+1 sieht wie Theater aus: Sunzi,wer seinen Feind nicht kennt,wird Jeden Krieg verlieren.Wer agiert wirklich?

Brutus ⌂, Donnerstag, 08.10.2026, 12:43 (vor 12 Stunden, 13 Minuten) @ Reffke1075 Views
bearbeitet von Brutus, Donnerstag, 08.10.2026, 12:49

Moin Reffke,
Russen waren es nicht, war die erste Meldung dazu.
Daß @DT sie hinterher wieder zum Thema macht, rätselhaft!

Wer aber hier die Regie führt und wem der Eine und der Andere möglicherweise im Weg stand...

Leserzuschrift dazu:

(auch in Ergänzung zum gestrigen Post (Bunker), wo ich im Nebensatz die Sache ohne Bezug auch schon ansprach.)

Die Militarisierung der EU wurde 2017 besiegelt

Uns wird erzählt, dass die deutsche Regierung die sogenannte „Zeitenwende“ von 2022 ganz plötzlich ausgerufen habe. Tatsächlich spiegelt dies eine Art Erwachen des Westens (oder vielmehr der transatlantischen herrschenden Schichten) in eine neue Welt systemischer Rivalität wider. Uns wird auch erzählt, dass die Militarisierung der deutschen Gesellschaft, aber auch Europas, eine hektische Reaktion auf einen unvorhergesehenen Notfall sei (den Verlust der Hegemonie, als plötzliche Erkenntnis) ... aber stimmt das wirklich?

Ich bin kürzlich auf eine Präsentation gestoßen, die am 8. Juni 2017 bei einem „Track 1.5“-Verteidigungsrundtisch in Ottawa gehalten wurde. Der Redner war Brigadegeneral Gerald Funke, damals Unterabteilungsleiter Planung I im deutschen Verteidigungsministerium, dem zentralen Kopf der Zukunftsanalyse der Bundeswehr.

Das Lesen seiner Folien ist sehr aufschlussreich hinsichtlich einer seit langem bestehenden Absicht sowie westlicher Vorahnung und Planung. Sie zeigen, dass die Umwandlung Deutschlands in einen logistischen Knotenpunkt (z. B. durch OPLAN DEU) für die sogenannte Ostflanke – wie so vieles, was wir heute in der EU an Veränderungen beobachten – ein bürokratischer Meilenstein war, der bereits fünf Jahre vor dem Überqueren der ukrainischen Grenze durch den ersten Panzer vereinbart und bekannt gemacht wurde. Ich möchte Ihnen einige Punkte dieser Folien näher erläutern:

Die „Anpassung nationaler Pläne“

Ein Punkt lautet:

„Die Bündnispartner erwarten eine Anpassung der nationalen Pläne [1,2], um die NATO-Ziele zu erreichen.“

Dies bedeutet im Grunde genommen einerseits eine konvergente Entwicklung der NATO und ihrer Bündnispartner durch Planung und Umsetzung, andererseits aber natürlich auch einen Verlust an Souveränität:

Es ist ein offenes Eingeständnis, dass die souveräne Raumordnung des deutschen Staates – der demokratische Prozess des Ausgleichs zwischen Wohnen, Industrie und Natur – nun der militärischen Logik des Bündnisses untergeordnet ist.

Deutschland gibt seine Planungsautonomie freiwillig zugunsten der anti-entropischen Wettbewerbsnotwendigkeit der NATO auf. Es gibt also keine Pläne mehr, die dem Gemeinwohl und den Bürgern dienen. Stattdessen schreibt die NATO im Grunde vor, dass Dienstleistungen und Infrastruktur auf die Anforderungen des Bündnisses zugeschnitten werden müssen.

Das Ergebnis ist das, was auf einer anderen Folie steht: „Deutschland als Transitnation“. Dieser auf den Folien verwendete Ausdruck ist der höfliche Euphemismus für das Hinterland der Ostflanke. Das Land wird – und das ausgerechnet im Jahr 2017 – als bloßer Korridor für Ausrüstung und Truppen neu konzipiert.

„Strategische Vorausschau 2040“

Die vielleicht brisanteste Enthüllung ist die Folie, auf der die Szenarien der „Strategischen Vorausschau 2040“ [3,4] gemäß einem geheimen Plan der Bundeswehr detailliert dargestellt sind:

Schon lange vor 2022 modellierte die interne Zukunftsprognose der Bundeswehr eine Zukunft der „Blockkonfrontation“ und des „multipolaren Wettbewerbs“, angetrieben durch „Ressourcenknappheit“ und „Klimawandel“.

