Tucker Carlsson: Warnung vor einem US-Atomschlag gegen den Iran

Odysseus, Montag, 02.11.2026, 20:31 (vor 7 Stunden, 22 Minuten) @ nereus888 Views

Passt hier wohl am besten hin.
Nur ein Atomschlag kann die vermuteten Atom-Forschungs- und Anreicherungsanlagen samt mutmaßlichen schon vorhandenem waffenfähigen Materials tief im iranischen Bergmassiv vernichten. Mit all den Folgen für die weitläufige Region.
Die geisteskranken Endzeit-Messias-Sektler drängen darauf hin.
In einem in der Länge ungewöhnlich langen post auf X apelliert Carlson an die übrige Welt und hat nach 2 Stunden 9 Millionen Aufrufe:
https://x.com/TuckerCarlson/status/2117071025955389828

Hier in Übersetzung:
https://t.me/oliverjanich/176525

Text:

"Unter dem Druck des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu könnte die Trump-Regierung innerhalb weniger Tage einen Atomschlag gegen den Iran starten. Das Ziel wäre der Pickax Mountain im Zentrum des Irans, wo der iranische Staat nach Angaben des israelischen Geheimdienstes sein Programm zur Urananreicherung wieder aufgenommen hat. Keine konventionelle Waffe im amerikanischen Arsenal ist in der Lage, 300 Fuß massiven Granit zu durchdringen, um die Tunnel zu zerstören, in denen die Anreicherung angeblich stattfindet. Die einzige militärische Option ist ein Atomschlag. Netanjahu drängt nachdrücklich darauf. „Bibi ruft Trump deswegen jeden Tag an“, sagt ein gut informierter Beobachter.

Netanjahu ist in die Enge getrieben und verzweifelt. Nach den Wahlergebnissen der letzten Woche kann er keine Regierung bilden, es sei denn, Trump greift direkt in die israelische Politik ein und vermittelt eine Vereinbarung mit anderen Parteien, die Netanjahu 61 Sitze in der Knesset sichert. Andernfalls ist er als Ministerpräsident erledigt und auf dem Weg in die Schande, in Ermittlungsverfahren und möglicherweise ins Gefängnis. Netanjahu muss sich eng an Trump halten. Er braucht diesen Krieg.

Zu diesem Zweck hat er maximalen Druck auf seine engsten Verbündeten in der Regierung ausgeübt, darunter Verteidigungsminister Pete Hegseth und den CENTCOM-Kommandeur Brad Cooper. Beide lehnen eine Verhandlungslösung für den Krieg ab, den sie so katastrophal vermasselt haben; beide drängen auf die Wiederaufnahme großangelegter Kampfhandlungen. Auch Außenminister Marco Rubio und CIA-Direktor John Ratcliffe folgen Netanjahus Beispiel, ebenso wie führende Vertreter der Demokratischen Partei. Bei einem kürzlichen Treffen zu diesem Thema erklärte der ehemalige Präsident Barack Obama, er lehne das derzeit in Doha ausgearbeitete Friedensabkommen mit dem Iran ab.

Die übrigen langjährigen Verbündeten der USA im Nahen Osten sind entsetzt über die Aussicht auf weiteren Krieg. Am 27. September flog Netanjahu heimlich nach Abu Dhabi, um die Vereinigten Arabischen Emirate für seine Lobbyarbeit zugunsten eines endgültigen Angriffs auf den Iran zu gewinnen. Die Emiratis lehnten ab. Nach acht Monaten des Konflikts stehen die Volkswirtschaften am Golf am Abgrund. Das Gleiche gilt für die globalen Energie- und Düngemittelmärkte. Sie werden sich nicht so schnell erholen. Weltweit gibt es insgesamt etwa 850 Supertanker, mit denen Öl von den Förderländern in den Rest der Welt transportiert wird. Allein im Oktober wurden 11 davon in der Straße von Hormus schwer beschädigt. Bei diesem Tempo droht eine weltweite Depression. Ein Atomschlag würde die Zerstörung radikal beschleunigen. Der radioaktive Niederschlag einer Bodenexplosion am Pickax Mountain würde den Persischen Golf verseuchen und die Wasserversorgung von 100 Millionen Menschen vergiften.

