Aufgewachsen als Rechtsextremist und Antisemit

also @, Samstag, 06.07.2019, 16:32 vor 398 Tagen 4744 Views

Ich bin aufgewachsen in einem kleinen Bergbauerndorf, die Gemeinschaft dort legt großen Wert
auf Kultur und Tradition. Verschiedene Gruppierungen wie Trachtenfrauen, Gesangsverein und
Bergrettung feiern dort seit Generationen ihre Feste, zu denen alle eingeladen sind.
Als junger Dörfler war ich Mitglied in der Volkstanzgruppe, die in grobem Schuhwerk,
Leinenhemden und Lederhosen die einheimischen Tänze vorführte. Beim Tanz der Holzhacker,
bei dem Äxte und Baumstämme zum Einsatz kamen, kann man durchaus von einem martialischen
Auftreten sprechen. Das will ich gar nicht abstreiten. Doch die wahre Tragweite unseres Tuns
konnte ich damals in meinem jugendlichen Leichtsinn noch gar nicht erfassen. Erst jetzt, viele
Jahre später und nach dem Besuch eines Vortrags eines deutschen Sozialpädagogen, erkenne ich
die Dimension meines damaligen Auftritts. Immerhin ist die Sozialpädagogik die Wissenschaft
von Erziehung und sozialstaatlicher Intervention. Deshalb ist an der Richtigkeit der Aussagen
dieses Experten wohl nicht zu zweifeln. Ich werde versuchen, seine Ausführungen wiederzugeben.

Der Volkstanz ist eine Angelegenheit der nationalen Kultur. Männer haben ihre Haare zu
Scheiteln gekämmt, Frauen zu Zöpfen geflochten. Es wirkt wie aus der Zeit gefallen und im
Grunde ganz harmlos. Das ist es aber keineswegs. Schon die nationalsozialistische
Idee hatte die Körperformung zur obersten Maxime erklärt. Der Mensch war nicht mehr Individuum,
sondern Teil des Volkskörpers. Dieser Volkstanz ist nicht nur Paartanz, sondern oft ein
Gruppentanz, ausgerichtet auf eine Frontalsituation, die nicht zum Mitmachen einladet. Dem
wohnt schon per se ein Gewaltpotenzial inne. Wenn man den Antisemitismus vertritt und
eine Konzeption von Volk hat, in der es klar ist: Ein Jude gehört da nicht dazu, Homosexuelle
gehören nicht dazu und emanzipierte Frauen gehören auch nicht dazu, dann wird eben die
Problematik dahinter deutlich. Bemerkenswert ist auch, dass die Choreografen solcher Tänze,
die schon im letzten Jahrtausend als Speerspitze der künstlerischen Avantgarde galten,
ohne Zwang und mit großer Energie mit den Nationalsozialisten zusammengearbeitet haben. Diese
völkischen Sippen, die über Generationen in den Dörfern gewachsen sind, bestehen schon seit
der Zeit des Nationalsozialismus. Diese Gruppierungen eint der Glaube an die Überlegenheit des
eigenen Volkes, die Ablehnung einer weltoffenen und demokratischen Gesellschaft und ein
rassistisch-antisemitisches Weltbild. Bei dieser völkischen Ideologie wird oftmals nicht genau
hingesehen, obwohl diese Ideologie meist der Mutterboden ist, auf dem der Rechtsextremismus
gedeiht. Das Völkische kommt bürgerlich daher, organisiert keine Kundgebungen, sondern bleibt im
Hintergrund. Dass hier eine gefährliche Ideologie dahinter steckt, ist auf dem ersten Blick
kaum zu erkennen. Denn sie bemühen sich, nicht negativ aufzufallen. Doch nicht nur das: Sie
treten als nette und überdurchschnittlich engagierte Bürger in Erscheinung. Ob in Bürgerinitiativen,
Schulen oder bei Vereinen. Sie geben sich freundlich, ihre Kinder sind diszipliniert und fleißig,
fast vorbildliche Schüler. Doch hinter dieser Lebensweise verbirgt sich
"eine Menschen verachtende Logik". In Deutschland gibt es einen Verein, der sich "Amadeu Antonio"
nennt und der sich diesem rechtsextremen, völkischen Spektrum enschieden entgegenstellt.
Kinder aus dieser rechtspopulistischen Bewegung sollen schon frühzeitig im Kindergarten aufgespürt
werden. Deshalb gibt die Organisation Broschüren heraus, die Pädagogen in Kindergärten dazu anhält,
Kinder zu identifizieren, die in einem völkischen Elternhaus aufwachsen. Als Beispiel werden
angeführt Mädchen die Zöpfe und Kleider tragen, das auf einen Erziehungsstil mit traditionellen
Geschlechterrollen hinweist. Und der ist wiederum dem "rechtsextremen völkischen Elternhaus"
geschuldet, aus dem dieses Mädchen stammt. Eine klare Deutung ist nicht immer leicht. Kinder
rechter Eltern sind nicht unbedingt anders als Kinder anderer Eltern. Es braucht seine Zeit bis
sie auffallen, zum Beispiel weil sie sehr still oder sehr gehorsam sind. Diese Kinder scheinen
besonders gut "zu spuren". Diese Artgemeinschaft setzt ganz explizit auf eine Strategie der
Expansion und Infiltration. Nur durch Bildungs- und Aufklärungsarbeit kann die Mehrheit der
Gesellschaft gegen diese völkische Bewegung immunisiert werden.

Dieser Vortrag wird in meinem Bergbauerndorf nichts ändern. Bis dorthin reichen die Worte des
Experten nicht. Aber vielleicht überkommt dem Pädagogen irgendwann der missionarische Eifer,
der ihn dann herauftreibt zu uns Rechtsextremisten. Am Wirtshaustisch ließe sich so manches
zu diesem Thema bereden. Einen Eindruck würde er auf jeden Fall hinterlassen, mindestens im Tisch.

also

"Eindruck im Wirtshaus hinterlassen" - meinst Du das vielleicht so?

