Futter für Nereus: Zum Absturz der Germanwings-Maschine

Theo Stuss @, Freitag, 24.03.2017, 11:53 vor 1171 Tagen 7973 Views

Pressekonferenz:

Jetzt spricht Luftfahrtexperte van Beveren:

11.42 Uhr: Der Flugdatenschreiber wurde ohne den Chip mit Absturzdaten gefunden. Dieser sei verkohlt und verbrannt erst Tage später zufällig gefunden worden. Aus der Auswertung gehe hervor, dass zwei verschieden Flugmodi (Descent Mode und Open Descent Mode) parallel getrackt worden seien. Dies sei jedoch gar nicht möglich, sagt van Beveren. "Welche Daten sind hier überhaupt richtig?"

http://www.focus.de/panorama/welt/pressekonferenz-im-live-ticker-vater-von-todespilot-a...

Weiterhin wurde festgestellt, daß das Zulassungszertifikat der Maschine am Tag vor dem Flug abgelaufen war. Sie hätte somit nicht starten dürfen.

Ticker und Ticker - je nach Bedarf

nereus @, Freitag, 24.03.2017, 12:12 vor 1171 Tagen @ Theo Stuss 6550 Views

Hallo Theo!

Das ist interessant.

11.42 Uhr: Der Flugdatenschreiber wurde ohne den Chip mit Absturzdaten
gefunden. Dieser sei verkohlt und verbrannt erst Tage später zufällig gefunden worden. Aus der Auswertung gehe hervor, dass zwei verschieden Flugmodi (Descent Mode und Open Descent Mode) parallel getrackt worden seien. Dies sei jedoch gar nicht möglich, sagt van Beveren. "Welche Daten sind hier überhaupt richtig?"

Davon berichtete BILD überhaupt nichts, jedenfalls nicht im Ticker.

Live-Ticker von Pressekonferenz mit Günter Lubitz und Tim van Beveren

10.21 Uhr Pressekonferenz beginnt in Kürze
Im Konferenzraum des Maritim-Hotels in Berlin haben sich rund 100 Vertreter der Presse eingefunden. Trotz des großen Andrangs ist es erstaunlich ruhig im Saal. Nur leises Flüstern ist zu hören. Zutritt gab es nur mit Akkreditierung, Sicherheitskräfte kontrollierten den Einlass.

10.41 Uhr Pk soll um 10.45 Uhr beginnen
Die Pressekonferenz verschiebt sich um 15 Minuten. Luftverkehrsfachmann Tim van Beveren, der heute auch das neue Gutachten zur Absturz-Katastrophe vorstellen will, teilte dies den anwesenden Journalisten mit.

10.54 Uhr 10.51 Uhr: Günter Lubitz betritt den Saal
Günter Lubitz (63), Anwälte und Van Beveren betreten den Saal.
Vorne warten Dutzende Fotografen und Kameraleute, im Publikum sitzen Journalisten aus aller Welt. Kameras klicken. Im Hintergrund wird auf einem großen Bildschirm die schwarze Gedenkschleife mit der Aufschrift „4U9525“ auf blauem Grund gezeigt.

10.59 Uhr Keine Regung bei Lubitz
Lubitz trägt einen schwarzen Anzug, eine schwarze Krawatte. Regungslos sitzt er vor den klickenden Kameras, dann kündigt van Beveren die Pressekonferenz an. Er bittet die Journalisten, Platz zu nehmen.

11.06 Uhr Lubitz spricht
Was ich Ihnen jetzt sage, sage ich mit großer Vorsicht, weil es leicht missverstanden wird. Meine Trauer ist eine andere. Eine ganz spezielle. Sie unterscheidet sich von der Trauer aller anderen Angehörigen.

11.13 Uhr Lubitz: Sohn als „depressiver Massenmörder“ dargestellt
„Wir müssen damit leben, dass wir nicht nur unseren Sohn verloren haben, sondern dass er zwei Tage nach der Tat als depressiver Massenmörder dargestellt wurde. Wir müssen damit leben, dass unser Sohn immer, wenn es abscheuliche Attentate auf der Welt gibt, auch wieder erwähnt wird.“

11.17 Uhr Sohn als „lebensbejahenden Menschen erlebt“
„Wir müssen damit leben, dass unser Sohn auch als dauerdepressiv dargestellt wird. Richtig ist, dass er 2008/2009 an einer Depression litt. Er überwand diese, er fand zu seiner ursprünglichen Kraft zurück. Dann schloss er die Pilotenausbildung erfolgreich ab. Ich möchte hervorheben, dass wir unseren Sohn in den sechs Jahren vor dem Absturz als lebensbejahenden Menschen erlebt haben. Unser Sohn war zum Zeitpunkt des Absturzes nicht depressiv.

11.19 Uhr Vater Lubitz beauftragte Gutachter van Beveren
„Auch wir sind nach Suche auf Antworten und der Wahrheit. Weil wir während der Akten-Lektüre feststellten, dass wir überfordert sind, haben wir Herrn van Beveren beauftragt, sich dieser Sache anzunehmen er wurde uns gleich mehrfach empfohlen.

11.22 Uhr Lubitz-Anwalt: Wiederaufnahme des Verfahrens angestrebt
Andreas Behr, Anwalt von Lubitz, hat das Wort: „Das offizielle Bild, das sich aus den Ermittlungsakten ergibt, stimmt so nicht. Weitere Ermittlungen sind erforderlich.
Ziel dieser Pressekonferenz ist es, Sie mit neuen Fakten zu versorgen.

