1. Nein und 2. war bei der Stasi genauso und 3. heute auch

Brutus ⌂, Mittwoch, 21.10.2026, 21:56 (vor 12 Stunden, 59 Minuten) @ Ostfriese185 Views
bearbeitet von Brutus, Mittwoch, 21.10.2026, 23:01

Moin Ostfriese,

Das

Leibeigene Sklaven!
Kein Unterschied - nicht der Geringste!


ist historisch nicht so sicher, wie dottore, mit Verweis auf Paul Veyne in: Die Römische Gesellschaft, München 1995, zeigt.

1. Ich kenne Paul Veyne nicht und will ihm auch nicht zu Nahe treten. Ich kenne ferner nicht das Abhängnigkeitsgefüge in dem er stand

Was aber offenkundig ist, sind logische Widersprüche!

https://archiv.dasgelbeforum.net/ewf2000/forum_entry.php?id=89424 Re: Nochmal Ignaz Walter, Debitismus, Selbstversklavung verfasst von dottore, 02.11.2001, 12:07

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Eine logische Basis des Debitismus ist, so wie ich die Sache verstehe, die Annahme, daß

«alles Wirtschaften nicht freiwillig, sondern nur unter dem Druck von Schulden» erfolgt.


So ist es, und Prof. Ignaz Walter darf als Beispiel dienen:

"OK! 3 Wochen lang; möglicherweise auch 5! Aber irgendwann wird Nichtstun jedem langweilig! Ich kenne einen Bauunternehmer in Augsburg. Der hat sein Geschäft verkauft. Daraufhin hat er eine Weile Verwandte und Bekannte besucht und dann, als ihm das langweilig wurde, ein bekanntes Mathematik-Buch geschrieben, das er im Zuge der Nachhilfe für seinen Sohn, der das
Gymnasium besuchte, entwickelt hatte. Irgendwann aber war er auch damit fertig und entschloß sich, wieder 'etwas zu tun'. Er ist heute einer der größten Bauunternehmer Deutschlands ..."

Erstens: Nachdem Walter sein Geschäft verkauft hatte, stand ihm der Kaufpreis zu. Den hat er mit Sicherheit angelegt, um davon zu leben. Er war also Gläubiger und andere waren Schuldner, die für das Geld, das sie also direkt oder indirekt Walter schuldig waren, arbeiten mussten.

Die Tatsache, dass es Gläubiger gibt (und ergo Schuldner) ist die Bestätigung der debitistischen Sicht der heutigen Wirtschaft. Dass einzelne als Gläubiger durchaus nicht arbeiten müssen, ist selbstverständlich. Das bedeutet aber niemals, dass dann nicht andere unter Schuldendruck stehen und arbeiten müssen.

Hier liest man zwischen den Zeilen eine Verteidigung zu einem Vorwurf, den ich nicht gegeben habe! (Leistungsloses Einkommen)

Dies ist bekanntermaßen ein Schlüsselbegriff der zu einem Thema führt, was ich hier nicht ausbreiten werde und auch nicht muss!

Es geht vor Allem nicht auf die These ein!


Dieser permanente Schuldendruck erklärt nicht nur das Phänomen des heute real zu erlebenden Wirtschaftens, er treibt es auch immer weiter vorwärts. Die SCHULDEN sind der Motor des Kapitalismus.

Ja sicher. Beispiele gefällig (die es ohne dem nahezu nie geben würde):

1. Prostitution (also 95% weniger cui bono sollte klar sein, oder?)
2. Leihmutterschaft (Causa Spahn)


Dies ist es würdig, einen 30 seitigen Aufsatz darüber zu schreiben, dass die Kürze der Bemerkung nicht das Ausmaß dieses Verbrechens und der Entwürdigung zweier Menschen (Mutter und Kind) erfasst soll aber nicht unerwähnt bleiben.

Nie nie niemals nie macht das eine Frau ohne Zwang (Verschuldung). Sklave nach vorausgegangener Verschuldung! Eindeutig!

Der Motor des Kapitalismus - schick!

Ich habe Stimmen von Müttern dazu gehört.
Reinstes tiefstes unermessliches Entsetzen!