Griba @, Dunkeldeutschland, Samstag, 06.07.2019, 18:29 vor 398 Tagen @ also 3642 Views

VieIleicht überkommt dem Pädagogen irgendwann der
missionarische Eifer,
der ihn dann herauftreibt zu uns Rechtsextremisten. Am Wirtshaustisch
ließe sich so manches
zu diesem Thema bereden. Einen Eindruck würde er auf jeden Fall
hinterlassen, mindestens im Tisch.

also

Der Ungeduldige mag bis etwa 2:35 vorspulen:
https://m.youtube.com/watch?v=MYS9geG0nGQ

[[zigarre]]

--
Beste Grüße

GRIBA

Darüber hab ich mir auch schon Gedanken gemacht

helmut-1 @, Siebenbürgen, Montag, 08.07.2019, 07:35 vor 396 Tagen @ Griba 1181 Views

Wie kann man einen bleibenden Eindruck auf dem Wirtshaustisch erzeugen? Diese Redewendung ist mir nicht geläufig. Was mir aus meiner Sturm-und Drangzeit noch in Erinnerung ist, das sind die Bewertungen für die Mädels, die man von uns Halbwüchsigen damals erstellt hat.

Da gabs den Spruch : "De hot a Brust wia a eighaute Wirtshaustür". Was in einem anderen Jargon bedeutet: "A Brust, so groß, wia wonn a Maus a Faust mocht".

Aber den Wirtshaustisch? Da muss ich passen.

Hast du dich vielleicht ins falsche Forum verirrt?

Nico @, Sonntag, 07.07.2019, 02:08 vor 398 Tagen @ also 3080 Views

Zuerst habe ich mich noch gefragt, ob du vielleicht Satire machst, aber bei meiner kurzen Recherche habe ich dann auch gleich noch diesen Beitrag von dir gefunden:

Greta Thunberg

Was willst du ausgerechnet im DGF?

Ansonsten hielte ich es für angebracht, wenn dieser Faden gleich wieder gelöscht werden könnte.

--
... in Wirklichkeit ist ... immer alles ganz anders, als es ... in Wirklichkeit ist ...

Sehe ich anders

helmut-1 @, Siebenbürgen, Sonntag, 07.07.2019, 07:39 vor 397 Tagen @ Nico 2444 Views

Was willst du ausgerechnet im DGF?

Freie Meinungsäußerung ist ein hohes Gut. Deshalb finde ich das hervorragend, dass man im Gelben alles schreiben und sagen kann, was einem einfällt. Die Foren, wo man das heute noch kann, - es genügen die Finger einer Hand, um das aufzuzählen.

Zum Beispiel schreibe ich auch gelegentlich im "standard". Das ist eine linksgrüne Suppe. 15 % meiner Kommentare wurden dort bereits gelöscht, - nicht, weil ich gegen die Forensregeln verstosse, sondern weil ich den politischen Ansichten des standard widerspreche.

Deshalb habe ich da auch was ganz Bestimmtes erst kürzlich gepostet (zu einem Bericht über die verhaftete Kapitänin in Italien):

Ich denke, dass dieser Satz nicht besonders ernst gemeint ist
Nämlich dieser hier, den man jedesmal seit dem neuen Flair lesen kann:
"Jeder User hat das Recht auf freie Meinungsäußerung."
Weil ich dann nämlich einige Hinweise resp. links auf Videos von Tatsachen geben würde, die derartige Vorgänge wie den von der "Errettung der Schiffbrüchigen" in ein ganz anderes Licht stellen.
Aber es gibt nun mal Informationen, die nicht erwünscht sind. Für mich nachvollziehbar. Ist ja auch das Recht eines jeden Forumbetreibers.

Haben sie aber interessanterweise stehen lassen.

Zum Beitrag auf diesem Thread:

So wie das beschrieben ist, kann es nur Satire sein. Denn es stehen derartige Unsinnigkeiten drinnen, dass man das nicht für bare Münze nehmen kann. Beispielsweise das hier:

Diese völkischen Sippen, die über Generationen in den Dörfern gewachsen sind, bestehen schon seit der Zeit des Nationalsozialismus. Diese Gruppierungen eint der Glaube an die Überlegenheit des eigenen Volkes, die Ablehnung einer weltoffenen und demokratischen Gesellschaft und ein rassistisch-antisemitisches Weltbild. Bei dieser völkischen Ideologie wird oftmals nicht genau hingesehen, obwohl diese Ideologie meist der Mutterboden ist, auf dem der Rechtsextremismus gedeiht.

Völkische Sippen bestehen seit Jahrhunderten und nicht erst seit dem 3. Reich. Genauso wie der Traditionserhalt, z.B. Volkstanz. Da ich mich auch aktiv als Leiter einer Volkstanzgruppe seinerzeit damit beschäftigt habe, weiß ich nur zu gut, wo die Wurzeln dieser Tänze liegen. Mit Sicherheit nicht im Nationalsozialismus. Sie gehen auf die Tradition von Jahrhunderten zurück.Ich kenne auch keinen einzigen Filmbericht oder Zeitungsartikel von damals, wo man Adolf beim Volkstanz gesehen hätte.
[[euklid]]

Bei unserer Gruppe waren mehrere Nationen der Jugendlichen dabei. Zwar keine Juden, - weil keine vorhanden waren, - aber den Hava Nagila haben wir genauso getanzt (israelischer Volkstanz)
https://www.youtube.com/watch?v=egvyLJnoZrs
Dazu auch den serbischen Kolo, griechische Tänze, usw.

