Wie lange kann man die Nebenkostenübernahme für Flüchtlinge sozial noch rechtfertigen?

Plancius @, Freitag, 23.10.2026, 21:54 vor 1 Tag, 0 Stunden, 14 Min. 2064 Views

Auf vielen Dörfern hier auf dem Land in M-V heizen die Leute mit Heizöl, zum Teil mit Propangas. Viele kleinere Dörfer sind nicht an das Erdgasnetz angschlossen.

Die typischen Bauernhäuser aus den 30er bis 50er Jahren sind massiv aus Ziegel gemauert und sind nicht isoliert. Geht auch häufig nicht wegen Denkmalschutz oder Ortsgestaltungssatzung, wo die massive Ziegelsteinfassade erhalten bleiben muss.

Wegen des windigen Wetters sind die Heizkosten hier im Norden höher als in Deutschlands Süden. Ein typisches Haus braucht ca. 2.000 bis 3.000 Liter Öl pro Jahr. Bei einem Literpreis von aktuell 1,75 EUR/Liter Heizöl kostet eine Tankladung mittlerweile zwischen 4.300 und 5.200 Euro. Da gehen jetzt allein fürs Heizen mittlerweile mehrere Monatsgehälter drauf.

Die meisten Leute dachten, schlimmer als 2022, wo der Liter Heizöl 1,20 Ero gekostet hat, wird es nicht mehr. Sie pfeifen jetzt finanziell aus dem letzten Loch. Viele sind nur Geringverdiener und kommen trotz zweier Gehälter auf keinen grünen Zweig mehr.

Umso unverständlicher ist es, dass der Staat immer noch für Flüchtlinge, Asylanten, Bürgergeldempfänger und dergleichen die Heizkosten voll übernimmt. Da stehen in deren Wohnungen die Fenster auf Kipp, die vom Staat alimentierten haben überhaupt kein Bewusstsein für sparsamen Energieverbrauch.

Auch in den Mehrfamilienhäusern und Plattenbauten wächst der Unmut, wiel die Heizkosten häufig nur zu 50% nach Verbrauch abgerechnet werden. Je mehr Flüchtlinge (Ukrainer usw.) im Haus wohnen, desto mehr überproportional steigen die Nebenkosten. Man muss ja als arbeitender Deutscher die Energieverschwendung der Füchtlinge im Haus mitbezahlen.

Ich glaube, über die explodierenden Nebenkosten und die Privilegierung der Bürgergeldempfänger diesbezüglich hier wird aktuell eine soziale Bombe scharf geschaltet.

Gruß Plancius

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"Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad an Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand." ARTHUR SCHOPENHAUER

Es geht wohl kein Weg dran vorbei an alten Heizmethoden

Ankawor @, Freitag, 23.10.2026, 23:28 vor 22 Stunden, 40 Minuten @ Plancius 1866 Views

Wegen des windigen Wetters sind die Heizkosten hier im Norden höher als in Deutschlands Süden. Ein typisches Haus braucht ca. 2.000 bis 3.000 Liter Öl pro Jahr. Bei einem Literpreis von aktuell 1,75 EUR/Liter Heizöl kostet eine Tankladung mittlerweile zwischen 4.300 und 5.200 Euro. Da gehen jetzt allein fürs Heizen mittlerweile mehrere Monatsgehälter drauf.

Die meisten Leute dachten, schlimmer als 2022, wo der Liter Heizöl 1,20 Ero gekostet hat, wird es nicht mehr. Sie pfeifen jetzt finanziell aus dem letzten Loch. Viele sind nur Geringverdiener und kommen trotz zweier Gehälter auf keinen grünen Zweig mehr.

Die Ölrechnung bringt nicht nur Geringverdiener in die Bredouille.

Die Mesa camilla ist ein traditioneller spanischer Tisch, meist rund, unter dem eine Wärmequelle steht, das sogenannte Brasero. Früher war das ein Metallbecken mit glühender Holzkohle oder Picón, heute meist ein elektrisches Heizgerät. Über den Tisch kommt eine lange, bodenlange Decke, die „falda”. Darunter stecken alle die Beine, und die Wärme bleibt eingeschlossen.