11.29 Uhr Experte van Beveren: „nur gegen Andreas Lubitz ermittelt“
„Wir alle anderen auch habe ich unmittelbar von diesem tragischen Ereignis gehört. Ermittlungen zu solchen Unfällen dauern Jahre, manchmal sind sie gar nicht aufzuklären. Umso erstaunter war ich, dass sich der Staatsanwalt von Marseille, Brice Robin, schon nach zwei Tagen festlegte, was im Cockpit passiert ist. Das haben alle gehört und geschrieben – und alle haben es geglaubt. Dabei waren Robins Aussagen nur Spekulationen. Trotzdem ermittelte der Staatsanwalt nur gegen Andreas Lubitz.

11.34 Uhr Van Beveren zweifelt an, dass Lubitz „bei Bewusstsein“ war
Van Beveren argumentiert weiter, dass durch Atemgeräusche im Cockpit zwar klar gewesen sei, dass Andreas Lubitz lebte – aber nicht, ob er bei Bewusstsein war.

11.41 Uhr Experte erhebt Zweifel, dass Lubitz den Piloten aussperrte
„Nächster Punkt, die Cockpittür. Die Behauptung, er habe den Piloten ausgeschlossen, hält sich sehr hartnäckig. Hat er das wirklich? Kippschalter auf „Lock“, also nach unten zu stellen, ist nicht nötig. Denn entweder öffnet der Pilot, oder er lässt es, dann kommt keiner rein. Es gibt für diese Spekulation überhaupt keinen stichhaltigen Beweis, auch nicht nach einem Jahr akribischer Ermittlungen. War vielleicht das Keypad defekt?
Es wird nur alle 12 000 Stunden bei der Wartung überprüft. Wenn so ein Keypad kaputt ist, hat das Konsequenzen, vor allem, wenn ein Flugzeug in der Luft ist. Ich habe einen Hinweis bekommen, dass es bei diesem Flugzeug ein Problem gab. Dass sich eine Crew schon mal eingesperrt hat im Cockpit und sich nicht mit Hilfe des Keypads befreien konnte. Ich habe es weitergegeben, es ist nicht untersucht worden.

11.51 Uhr Experte führt Faktor Wetterturbulenzen an
Es gebe Turbulenzen, die unsichtbar seien, nicht auf dem Wetterradar angezeigt würden, sagt van Beveren. Er habe mit mehreren Piloten gesprochen, die an diesem Tag diese Route geflogen seien. Diese hätten aufgrund dieser Turbulenzen niedrigere Flughöhen gewählt.

Quelle: http://www.bild.de/news/inland/flug-4u9525/lubitz-vater-in-berlin-pressekonferenz-im-li...

mfG
nereus

Nanu: 3x Ipad???

Reffke @, Freitag, 24.03.2017, 12:38 vor 1171 Tagen @ nereus 6152 Views

Hallo nereus,
Das wird ja immer interessanter:
12.03 Uhr: Auf seinem iPad habe Lubitz beispielsweise über die Cockpit-Tür gegoogelt. Van Beveren erklärt weitere Ungereimtheiten: Insgesamt seien drei iPads aufgetaucht. Das Dritte sei nicht bei Hausdurchsuchungen gefunden worden, sondern Tage nach dem Unglück von einer Person der Polizei übergeben worden - darauf seien die inkriminierenden Suchverläufe gefunden worden, so van Beveren.
Quelle: focus online
Noch Fragen?
Das war der einzige schlüssige Hinweis bei den Ermittlungen, von Beweis kann also nun keine Rede mehr sein...

MfG, Reffke

--
Die Lüge ist wahrer als die Wahrheit, weil die Wahrheit so verlogen ist. André Heller
------------------------------
==> Fundgrube zur Lage: www.paulcraigroberts.org

Da kommen schon ein paar Dinge zusammen

nereus @, Freitag, 24.03.2017, 13:35 vor 1171 Tagen @ Reffke 6593 Views

Tim van Beveren auf der PK, teilweise wörtlich zitiert:

"Ich war sehr überrascht, dass für die französischen Ermittler nach nur zwei Tagen die Unglücksursache feststand“ ..
"Auch während des gesamten Audioauszugs bis zum Aufschlag sind Atemgeräusche zu hören." Eine Notiz zeige, dass er zu diesem Zeitpunkt noch keine schriftlichen Aufzeichnungen gehabt habe. Die Behörden hätten außerdem vermerkt, dass wegen der schlechten Qualität keine vollständige Rekonstruktion des Gesprächs im Cockpit möglich gewesen sei.
Die Aussagen des französischen Staatsanwalts seien so kurz nach dem Unglück nichts als reine Spekulation gewesen, behauptet van Beveren.
"Etwas Vergleichbares habe ich in den letzten 25 Jahren nicht erlebt."

Aus dem Zertifikat gehe hervor, dass die Gültigkeit des Zertifikats vor dem Unglückstag abgelaufen sein soll. Luftfahrtexperte van Beveren zweifelt also die Richtigkeit der Ausstellung dieses Zertifikats an, auch eine Unterschrift passe nicht. Sollte sich das als richtig erweisen, hätte das Flugzeug gar nicht eingesetzt werden dürfen. Doch dies sei in den Ermittlungen nie Thema gewesen.
Auch das Einstellen des Sinkfluges durch Lubitz zweifelt van Beveren an. Das sei so nicht möglich gewesen, behauptet der Experte.

