Überlegungen zu Vergesellschaftung von Wohnungen
Hallo,
ich habe mir einmal die Gesamtkapitalrenditen nach Steuern von Venovia der letzten 7 Jahre angeschaut. Der Durchschnittswert lag bei 0,745% Gesamtkapitalrendite. Im letzten Jahr lag der Wert bei 3,99% durch positive steuerliche Aspekte, die ihren Ursprung in Vorjahren hatte.
Von Mietwucher sprechen diese Werte eher nicht, auch wenn die öffentliche Diskussion dies immer wieder ins Feld führt. (7 1/2 Euro Durchschnitts-Kaltmiete/qm bei Bestandsmietverträgen in Berlin)
Jetzt fragt man sich, in welcher Weise dann die Wohnungen in Landesbesitz die Mieten reduzieren könnten, um die politisch gewollte Folge zu befriedigen? Bei einem kostendeckendem Ansatz dürfte sich an den bisherigen Miethöhen nichts ändern, zumal von 100% Fremdkapital auszugehen ist, welches ebenfalls verzinst werden möchte bei steigender Zins-Tendenz.
Bei Wohnungen in öffentlicher Hand muß man als Vergleichswert immer die Gesamtkapitalrendite als Maßstab nehmen und nicht die Eigenkapitalrendite (die durch das Fremdkapital gehebelt ist).
Das bedeutet doch, will der Senat die Mieten runterbekommen, dann doch nur durch verlorene Zuschüsse, also Mieter-Subventionen auf Kosten der Steuerzahler. Man verspricht sich dann ggf. eine Wirkung auf alle Mietverhältnisse. Davon gehe ich jedoch nicht aus.
Gewollte Veränderungen kann es doch nur geben, wenn im Wohnungsmarkt das Angebot die Nachfrage übersteigt.
Alle mir bekannten politischen Erwägungen der berliner Parteien können dies nicht bewirken, eher umgekehrt, vor allem bei links orientierten Parteien.
Quintessenz: Wer im Immobereich investieren will, sollte derzeit um Berlin einen Bogen machen, andere Regionen, Städte und Länder bieten bedeutend bessere Chancen für Investoren.
Gruß Dieter
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Das sektenhafte Denken und Handeln der Grünen und ihrer Anhänger und Wählerschaft ist für Menschen mit gesundem Menschenverstand nur schwer nachzuvollziehen.