In Zeiten ohne Zentralheizung war die Camilla im Winter der Mittelpunkt des Hauses: Man aß, redete, spielte und arbeitete daran. Sie gilt bis heute als Symbol für Familie und Gemütlichkeit und erlebt gerade ein Comeback. Ähnliche Traditionen gibt es mit dem Kotatsu in Japan und dem Korsi im Iran.

Dank BIMsch und deinem Bezirksschonsteinfeger meister ist alternativ aber nicht so einfach.

Durran @, Samstag, 24.10.2026, 14:14 vor 7 Stunden, 53 Minuten @ Ankawor 720 Views

Ich habe hier so einen ganz besonders linientreuen Schonsteinfeger. Es wird ja immer schwieriger alte Heizungen durch die Messung zu bringen. Oder einen alten Kohle oder Holzofen.

Ja eine Alternative könnte das elektrische Heizen sein.

Ist seit Jahrhunderten Tradition

D-Marker @, Rostock (MV), Samstag, 24.10.2026, 17:32 vor 4 Stunden, 35 Minuten @ Andudu 445 Views

Ernsthaft? Holzkohle in geschlossenen Räumen...

Andudu @, Samstag, 24.10.2026, 17:10 @ Ankawor55 Views

... ist keine Idee, die man leichtfertig verbreiten sollte:
https://www.bfr.bund.de/presseinformation/grillen-mit-holzkohle-im-haus-ist-lebensgefae...

Wie haben die solche Unfälle vermieden?


Zieh Dir den Stiefel von den verlernten Traditionen nicht an.

Zeitlich gestaffelt (historisch konkret):

Damals brauchten sie keine Rauchmelder oder CO2-Warner:

Weil es zu der Zeit noch kein Fensterglas gab, da hingen die Vorhänge noch vor den offenen Mauerlöchern.


Und Geschissen wurde aus dem Erker.

KI:


1. Der wehrhafte und praktische Ursprung (Mittelalter)

• Wehr- und Sichtschutz: An Burgen und Stadtmauern wurden die ersten Erker (oft als Scharwachttürme oder Pecherker) gebaut. Sie dienten dazu, die Außenmauer komplett zu überblicken (270-Grad-Blick) und Angreifer zu bekämpfen, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen.
• Der Aborterker: Eine sehr pragmatische „Erfindung“ war die Nutzung als mittelalterliche Toilette. Die Notdurft fiel durch eine Bodenöffnung im auskragenden Bauteil direkt nach draußen.
• Das Chörlein (Sakralbau): Erker wurden an Burgen und Herrschaftshäusern als winzige Hauskapellen genutzt. Da das Kirchenrecht verbot, dass sich über einem Altar Wohnräume befinden, baute man den Altarraum einfach nach außen an die Fassade an.

2. Das Statussymbol der Bürger (Spätgotik & Renaissance)

Ab dem 14. und 15. Jahrhundert verlor der Erker seine militärische Funktion und wanderte in die städtische Architektur der wohlhabenden Kaufleute und Patrizier.
• Mehr Licht und Raum: In den engen, dunklen Gassen der mittelalterlichen Städte holte der Erker das Tageslicht aus verschiedenen Winkeln ins Haus.
• „Sehen und gesehen werden“: Der Erker diente als privater, aber geschützter Ausguck auf die Straße. Zudem war er ein massives Statussymbol: Wer es sich leisten konnte, ließ seinen Erker prachtvoll mit Steinmetzarbeiten oder Schnitzereien verzieren (wie etwa in Nürnberg oder Coburg).

3. Der globale Siegeszug (19. Jahrhundert)

Im viktorianischen England erlebte der Erker als „Bay Window“ (wenn er auf dem Boden aufsteht) oder „Oriel Window“ (wenn er frei schwebt) einen gigantischen Boom. Von dort aus eroberte er die Welt und prägte das Bild ganzer Großstädte (weltberühmt sind z. B. die Bay Windows an den viktorianischen Häusern in San Francisco).