Auch diese Aussage hier:
Dieser Volkstanz ist nicht nur Paartanz, sondern oft ein Gruppentanz, ausgerichtet auf eine Frontalsituation, die nicht zum Mitmachen einladet. Dem wohnt schon per se ein Gewaltpotenzial inne

Ein (Schwachsinn)³. Volkstänze sind fast ausnahmslos Gruppentänze, aber so gut wie immer paritätisch ausgerichtet, was die Verteilung auf Männlein und Weiblein angeht. Wenige Tänze gibt es, wo nur die Männer tanzen (z.B. den Schwerttanz), oder nur die Frauen.

Fazit:
Diesen Beitrag kann man nur als einen Verriss dieses Vortrags des benannten Sozialpsychologen nehmen, - weil er derart von Fehlern strotzt, die nicht einfach "passiert" sind, sondern die man bewusst eingebaut hat. Denn anders kann ich mir den Stumpfsinn nicht erklären.

Übrigens, was ganz anderes, - was aber vielleicht doch hier dazupasst:

Gestern habe ich mit einer jungen Frau gesprochen, die in Kanada lebt, eine Rumänin. Ihr Junge mit 5 Jahren geht dort in den Kindergarten. Auch dort gibts "sozialpsychologische" Erziehung. Sie wird das Kind demnächst aus dem Kindergarten herausnehmen und in einem anderen Kindergarten anmelden.

Der Grund:

In diesem Kindergarten wird versucht, den Kindern beizubringen, dass man geschlechtsneutral ist, - gewissermaßen ohne Identität auf Männlein und Weiblein, Homo und Trans ist alles normal und selbstverständlich. Sie hat sich darüber aufgeregt. Im Gespräch erfuhr ich auch, warum.

Sie will, dass ihrem Kind nicht von frühester Jugend eingeimpft wird, dass Männlein sich in erster Linie mit Männlein zu vereinigen haben, und umgekehrt, etc., sondern sie hat folgende Vorstellung:

Das "natürliche" oder auch "normale" ist, dass ein Kind Vater und Mutter als Eltern hat, wobei der Vater eben ein Mann und die Mutter eine Frau ist. Dem Kind soll vermittelt werden, dass andere Erscheinungsformen wie Homosexualität, Leihmutterschaft, Transsexualität, etc. zu tolerieren ist, aber es ist nicht die Form des Zusammenlebens in einer Familie, die man als richtungsweisend betrachtet.

Um auf der Schiene der Satire wie im Hauptbeitrag fortzufahren:

Nun weiß ich nicht, ob diese Rumänin ein verkappter Nazi ist. Geht eigentlich nicht, weil den Begriff Nazi mit allen Facetten dieser Dornenkrone hat man ausschließlich den Deutschstämmigen aufs Haupt gedrückt.

Aber vielleicht ist es ganz einfach zu erklären: Vielleicht hat sie einfach nur vernünftige Ansichten.

Geschichte wird heute umdefiniert

Socke ⌂ @, Sonntag, 07.07.2019, 19:35 vor 397 Tagen @ helmut-1 1353 Views

Da ich mich auch aktiv als Leiter einer Volkstanzgruppe seinerzeit damit
beschäftigt habe, weiß ich nur zu gut, wo die Wurzeln dieser Tänze liegen.
Mit Sicherheit nicht im Nationalsozialismus.

Das mag geschichtlich und von der Entwicklung so korrekt sein, nur müssen wir bedenken, dass Geschichte heute regelmäßig neu definiert wird und da ist man zu der Erkenntnis gekommen, dass eben Volkstanz "Nazi" ist. Genauso wie die dt. Flagge schwarz-rot-gold oder eine neue, ungeliebte Partei. Auch Kriminalität wird heute gerne umdefiniert, wohl weil diese auch menschenverachtend ist und dann sind Kriminelle, die andere berauben, plötzlich "Nazis", die ihre Opfer aus rein ideologischen Gründen überfallen.
Es wurde sogar schon einmal eine winzige Gruppe aus der organisierten Kriminalität (Wettmafia) zu Terroristen erklärt und ein jahrelanger Prozess darüber geführt. Dass eine bekannte dt. Automarke, deren alten Firmennamen man für den Prozess missbrauchte da nicht gegen vorging, erstaunt mich noch heute.
Ich finde das sind spannende Zeiten. Was wird uns zukünftig noch so alles präsentiert werden, als "Nazi" umgedeutet, oder völlig an den geschichtlichen Geschehnissen vorbei umgeschrieben werden?

Das mag zwar alles so stimmen

helmut-1 @, Siebenbürgen, Sonntag, 07.07.2019, 22:00 vor 397 Tagen @ Socke 1241 Views

Ich finde das sind spannende Zeiten. Was wird uns zukünftig noch so alles
präsentiert werden, als "Nazi" umgedeutet, oder völlig an den
geschichtlichen Geschehnissen vorbei umgeschrieben werden?

Man kann sich darüber wundern, oder sich darüber amüsieren, - jeder, wie er will. Wenn wir in der Studentenverbindung das Bundeslied "Wenn alle untreu werden" singen, dann gibts Außenstehende, die das als Nazi-Lied interpretieren.
Für mich eine Lachplatte. Warum: Dieses Lied geht textmäßig auf das Jahr 1814 zurück, die tieferen Ursprünge sogar bis auf das Jahr 1724:

https://de.wikipedia.org/wiki/Wenn_alle_untreu_werden

Ich kann heute jede Wette darauf abschließen, dass man zu dieser Zeit noch nicht an den Adolf gedacht hat. Dass man es in der braunen Zeit als das Treuelied der SS verwendet hat, ist zwar richtig, aber fiecht mich nicht an. Ich trage auch heute noch Unterhosen, und es interessiert mich nicht die Bohne, dass Adolf das dergleichen tat.

