Und wie kann man dann die Zahlen, die man als Wahlbeobachter am Ende der Auszählung aufschreibt (mT)
und zwei Tage später mit denen in der Zeitung abgedruckten vergleicht und später auch mit denen im Internet eingestellten vergleicht, fälschen, wenn man dann beim Transport der Wahlunterlagen irgendwelche Wahlzettel verschwinden läßt?
Das Einfallstor von FoF erscheint mir am plausibelsten. Ich weiß (und habe es 2025 als Antwort auf FoF geschrieben), daß die beantragten Briefwahlunterlagen im Wählerverzeichnis des Stimmbezirks vermerkt werden, somit wird dort Doppelwahl verhindert. Wie man aber ein mehrfaches Einwerfen von kopierten Wahlunterlagen in die Briefkästen des Rathauses verhindern kann, da dort kein Abgleich mit dem Wählerverzeichnis erfolgt, das ist die Frage. Die Frage ist, ob die Gesamtsumme der ausgegebenen Briefwahlunterlagen mit der Gesamtsumme der Briefwahlstimmen abgeglichen wird. Und selbst dann ist Betrug möglich, weil wahrscheinlich nicht alle Briefwähler auch Briefwahl machen.
Ich meine mich zu erinnern, daß wir beim Öffnen der Zettel meiner Erinnerung nach keinen Abgleich mit einem Wählerverzeichnis gemacht haben. Leider ist S.A. zu weit weg von der Palz als daß ich da noch schnell hinfahren könnte und beobachten könnte, für Dich ist das aber möglich, @paranoia, soweit ist S-A von Hannover nicht weg.
Rieck spricht in seinem Video auch nicht von "Fälschung" bei der Briefwahl, sondern zweifelt nur an, daß die Briefwahl geheim und gleich sei, weil sozialer Druck herrsche. Ich kann sagen, daß sowohl in meinem Elternhaus als auch bei uns zuhause die Briefwahl geheim durchgeführt wurde, es wurde nicht an den Tisch gesetzt und offen gewählt, sondern alle nahmen ihren Briefumschlag für sich selber mit und haben ihn ausgefüllt. Die von Rieck implizierte offene Durchführung fand und findet bei uns jedenfalls nicht statt.
DT