LG
D-Marker (ungeimpft)

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https://www.youtube.com/watch?v=LqB2b223mOM

Manche sind wohl hopps gegangen

Ankawor @, Samstag, 24.10.2026, 19:58 vor 2 Stunden, 9 Minuten @ Andudu 191 Views

bearbeitet von Ankawor, Samstag, 24.10.2026, 20:05

Aber in Portugal war das auch üblich, vermutlich hier und da noch heute. Man begnügt sich sowieso damit, den Menschen zu wärmen und nicht einen ganzen Raum.

https://solar.lowtechmagazine.com/2015/02/restoring-the-old-way-of-warming-heating-peop...

https://solar.lowtechmagazine.com/2015/02/restoring-the-old-way-of-warming-heating-peop...

Ich bin mir ziemlich sicher, dass das wieder in Mode kommt.

Irgendwo in Spanien haben sie auch eine Art halbhohe Kellerräume mit einer Falltür. Da wird ein Feuer entfacht, auch mit sehr großen Holzstücken ("wir können hier unseren gesamten Hausmüll entsorgen") und von da geht ein Schornstein ab, aber mit irgendwelchen Zügen, ähnlich wie die Hypokausten der Römer.

Je teurer das Heizöl wird, desto interessanter werden solche Sachen.
Obwohl ich mir lieber einen bewährten Biomeiler aufbauen würde, ich hatte mal einen, der ging super.

MFG
Ankawor

NB: Dass die Biomeiler auch angesichts der Heizpreise praktisch nirgends genutzt werden, ist mir ein Rätsel, wenn ich jetzt mal wieder daran erinnert werde.

Wo ist das Problem?

Dragonfly ⌂ @, Samstag, 24.10.2026, 00:08 vor 22 Stunden, 0 Minuten @ Plancius 1789 Views

" Je mehr Flüchtlinge (Ukrainer usw.) im Haus wohnen, desto mehr überproportional steigen die Nebenkosten. Man muss ja als arbeitender Deutscher die Energieverschwendung der Füchtlinge im Haus mitbezahlen."

Aber dafür sind die Deutschen doch da?

Ich verstehe die Aufregung nicht. Wen den McPommern das nicht passt, sollen sie die Austrittspapiere fertig machen. Nix mehr BRD. Den russischen Gashahn wieder aufdrehen. 10% FlatTax. Asyl abschaffen und die Asylifanten nach Hause schicken.

Keine schlechte Idee

D-Marker @, Rostock (MV), Samstag, 24.10.2026, 11:39 vor 10 Stunden, 28 Minuten @ Dragonfly 982 Views

Wen den McPommern das nicht passt, sollen sie die Austrittspapiere fertig machen.

Volksabstimmung wie auf der Krim, Donezk usw 2014. („Wollt Ihr zu Rußland oder der Ukraine gehören?“)

In den neuen Bundesländern zu Abstimmung stellen:

„Wollt Ihr von Moskau oder Islamabad regiert werden?“


LG
D-Marker (ungeimpft)

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https://www.youtube.com/watch?v=LqB2b223mOM

Tertium non datur?

stokk', Samstag, 24.10.2026, 12:28 vor 9 Stunden, 39 Minuten @ D-Marker 913 Views

bearbeitet von stokk', Samstag, 24.10.2026, 12:59

Demand the impossible: "Ich bleibe bei London!"

Aus Vermietersicht

Dieter, Samstag, 24.10.2026, 01:07 vor 21 Stunden, 1 Minuten @ Plancius 1821 Views

hallo Plancius,

ich gebe Dir Recht in Bezug auf Ungerechtigkeit bei der Behandlung der Heizkosten durch die ARGE in Bezug auf die nicht alimentierten Bevölkerungsteile. Da könnte Handlungsbedarf bestehen.

Aus pers. Erfahrung kann ich nichts über Asylanten berichten, da bisherige Bewerber (Asylanten) nicht in das Sozialgefüge meiner Wohnungen passten und zudem die Gefahren für Normalvermieter wie mich m.E. nicht kalkulierbar sind (Begleichung von Schäden).