Mein Großvater hat in der braunen Zeit dafür, dass er seine Meinung öffentlich ausgesprochen hat, mit seinem Leben bezahlt. Nur deshalb habe ich mich sehr intensiv mit dieser Ära auseinandergesetzt und weiß mit Sicherheit mehr darüber, auch über die Hintergründe, als so mancher Otto Normalo.

Deshalb nehme ich mir das Recht heraus, mit dieser Zeit in der Form abzuschließen, die mir als geeignet erscheint. Wenn mich so manche Touristen aus Deutschland mit meiner Arbeitskluft sehen und mich darauf ansprechen, dann antworte ich denen in meiner "eigenen" Form: "Arbeit macht frei", - habt ihr das nicht gewusst?

Wenn sie dann "sehr eigenartig" darauf reagieren, lache ich sie lauthals aus. Es ist doch ein Unding, sich an irgendwelchen Phrasen aufzuhängen, aber die Anfänge, denen man eigentlich wehren wollte, sind doch schon lange fortgeschritten, nur andersrum. Und viel schlimmer, als vor 80 Jahren. Goebbels würde aus dem Staunen nicht herauskommen.

Was willst du ausgerechnet im DGF?

also @, Sonntag, 07.07.2019, 15:59 vor 397 Tagen @ Nico 1936 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 07.07.2019, 16:02

..., aber bei meiner kurzen Recherche habe ich dann auch gleich noch diesen Beitrag von dir gefunden:

Greta
Thunberg

Was willst du ausgerechnet im DGF?

Ansonsten hielte ich es für angebracht, wenn dieser Faden gleich wieder
gelöscht werden könnte.

Du willst mich hier wegen meiner Meinung zu Greta Thunberg ermahnen oder gar zensurieren?

Greta Thunberg hat eine Meinung und ein klares Ziel.
Sie und ihre Helfer verfolgen dieses Ziel mit Nachdruck, weil sie von der Richtigkeit ihres Tuns überzeugt sind.
Ich schätze solche Menschen außerordentlich, selbst wenn ihre Ziele nicht mit meiner Meinung übereinstimmen.
All jene aber, die ihre Ärsche nur vorm Fernseher breitsitzen und nichts tun, die haben keinen Respekt verdient.
Die sollen die Klappe halten und demütig abwarten, bis ihnen Greta Thunberg auch noch die Krackers wegnimmt.

also

Churchill und Stalin hatten auch ein Ziel

Mandarin @, Sonntag, 07.07.2019, 16:39 vor 397 Tagen @ also 1790 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 07.07.2019, 16:42

Greta Thunberg hat eine Meinung und ein klares Ziel.

Gräte Thunfisch folgt den Zielen Ihrer Eltern und Ihren kapitalkräftigen NGOs, die von Soros u.ä. mit Mrd gepampert werden. Ziel: Eine Steuer aufs Einatmen der Pflanzen und Ausatmen und Leben der Menschen.

Ob dieses Ziel am Ende auch wieder 56 Mio Menschen das Leben kosten wird, wie bei Churchill oder >115 Mio Menschen wie bei Stalin?

Wir werden sehen.

Der Unterschied zu den "Ärschen" vor TV ist, daß Gräte Thunfisch eine unbegrenzte Menge an Geld, Unterstützung, Netzwerk und schlagkräftigen Teams an die Seite gestellt wurde und im Interesse der jetzigen Herrschaftsstrukturen arbeitet.

Du kannst ja ein Projekt Soylent Green für alle Arbeitslose und Renter starten, da bekommst Du sicher auch Hilfe - aber Achtung Karma.

Sie und ihre Helfer verfolgen dieses Ziel mit Nachdruck, weil sie von der
Richtigkeit ihres Tuns überzeugt sind.
Ich schätze solche Menschen außerordentlich, selbst wenn ihre Ziele
nicht mit meiner Meinung übereinstimmen.

All jene aber, die ihre Ärsche nur vorm Fernseher breitsitzen und nichts
tun, die haben keinen Respekt verdient.

Die Leute zuhause sind alle komplett mindcontrolled. Die können gar nicht mehr anders. Beschimpfen ist da kontraproduktiv.

M.

Die sollen die Klappe halten und demütig abwarten, bis ihnen Greta
Thunberg auch noch die Krackers wegnimmt.

also

Mein Schlagwort: Greta Thunberg = "Ich könnte kotzen!" Ansonsten hervorragend, was Du hier so klar und deutlich gesagt hast.

neptun @, Dienstag, 09.07.2019, 01:55 vor 396 Tagen @ Mandarin 1033 Views

Hi Mandarin,

das ist (einschließlich der Überschrift) der beste Beitrag von Dir, den ich bisher gelesen habe. Besonders das hier trifft es punktgenau:

[ ... ], daß Gräte Thunfisch eine unbegrenzte Menge an Geld, Unterstützung, Netzwerk und schlagkräftigen Teams an die Seite gestellt wurde und im Interesse der jetzigen Herrschaftsstrukturen arbeitet.

Ob's was nützt, ist wohl leider fraglich, denn auf Göbbels sind ja auch (fast) alle hereingefallen, wie man uns erzählt hat. Und außerdem:

Die Leute zuhause sind alle komplett mindcontrolled. Die können gar nicht mehr anders. Beschimpfen ist da kontraproduktiv.

So kann sich Ohnmacht anfühlen.

LG neptun

--
Weil es permanent besonders aktuell ist:
"Es zeugt nicht von geistiger Gesundheit, an eine von Grund auf
kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein." (Jiddu Krishnamurti)

Zensur

Nico @, Sonntag, 07.07.2019, 17:05 vor 397 Tagen @ also 1626 Views

..., aber bei meiner kurzen Recherche habe ich dann auch gleich noch

diesen Beitrag von dir gefunden:


Greta
Thunberg

Was willst du ausgerechnet im DGF?