Der Flugdatenschreiber wurde ohne den Chip mit Absturzdaten gefunden. Dieser sei verkohlt und verbrannt erst Tage später zufällig gefunden worden. Aus der Auswertung gehe hervor, dass zwei verschiedene Flugmodi (Descent Mode und Open Descent Mode) parallel getrackt worden seien. Dies sei jedoch gar nicht möglich, sagt van Beveren. "Welche Daten sind hier überhaupt richtig?"

Es habe nicht nachgewiesen werden können, dass Lubitz die CockpitTür wirklich hätte verschließen können, sagt van Beveren. "Es gibt dafür keinen stichhaltigen Beweis." Warum sei der Notfallcode vom Kapitän nicht eingegeben worden, um die Tür zu öffnen? War das Keypad defekt? Van Beveren habe zwei Tage nach dem Unglück einen Hinweis bekommen, dass die Türe des Flugzeugs bei einem anderen Flug kurz zuvor in Düsseldorf zugefallen sei. Zwei Piloten, so sagt es van Beveren, hätten sich damals in Düsseldorf am Boden ausgesperrt und hätten die Türe nicht wieder öffnen können erst die Bodencrew sei in der Lage gewesen, die Tür wieder zu öffnen. Da er verpflichtet sei, solche Informationen weiterzugeben, habe er dies auch getan es sei jedoch seitens der BEA nichts unternommen worden.

Am Unglückstag herrschte in den französischen Alpen sonniges Frühlingswetter. Doch es habe Turbulenzen gegeben, so der Experte, die für einen Piloten nicht sichtbar gewesen seien einen sogenannten "low level high velocity air stream", also Luftlöcher. Der Airbus habe an seinem Höhenlimit gearbeitet, sagt van Beveren. Piloten sind angehalten, die grundsätzlichen Prioritätenregeln einzuhalten: Erst Fliegen, dann navigieren, dann kommunizieren. Das sei besonders wichtig, wenn nur eine Person im Cockpit sei. Entsprechende Daten vom Flugdatenschreiber fehlten allerdings.

Durch die BFU wurde Lubitz zum Zeitpunkt des Unfalls eine "schwere psychiatrische Erkrankung unterstellt", wie van Beveren aus dem Dokument zitiert. Nur ein Augen- und eine Allgemeinmedizinerin hätten Hinweise auf eine Depression festgestellt.
Jetzt verweist der Experte auf einen angeblich schwerwiegenden Tippfehler in der Krankenakte von Andreas Lubitz. "Früher bereits wegen Depression stationärß", steht in der Akte geschrieben. Das “ß”, so betont van Beveren, sei ein klassischer Tippfehler. Es hätte stattdessen ein Fragezeichen sein sollen, sagt der Luftfahrtexperte.
Für ihn ist klar: Die Ärztin war sich nicht sicher, ob Lubitz jemals stationär behandelt wurde diese Annahme sei aber dann ungeprüft in die Folgeberichte übernommen worden. "Ein kleiner Tippfehler wurde zu einer Tatsachenbehauptung", sagt van Beveren. Lubitz habe sich wegen psychischer Krankheiten niemals in stationärer Behandlung befunden.

Die Ermittlungsakte der deutschen Behörden sei nicht nachvollziehbar, nicht chronologisch aufgebaut, so van Beveren. Das sei entgegen aller Regeln. Im Gegensatz zu der der französischen Kollegen. Auch in diesem Bericht gebe es komische Angaben: Die Vernehmung der Lebensgefährtin bei der sie ausgesagt haben soll, Lubitz sei seit 2008 in psychologischer Behandlung gewesen, finde sich in keiner einzigen Ermittlungsakte wieder, sagt van Beveren. Auch habe die Lebensgefährtin von Lubitz ihm gegenüber betont, diese Aussage nie getroffen zu haben, so der Luftfahrtexperte.

Auf seinem iPad habe Lubitz beispielsweise über die CockpitTür gegoogelt. Van Beveren erklärt weitere Ungereimtheiten: Insgesamt seien drei iPads aufgetaucht. Das Dritte sei nicht bei Hausdurchsuchungen gefunden worden, sondern Tage nach dem Unglück von einer Person der Polizei übergeben worden darauf seien die inkriminierenden Suchverläufe gefunden worden, so van Beveren.

..

Van Beveren äußert sich nochmals zu den Ungereimtheiten mit dem Flugdatenschreiber: Zwei Flugmodi seien parallel aufgezeichnet worden. Diesen Zustand könne man jedoch nur ausschließen, so der Experte. Wie er sich das erkläre, will ein Journalist wissen?
Er schildert die Details nochmals ausführlich und kommt letztlich aber zu dem Schluss, dass er nicht glaube, dass der Flugdatenschreiber manipuliert worden sei. Vielmehr liegt laut van Beveren wohl ein technischer Defekt vor, weswegen die zwei normalerweise nicht miteinander korrespondierenden Flugmodi aufgezeichnet worden seien.

Quelle: http://www.focus.de/panorama/welt/pressekonferenz-im-live-ticker-vater-von-todespilot-a...

Das ist ne ganze Menge Holz und vermutlich auch noch nicht alles.