Und das sind nur einige der unmittelbaren Folgen für die Region. Der Rest der Welt ist genauso gefährdet. Kein anderes Land außer den Vereinigten Staaten hat jemals im Krieg eine Atomwaffe eingesetzt. Manche würden das gerne tun. Ein amerikanischer Atomangriff auf den Iran würde einen neuen Präzedenzfall schaffen. Die Russen haben bereits mindestens zwei anderen Regierungen mitgeteilt, dass ein amerikanischer Atomschlag gegen den Iran ihnen freie Hand geben würde, Atomwaffen gegen die Ukraine einzusetzen. Pakistan und Indien wären versucht, dasselbe gegeneinander zu tun, ebenso wie Nordkorea gegen Seoul. Nach dem ersten Atomschlag wäre der Dritte Weltkrieg unvermeidlich. Dieser Krieg wäre kurz und endgültig.

Seit Monaten schreiten wir wie Schlafwandler auf diesen Moment zu. Seit Februar hat die Regierung still und leise die amerikanische Nukleardoktrin umgeschrieben, um den Ersteinsatz sogenannter „Kampfplatz-Atomwaffen“ zu erleichtern und damit wahrscheinlicher zu machen. Niemand in Washington, egal welcher Partei, scheint sich daran zu stören. Jetzt stehen wir kurz davor.

Aufmerksame Beobachter sagen, dass Trump wahrscheinlich bis zum nächsten Wochenende entscheiden wird, ob er Atomwaffen einsetzen wird oder nicht. Das wäre der 7. November, in sechs Tagen. Zu seiner Ehre muss man sagen, dass er zögert. Derzeit hört Trump auf seinen Vizepräsidenten, J. D. Vance, und auf seinen Gesandten und Freund Steve Witkoff, die beide argumentieren, dass ein Abkommen mit dem Iran erzielt werden kann.

Sie haben Recht, auch wenn es nicht einfach sein wird. Es ist bekannt, dass Verhandlungen mit den Iranern unter allen Umständen frustrierend sind, und Teile dieser Regierung sind seit dem Tod von Ayatollah Ali Khamenei und seiner Familie im Februar noch radikaler geworden. Nach Jahrzehnten der Isolation scheinen selbst relativ moderate iranische Politiker verwirrt darüber zu sein, wie Entscheidungen im Westen getroffen werden. (In Teheran herrscht beispielsweise die weit verbreitete Überzeugung, dass die US-Regierung Israel kontrolliert.) Insgesamt berichten jedoch Personen, die mit Entscheidungsträgern im Iran gesprochen haben, dass dort Einigkeit darüber herrscht, dass ein weiterer Krieg für alle schlecht ist und es sich lohnt, eine Einigung zu erzielen.

Eine Gruppe, die bisher nicht konsultiert wurde, ist die Weltbevölkerung – die Hunderte Millionen Menschen, die zusammen mit ihren Kindern getötet werden, sollte Trump von Netanjahu dazu gedrängt werden, nächste Woche einen Atomschlag zu starten. Jetzt wäre der richtige Zeitpunkt für sie, ihre Stimme zu erheben.

In diesem Zusammenhang bemerkenswert, aber erst mal VT:
Der US-Senator Chris Murphy, der vor einigen Tagen erklärt hatte, er habe den neuen Plan für einen Angriff auf den Iran gesehen und diesen als katastrophal bezeichnet, wurde laut Angaben seines Stabschefs nach einem Schlaganfall am Samstag ins Krankenhaus eingeliefert.
Hier gibts die Aussage im original:
https://x.com/OliverJanich/status/2116967487392850059

Für solche Anfälle gibt es schon seit de 70ern auslösende Waffen:
https://www.military.com/history/cias-heart-attack-gun-cold-war-weapon-targeted-assassi...

Am Ende des Artikels steht übersetzt:
Die CIA brauchte die perfekte Waffe, und sie fand eine in Schalentieren. Einmal extrahiert, könnte das starke Neurotoxin eingefroren und aus einer Pistole abgefeuert werden, wobei sein Opfer mit einem scheinbaren Herzinfarkt getötet wird. In einer öffentlichen Anhörung 1975, Senator. Die Kirche zeigte der Welt die "Herzangriffswaffe" der CIA.

Heute wird es mehr in die Richtung von Schall- und nergeiwaffen gehen.


Gruß
Odysseus


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