Und das von der einen Person.
Allein die Annahme, dass das bei dem Kind nicht genauso eintreten wird, ist ein Ausdruck eines zutiefst inhumanistischen Charakters, wie man es kaum intensiver darstellen könnte!

Grund, dass freie Gesellschaften rein gesetzlich solche krankhaften Verhaltensweisen von vornherein quittierten STGB §175 . Dieser § fiel ja nicht vom Himmel sondern wurden von freien gebildeten Volksvertreter ersonnen, besprochen, und mehrheitlich beschlossen!

Mutmaßlich freiere (und gebildetere - siehe Pisa) Volksvertreter, als die erkennbar wahrscheinlich mehrheitlich gegenwärtig deutliche Unfreieren!

Der Preis für unbändiges Wachstum?

Dieses Wachstum (ein Tumor ein Beispiel aus der Biologie für unbändiges Wachstum) frisst sich in alle Richtungen durch.

Logisch, dass es immer und unweigerlich in Richtung all unserer Freiheit also die Beschränkung dieser, sich weiter durchfrisst.


Ausnahmen sind Einzelhof- und Selbstversorgungswirtschaften (dort familieninterne Arbeitsteilung) bzw. Stammesgesellschaften.

Zweitens hat Walter heute mit seinem Baukonzern eine dicke Passivseite (von dort nicht bilanzierten Lohnzahlungsverpflichtungen ganz zu schweigen) und steht selbst unter immensem Schuldendruck. Ich habe mich lange darüber mit ihn unterhalten.

Das alles hat mit Sklaverei u.ä. nichts zu tun.

Richtig, weil hier ein und derselbe Begriff für zwei vollkommen verschiedene Gegebenheiten verwendet wird.
(Man erinnere sich bei der Gelegenheit auch an die Bezeichnung Wucher heute etwas Anderes beschreibend, als ursprünglich!)

Also die Lohnzahlungsverpflichtung ist eine Lohnzahlungsverpflichtung und keine Schulden die zur Leibeigenschaft des zur Lohnzahlung Verpflichteten gegenüber seinen Lohnempfängern führt oder führen könnte!

In der Antike gab's sogar Selbstversklavung, um mit dem Kaufpreis, den man für den Verkauf seiner selbst erhalten hat, ein eigenes Geschäft zu eröffnen, was dem Sklaven in der Regel jederzeit offen stand, vgl. Paul Veyne in: Die Römische Gesellschaft, München 1995:


Mit Verlaub, Nein!

Die Verschuldungsbereitschaft entstand als Erstes im Bewußtsein!

Der ging doch nicht hin und sagte ich will Sklave sein, mal gucken was dann mit mir passiert!

Also die Reihenfolge des Vorpost, Verschuldung geht der Sklaverei stets voraus bestätigt!

(Faktisch heute 1:1 zum Konsumkredit!)


… war, dennoch ein Chance zum Fortkommen bot, anders als die freie Armut, die nur Aussicht auf den Ackerbau oder den Hungertod eröffnete."

Gruß

d.

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Gruß - Ostfriese

PS

https://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Veyne Paul Veyne (geboren 13. Juni 1930 in Aix-en-Provence; gestorben 29. September 2022 in Bédoin) war ein französischer Historiker, der auf das antike Rom spezialisiert war. Er hatte von 1975 bis 1998 den Lehrstuhl für Römische Geschichte am Collège de France inne und war dort anschließend Ehrenprofessor.

Sonst Danke für die Rückmeldung!

Gruß Brutus!

PS
Das Ding mit der Stasi, ich hänge es mal hintenran, passt aber mitten in den Text genauso!


Durchaus gab es vielleicht auch Stasispitzel die aus Leidenschaft gearbeitet haben.
Aber vielmehr gab es Etliche (Sklaven) die eine vorausgegangene Schuld durch die Stasitätigkeit zu begleichen versuchten!

Warum?
Weil es ein Prinzip der Stasi (und heutige Nachfolgeorganisationen genauso) war und ist.


Wen es interessiert, hier kurz beschrieben.