Herr van Beveren umschifft strategisch klug die Fangeisen des boshaften Teils der Journaille und spricht über Fehlfunktionen der Technik und Nachlässigkeiten bei den Ermittlungen. Er wirft keinem Ermittler oder Beteiligten Manipulation vor.

So, und nun ist wieder das SYSTEM an der Reihe!
Und das wird reagieren – ganz sicher.

Mein vorläufiges Fazit!
Die PK war ein voller Erfolg und bringt die Gegenseite in Erklärungsnöte.
Wenn sich nun ein Hinterbliebener oder mehrere dieser Version anschließen und Aufklärung fordern - so wie die mutigen Frauen von 9/11 - könnte es eng werden.

mfG
nereus

ganz großes Kino - unbedingt anschauen!

nereus @, Freitag, 24.03.2017, 16:59 vor 1171 Tagen @ nereus 6825 Views

Wer wirklich an den Hintergründen des Germanwings-Absturzes interessiert ist, MUSS unbedingt dieses Video von der Pressekonferenz sehen.
Es dauert zwar über 2 h, aber es lohnt sich wirklich.

Alle PK-Ticker kann man in die Tonne treten, denn sie geben nicht wirklich die Ausführungen der Referenten und vor allem des Luftfahrt-Experten van Beveren wieder.
Leider muß man für die Wahrheit manchmal etwas Zeit erübrigen, doch wie heißt es schön im Sprichwort: Ohne Fleiß kein Preis.

Bitte hier entlang: https://youtu.be/vu9Ta7cp0AI

So geht investigativer und seriöser Journalismus! [[top]] [[top]] [[top]]

Danke Herr Lubitz und Danke Herr van Beveren sowie die anderen Herren!

Ich schreibe das nach der ersten gesehenen Stunde.
Einziger Schatten - die Videos von Herrn van Beveren haben nicht gefunzt.
Das hätte die Technik zwar vor der PK mal checken müssen, aber unterm Strich gibt es dafür nur minimale Abzüge in der Haltungsnote. [[zwinker]]

mfG
nereus

Von Journalismus kann hier nicht mehr gesprochen werden!

Rumbidu @, Freitag, 24.03.2017, 21:10 vor 1171 Tagen @ nereus 4938 Views

Danke nereus, für den Link dieser hochinteressanten Pressekonferenz.

Was ich in diesem Fall im besonderen Maße verwerflich finde, ist ein Hinterfragen des Unfalls der Angehörigen des Piloten, und zwar durch FAKTEN, als Verhöhnung der Opfer darzustellen. Und diese unfassbar schwachsinnige Herleitung, finden man in fast allen Medien. Das hat was von Debatte gleich am Anfang ersticken, um sie ja nicht hochkommen zu lassen. Ein absolutes Armutszeugnis für den Journalismus.

Grüße

Ich bin fassungslos...........

Zooschauer @, Freitag, 24.03.2017, 21:20 vor 1171 Tagen @ nereus 5381 Views

Ich muss schon sagen, dass es die PK echt in sich hatte. Sehr viele Ungereimtheiten, die Beveren da angeführt hat, sehr stichhaltig - so, dass normalerweise kein Journalist und keine Redaktion das ignorieren dürfte.

Aber es ist unfassbar, wie all diese Fragen in den Medien weggedrückt werden. Entweder die PK kommt nicht vor (wie in der Tagesschau), oder man schiebt die Bedenken mit unsäglich dummdreisten "Fakten-Checks" weg, die aber auf bestimmte Kernpunkte überhaupt nicht eingehen. Aber Hauptsache, man hat das Volk abgelenkt, nach dem üblichen Verfahren: "Gehen Sie bitte weiter, es gibt nichts zu sehen!"

Video nicht mehr verfügbar, Ersatzlink? (oT)

D-Marker @, Samstag, 25.03.2017, 21:23 vor 1170 Tagen @ nereus 2611 Views

- kein Text -

Ich habe es heruntergeladen. Gibt es eine bessere Plattform als Youtube?

Theo Stuss @, Samstag, 25.03.2017, 21:49 vor 1169 Tagen @ D-Marker 2689 Views

Kennt jemand einen einfachen Dienst zum Hochladen?

Ich versuche es gerade auf meine Dropbox zu schieben.

Methode MuP

D-Marker @, Samstag, 25.03.2017, 22:37 vor 1169 Tagen @ Theo Stuss 2859 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 25.03.2017, 22:55

Kennt jemand einen einfachen Dienst zum Hochladen?

Ich versuche es gerade auf meine Dropbox zu schieben.

Probier es mal hier:

https://www.file-upload.net/

Server steht in London, die haben z.Zt. mehr zu tun als sich um Abuse-Meldungen zu kümmern.

(Max. Dateigröße 1 GB)

Methode MuP (Methode des unbekümmerten Probierens).


LG
D-marker

vermutliche Reaktion des Staates

aliter @, Samstag, 25.03.2017, 06:14 vor 1170 Tagen @ nereus 4279 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 25.03.2017, 13:12

Die PK war ein voller Erfolg und bringt die Gegenseite in Erklärungsnöte.

Ja irgendwie schon, aber für die Reaktion gibt es ja die Blaupause "NSU". Da werden alle relevanten Asservate, Akten halt mal nicht aufzufinden sein, oder schon geschreddert oder durch fremde DNA verfälscht usf.. Damit verläuft die Geschichte vermutlich im Sande. Ich vermute, von den Unterlagen zu dem Absturz existieren eine ganze Menge schon jetzt nicht mehr.

