Von Kranken- zu Schlachthäusern

Revoluzzer @, Donnerstag, 16.01.2020, 10:38 vor 256 Tagen 3982 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 16.01.2020, 10:42

Sterben ist ein Prozess, sagen die Fachleute.

Sterben ist nicht zu Ende mit dem Fehlen von Hirnströmen.

Der eigene Körper ist der ureigenste Besitz jedes Menschen.

Doch wohl ab heute gehörst Du nicht mehr Dir. Du bist Schlachtvieh. Organkapital.

Jung, gesund und verunglückt? Der Leib noch nicht kalt? Noch schön warm und blutig? Dann ab zum Ausweiden: Herz, Leber, Lunge, Nieren usw. usw. Damit, machen wir uns nichts vor über die angebliche "Neutralität", die Priviligierten und Reichen sich das sechste Spenderherz einsetzen können. Bestimmt kann man die Teile ja auch exportieren. Vielleicht kann man ja auch Haut und Knochen noch verwenden? Dann kommen nur noch Gedärm und Gehirn in den Sarg!

Was CDU, SPD, Grüne da heute in Berlin beschließen wollen (und werden) ist so abgrundtief widerlich, dass mir die Worte fast fehlen. Es ist so unfassbar Menschenverachtend.

Wer seinen Körper spenden will, aus freiem Willen, dem gehört aller Respekt.

Ein Recht auf Ausweiden ohne freiwillige Zustimmung ist das absolut Böse. Ich wünsche jedem Menschen, der heute in Berlin für diesen Dreck stimmt, ein qualvolles Ende und dass ihr Bewusstsein auf das Schärfste mitbekommt, wie ihr Körper zerstückelt wird und dass sie im nächsten Leben als Kakerlaken wiedergeboren werden oder beim jüngsten Gericht in tiefste Höllenqualen geschickt.

Revo.

PS: Und man komme mir bloß nicht mit dieser Widerspruchsregelung. Das ist Augenwischerei und ändert an der Verwerflichkeit gar nichts.

Organtransplantation aus der Sicht einer Betroffenen

nereus @, Donnerstag, 16.01.2020, 11:05 vor 256 Tagen @ Revoluzzer 3754 Views

Hallo Revo!

Da fast ausschließlich nur für eine Entscheidung geworben wird, halte ich es für notwendig auch einmal die andere Seite zu Wort kommen zu lassen.
Und über den Missbrauch dabei möchte ich überhaupt noch nicht nachdenken.
Wenn die Tür erst einmal einen Spalt offen ist .. [[sauer]]
Wir erinnern uns als die Wartelisten umgangen wurden.

„… Ich gab den Kampf um meinen Sohn auf, weil der Arzt sagte, Christian sei tot. Eine ungeheuerliche Situation: Ich wende mich von meinem Kind ab, das warm ist, lebendig aussieht und behandelt wird wie ein Lebender, weil der Arzt sagt, mein Kind ist tot …“

Quelle: https://gesundheitsberater.de/organspende-nie-wieder-organtransplantation-aus-der-sicht...

Renate Greinert, geboren 1943 in Krefeld, Studium der Pädagogik in Hannover und Braunschweig, elf Jahre Unterricht in Sonderschule und privater Vorschule, Mutter dreier Kinder. 1979 Austritt aus dem Schuldienst, Dozentin im Volkshochschulbereich. Seit dem Tod ihres ältesten Sohnes (1985), der zur Organspende „freigegeben“ wurde, intensive Auseinandersetzung mit der Transplantationsmedizin und dem damit verbundenen Menschenbild. Initiatorin des Seminars „Pro und Contra Organspende“ in Wolfsburg.

