Info als Warnung: Kriminalität bei Pay-Pal an einem Beispiel

helmut-1, Siebenbürgen, Sonntag, 23.02.2020, 08:07 (vor 2259 Tagen)3928 Views
bearbeitet von helmut-1, Sonntag, 23.02.2020, 08:39

Durch meinen Büroumzug war ich mit "Land unter" und etwas abgetaucht, das nur zu Einleitung. Dabei ist mir bei dem Verkauf einer Esszimmergruppe aus dem Büro etwas untergekommen, womit ich so nicht gerechnet hätte. Im übrigen habe ich über die Suchfunktion hier im Gelben nach Pay-Pal-Kriminalität gesucht, aber nichts gefunden. Der letzte Artikel zu Pay-Pal stammt aus 2012. Darum gehe ich davon aus, dass es sinnvoll ist, die Leser hier zu warnen.

Worum gehts:
Da befindet sich bei mir eine Esszimmerkombination im Stil altdeutsch, Eiche, mit Intarsien und bäuerlichen Motiven. Hab ich mir damals beim Umzug nach RO um die Jahrtausendwende mitgenommen, - wie lange sie beim Vorbesitzer war, entzieht sich meiner Kenntnis. Nun soll das Ding aus Platzgründen verkauft werden, so meint meine Frau. Preis für das Ganze sind 2.200 €. Ich setz noch ein paar Fotos rein, damit man sieht, dass das Ganze von meiner Seite eine ehrliche Angelegenheit ist. Hatte jemanden aus der Branche hier, der mir den Wert geschätzt hat (für Rumänien, in D ist das wahrscheinlich teurer).

https://ibb.co/1RFsv3J
https://ibb.co/SNCBT3j
https://ibb.co/5LMKM7d

Nun habe ich das in mehrere Seiten in RO reingegeben, die sich mit allem Möglichen in Sachen Verkauf beschäftigen. Kamen auch gleich zwei Anfragen, die sich aber vom Inhalt her ähnlich verhielten. Irgendwie kam da ein seltsames Bauchgefühl bei mir auf, - das ist der Vorteil, wenn man 43 Jahre lang selbständig ist, - da bekommt man einen Riecher für Geldprobleme.

Hab mich da mit meinem Banker in Österreich unterhalten, der meinte am Schluss, dass es am besten ist, das über Pay-Pal abzuwickeln, da könnte nichts passieren. Mein Vorschlag ging ja auf Abwicklung über ein Escrow-Konto. Wäre zu teuer und geht nur zwischen Firmen.

Parallel aber schickte ich das zu meinem großen Sohn, der ja im Polizeidienst bei der Wirtschaftskriminalität ackert. Der hat mich gleich gewarnt und mir den entsprechenden link geschickt. Aus Neugier habe ich dann die Tante google befragt, und auch Warnhinweise für Deutschland gefunden:

https://www.wallstreet-online.de/nachricht/9762887-kriminalitaet-internet-paypal-handla...

Das Frustrierende dabei ist, dass mir mein Sohn gleich gesagt, hat, - ich soll mir da keine großen Hoffnungen auf die Tätigkeiten der Polizei im Falle einer Anzeige machen. Für diesen Betrag rackert sich keiner dort ab, zumal es äußerst schwierig und sehr aufwändig ist, die Kerle ausfindig zu machen, die sich ja meisten im entfernten Ausland aufhalten (Türkei, oder Übersee).

Und genau das wissen diese Gauner auch, und können damit ungestört ihr "Handwerk" betreiben. Klar ist jeder ergaunerte Betrag irgendwie im untergeordneten Bereich, aber die Summe der Gaunereien?

Wichtiger ist, dass man Schwarzfahrer und GEZ-Verweigerer in den Knast steckt.

Nun schildere ich den Vorgang in allen Einzelheiten, damit man die Masche der Betrüger erkennt, aber im nachfolgenden Kommentar, damit das Ganze nicht zu lang wird.


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