Beherrschen ... Bedrohen ... Zerstören Frauen die Welt?
Wem fällt da nicht auf Anhieb Angela Dorothea, Uschi, Christine, Kaja etc. ein?
Auch der Blick zurück ernüchtert und offenbart einen fatalen Trend.
"Bedrohen Frauen die Welt?
Trump bedroht vielleicht weniger die Welt als manche … – ja, Sie
haben nichts an den Augen, die Zwischenüberschrift stimmt!
Ein wenig Augenzwinkern ist auch dabei. Und ich beeile mich
zu versichern, dass ich weder gegen Frauen noch vom anderen Ufer
bin, sondern anmutige und geistreiche Frauen mag.
Übersehen kann ich allerdings nicht, dass es zunehmend in
Frauenhand liegt, ob Krieg oder Frieden herrscht. Die Chefs der
vier größten Rüstungskonzerne der USA sind seit Anfang 2019
Frauen. Sie führen aber nicht nur General Dynamics, Lockheed
Martin, Northrop Grumman und die Rüstungssparte von Boeing.
Wer überwacht die Atomsprengköpfe der USA, leitet das Pen-
tagon-Waffenbeschaffungsprogramm, dirigiert die US Air Force
und agiert als Chefunterhändler bei den Rüstungsverhandlungen?
Richtig! Alle diese Führungsfunktionen liegen in Frauenhand.
Der US-Nachrichtensender MSNBC brachte diese erstaunliche Mel-
dung mit der Überschrift »Wer regiert die Welt?« Die blutgetränkte
US-Kriegsmaschinerie, die von Tod und Zerstörung profitiert, wird
also vollständig von Frauen geleitet. Wo die doch als friedlich und
friedliebend, weniger rücksichtslos und verbrecherisch als Männer
gelten.
Wozu die Emanzipation so alles fähig ist. Da kann man – vor
allem als Mann – nur staunen.
Wahrscheinlich staunen Sie noch mehr, wenn Sie hören, dass
auch die CIA von einer Frau gelenkt wird. Gina Haspel scheint
dazu hoch qualifiziert, überwachte sie doch vorher persönlich die
Folterung von entführten Gefangenen in den Geheimgefängnissen
der CIA mit großem Genuss.
Falls Sie auf eine friedlichere Zukunft dank »Frauenpower« setzen,
steht diese Hoffnung im Konflikt mit historischen Erfahrungen.
Die Geschichte lehrt nämlich, dass Frauen deutlich kriegerischer als
Männer sind. Nahezu alle weiblichen Staatschefs in den vergangenen
100 Jahren haben einen Krieg geführt. Margret Thatcher überzog
als britische Premierministerin 1982 Argentinien mit dem Falkland-
Krieg, um von ihren innenpolitischen Problemen abzulenken. Seit
13 Jahren führt Angela Merkel bereits einen Krieg in Afghanistan.
Zu gern wollte sie 2003 beim Irak-Krieg mitmachen, war aber zum
Glück noch nicht am Ruder. Aggressive Töne gegen Russland pflegen
heute ihre (Selbst-)Verteidigungsministerin von der Leyen und die
neue CDU-Chefin AKK.
Gehen wir in der Geschichte zurück, sieht es um die Friedfertigkeit
der Frauen auch mau aus. Eleanor Roosevelt, »First Lady« von 1933
bis 1945, wurde bekannt dafür, dass sie noch mehr als ihr Mann
Franklin D. Roosevelt zum Krieg hetzte und diesen dazu trieb. Sie
gilt neben Hillary Clinton als eine der einflussreichsten Frauen in
der US-amerikanischen Politik des 20. Jahrhunderts. Die beiden
Damen passen wirklich zueinander.
Nur eine Frau bringt es fertig, einen Krieg loszutreten, weil sie er-
fährt, dass jemand einen Witz über sie gerissen hat. An der Tafelrunde
von Sanssouci machte sich der »Alte Fritz« über den ausschweifenden
Lebenswandel von Zarin Elisabeth lustig. Der Siebenjährige Krieg
ging für Friedrich den Großen deshalb fast in die Hose, Elisabeth
starb gerade noch rechtzeitig. Sie war sexsüchtig und kriegerisch, auch
wenn Katharina die Große bekannter für diese Eigenschaft ist.
Nun raten Sie mal, wer sich Katharinas Bild gerahmt auf den
Schreibtisch stellt? Es ist keine »Große«, eher eine Gernegroße, und
ich kann Ihnen nicht sagen, ob sie an Katharina mehr das Kriegeri-
sche oder das Sexsüchtige bewundert: Angela Merkel."
Zitiert aus Dumm, dümmer, deutsch - Eine humorvolle Abrechnung mit dem Land, in dem wir gerne lebten, S. 295-297
https://www.kopp-verlag.de/a/dumm-duemmer-deutsch