Ansonsten hielte ich es für angebracht, wenn dieser Faden gleich

wieder

gelöscht werden könnte.


Du willst mich hier wegen meiner Meinung zu Greta Thunberg ermahnen oder
gar zensurieren?

Was den Zensur-Begriff anbelangt, sei hier festgestellt, dass dieser stets den Missbrauch der Staatsmacht betrifft. Wenn also Regierungen willkürlich agieren, und den Staatsapparat für Maßnahmen missbrauchen, die dem Zweck dienen, dass deren Schandtaten nicht ruchbar werden, dann kann von Zensur gesprochen werden. Ein Zivilist kann hingegen keine Zensur betreiben. Er könnte vielleicht seine Taten verdunkeln, vielleicht in Tateinheit mit Nötigung, Erpressung, oder vielleicht auch Mord.

Löschen hätte dich hier nur die Forenleitung können, und diese hätte damit keine Zensur betrieben, sondern nur ihre s.g. Eigentumsrechte geltend gemacht.

Greta Thunberg hat eine Meinung und ein klares Ziel.
Sie und ihre Helfer verfolgen dieses Ziel mit Nachdruck, weil sie von der
Richtigkeit ihres Tuns überzeugt sind.
Ich schätze solche Menschen außerordentlich, selbst wenn ihre Ziele
nicht mit meiner Meinung übereinstimmen.
All jene aber, die ihre Ärsche nur vorm Fernseher breitsitzen und nichts
tun, die haben keinen Respekt verdient.
Die sollen die Klappe halten und demütig abwarten, bis ihnen Greta
Thunberg auch noch die Krackers wegnimmt.

Greta Thunberg sollte hier auch erst einmal nur als ein Hinweis auf deine dich leitende Intention dienen. Vielleicht habe ich aber auch doch nur etwas übersehen, und du, @also, könntest vielleicht noch mal anhand deines ursprünglichen Aufsatzes aufzeigen, dass Mädchen mit Zöpfen also doch keine Nazis sind.

also

--
... in Wirklichkeit ist ... immer alles ganz anders, als es ... in Wirklichkeit ist ...

Wenn Greta vom traditionellen Dorf käme

Odysseus @, Sonntag, 07.07.2019, 17:41 vor 397 Tagen @ also 1646 Views

Greta Thunberg hat eine Meinung und ein klares Ziel.
Sie und ihre Helfer verfolgen dieses Ziel mit Nachdruck, weil sie von der
Richtigkeit ihres Tuns überzeugt sind.

Zwischen Thunberg und einigen ihrer Entourage sehe ich deutliche Unterschiede in den Zielen. Darauf wird sie vielleicht auch noch kommen.
Ihr Asperger ist da leider nicht hilfreich für sie.

Ihr fehlt ja eigentlich optisch nur noch die Tracht. Wenn sie dann noch den traditionellen Tanz in der Dorfgemeinschaft wie ihre traditionellen Eltern pflegen würde und für alle bedrohten Dörfer der Welt demonstriert und die Schule geschwänzt hätte ....da hätte der vortragende Sozialpädagoge seine liebe Not - oder eben nicht, weil es dann keinen Hype und keine Fridays for future geben würde.

Am Rande: Deine kurz dargelegte Einstellung zum Klima-Thema teile ich Null. Hier aber jetzt nicht weiter relevant.

Ich schätze solche Menschen außerordentlich, selbst wenn ihre Ziele
nicht mit meiner Meinung übereinstimmen.
All jene aber, die ihre Ärsche nur vorm Fernseher breitsitzen und nichts
tun, die haben keinen Respekt verdient.
Die sollen die Klappe halten und demütig abwarten, bis ihnen Greta
Thunberg auch noch die Krackers wegnimmt.

Die ihren Arsch hoch kriegen, aber leider aus ihrer Klappe etwas herauskommt, was die Medien-, Werbe- und Marketingmaschinerie ganz und gar nicht mögen, sind gar nicht so wenige.
Aber wir sind gerade mit Vollgas dabei, dass bereits nur leises Murren auf der Couch mit Sanktionen aller Art belegt wird, wie du ja mit "das ist ein FPÖ-ler" in sehr harmloser Form selbst erfahren konntest.
Eine Crackers raubende Greta ist eine unzulässige Verniedlichung.

Kurz und provokativ:
Neue Gretas bekommen jede Unterstützung, neue Lauren Southerns präventive Hausdurchsuchungen

Gruß Odysseus

Klarstellung zu den Bewertungen "Satire" und "Schwachsinn" sowie zur Löschung dieses Beitrags

also @, Sonntag, 07.07.2019, 15:38 vor 397 Tagen @ also 2086 Views

Ich habe versucht, den Vortrag nach bestem Wissen wiederzugeben, ohne dabei dem Faden genau zu folgen.
Das ist auch gar nicht notwendig, es soll ja nur die Absicht des Sozialpädagogen erkennbar werden und die
drückt sich in seinen einzelnen Sätzen deutlich aus.

Wer diese Illustration des Vortrags als "Satire" oder "Schwachsinn" versteht, der hat etwas Grundsätzliches nicht
verstanden, weil diese Art des Vortragens funktioniert! Der Vortrag verursachte unter den Zuhörern kein
Kopfschütteln und keine Verwunderung, sondern Diskussionen im Foyer, die sich mit "Das hätte ich nicht gedacht"
zusammenfassen läßt. Auf mein Argument, es ist der Versuch des "Raubs von Kultur und Tradition", denn nichts
anderes verfolgte dieser Vortrag, dauerte es keine 5 Sekunden, bis das Wort "FPÖ-Wähler" laut zu hören war, dem
ein allgemeines Gelächter folgte. Damit war ich aussortiert und meine Meinung unerwünscht.

