Trotzdem kein Grund zur Panik

Linder, Dienstag, 11.02.2020, 15:33 (vor 2249 Tagen) @ mabraton1397 Views
bearbeitet von Linder, Dienstag, 11.02.2020, 15:40

In Wuhan leben rund 11 Mio. Menschen. Macht pro Tag statistisch im Schnitt ziemlich genau 400 Tote.
Jetzt sind es derzeit 600 mehr, also rund das 2,5-fache. Natürlich ist das temporär eine große Mehrbelastung für die Krematorien, man kann aber davon ausgehen, dass Monate nach Abebben von Corona die Todesrate drastisch unter das normale Niveau fallen wird.

100% Auslastung gab es bei zuvor 35...40 Einäscherungen pro Tag und Krematorium wohl nicht, sonst wäre unterdimensioniert geplant worden. 30...50% mehr muss also locker machbar sein.
Viele arbeiten derzeit noch nicht, es müssten also theoretisch Kapazitäten (Mannstärketechnisch gesehen) frei sein, um Zweischicht fahren zu können. Damit lässt sich das Problem relativ leicht bewerkstelligen.

Wer innerhalb acht Tagen :-D ein Krankenhaus bezugsfertig hochzieht, aber keine 1000...1200 Einäscherungen schafft, hat zu unflexible Arbeiter. Sollte man in Zukunft am Bildungssystem ansetzen. Nein, so unfähig sind die Cinesen nicht, die packen auch 1500 und mehr.

Läge Wuhan nahe Berlin, würde ich mir Sorgen machen, denn da wären binnen einer Woche bereits 1 Mrd. € für Berater draufgegangen und die polnischen Arbeiter wären vor 2022 nicht verfügbar. Berliner selbst wären bis April 2021 mit Planung beschäftigt und der Bau eines zusätzlichen Krematoriums zöge sich bis 2035 hin. Dafür ließe es sich jedoch CO2-neutral betreiben. Mit Tesla-Akkus.

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◇◇◇ GENESEN - GELACHT - GELOCHT ◇◇◇


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