Die Conclusion ist relativ einfach: Da bei staatlichen oder staatsnahen "Aktionen" , bei denen die Behörden des Staates praktisch alle Fäden in der Hand haben, bis zu den von der abhängigen Staatsanwälten, ist es m.E. extrem schwer, gegen z.B. inszenierte Aktionen Vertuschungen oder Verfälschungen anzugehen.

Man denke an den Barschel-Fall, an den Mölleman-Fall, da haben die Angehörigen nichts erreicht.

Warten wir ab, ob die Angehörigen diesmal erfolgreicher sind. Immerhin haben sie es geschafft, einen Experten (der aussagebereit ist) aufzutun.
Was mich wunderte, bei allen bisherigen vermuten Inside Jobs gab es offensichtlich keine Experten (Flugzeug, Sprengstoff, Unfall Medizin...), die es wagten, sich sachkundig zu äussern.
Ich hatte schon 9/11 erwartet, dass Luftfahrtexperten die aufgetischte Legende von den Amateuerpiloten verreissen. Der einzige, der sich vorsichtig skeptisch äusserte, war Nicki Lauda. Die Interessenvertreter wie Pilotenvereinigung, Abrissverbände etc gingen auf Tauchstation und wollten sich lieber nicht mit dem Staat anlegen.


mfg

Ja aber..............

Rotti @, Pampa, Samstag, 25.03.2017, 08:36 vor 1170 Tagen @ aliter 3887 Views

Servus aliter!

Im Grunde kann ich dir vollkommen folgen. Trotzdem hatte die Pressekonferenz einen tieferen Sinn.

"Du kannst sie nicht zwingen, die Wahrheit zu sagen. Du kannst sie nur zwingen immer dreister und offensichtlicher zu lügen."
Das wiederum öffnet immer mehr Menschen die Augen. [[freude]]

M.f.G.
Rotti

--
Ich esse und trinke, also bin ich.

Wovor hatten die flugunwilligen Besatzungen bei Germanwings Angst?

paranoia @, Die durchschnittlichste Stadt im Norden, Samstag, 25.03.2017, 09:26 vor 1170 Tagen @ nereus 4287 Views

Hallo nereus,

neben der auffallend schnellen Festlegung auf eine Erklärung nach nur zwei Tagen fiel mir damals auf, dass sich nach dem Absturz einige Besatzungen weigerten, mit diesem Airbus-Modell (oder generell mit Airbus?) zu fliegen.

Hatten die alle Angst vor selbstmordgefährdeten Piloten?

Es gab auch die Meldung, dass es einen Notruf gegeben habe, der wurde aber später dementiert. Sicherlich gibt es private oder offizielle Aufnahmen des Funkverkehrs, mit denen diese Meldung überprüft werden könnte.

Gruß
paranoia

--
Ich sage "Ja!" zu Alkohol und Hunden.

Informationen zu Johann Reuß

nereus @, Samstag, 25.03.2017, 10:41 vor 1170 Tagen @ paranoia 4190 Views

Hallo paranoia!

Vielleicht davor.

Seher und Hörer der gestrigen Pressekonferenz erinnern sich.
Johann Reuß wurde als deutsche Ermittler der BFU bei der Germanwings-Katastrophe genannt.

Wir erinnern uns auch, daß Tim van Beveren seit Jahren zu den „giftigen Gasen“ in Cockpits und Fahrgastkabinen ermittelt.

In diesen Zusammenhängen finde ich diese beiden Meldung von Interesse.

Die Untersuchung der Luftnotlage des Germanwings Flugs 753 am 19. Dezember 2010 bleibt ergebnislos. Am Donnerstag legte die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) ihren Abschlussbericht vor, der keine Erklärung für die erheblichen kapazitiven Beeinträchtigungen beider Piloten im Anflug auf Köln-Bonn fand.
Technische Defekte seien auszuschließen, auch für eine Vergiftung der Crew durch Öldämpfe hätten sich keine Hinweise gefunden.

"Die BFU geht von einer massiven Geruchsentwicklung aus, konnte aber im Nachhinein keine nachweisbaren Fakten hierfür feststellen", erklärte die Behörde. Möglicherweise werde eine neue Studie zu Vorfällen mit kontaminierter Kabinenluft mehr Klarheit schaffen, die Anfang 2014 vorliegen soll.
"Bei dem Ereignis kam es im Landeanflug zu einer gesundheitlichen Beeinträchtigung der Cockpitbesatzung, die mit einer deutlichen Einschränkung der Leistungsfähigkeit beider Piloten verbunden war", heißt es aus Braunschweig.

Am betroffenen A319 seien aber weder eine Fehlfunktion der Klimaanlage noch Öllecks in den Triebwerken festgestellt worden. Auch eine Geruchsentwicklung in Zusammenhang mit Enteisungsmitteln sei auszuschließen.

"Obwohl beide Piloten durch das Ereignis deutlich in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt waren, verliefen der Anflug und die Landung nach Auswertung der vorliegenden Daten stabil", sagte Untersuchungsführer Johann Reuß. Der Kapitän gab zu Protokoll, das Flugzeug "am Ende seiner Leistungsfähigkeit" von Hand gelandet zu haben.