Seit mehr als 40 Jahren diskutieren Wissenschaftler darüber, ob der Hirntod der Tod des Menschen ist, wie die Transplantationsmedizin behauptet oder ob der Hirntod ein Moment im Sterben eines Menschen ist, Hirntote also sterbende Menschen sind. Mehr als 40 Jahre lang gibt es ernstzunehmende Proteste aller wissenschaftlichen Fakultäten dagegen, den Hirntod mit dem Tod des Menschen gleichzusetzen. Auf internationaler Ebene wird die Kritik immer stärker, vor allen Dingen seit bedeutende Befürworter des Hirntodkonzeptes, wie z.B Prof. Alan Shewmon, auf Grund ihrer Beobachtungen zu entschiedenen Gegnern wurden, Ich war am 19. Februar 2009 in Rom und habe an dem Kongress: „Zeichen des Lebens – Ist der ‚Hirntod‘ noch Leben?“ teilgenommen. Die Vortragenden dort waren entweder Mitglieder der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften oder gehörten vorwiegend zu den Wissenschaftlern, die noch unter Papst Johannes Paul II. eingeladen wurden, um ihre Sichtweise des Hirntodes darzulegen. Man kam damals zu dem Schluss: Der Hirntod ist erstens nicht mit dem Tod gleichzusetzen, zweitens hat die Wissenschaft neue Erkenntnisse, setzt man die bei schwersten Schädelhirntraumen ein, kann man etwa 70 Prozent dieser Menschen retten und die meisten von ihnen in ein normales Leben zurückführen. Der Vatikan veröffentlicht dieses Papier bis heute nicht. Stattdessen aber veröffentlichten diese Experten ihre Vorträge in einem Buch mit dem Titel „Finis Vitae“ und sie veranstalteten 2009 einen öffentlichen Kongress an dem jedermann/frau teilnehmen konnte. Das Interesse war riesengroß. Es waren Journalisten aus vielen Ländern der Erde anzutreffen, drei Fernsehteams, Kardinäle, Vertreter der Akademie der Wissenschaften, Franziskaner und Dominikaner, Ärzte, Interessierte, das einfache Volk.
Ich werde Ihnen im Laufe meines Vortrages, wenn ich zum Hirntod komme, die neuesten Ergebnisse davon mitteilen.
Bevor ich aber mit meinen Darlegungen beginne, möchte ich ganz deutlich darauf hinweisen, dass ich aus dem Blickwinkel der Patienten berichte, denen Organe entnommen werden und nicht aus dem Blickwinkel der wartenden Empfänger.
Daraus ergeben sich völlig verschiedene Sichtweisen.
Sollten unter den Zuhörern also auf ein Organ wartende Menschen oder bereits Transplantierte sein, wird Ihnen mein Vortrag sicher nicht gefallen, denn ich rede von den Bedürfnissen der sterbenden Organgeber und den Bedürfnissen seiner Angehörigen, und nicht von ihren Bedürfnissen, die völlig gegensätzlich sind.
Es liegt mir fern, wartende Organempfänger oder bereits Transplantierte kränken zu wollen, aber sie verstehen sicher, dass ich z. B. als Mutter eines sterbenden Kindes dafür Sorge tragen will, dass mein Kind in Ruhe und Frieden sterben darf, seinem Tempo gemäß, liebevoll begleitet, ohne dass irgendjemand an seinen sterbenden Körper schon Ansprüche anmeldet.
Mich hat die Situation gezwungen, zu begreifen, dass Mediziner, die einen schwersthirnverletzten Patienten betreuen, ihn als Organreservoir betrachten, den sie nicht um seiner selbst willen behandeln, sondern nur, um ihn als Organspender optimal für andere zu konditionieren.

Eine Sicht auf die auch Philosophen verweisen, das eine Leben wird gegen das andere aufgewogen.
Wer hat das Recht das zu tun?
Diese moralische Blase, die da wieder aufgeblasen wird, behagt mir nicht.
Da halte ich es inzwischen mit @Tempranillo - wenn die von Demokratie faseln, meinen sie in Wirklichkeit Diktatur.

Wer mehr dazu erfahren möchte, bitte hier entlang: https://gesundheitsberater.de/organspende-nie-wieder-organtransplantation-aus-der-sicht...

mfG
nereus

Mit Nützlichkeitsdenken kannst Du alles rechtfertigen...

Revoluzzer @, Donnerstag, 16.01.2020, 11:27 vor 256 Tagen @ nereus 2221 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 16.01.2020, 11:43

Hallo Nereus,

Eine Sicht auf die auch Philosophen verweisen, das eine Leben wird gegen
das andere aufgewogen.
Wer hat das Recht das zu tun?

Wer so ansetzt, hat schon verloren. Mit dem Utilitarismus kannst Du ALLES beweisen (wenn man will auch KZs und Millionen vergaste Untermenschen, auf dass es dem "Ganzen", der "Allgemeinheit" besser gehe).