Für den Sozialpädagogen war der Vortrag also ein Erfolg. Sein professionell vorgetragenes Referat erreichte das
gewollte Ziel, weil sich das Publikum von Wissenschaftlichkeit und den geschickten Verflechtungen mit
Extremismus unterschiedlichster Art verführen ließ. Kultur ist etwas Altes und Unbekanntes, so stellte der
Vortragende es dar, das einer Erklärung und einer Neudefinition bedarf. Das Publikum nahm seine Definitionen
an. Es scheint unter den Zuhörern eine neue Art von Modernität zu existieren, die den Vorwurf "nicht modern zu sein"
um jeden Preis vermeiden will, um im Resultat die Inhalte solcher Pamphlete ohne zu hinterfragen anzunehmen. Es kann
sich dabei aber auch um eine Methode handeln, mit deren Hilfe sich der Zuhörer Intellektualität verschafft, in dem er
das vermeintlich Intellektuelle ohne Überprüfung des Inhaltes zu Eigen macht. Entfernt erinnert mich das an Diskussionen
in einem Atelier, wo Personen ein Bild mit einem schwarzen Klecks betrachten und mit den absurdesten Formulierungen ihr
Verstehen ausdrücken. Kritiker, die es wagen den Klecks als das zu bezeichnen was er in Wahrheit
ist, nämlich nur ein Klecks, werden aus diesem elitären Kreis verbannt. Wer will das schon.
Doch geht es hier nicht um den Klecks, sonder um Kultur und Tradition.

Wer sich seiner Kultur und Tradition berauben läßt, dem wird die stabilisierende Konfiguration genommen.
Ein solcher Mensch ist nur mehr ein Fähnchen im Wind und für alles verwendbar. Vielleicht ist das die
dahinterliegende Absicht.

also

Wichtige Erläuterungen, danke

Odysseus @, Sonntag, 07.07.2019, 16:35 vor 397 Tagen @ also 1697 Views

Wer diese Illustration des Vortrags als "Satire" oder "Schwachsinn"
versteht, der hat etwas Grundsätzliches nicht
verstanden, weil diese Art des Vortragens funktioniert! Der Vortrag
verursachte unter den Zuhörern kein
Kopfschütteln und keine Verwunderung, sondern Diskussionen im Foyer, die
sich mit "Das hätte ich nicht gedacht"
zusammenfassen läßt. Auf mein Argument, es ist der Versuch des "Raubs
von Kultur und Tradition", denn nichts
anderes verfolgte dieser Vortrag, dauerte es keine 5 Sekunden, bis das
Wort "FPÖ-Wähler" laut zu hören war, dem
ein allgemeines Gelächter folgte. Damit war ich aussortiert und meine
Meinung unerwünscht.

Für den Sozialpädagogen war der Vortrag also ein Erfolg. Sein
professionell vorgetragenes Referat erreichte das
gewollte Ziel, weil sich das Publikum von Wissenschaftlichkeit und den
geschickten Verflechtungen mit
Extremismus unterschiedlichster Art verführen ließ.

Genau das macht solche Vortragenden und ihr Vortragsinhalt so gefährlich
und stehen rechtsradikalen Vorträgen nicht nach.
Und die Zuhörer bekommen sozusagen ihr interlektuellen Trigger eingeimpft, die zuverlassig im Kampf gegen Rechts abgerufen werden können.
Dazu kommt noch eine gesteigerte Überheblichkeit in der Diskussion.
Sehr unangenehm.

Name des Vortragenden und die Veranstaltung wäre noch interessant.


Gruß Odysseus

Kehrtwendung um 180 Grad

Nico @, Sonntag, 07.07.2019, 17:39 vor 397 Tagen @ also 1737 Views

Ich habe versucht, den Vortrag nach bestem Wissen wiederzugeben, ohne dabei
dem Faden genau zu folgen.
Das ist auch gar nicht notwendig, es soll ja nur die Absicht des
Sozialpädagogen erkennbar werden und die
drückt sich in seinen einzelnen Sätzen deutlich aus.

Nun schiebst du also alles auf den von dir lediglich zitierten Sozialpädagogen und willst damit selbst nichts mehr zu tun haben. Zuvor hast du aber noch geschrieben:

"Doch die wahre Tragweite unseres Tuns [aufgewachsen als Rechtsextremist und Antisemit] konnte ich damals in meinem jugendlichen Leichtsinn noch gar nicht erfassen. Erst jetzt, viele Jahre später und nach dem Besuch eines Vortrags eines deutschen Sozialpädagogen, erkenne ich
die Dimension meines damaligen Auftritts."

Nun willst du deine nachgereichten Worte als eine der Unterstützung deines vorherigen Aufsatzes dienen Ergänzung verkaufen. Du vollziehst damit aber eine Kehrtwendung um 180 Grad, ohne nun diese erkennbar machen zu wollen.

--
... in Wirklichkeit ist ... immer alles ganz anders, als es ... in Wirklichkeit ist ...

Habe ich schon beim ersten Lesen nicht so verstanden

Odysseus @, Sonntag, 07.07.2019, 17:50 vor 397 Tagen @ Nico 1519 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 07.07.2019, 17:56

Nun schiebst du also alles auf den von dir lediglich zitierten
Sozialpädagogen und willst damit selbst nichts mehr zu tun haben. Zuvor
hast du aber noch geschrieben:

"Doch die wahre Tragweite unseres Tuns [aufgewachsen als
Rechtsextremist und Antisemit] konnte ich damals in meinem jugendlichen
Leichtsinn noch gar nicht erfassen. Erst jetzt, viele Jahre später und
nach dem Besuch eines Vortrags eines deutschen Sozialpädagogen, erkenne
ich
die Dimension meines damaligen Auftritts."

