[KI] Die Blase wird bald krachend in sich zusammenfallen

FOX-NEWS @, fair and balanced, Donnerstag, 17.09.2026, 08:45 vor 6 Stunden, 40 Minuten 1481 Views

bearbeitet von FOX-NEWS, Donnerstag, 17.09.2026, 09:05

Die AI Companies stehen vor dem Dilemma, dass ihre Aufwendungen für Rechenzentren, Energie und das Modelltraining am Markt nicht kostendeckend monetarisiert werden können. Das zeigt sich unter anderem anhand vieler Firmen, die Mitarbeiter durch KI ersetzen wollten und jetzt wieder einstellen, um neben vielen weichen Faktoren, unter anderem auch Kontrolle und notwendige Nachbearbeitung, die explodierenden Kosten (agentenbasierte KI frisst Tokens ohne Ende!) zu reduzieren.
Kurz zusammengefasst: Die KI Anbieter haben ein Produkt, dass sie nicht kostendeckend anbieten können (siehe Cash Burn Rate) und dessen beworbene Leistung für den Endkunden immer noch zu teuer ist! Was sich sicher lohnt, ist die Anwendung im Forschungs- und Entwicklungsbereich sowie dem Militär. Das ist aber kein Massenmarkt.

Ein Hauch von "Großer Eisenbahnboom in den USA (ca. 1840–1890)" liegt in der Luft und der endete so:

Der große Eisenbahnboom endete in massiven wirtschaftlichen Erschütterungen, insbesondere durch die Paniken von 1873 und 1893, als die spekulative Blase endgültig platzte. Da viel zu viele Schienenwege parallel und in unbesiedelte Gebiete gebaut worden waren, blieben die Gewinne aus, und die hochverschuldeten Eisenbahngesellschaften konnten ihre Kredite nicht mehr bedienen. Dies führte zu einer Kaskade von Bankrotten, bei der hunderte Bahngesellschaften pleitegingen, Banken kollabierten und die USA in jahrelange Wirtschaftskrisen stürzten. Am Ende stand eine radikale Marktbereinigung: Die spekulativen Kleinbetriebe verschwanden, und die gigantische, verbliebene Infrastruktur wurde von wenigen, finanzstarken Großkonzernen billig aufgekauft und konsolidiert. (Google Zusammenfassung)

Mal sehen, wie das heutzutage ablaufen wird und wer alles unter die Räder kommt.

Meine Meinung ist, dass der gesamte technische Ansatz ineffizient ist und die Zukunft eher bei neuromorphen Systemen (Stichworte Intel Loihi 2, Hala Point) zu suchen ist. Diese Technik ist zwar einige Jahre leistungsmässig hinter den aktuellen Systemen zurück, bietet aber u.a. massive Energieersparnisse (bis Faktor 100!) und kontinuierliches Lernen. [[top]]

Fazit: Die Horrorprognosen, z.B. alle werden arbeitslos, kann man erst einmal für viele Jahre ad acta legen.

Grüsse

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Afuera!

2 IPOs stehen noch aus.

stokk', Donnerstag, 17.09.2026, 09:14 vor 6 Stunden, 12 Minuten @ FOX-NEWS 994 Views

Anthropic und openAI. Die wird der Markt noch absorbieren (müssen).

Wer sagt denn, das diese riesigen Rechenzentren, die unglaublich viel Strom verbrauchen..

sensortimecom ⌂ @, Donnerstag, 17.09.2026, 10:37 vor 4 Stunden, 49 Minuten @ FOX-NEWS 855 Views

...einzig und allein für Enhancement in der KI gedacht sind?

Wenn die Dinge nicht so laufen wie geplant, hat man damit immer noch die Möglichkeit, Kryptos damit zu minen und zu pushen..:-)

Was die KI (jetzt mal DeepSeek) sagt ...

FOX-NEWS @, fair and balanced, Donnerstag, 17.09.2026, 11:46 vor 3 Stunden, 40 Minuten @ sensortimecom 551 Views

Hardware passt nicht beliebig: KI-Training läuft vor allem auf GPUs/TPUs mit viel Speicherbandbreite und Interconnect. Bitcoin-Mining braucht spezialisierte ASICs. Ethereum ist seit 2022 Proof-of-Stake, also kein GPU-Mining mehr. Für einige Altcoins gibt es Überlappung, aber nicht für alles.

Mining ist kein Preishebel: Mining schafft neue Coins und oft Verkaufsdruck, weil Miner Strom und Hardware bezahlen müssen. Es „pusht“ einen Coin nicht automatisch. Marktmanipulation bräuchte Kapital und Absprachen, nicht nur Hashrate.

Ökonomie entscheidet: Ein KI-Rechenzentrum kann theoretisch auf Mining umschwenken, wenn KI-Nachfrage einbricht. Aber nur bei billigem Strom, passender Hardware und Coinpreisen, die die Margen tragen. Sonst ist es ein Verlustgeschäft.

Verträge und Realität: Große Cloud- und KI-Anbieter haben Nutzungsbedingungen, die Krypto-Mining oft verbieten oder einschränken. Heimliches Mining wäre Vertragsbruch und schwer zu verstecken.

