feste Burg ist unser Gott« (um 1529). Hier heißt es: »Nehmen sie den Leib,/Gut, Ehr, Kind und Weib, -/lass fahren dahin!« Schiller nahm diese Formulierung in seinem Reiterlied in »Wallensteins Lager« (1798/99) auf: »Warum weint die Dirn' und zergrämt sich schier?/Lass fahren dahin, lass fahren!« - Das Zitat ist Ausdruck von Resignation, eine Aufforderung an sich selbst oder an andere, etwas Bestimmtes aufzugeben, nicht länger sein Herz daran zu hängen.

(Quelle, Hervorhebung von mir)

Mehr fällt mir nach der Stellungnahme des Chef-Technikers zur Zukunft des Gelben nicht mehr ein. Ich würde meinen Gefühlen an dieser Stelle gerne mit einem Smiley Ausdruck verleihen, finde aber keinen passenden...

Resignierende Grüße,

Nordlicht
(Software-Entwickler mit 30+ Jahren Berufserfahrung)


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