Der letztlich auf den guten Kant zurückgehende gute Satz: "Die Würde des Menschen ist unantastbar", sagt alles.
Oder anders formuliert:
Es ist NIE richtig, einen Menschen nur als Mittel zu gebrauchen.

Genau das geschieht hier. Das ist nur dann nicht der Fall, wenn der Mensch ganz persönlich die Organspende will.

Man kann gut und böse, richtig und falsch manchmal wirklich eindeutig benennen.
Das ist hier gegeben.

Revo.

Geht´s auch eine Nummer kleiner?

re-aktionaer @, Donnerstag, 16.01.2020, 11:11 vor 256 Tagen @ Revoluzzer 2529 Views

In Österreiche sind die gesetzlichen Regelungen seit jeher so. Deshalb wird aber nicht jeder verunglückte Ski- oder Motorradfahrer sofort ausgeschlachtet. Allerdings ist die Situation verfügbarer Spenderorgane besser. Hoffentlich erledigt sich diese Debatte bald, wenn es gelingt entsprechendes Gewebe in Vitro direkt für den Empfänger zu züchten und somit auch die Abstoßungsreaktionen nicht mehr behandeln zu müssen. Dann kann der Spendeunwillige samt seiner Organe seelenruhig im Erdreich verfaulen.

Die "Gewebezüchtung" gäbe es schon längst...

sensortimecom @, Donnerstag, 16.01.2020, 11:16 vor 256 Tagen @ re-aktionaer 2219 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 16.01.2020, 11:26

... so wie unzählige andere medizinische Innovationen auch, würden da nicht patentrechtliche Schranken gezogen sein. Denn merke: Auch wenn was noch so wichtig ist für die Menschheit - Geld und Monopol sind wichtiger...

In Österreiche sind die gesetzlichen Regelungen seit jeher so. Deshalb
wird aber nicht jeder verunglückte Ski- oder Motorradfahrer sofort
ausgeschlachtet. Allerdings ist die Situation verfügbarer Spenderorgane
besser. Hoffentlich erledigt sich diese Debatte bald, wenn es gelingt
entsprechendes Gewebe in Vitro direkt für den Empfänger zu züchten und
somit auch die Abstoßungsreaktionen nicht mehr behandeln zu müssen. Dann
kann der Spendeunwillige samt seiner Organe seelenruhig im Erdreich
verfaulen.

Nun ja...

re-aktionaer @, Donnerstag, 16.01.2020, 11:19 vor 256 Tagen @ sensortimecom 1953 Views

Ein funktionfähiges Herz oder eine ganze Niere zu züchten.... denke das ist noch Zukunftsmusik. Mit Haut wird es bereits gemacht (Verbrennungen).
WIe es einmal mit Gliedmaßen kommen wird? Momentan ist die Prothetik teilweise der Natur überlegen.

Es gibt viele Ansätze dazu

sensortimecom @, Donnerstag, 16.01.2020, 11:36 vor 256 Tagen @ re-aktionaer 1850 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 16.01.2020, 11:51

Bitte mal googeln. In Japan geht man daran, menschliche Stammzellen in Tierembyonen einzubringen, die dann ausgetragen werden. Ich will damit nicht sagen, dass alles ethisch vertretbar ist. Aber, wie gesagt, es sind bereits zahlreiche Methoden bekannt, und da wird in allen Ländern fleissig geforscht. Und fleissig patentiert, klaro. Ich kann leider die Patentanmeldungen und -nummern nicht mehr recherchieren, so wie das bis vor 5 Jahren mit "Delphion" recht einfach war. Auch alle Suchmaschinen hat man aufgekauft, um das Suchen zu schwer und so teuer wie möglich zu machen (mit "Google Patents" kannst du nur nach der Nummer, dem Anmelder, oder nach dem Titel suchen). So schauts aus...

Ein funktionfähiges Herz oder eine ganze Niere zu züchten.... denke das
ist noch Zukunftsmusik. Mit Haut wird es bereits gemacht (Verbrennungen).
WIe es einmal mit Gliedmaßen kommen wird? Momentan ist die Prothetik
teilweise der Natur überlegen.

Ist doch logisch

Mephistopheles @, Datschiburg, Freitag, 17.01.2020, 09:34 vor 255 Tagen @ sensortimecom 775 Views

... so wie unzählige andere medizinische Innovationen auch, würden da
nicht patentrechtliche Schranken gezogen sein. Denn merke: Auch wenn was
noch so wichtig ist für die Menschheit - Geld und Monopol sind
wichtiger...