Quelle: http://www.aero.de/news-18661/BFU-findet-keine-Erklaerung-fuer-Luftnotlage-vor-Koeln.html

Auch als Nicht-Fachmann stellen sich einem hier die Nackenhaare auf!
Zwei Piloten schaffen es mit Müh und Not eine Maschine zur Landung zu bringen und klagen über massive Beeinträchtigungen durch kontaminierte Kabinenluft.
Diese Beeinträchtigungen werden sogar amtlich bestätigt!
Doch, oh Wunder, man findet keine Ursache!
Vermutlich, liebe BFU, haben ein paar Passagiere "einen fahren lassen". [[motz]]

Die Piloten hatten kurz vor der Landung im Cockpit einen «verbrannten» und «elektrischen» Geruch wahrgenommen, sie verspürten dann starke Übelkeit und Schwindel. Beide Männer setzten ihre Sauerstoffmasken auf. Der Co-Pilot war aber nach eigenen Angaben nicht mehr «in der Lage zu fliegen». Der Kapitän landete die Maschine mit insgesamt 149 Menschen an Bord. «Die Piloten haben sich mit dem Aufsetzen der Masken richtig verhalten. Der Anflug und die Landung waren stabil», erklärte Untersuchungsführer Reuß.

Die Pilotenvereinigung Cockpit kritisierte den Abschlussbericht. «Es gibt einige Aspekte, die sich widersprechen. Er ist aus unserer Sicht nicht wirklich unabhängig und tendenziös», erklärte Cockpit-Sprecher Jörg Handwerg. Ohne ausreichende Faktenlage würden mögliche Ursachen ausgeschlossen, das medizinische Gutachten sei zudem fragwürdig. Psychologische Effekte sieht Handwerg nicht. «Wir wissen sehr detailliert, was im Cockpit passiert ist. Es gab starke körperliche Beschwerden.» Ein bestimmter Blutwert beim Co-Piloten sei zudem so hoch gewesen, dass von einer Vergiftung auszugehen sei.

Die Braunschweiger Experten hatten erst ein Jahr nach dem Zwischenfall begonnen zu ermitteln. Sie trugen technische Daten des Flugzeugs, medizinische Befunde, Zeugenaussagen und Expertenbewertungen zusammen. Aus einer Panne bei der Erstmeldung nach dem Zwischenfall seien Konsequenzen gezogen worden.

Quelle: https://wz-net.de/wz_21_110472993-1-_Beinahe-Katastrophe-am-Flughafen-Koeln-Bonn-ungekl...

Man spricht sogar von Vergiftung!!!
Und jetzt kommt’s!

Aus einer Panne bei der Erstmeldung nach dem Zwischenfall seien Konsequenzen gezogen worden. «Mitarbeiter sind nachgeschult und eine Checkliste überarbeitet worden», erklärte Chefermittler Reuß.
Germanwings begrüßte den Abschlussbericht.

So viel zu unabhängigen Ermittlungen und einen gewissen Hern Reuß!
OK, wohin man nur schaut! [[kotz]]

mfG
nereus

aerotoxisches Syndrom

paranoia @, Die durchschnittlichste Stadt im Norden, Samstag, 25.03.2017, 12:14 vor 1170 Tagen @ nereus 3841 Views

Hallo nereus,

ich dachte, es gäbe noch andere Zusammenhänge als das aerotoxische Syndrom, vor dem sich die Kabinenbesatzungen gefürchtet haben.

Du empfiehlst ja, das zweistündige Video der Pressekonferenz zu betrachten. Ich empfehle, den vollständigen Untersuchungsbericht zu dem Flug mit Landung in Köln zu lesen, besser als die Sekundärliteratur in Form des Artikels der Aero!

http://www.bfu-web.de/DE/Publikationen/Untersuchungsberichte/2010/Bericht_10_5X018_A319...

Die ganze Seite der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen ist voll mit interessanten Informationen zum Thema Flugsicherheit - Adressat ist jeder interessierter.
Im Falle der Landung in Köln fehlt leider das corpus delicti. Ich habe den Bericht gelesen und konnte nichts Anstößiges dabei feststellen.

Interessant wird es, wenn irgendwann einmal ein Kausalzusammenhang festgestellt würde. Dann müssten nach meinem Verständnis vielleicht 90% der Verkehrsflieger am Boden bleiben.

Präventiv die alten Maschinen umbauen, das geht wohl nicht.

Gruß paranoia

--
Ich sage "Ja!" zu Alkohol und Hunden.

Airbus, Frage in die Runde: Backdoor in Hard-/Software???

Reffke @, Samstag, 25.03.2017, 12:32 vor 1170 Tagen @ paranoia 3409 Views

Hallo paranoia und allerseits,

Ich würde nicht ausschließen, daß es sehr wahrscheinlich von Planung an (als Konsequenz seit es Flugzeugentführungen bzw. "Terror" gibt...) "konkrete Vorkehrungen im Rahmen der Sicherheitsmaßnahmen" gibt:
Ganz egal ob Abschuß, kontrollierte Notlandung oder eben gar "Übernahme" ==> Alles technologisch kein Problem!
Fakt ist, es waren Abfangjäger in der Nähe!
Das könnte auf ein realitätsnahes Manöver deuten, das jegliche Variante durchexerziert haben könnte [[hae]]

MfG, Reffke

--
Die Lüge ist wahrer als die Wahrheit, weil die Wahrheit so verlogen ist. André Heller
------------------------------
==> Fundgrube zur Lage: www.paulcraigroberts.org

Das Thema zieht seine Kreise und "der Staat" reagiert...