Dies beweist, dass der aktuelle multipolare Konflikt kein unvorhergesehener Zufall war, sondern bereits eine zentrale Planungsannahme darstellt. Tatsächlich werden insbesondere das Verhalten Russlands und Chinas als destabilisierende Faktoren genannt. („Global West“ ist übrigens das positivste aller Szenarien in diesem Modell, auch bekannt als westliche oder US-Hegemonie).

So blickt die funktionale Elite in die Zukunft, sieht den Zusammenbruch ihres „Gartens“ und akzeptiert die Schaffung eines „Bunkers“ als unvermeidlich. Sie plant, dieses Szenario zu bewohnen. Folglich war die „Zeitenwende“ lediglich der Übergang in die Umsetzungsphase eines längst festgelegten Kurses hin zur Entropie, hin zur Aufrechterhaltung des „Global West“ in seiner jetzigen Form. Aber sie empfinden sich tatsächlich als Teil eines multipolaren Wettbewerbs.

Der Veranstaltungsort

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der Veranstaltungsort dieser Präsentation: Warum Ottawa? Warum 2017?

Der CDA-Instituts-Roundtable ist ein geschlossener, vertraulicher Rahmen, in dem verbündete Planer Konzepte austauschen, um ihre Rahmenbedingungen und Pläne aufeinander abzustimmen.

Im Wesentlichen wird ein in der deutschen Planungsabteilung entwickeltes Konzept exportiert, validiert und mit kanadischen, amerikanischen und NATO-Planern abgestimmt, bevor es umgesetzt wird.

Das Konzept der „Transit Nation“ [5] ist nichts anderes als die Darstellung der Deutschland zugewiesenen Rolle innerhalb der NATO-„Bunker“-Architektur zur Genehmigung durch das Bündnis. Es war der Moment, in dem ein deutscher Offizier dem transatlantischen Militär-Kapital-Komplex die Treue schwor – vorrangig vor dem nationalen Interesse. (Ganz zu schweigen davon: Wo bleibt bei all dem die Demokratie?)

Der Architekt

Schließlich müssen wir uns den Mann, den Vortragenden, selbst ansehen.

Damals (2017): Brigadegeneral Funke fungiert als Architekt und entwirft die Pläne für militarisierte Logistikkorridore. Heute (2025): Derselbe Mann, nun Generalleutnant Funke, ist Kommandeur des Unterstützungskommandos.

Das bedeutet, dass er nun für die Umsetzung genau jenes Plans verantwortlich ist, den er den Verbündeten vor acht Jahren 'verkauft' hat. Der Kreis schließt sich. Die Planungszelle ist zur Kommandozentrale geworden, und die Szenarien sind nun Teil unseres Alltags.

Daher sind die Schaffung eines Bunkerstaates, das präventive Ausschließen abweichender Meinungen, die Langsamkeit und das Schweigen bei der Umsetzung der Politik – all das – tatsächlich die Umsetzung einer Strategie und eines Plans. (Ist dies für die transatlantischen Eliten erfolgreich? Das ist eine ganz andere Frage.)

[1] https://security-network.com/operationsplan-deutschland-eine-einfuehrung/

[2] https://web.archive.org/web/20260323061157/https://neongraudev.security-network.com/opl...

[3] https://www.imi-online.de/2017/11/06/strategische-vorausschau-2040/

[4] https://www.garnertedarmstrong.org/leaked-german-military-doc-predicts-eu-collapse-rise...

[5] https://web.archive.org/web/20240207132145/https://www.german-foreign-policy.com/news/d...

Buchempfehlung: Rowan Allport - War Plan Taiwan OPLAN 5077 and the US Struggle for the Pacific (Naval Institute Press, 2026)

Link: https://substack.com/@nelbonilla/note/c-193882785

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Leute, die im Weg stehen oder es sich auch nur andeutet, (Pre Crime KI?) werden zur Seite geräumt

- Barschel (um was ging es, wer erinnert sich noch?)
- Edathy (NSU)
- H.G. Maaßen (MSM erfundene faubulisierte Chemnitzer Hetzjagd - vollends fake! Maaßen sprach es aus!)
- Hanning + Dankesreiter (...) allein schon Beide, ja klar, wenn ein Aserbaidschaner nach Top Secrets fragt, macht der immer eine Teambesprechungsanfrage - wahrscheinlich steckt die ganze Büroetage noch mit drin! Pruuuust!

Da erfindet man was oder lanciert es eben, wie schwer ist das für Jene, die eh Alles kontrollieren. (Ex Agent Ostrowski anschauen!). Regelrecht lachhaft, daran auch nur zu zweifeln!

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nur für kurze Zeit: https://telegra.ph/Kleine-Presseschau-2025-06-27-06-27


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