Nun willst du deine nachgereichten Worte als eine der Unterstützung
deines vorherigen Aufsatzes dienen Ergänzung verkaufen. Du vollziehst
damit aber eine Kehrtwendung um 180 Grad, ohne nun diese erkennbar machen
zu wollen.

Sehe ich nicht so, mir war auch beim ersten Lesen klar, dass nun die alten Erlebnisse und Handlungen im jugendlichen Alter auf dem Dorf, endlich durch den Vortrag des Sozialpädagogen richtig erkannt und eingeordnet werden können- nämlich als rechtsradikal und antisemitisch.
Das @also dabei dem Vortragenden nicht zustimmt, ist für aber sofort am Schluß klar gewesen.


Gruß Odysseus

Verstehe nicht recht ...

Nico @, Sonntag, 07.07.2019, 18:05 vor 397 Tagen @ Odysseus 1503 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 07.07.2019, 18:09

Nun schiebst du also alles auf den von dir lediglich zitierten
Sozialpädagogen und willst damit selbst nichts mehr zu tun haben.

Zuvor

hast du aber noch geschrieben:

"Doch die wahre Tragweite unseres Tuns [aufgewachsen als
Rechtsextremist und Antisemit] konnte ich damals in meinem jugendlichen
Leichtsinn noch gar nicht erfassen. Erst jetzt, viele Jahre später und
nach dem Besuch eines Vortrags eines deutschen Sozialpädagogen,

erkenne

ich
die Dimension meines damaligen Auftritts."[/i]

Nun willst du deine nachgereichten Worte als eine der Unterstützung
deines vorherigen Aufsatzes dienen Ergänzung verkaufen. Du vollziehst
damit aber eine Kehrtwendung um 180 Grad, ohne nun diese erkennbar

machen

zu wollen.


Sehe ich nicht so, mir war auch beim ersten Lesen klar, dass nun die alten
Erlebnisse und Handlungen im jugendlichen Alter auf dem Dorf, endlich durch
den Vortrag des Sozialpädagogen richtig erkannt und eingeordnet werden
können- nämlich als rechtsradikal und antisemitisch.
Das @also dabei dem Vortragenden nicht zustimmt, ist für aber sofort am
Schluß klar gewesen.

Nun kann ich deine Anmerkung nicht recht verstehen, Odysseus. Es geht um die Frage, ob @also sich hinter die Darstellung dieses „Sozialpädagogen“ gestellt hat, oder ob er tatsächlich auf die Perfidie und Hinterlist solcher Demagogie aufmerksam machen wollte.

Für die letztgenannte Variante finden sich bisher aber keine Hinweise.

--
... in Wirklichkeit ist ... immer alles ganz anders, als es ... in Wirklichkeit ist ...

Eindruck im Wirtshaustisch

Odysseus @, Sonntag, 07.07.2019, 18:43 vor 397 Tagen @ Nico 1563 Views

Fett von mir:

"Dieser Vortrag wird in meinem Bergbauerndorf nichts ändern. Bis dorthin reichen die Worte des
Experten nicht. Aber vielleicht überkommt dem Pädagogen irgendwann der missionarische Eifer,
der ihn dann herauftreibt zu uns Rechtsextremisten. Am Wirtshaustisch ließe sich so manches
zu diesem Thema bereden. Einen Eindruck würde er auf jeden Fall hinterlassen, mindestens im Tisch."

Für mich recht deutlich, wie @also die voran gegangenen Einlassungen des Vorträgers einordnet.

Gruß Odysseus

Supertext von Dir, werter @also

Oblomow @, Leipzig, Sonntag, 07.07.2019, 19:29 vor 397 Tagen @ Odysseus 1510 Views

Nur, wie funtioniert das rein technisch, einen Eindruck in einem Holztisch hinterlassen? Könntest Du Bilder von Tischen senden, in denen Eindruck hinterlassen wurde. Wenn nicht, auch nicht schlimm. Ich bin zwar nicht auf dem Dorf aufgewachsen, aber wäre es gerne, vor allem wegen der schicken Mädels.

Herzlich
Oblomow

--
"Der Geist wird erst frei, wenn er aufhört, Halt zu sein."

Schnee von gestern

helmut-1 @, Siebenbürgen, Montag, 08.07.2019, 07:20 vor 396 Tagen @ Oblomow 1134 Views

Ich bin zwar nicht auf

dem Dorf aufgewachsen, aber wäre es gerne, vor allem wegen der schicken
Mädels.

Das war einmal. Ist alles heute ganz anders. Wär das mit den Mädels noch so wie früher, dann bräuchte man keine Sendung "Bauer sucht Frau".
[[rofl]]

Wie man einen bleibenden Eindruck hinterlässt

also @, Montag, 08.07.2019, 12:46 vor 396 Tagen @ Oblomow 1102 Views

Nur, wie funtioniert das rein technisch, einen Eindruck in einem Holztisch hinterlassen?

Ein typischer Holzarbeiter aus einem Bergdorf mit einem Unterarmdurchmesser von ca. 320 mm
kann im Zustand hitziger Gereiztheit einen physikalischen Druck von 155 bar aufbauen.
Am Beispiel Fichtenholz mit einer Tischplattenstärke von 6cm würde diese Energie ausreichen,
um den Eindruck einer Person in eine Tiefe von 8mm zu hinterlassen. Dieser Eindruck ist bleibend.

aber wäre es gerne, vor allem wegen der schicken Mädels

Viele schicke Mädels, das sind die feschen Dirndln, arbeiten überm Sommer als Sennerinnen auf der Alm.
Willst du sie treffen, dann mußt du dort hinauf, wo jetzt noch an Stellen der Schnee liegt und wilde Kühe
deutsche Urlauber aufspießen. Kommst du dann erschöpft dort oben an und deine Avancen funktionieren nicht,
dann mußt du wieder ins Tal absteigen. Das kann einen Mann überfordern, seine Seele und seine Waden können
Schaden nehmen. Deshalb bin ich ja in die Stadt gezogen, dort gibt es Aufzüge in die oberen Etagen.

also

2 Beispiele für bleibende Eindrücke

Odysseus @, Montag, 08.07.2019, 13:07 vor 396 Tagen @ also 1155 Views

Ein typischer Holzarbeiter aus einem Bergdorf mit einem
Unterarmdurchmesser von ca. 320 mm
kann im Zustand hitziger Gereiztheit einen physikalischen Druck von 155
bar aufbauen.
Am Beispiel Fichtenholz mit einer Tischplattenstärke von 6cm würde diese
Energie ausreichen,
um den Eindruck einer Person in eine Tiefe von 8mm zu hinterlassen. Dieser
Eindruck ist bleibend.