Griba @, Dunkeldeutschland, Samstag, 25.03.2017, 19:23 vor 1170 Tagen @ paranoia 3171 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 25.03.2017, 20:20

Hallo nereus,

ich dachte, es gäbe noch andere Zusammenhänge als das aerotoxische
Syndrom, vor dem sich die Kabinenbesatzungen gefürchtet haben.

Du empfiehlst ja, das zweistündige Video der Pressekonferenz zu
betrachten. Ich empfehle, den vollständigen Untersuchungsbericht zu dem
Flug mit Landung in Köln zu lesen, besser als die Sekundärliteratur in
Form des Artikels der Aero!

http://www.bfu-web.de/DE/Publikationen/Untersuchungsberichte/2010/Bericht_10_5X018_A319...

...

Interessant wird es, wenn irgendwann einmal ein Kausalzusammenhang
festgestellt würde. Dann müssten nach meinem Verständnis vielleicht 90%
der Verkehrsflieger am Boden bleiben.

Präventiv die alten Maschinen umbauen, das geht wohl nicht.

Gruß paranoia

2016 soll laut diesem MdB das Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin der Universitätsmedizin Göttingen eine Studie zu giftigen Dämpfen in Flugzeug-Kabinen verfaßt haben - die ich leider im Netz nicht finden kann (@CM nach vorn [[zwinker]]). Wie es der Zufall so will, mußte die Uni ihre Sprechstunde für "Fume Events" im gleichen Jahr einstellen [[zigarre]]

--
Beste Grüße

GRIBA

Flugsicherheit

paranoia @, Die durchschnittlichste Stadt im Norden, Samstag, 25.03.2017, 19:48 vor 1170 Tagen @ Griba 3120 Views

Hallo Griba,

danke für den Hinweis auf den grünen MdB.
Lies' mal die dort verlinkte kleine Anfrage quer:

http://dipbt.bundestag.de/doc/btd/18/077/1807776.pdf

Fazit:
Traurig! Man sollte das Thema einfach totschweigen.

Gruß
paranoia

--
Ich sage "Ja!" zu Alkohol und Hunden.

Das kann verschiedene Gründe haben - der häufigste dürfte die Arbeitsüberlastung der zu wenigen Bearbeiter sein.

Griba @, Dunkeldeutschland, Samstag, 25.03.2017, 20:29 vor 1170 Tagen @ paranoia 2772 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 25.03.2017, 21:00

Das hört sich trivial an, dürfte aber in vielen Fällen der Grund für Verweisen, Herunterspielen oder Nichtstun sein. Mir ist ein Fall aus der Privatfliegerei bekannt, der trotz Personenschadens ausdrücklich nicht von der BFU untersucht wurde, obwohl es Hinweise auf ein technisches Versagen gab.
Diese Umstände dürften aber von entsprechend interessierten Kreisen auch billigend in Kauf genommen werden, schließlich ist für Gender-Blaba ja immer genug Geld da - warum dann nicht für Fachbeamte? [[zigarre]]

Nachsatz: Wenn ich mich recht entsinne, hat die DGLRM auch mal zum Thema "Fume Events" etwas untersucht und veröffentlicht. Leider habe ich meine Zugangscodes verschlampt und komme seit der Site-Umstellung nicht mehr in den Mitgliederbereich.[[wut]]

Update: Doch, habe wieder Zugang. Die Abstracts zu den Untersuchungen ergeben aber nur: Es gibt Fume Events(!), die Ursachen sind vielfältig, es sind eine Fülle von sehr individuellen Fällen zu verzeichnen, die als Arbeitsunfall zu werten sind, Langzeitschäden sind bisher nicht bekannt, Hersteller und Betreiber werden zu "erhöhter Aufmerksamkeit" bezüglich Kabinenluft aufgefordert...

--
Beste Grüße

GRIBA

Das Flugzeug (mit Brandgeruch laut Kapitän) wurde NICHT untersucht???

SevenSamurai @, Samstag, 25.03.2017, 20:08 vor 1170 Tagen @ nereus 2930 Views

Die Piloten hatten kurz vor der Landung im Cockpit einen
«verbrannten» und «elektrischen» Geruch wahrgenommen, sie verspürten
dann starke Übelkeit und Schwindel.

Das Flugzeug (mit Brandgeruch laut Kapitän) wurde NICHT untersucht???

Einfach unglaublich.

--
It's a big club, and you ain't in it.

Das war für mich das Auffälligste an der ganzen Geschichte.

Griba @, Dunkeldeutschland, Samstag, 25.03.2017, 19:01 vor 1170 Tagen @ paranoia 3374 Views


Hatten die alle Angst vor selbstmordgefährdeten Piloten?

In der Zeit hielt sich das Gerücht, daß Pilot Lubitsch an Stelle eines Ibrahim Irgendwer geflogen wäre. Leider konnte ich das damals nicht verifizieren, da ich aus verständlichen Gründen keinen Zugang zum "Dienstplan" von GW hatte und habe. Da Lubitsch nach Angabe des Vaters Freelancer war (er habe seine "Krankschreibung" selbst beendet? - müßte die Einlassung noch mal nachhören), könnte das aber durchaus hin kommen.