Allerdings habe ich durchaus Mieter, deren Kosten für Wohnung und Nebenkosten/Heizung von der ARGE/dt.Steuerzahlern übernommen wird. Bei mir gilt bei den Heizkosten die 30%-Regelung der Fläche. Grundsätzlich sind m.E. alle Mieter (auch die alimentierten) daran interessiert, die Heizkosten niedrig zu halten.

In einem Haus habe ich übrigens eine Ölheizung. (Dort sind die Heizkosten derzeit am niedrigsten gegenüber den anderen mit Gas).
Allerdings kaufe ich auf Jahre im Voraus das Öl, wenn ich lt. Charttechnik der Meinung bin, daß der richtige Kaufzeitpunkt gegeben ist. Letzter Kauf in diesem Jahr zu 1,07 Euro/Liter. Der Ölbestand reicht derzeit für die nächsten 6 Jahre, somit haben die Mieter eine Kostensicherheit für lange Zeiträume. Sollte innerhalb dieser Zeit sich wieder ein günstiger Kaufzeitpunkt ergeben, wird nachgekauft. Profitieren zwar nur die Mieter von, ich ggf. aufgrund von Mieter-Zufriedenheit über die Heizkosten. Bei anderen Wohnungen mit Gasheizung habe ich leider wenig Einfluß auf die Preise.

Aber wie gesagt: Über Verschwendung bei alimentierten Mietern kann ich aus Erfahrung nicht berichten. Ukrainer, Syrer, etc. habe ich nicht. Habe aber anderweitig von Vermietern die Meinung gehört, daß speziell Ukrainer dazu neigen, andere zu übervorteilen, bzw. anspruchsvoll zu Lasten anderer sind. Ob man das verallgemeinern kann, vermag ich nicht zu beurteilen.

Gruß Dieter

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Das sektenhafte Denken und Handeln der Grünen und ihrer Anhänger und Wählerschaft ist für Menschen mit gesundem Menschenverstand nur schwer nachzuvollziehen.

Die Ausfälle bei der Mineralölsteuer durch E-Autos müssen doch kompensiert werden!

Durran @, Samstag, 24.10.2026, 14:11 vor 7 Stunden, 57 Minuten @ Plancius 726 Views

Gestern kam ich von meinem Kroatien Urlaub zurück. Aufgefallen ist mir in Deutschland er doch schon erhebliche Anteil an E-Autos aller Marken. Es waren doch auffällig viele.

Da habe ich mich natürlich auch gefragt wer denn die Ausfälle bei der Mineralölsteuer kompensieren wird. Denn bei den Spritpreisen istes ja nur eine Frage der Zwit bis sich die E-Autos merklich durchsetzen können.

Aber die Tanken ja dann keinen herkömmlichen Sprit und zahlen auch kein KFZ Steuer. Das geh langsam los und wird sich wie mit den Handys entwickeln. Am Ende hat jeder eins.

Oder wird man einen Sonderstrom für E-Autos einführen? Vielleicht dann eine Maut auf deutschen Strassen. Oder haben wir daher aktuell schon die hohen Spitpreise um die Ausfälle auszugleichen.

Ich überlewge ja auch mir so einen überlegenen Chinakracher aus dem Hause BYD zu kaufen. Aktuell fahren wir einen Mercedes ML 3,0 Liter V6 Diesel. Aber Kruzstrecke nicht mehr finanzierbar bei 14 Litern Verbrauch. Da tankst du gefühlt jeden Tag für 50 Euro. Strom habe ich jedoch dank PV genug.

Mecklenburg-Vorpommern hat den Linken zum Sieg verholfen.

SevenSamurai @, Samstag, 24.10.2026, 16:51 vor 5 Stunden, 17 Minuten @ Plancius 596 Views

Bei der letzten Landtagswahl.

Somit scheint deren Situation völlig entspannt und problemlos zu sein.

Warum sonst sollte man die Linken wählen, die eine ungehemmte Migration wollen?

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"Wenn ihr euch fragt, wie es damals passieren konnte:
weil sie damals (...)."
Henryk Broder

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