Dieser Mann wäre vermutlich auch zur Fichtenholzmodellierung fähig:
[[lach]] [[freude]] [[zwinker]]

1: Sein Helfer zum "Missionar": Wollen wir nicht lieber gehen, Chef ?

https://www.youtube.com/watch?v=knf4Fis5730

2: Ohrschelle

https://www.youtube.com/watch?v=N0AdQnULm3Y


Deshalb bin ich ja in die Stadt gezogen, dort gibt es

Aufzüge in die oberen Etagen.

[[euklid]] ....der war gut.

Gruß Odysseus

Ist also (Vorsicht, Wortspiel ;-)) doch Satire?

Nico @, Sonntag, 07.07.2019, 19:35 vor 397 Tagen @ Odysseus 1395 Views

Fett von mir:

"Dieser Vortrag wird in meinem Bergbauerndorf nichts ändern.
Bis dorthin reichen die Worte des
Experten nicht. Aber vielleicht überkommt dem Pädagogen irgendwann der
missionarische Eifer,
der ihn dann herauftreibt zu uns Rechtsextremisten. Am
Wirtshaustisch ließe sich so manches
zu diesem Thema bereden. Einen Eindruck würde er auf jeden Fall
hinterlassen, mindestens im Tisch."

Für mich recht deutlich, wie @also die voran gegangenen Einlassungen des
Vorträgers einordnet.

Mit sehr viel „gutem Willen“ vielleicht.

Wesenhaft für eine Satire wäre es aber gewesen, wenn eine argumentative Vorgehensweise so ins Absurde gesteigert wird, dass für jeden zu erkennen ist, dass es unmöglich ernst gemeint sein kann. Hätte @also vielleicht z.B. gefolgert, dass doch im Grunde jeder, der eine Autobahn befährt, doch zwangsläufig ein Nazi ist, dann wäre der satirische Charakter der Botschaft klar erkenntlich geworden. So aber könnte die von dir, Odysseus, ausgewählte Passage vielleicht auch als eine geschickt eingearbeitete Hintertür betrachtet werden, welche nur im Fall eines Falles Bedeutung erhalten soll.

Vielleicht ist @also doch wirklich auf die ja auch ansonsten erfolgreich in Anwendung gebrachte Demagogie hereingefallen, und befindet sich nun aber bereits auf dem Weg der Besserung?

Gruß Odysseus

Schöne Grüße

--
... in Wirklichkeit ist ... immer alles ganz anders, als es ... in Wirklichkeit ist ...

Ist doch Jacke wie Hose

helmut-1 @, Siebenbürgen, Montag, 08.07.2019, 07:28 vor 396 Tagen @ Nico 1110 Views

Lass doch jeden Menschen das aussprechen, was er denkt! Dazu gibt man dann seinen Kommentar, und dann hat sich die Sache.

Ob nun Satire oder Nicht-Satire, für mich war es erheiternd, zu lesen, wie verschroben manche Gehirnwindungen sein können. Aufgrund des gerafften Unsinns, der da verzapft wurde, bin ich aber gleich auf Satire gekommen. Denn auch ein total verbohrter rot-grün versiffter Kopf kann ernsthaft nicht einen solchen Quatsch glauben.

War dann also der Vortrag ein Satire-Gipfel?

Fleet @, Tor zum Harz ex NL, Montag, 08.07.2019, 07:44 vor 396 Tagen @ helmut-1 1130 Views


Ob nun Satire oder Nicht-Satire, für mich war es erheiternd, zu lesen,
wie verschroben manche Gehirnwindungen sein können. Aufgrund des
gerafften Unsinns, der da verzapft wurde, bin ich aber gleich auf Satire
gekommen. Denn auch ein total verbohrter rot-grün versiffter Kopf kann
ernsthaft nicht einen solchen Quatsch glauben.

Ich bin mir da nicht so sehr sicher.

--
"Das ist schön bei den Deutschen: Keiner ist so verrückt, dass er nicht einen noch Verrückteren fände, der ihn versteht." (H. Heine)

Eine klare Erkenntnis

helmut-1 @, Siebenbürgen, Sonntag, 07.07.2019, 22:07 vor 397 Tagen @ also 1368 Views

Wer sich seiner Kultur und Tradition berauben läßt, dem wird die stabilisierende Konfiguration genommen.
Ein solcher Mensch ist nur mehr ein Fähnchen im Wind und für alles verwendbar. Vielleicht ist das die dahinterliegende Absicht.

Wenn ich da noch was anfügen darf:

Nur derjenige, der weiß, wo er herkommt, kann auch wissen, wo er hingeht.....

Ansonsten braucht er das, was man mittlerweile den Smombis als Hilfe anbietet:
Vor den Ampelkreuzungen auch eine rote Ampel im Trotuar, damit sie beim Smartphone- Lesen nicht in Gefahr kommen, bei rot über die Kreuzung zu gehen....
(Ist in manchen Ländern bereits Tatsache, keine Utopie)

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Wandere aus, solange es noch geht.