Man lernt in der (neuen) Disco (oder studentischen Treffen) "coole" Leute kennen.
Meint man zumindest.
In Wirklichkeit sind die genau aus dem Grund dort und haben Dich als Opfer auserkoren.
Niemand sonst ist entweder auf Dich aufmerksam geworden oder aber schicken die sonstige auch gern mal weg und vereinnahmen Dich.
Alles sehr freundlich unbestimmt.
Schmeißen mit Geld um sich.
Nach eine ganze Weile quatschen sie los, dass sie das Geld nicht ganz legal "erwirtschaftet" haben.

Du staunst. Willst erst Nichts davon wissen.
Dann wirst Du neugierig, weil Geld könnte ja Möglichkeiten eröffnen und Du fragst:
"und wie machst Du das?"

Und der erzählt Dir eine totsichere Sache, wo Nichts passieren kann. Probiers einfach mal aus wirste sehen morgen haste genausoviel Geld, wie ich oder Du bist besser, ich schätze Dich als sehr clever ein, dann hast Du mehr.
Du gehst nach Hause kannst Dein Glück gar nicht fassen freust Dich hingegangen zu sein und neue Leute kennengelernt zu haben.

Köder wurde ausgelegt, Du hast angebissen, Du Cleverle!

Die angeblich so sichere Sache entpuppt sich na klar als Falle.
Hochgenommen wirste dann von Anderen.

Jetzt stehste in der Schuld!

Du wirst vernommen und man bietet Dir an Dich laufen zu lassen - wenn Du unterschreibst!

Die coolen Leute aus der Disco oder Studentenverbindung haben unterdessen neue Freunde, lassen Dich links liegen.

(Fällt mir grad auf, genau solche Anwerbe-Leute hab ich vor Kurzem auch kennengelernt, die kannten angeblich irgendwen aus ner religiösen Verbindung oder Gemeinschaft (waren es faktisch selber, haben es aber nicht zugegeben) - ich hab nicht angebissen, haben mich sodann beim nächsten "über den Weg laufen", dann nicht mehr wahrgenommen, sprich ignoriert, es war unmöglich, sich nicht gesehen zu haben) waren ganz Dicke am nächsten potentiellen Opfer dran - hatten mich abgeschrieben und jegliche Investition von Zeit in mich genauso! Aber dann das Unvorstellbare, derselbe Vorgang wiederholte sich wenige Wochen später, als wäre Nichts gewesen nocheinmal - wieder geheucheltes Interesse, erneute Ignoranz beim übernächsten "über den Weg laufen".) Religionen - alle gleich!

Regelrecht öde, weil immer dasselbe Schema und verwunderlich, dass immer wieder welche drauf reinfallen.
Ja bei der Stasi und ihren unermesslisch vielen Mitarbeitern ähm IM's muss man mutmaßen, wie viele aus Überzeugung und wie Viele als Sklaven gearbeitet haben!

Bekannt sind mir Dinger von Anstiftung zu (totsicheren) Ladendiebstahl.
Totsicher durchaus aber nicht für die naiven Deppen, sondern für die Anwerber, die damit die bestellte Unterschrift und einen unfreiwilligen weiteren Mitarbeiter bekamen, die sonst nie geleistet worden wäre.
Hat gereicht für Welche, die noch auf einen Studienplatz hofften! Die haben unterschrieben! Konnten dann ja studieren! Und liefen seither dann zuverlässig an der Leine der Stasi!

Aus der Gegenwart sind mir Leute bekannt, die hatten Schulden turmhoch. Wusste und sah Jeder!

Auf einmal waren die zu unvorstellbar perfiden regelrecht menschenverachtenden Taten bereit (sagten nie was dazu, wichen den Fragen dahingehend aus) was man nie von denen erwartet hätte. Dass sie noch erdrückende Schuldenprobleme hätten, ließ sich sodann nicht mehr heraushören! Fängt mit Anti an und endet auf Fa!

Schulden sind also nicht nur der Schlüssel zur nüchternen Wirtschaftsleistungssteigerung, sondern allen voran zur Züchtigung, Lenkung und gegenseitiger Aufeinanderhetzung der nichtsahnenden Gesellschaftsteilnehmer.

Der Schlüssel für divide et impera - cui bono?
Nicht Du, nicht wir!

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[image]
nur für kurze Zeit: https://telegra.ph/Kleine-Presseschau-2025-06-27-06-27


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