Ohne Geld und Monopol würde die Mehrzahl der Menschen nicht existieren. Das wird man dann erleben, wenn das Geld-, Monopol- und Machtsystem weltweit kollabiert und sich plötzlich herausstellt, dass die übergroße Mehrzahl der Menschen beim Segeln auf einem aktiven Atomreaktor*) durch das Weltall schlicht überflüssig ist und nicht überleben wird.
https://de.wikipedia.org/wiki/Untergang_des_R%C3%B6mischen_Reiches

Gruß Mephistopheles

*) Wenn da mal der Treibstoff ausgeht, dann wird es ganz schön kühl werden hier. Aber richtig kalt. Meph

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Nein, es geht nicht eine Nummer kleiner

Revoluzzer @, Donnerstag, 16.01.2020, 11:31 vor 256 Tagen @ re-aktionaer 2196 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 16.01.2020, 11:46

Es geht hier um einen fundamentalen Angriff auf die körperliche Unversehrtheit mit unabsehbaren Konsequenzen. Es ist eine Verschiebung unserer Ethik in finsterste Gefilde: Diktaturen benutzen die Körper ihrer Bürger als ihr Eigentum. Freiheitliche Staaten respektieren das Eigentum ihrer Bürger an ihrem Körper - bis es keinen Körper mehr gibt.

Das, was da zur Debatte steht, ist wirklich fundamental. Vergleichbar einem Recht auf Tötung Ungeborener ohne jede Einschränkung.

Revo.

Edward L. Bernays und die Manipulation der Massen

Otto Lidenbrock @, Nordseeküste, Donnerstag, 16.01.2020, 11:22 vor 256 Tagen @ Revoluzzer 2549 Views

Die Situation ist die gleiche wie bei vielen anderen Themen auch. Ob Euro, Klimawandel, Migration oder Organspende, die Öffentlichkeit wird so unglaublich schlecht und einseitig informiert, dass nur diejenigen, die sich tatsächlich die Mühe machen nachzuforschen, einen für die notwendige Meinungsbildung wenigstens halbwegs brauchbaren Wissensstand haben. Alle anderen haben genau die Meinung, welche von den jeweiligen Profiteuren gewünscht ist.

Wer die Medien kontrolliert, ist in der repräsentativen Demokratie der uneingeschränkte Herrscher, das hat der geniale Stratege Edward L. Bernays schon vor rund 100 Jahren konstatiert:

„Die bewusste und zielgerichtete Manipulation der Verhaltensweisen und Einstellungen der Massen ist ein wesentlicher Bestandteil demokratischer Gesellschaften. Organisationen, die im Verborgenen arbeiten, lenken die gesellschaftlichen Abläufe. Sie sind die eigentlichen Regierungen in unserem Land. Wir werden von Personen regiert, deren Namen wir noch nie gehört haben. Sie beeinflussen unsere Meinungen, unseren Geschmack, unsere Gedanken. Doch das ist nicht überraschend, dieser Zustand ist nur eine logische Folge der Struktur unserer Demokratie.“

Nach wie vor geistert in den Köpfen deshalb das Märchen vom "Hirntod" der potentiellen Spender herum, viele glauben auch, dass man nur Toten die Organe entnimmt. Das die Schlachtopfer aber bei lebendigem Leibe, warm, gut durchblutet und nahezu vollständiger Organfunktion (wenn auch mit Unterstützung durch Apparate) auseinander geschnitten und zerteilt werden, kommt in der öffentlichen Meinungsbildung nicht vor.

--
"Ich lege für den Fall meines Todes das Bekenntnis ab, dass ich die deutsche Nation wegen ihrer überschwänglichen Dummheit verachte und mich schäme, ihr anzugehören."

Arthur Schopenhauer

Ausnahmsweise sehe ich beim Thema Organspende mal keine Einflussnahme aus dem Hintergrund (linksgrüne Medien, NWO)

BerndBorchert @, Freitag, 17.01.2020, 10:31 vor 255 Tagen @ Otto Lidenbrock 760 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 17.01.2020, 10:40

Ausnahmsweise mal ein Thema von und für Bürger.