Es gab auch die Meldung, dass es einen Notruf gegeben habe, der wurde aber
später dementiert. Sicherlich gibt es private oder offizielle Aufnahmen
des Funkverkehrs, mit denen diese Meldung überprüft werden könnte.

Gruß
paranoia

Eben Paranoia [[top]]
Eine solche Panikreaktion innerhalb einer Aerline war bis dahin beispiellos.

--
Beste Grüße

GRIBA

Datenmanipulation ist wohl eher unwahrscheinlich.

Griba @, Dunkeldeutschland, Samstag, 25.03.2017, 18:50 vor 1170 Tagen @ nereus 3073 Views

...


Van Beveren äußert sich nochmals zu den Ungereimtheiten mit dem
Flugdatenschreiber: Zwei Flugmodi seien parallel aufgezeichnet worden.
Diesen Zustand könne man jedoch nur ausschließen, so der Experte. Wie er
sich das erkläre, will ein Journalist wissen?
Er schildert die Details nochmals ausführlich und kommt letztlich aber zu
dem Schluss, dass er nicht glaube, dass der Flugdatenschreiber manipuliert
worden sei. Vielmehr liegt laut van Beveren wohl ein technischer Defekt
vor, weswegen die zwei normalerweise nicht miteinander korrespondierenden
Flugmodi aufgezeichnet worden seien. [/i]

Wer sollte die Daten so manipuliert haben, daß es so offen sichtbar würde?
Warum sollte das so gemacht worden sein?
Um eine falsche Spur zu legen? Wohin?

Ein technischer Defekt würde hingegen auf einen schwerwiegenden Fehler in der Flugzeugsoftware schließen lassen - und das würde Airbus "ungeprüft" an die Untersuchungsbehörden geben?

In meinen Augen eins so unsinnig wie das andere - ich kann mir darauf keinen Reim machen, außer daß vielleicht nicht die Daten sondern der frz. Bericht verfälscht wurde...

Quelle:
http://www.focus.de/panorama/welt/pressekonferenz-im-live-ticker-vater-von-todespilot-a...

Das ist ne ganze Menge Holz und vermutlich auch noch nicht alles.

Herr van Beveren umschifft strategisch klug die Fangeisen des boshaften
Teils der Journaille und spricht über Fehlfunktionen der Technik und
Nachlässigkeiten bei den Ermittlungen. Er wirft keinem Ermittler oder
Beteiligten Manipulation vor.

So, und nun ist wieder das SYSTEM an der Reihe!
Und das wird reagieren – ganz sicher.

Zunächst versuchen sie es weiter mit totschweigen und das recht erfolgreich.

Mein vorläufiges Fazit!
Die PK war ein voller Erfolg und bringt die Gegenseite in
Erklärungsnöte.
Wenn sich nun ein Hinterbliebener oder mehrere dieser Version anschließen
und Aufklärung fordern - so wie die mutigen Frauen von 9/11 - könnte es
eng werden.

mfG
nereus

Aus dem Bauch heraus würde ich sagen, Airbus hat ein Problem.

--
Beste Grüße

GRIBA

Smartphones: Eine Frage an euch.

SevenSamurai @, Samstag, 25.03.2017, 20:04 vor 1170 Tagen @ Theo Stuss 3169 Views

11.42 Uhr: Der Flugdatenschreiber wurde ohne den Chip mit Absturzdaten
gefunden. Dieser sei verkohlt und verbrannt erst Tage später zufällig
gefunden worden.

Gefühl 95 % der Bevölkerung haben ein Smartphone.

Und NIEMAND hat während des Sinkfluges eine SMS geschrieben, telefoniert oder ein paar Fotos gemacht oder den an die Tür klopfenden Kapitän aufgenommen?

Nichts? Gar nichts.

Nicht ein Smartphone wurde gefunden?

Nicht ein Chip ausgewertet? Nicht eine SD-Karte gefunden???

Ist das Flugzeug in einem gewaltigen Feuerball verbrannt?

Nun, EIN Chip wurde gefunden. Der wichtigste überhaupt.

Weiss jemand etwas dazu?

--
It's a big club, and you ain't in it.

Neuigkeit!

YooBee @, Dienstag, 28.03.2017, 00:07 vor 1167 Tagen @ SevenSamurai 2321 Views

11.42 Uhr: Der Flugdatenschreiber wurde ohne den Chip mit Absturzdaten
gefunden. Dieser sei verkohlt und verbrannt erst Tage später zufällig
gefunden worden.


Gefühl 95 % der Bevölkerung haben ein Smartphone.

Und NIEMAND hat während des Sinkfluges eine SMS geschrieben, telefoniert
oder ein paar Fotos gemacht oder den an die Tür klopfenden Kapitän
aufgenommen?

Nichts? Gar nichts.

Nicht ein Smartphone wurde gefunden?

Nicht ein Chip ausgewertet? Nicht eine SD-Karte gefunden???

Im Rahmen der Klage liest man Folgendes:

"Motjé beklagte zudem, dass SIM-Karten, möglicherweise mit Informationen zum Ablauf der Katastrophe, vor der Rückgabe der Handys an die Familien entfernt worden seien."

Hammer!!

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/germanwings-absturzopfer-verklagen-fluggesellscha...

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Wandere aus, solange es noch geht.