Wieder einmal Musik, - aber auch ein generelles Statement
Hab mir für den Übergang des Tages mit seiner Nacht zum Morgen des nächsten Tages, wo man sich nicht nur zur Ruhe begibt, sondern es angeraten ist, vorher selbst zur Ruhe zu finden, wieder ein Lied herausgegriffen, das ich dafür als geeignet ansehe. Aber darüber schreibe ich im anschließenden Kommentar.
Bei dieser Gelegenheit möchte ich – von meiner Seite aus – mal klarstellen, welchen Stellenwert ich diesem Forum einräume. Sicher ist mir bekannt, dass es initial ein Börsenforum war. Andere Themen waren in der Minderzahl. Das hat sich geändert. Mittlerweile ist der Themenbereich des Forums breit gestreut.
Ich finde das gut, insbesondere in einer Zeit, in der man die Meinungsfreiheit immer mehr kürzt. Hier aber hat diese Meinungsfreiheit einen sehr hohen Stellenwert. In der Folgelogik sollte aber auch klar sein, dass die Menschen schon von der ideellen Ausrichtung her verschieden sind.
Ich unterscheide sie in Realos (Mathematik, Physik, IT-Spezialisten, Börsenfachleute, usw.) sowie in Idealos (Naturwissenschaften, Künste, - egal ob darstellend, musisch, oder was auch immer, Sprachen). In die letztere Gruppe ordne ich mich persönlich ein.
Als Angehöriger der Idealos ist einem natürlich die Musik vertraut. Mit ihr kann ich mich identifizieren, meine Gedanken in ganz spezifischer Form ausdrücken, und vor allem, mich wiederfinden. Nun mag man das als persönliche Marotte hinstellen, aber ich weiß, dass ich auf Gottes lieber Welt nicht der Einzige bin, der so empfindet, sondern dass es viele gibt, die das ähnlich fühlen.
Ich hab das so lang und breit erklärt, um den Bogen von dem einstigen Elliott zur breiten Themenvielfalt zu spannen. Wir werden zunehmend beschnitten, in allen möglichen Bereichen. Und das hört nicht auf, - es wird weitergehen. Wir werden immer mehr unserer Identität, unserer Ursprünglichkeit, unseres „Selbst“ beraubt. Da gehört die Musik eindeutig dazu, wie so vieles andere auch. Uns wird zunehmend billiger Mist vorgesetzt, und als „künstlerisch wertvoll“ verkauft. Aber wir sollten in der Lage sein, des Kaisers neue Kleider zu erkennen, und gediegene Qualität von Billigem unterscheiden zu können, - egal, aus welchem Land die Musik kommt.
Das zu verstehen und zu akzeptieren, das verstehe ich unter dem Begriff „Toleranz“. Dem Afghanen, der vom deutschen Staat durchgefüttert wird und aus Lust und Laune eine Frau vergewaltigt und tötet, irgendwelche Traumas seiner Heimat als Entschuldigung zuzubilligen, das ist für mich keine Toleranz, das ist sträfliche Dummheit.
Toleranz ist nach der Erklärung der UNESCO aus dem Jahre 1995 eine klar umrissene Thematik, ich zitiere den 1. Satz aus 1.1.:
Toleranz bedeutet Respekt, Akzeptanz und Anerkennung der Kulturen unserer Welt, unserer Ausdrucksformen und Gestaltungsweisen unseres Menschseins in all ihrem Reichtum und ihrer Vielfalt.
Menschsein, - das wird dabei oft übersehen.
Deshalb habe ich das klargelegt, um dafür zu appellieren, die unterschiedlichen Fachausrichtungen, die Unterschiede zwischen Idealos und Realos, und das, was noch alles im Detail dazugehört, zu respektieren, damit wir im Grundsätzlichen, im nationalen Bewusstsein, in der elementaren Gemeinsamkeit, an einem Strang ziehen. Und darauf kommts letztlich an, meine ich.
Danke!