Die Abstimmung zeigte, dass die Abgeordneten noch einen (kleinen) Rest von Selbstständigkeit behalten haben und nicht nur Arm-hoch-Beweger für die Regierung bzw. für der Regierung aus dem Hintergrund vorgegebenen Agenden sind (Gender, Klimawandel, Immigration, Russland, ...)

Bernd Borchert

Verwertung bis zum letzten Tropfen

bürgermeister @, Donnerstag, 16.01.2020, 12:22 vor 256 Tagen @ Revoluzzer 2097 Views

Hallo Zusammen,

nicht mal jung und gesund musst du sein:

„Die Römer mischten Ochsenblut in den Zement, damit er schneller hart wird“, sagte Berliner. „Das Hämoglobin im Blut macht den Beton fester. Die Menschen wissen schon lange, daß eine winzige Menge Zucker verhindert, daß Zement zu schnell hart wird. Wir kennen Chemikalien, welche die Reaktion beschleunigen oder verlangsamen, aber unser Verständnis dafür, warum und wie die Chemikalien wirklich arbeiten, ist begrenzt.“

Link: Beton nach Art der Römer


Gruß bm

--
Der Glaube, es gebe nur eine Wirklichkeit, ist die gefährlichste Selbsttäuschung.

Paul Watzlawick

"Bundestag lehnt Spahn-Vorstoß zur Neuregelung von Organspenden ab"

Fleet @, Tor zum Harz ex NL, Donnerstag, 16.01.2020, 13:09 vor 256 Tagen @ Revoluzzer 2222 Views

Hallo in die Runde,


Was CDU, SPD, Grüne da heute in Berlin beschließen wollen (und werden)
ist so abgrundtief widerlich, dass mir die Worte fast fehlen. Es ist so
unfassbar Menschenverachtend.

Wer seinen Körper spenden will, aus freiem Willen, dem gehört aller
Respekt.

Sie haben es augenscheinlich nicht beschlossen:

"In namentlicher Abstimmung votierten 379 Abgeordnete dagegen, 292 Parlamentarier unterstützten ihn, drei enthielten sich."

LG

Fleet

--
"Das ist schön bei den Deutschen: Keiner ist so verrückt, dass er nicht einen noch Verrückteren fände, der ihn versteht." (H. Heine)

Danke. Eine gute Nachricht! (oT)

Revoluzzer @, Donnerstag, 16.01.2020, 14:09 vor 256 Tagen @ Fleet 1411 Views

- kein Text -

Im Windschatten...

Revoluzzer @, Donnerstag, 16.01.2020, 14:26 vor 256 Tagen @ Revoluzzer 2361 Views

Wurde diese Regelung beschlossen:

"Dagegen fand ein zweiter Gesetzentwurf, den unter anderem die Parteivorsitzende der Grünen, Annalena Baerbock, unterstützt hatte, die Zustimmung einer Mehrheit der Abgeordneten. Diesem zweiten Entwurf zufolge soll die bisherige Zustimmungslösung im Kern bestehen bleiben, eine Organentnahme bleibt also an das Einverständnis des Spenders zu Lebzeiten oder alternativ der Angehörigen gebunden. Dafür sollen die Bürger häufiger auf das Thema Organspende angesprochen werden, zum Beispiel regelmäßig vom Hausarzt oder wenn sie einen neuen Personalausweis abholen. Für die Reform stimmten 382 Abgeordnete, dagegen waren 261, weitere 28 enthielten sich." Link

Persönlich halte ich auch diese Regelung für verwerflich, da hier sozialer Druck aufgebaut wird und Situationen, in denen es um etwas ganz anderes geht, benutzt werden, um "nebenbei" sehr weitreichende Einwilligungen zu bekommen.

Folge wird sein, dass Menschen "zustimmen" werden, ohne wirklich zu verstehen, was das bedeutet, oder aus einer Laune, Stimmung heraus.

Aber gut: Wenigstens das Schlimmste bleibt uns fürs erste erspart.

Auch interessant in dem Artikel der FAZ: In Spanien kann das Hirn noch leben und trotzdem ausgeweidet werden, wenn nur das Herz nicht mehr schlägt - ekelhaft.

Revo.

Spahn der Zwangsimpfer, jetzt Zwangsorganspender. Will er als nächstes etwa auch die Zwangseuthanasie ab 70? (oT)

Mandarin @, Donnerstag, 16.01.2020, 19:18 vor 256 Tagen @ Fleet 1198 Views

Spannende Zeiten.

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