Die Richtung ist eher umgekehrt: Viele Krypto-Miner wechseln derzeit zu KI/HPC, weil sich damit mehr verdienen lässt – nicht umgekehrt.

... und ...

Die Lücke wächst: Sequoia Capital beziffert die jährliche Lücke zwischen Infrastrukturausgaben und tatsächlichen KI-Umsätzen auf etwa 600 Milliarden US-Dollar. Diese Divergenz übersteigt bereits die Werte, die vor dem Zusammenbruch der Telecom-Blase 2001 zu beobachten waren.

Das Tempo ist das Problem: Die Investitionen skalieren etwa 50 % schneller als die Einnahmen, was die Amortisationszeit mit jedem Quartal weiter nach hinten verschiebt.

Die Folge: Die Analysten von Morgan Stanley und JPMorgan schätzen, dass der Tech-Sektor in den nächsten Jahren bis zu 1,5 Billionen US-Dollar an neuen Schulden aufnehmen muss, um den weiteren Ausbau zu finanzieren.

Popcorn! [[la-ola]]

Grüsse

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Afuera!

Ich denke, es hat ja noch gar keine wirkliche "Blase" gegeben. (mT)

DT @, Donnerstag, 17.09.2026, 11:35 vor 3 Stunden, 50 Minuten @ FOX-NEWS 627 Views

Vielleicht bei der Hardware, bei der Bewertung von Nvidia, den Speicherfirmen etc.

Aber bei der Software ja eigentlich nicht, denn Google Aktien gibts ja schon länger und Anthropic, OpenAI, DeepSeek, Qwen und andere sind ja noch gar nicht an der Börse.

Und der Trend ist korrekt, wenn man sich die Zeit von 1997ff anschaut, da gab es auch die "Dot Com" Blase, aber die frühen Mitspieler wie Google, Amazon usw. lagen alle richtig und man ist mit einem Investment von 10000 EUR leicht Millionär geworden.

Der Einfluß von AI ist enorm und auch den Cashflow, den sie generieren. Viele im R&D Bereich haben bereits Abos bei Chat GPT, Claude, Gemini o.ä., und Beträge von über 20 EUR pro Monat (mehr als bei Netflix etc.) sind gang und gäbe. Für Power-User sind Beträge von über 200 EUR pro Monat keine Seltenheit.

Firmen im Bereich Software und auch Simulation geben Zehntausende EUR pro Jahr dafür aus, und die nächste Generation kann ohne AI gar nicht mehr arbeiten.

Der Produktionsfortschritt ist enorm, ich habe so etwas seit der Einführung des Internets Mitte der 90er und Google nicht mehr gesehen, und der Effekt ist viel größer.

Die Produktionskapazität der Hardwarefirmen ist komplett auf Jahre hinaus ausgelastet.

Daß es neue Entwicklungen wie neuromorphe Chips geben wird - korrekt, und auch daß diese energieeffizienter sein werden. Aber KI ist da und nicht mehr wegzudiskutieren. Für die meisten hier spielt sie keine Rolle, wenn wir mal von n0by absehen, der seine Berichte mit KI Antworten unterfüttert, aber das ist "Primitiv-KI", das ist das, was man bei Google als Antwort auf die Anfrage bekommt, Chat GPT vor 3 Jahren sozusagen. N0by könnte sie wenigstens nutzen, um sich Antworten auf seine ganzen Reparaturanfragen zu holen, die detaillierten Antworten und das Schritt-für-Schritt Erklären bei Reparaturen, Auf- und Umbauten ist schon enorm.

Agentenbasierte AI wie die neueste Version von Claude haben Fähigkeiten, die weit darüber hinaus gehen und auch schon jenseits von menschlichen Fähigkeiten sind. Vor allem in Kombination mit Experten sind sie in der Lage, echtes Neuland zu betreten. Der kürzlich erfolgte Beweis bzgl. des Navier-Stokes-Milleniumproblems legt dazu ein beredtes Zeugnis ab.

https://de.wikipedia.org/wiki/Navier-Stokes-Existenz-_und_Glattheitsproblem

DT

Das ist alles richtig

FOX-NEWS @, fair and balanced, Donnerstag, 17.09.2026, 12:01 vor 3 Stunden, 25 Minuten @ DT 528 Views

Die Blase ist eine Infrastrukturblase wie 2001 der Glasfaserausbau, der nur zu 2% genutzt wurde. Anders als die Glasfasern sind die Rechenzentren in 10 Jahren zudem teurer Sondermüll. R&D nutzt die neue Technik eifrig, keine Diskussion. In der Breite, mit agentenbasierten Assistenzsystemen in Handwerk, Gewerbe und Verwaltung, ist das aber nicht absehbar. Texte übersetzen, Mails erstellen, PowerPoint Folien kritzeln ... mit so etwas spielen die Leute rum, aber es spült den KI Firmen nicht die fette Kohle in die Kassen. Meist reicht der Free Account ... :-P

Gruesse

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Afuera!

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