Krypto: Warum finanzielle Dezentralisierung kein Luxus, sondern ein Beitrag zur Friedenssicherung ist

Konstantin ⌂ @, Waldhessen, Sonntag, 16.08.2026, 00:16 vor 1 Tag, 22 Stunden, 37 Min. 1404 Views

Bevor ich tiefer in die Mathematik der Zahl 2 hoch 256 einsteige, ist es mir ein Anliegen, einige philosophische Ausführungen zum größeren Bild mitzuteilen:

Es gibt Menschen, bei denen ist das Wort "Mathematik" ein Trigger, weil es an Schulzeiten erinnert, in denen ein weltfremder Mathelehrer es nicht vermocht hatte, die abstrakten Zahlen mit der erlebten Realität in Verbindung zu bringen. Für andere Menschen ist "Kryptowährung" ein Allergen, weil sie meinen, diese Coins seien mit nichts gedeckt und deshalb wären das alles wirtschaftliche Blasen, die früher oder später platzen und die Anleger würden all ihr Geld verlieren.

Für diejenigen, die Mathematik nicht, oder noch nicht lieben, sei gesagt, daß Zahlen überall in der Schöpfung vorkommen, in anderen Worten formuliert, göttliche Realität sind. Mathematik ist quasi die Beschreibung der Welt in Zahlen. Jegliches Wachstum, von Einzellern bis hin zu Mammutbäumen folgt Naturgesetzen, die alle präzise mathematisch ablaufen. Dadurch entstehen so faszinierend geometrische Muster wie eine Sonnenblume oder eine Nautilus-Schnecke.

Und Kryptowährungen sind sehr wohl gedeckt, selbst wenn man physisch nichts ausmachen kann.

Bevor ich dazu tiefer einsteige, gehe ich auf die konventionellen Währungen ein: Von Fürsten, Königen und Kaisern, allgemein gesprochen von Obrigkeiten und Hoheiten herausgegebene Währungen, gibt es seit Jahrtausenden. Diese waren praktisch immer zentralistisch organisiert und waren Ausdruck von Macht und Gewalt. Zum Erhalt oder Ausbau der Macht wurden diese 'Währungen' oft missbraucht, bzw. im Sinne der Machthaber gebraucht: Inflation, Deflation, Kriegsfinanzierung, Staatsschulden, Betrug, Verrat an den Sparern und vieles negative mehr. Sobald diese staatlichen Währungen scheiterten, folgten oft dunkle Kapitel der Menschheitsgeschichte. Die Zeche für staatliche Geldmonopole, missbräuchliche Schuldenwirtschaft und willkürliche Entwertung zahlten am Ende immer die Menschen mit ihrer Freiheit und ihrem Leben - und, oft übersehen, auch Tiere und Pflanzen.

Auch das dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte ist direkt mit dem konventionellen Geldsystem verknüpft:
Mit den Trümmern der Weimarer Hyperinflation 1923, also vor gut 100 Jahren, bis hin zur Weltwirtschaftskrise ab 1929 wurde der Boden bereitet für Totalitarismus und Extremismus.
Das daraus entstandene NS-Regime nutzte die schwere Krise aus, baute seine massive Aufrüstung über verdeckte Schattenkredite (Mefo-Wechsel) auf, und plünderte schließlich die Goldreserven und Notenbanken besetzter Staaten zur Finanzierung seiner Kriege.1

Währungscrashs und Hungersnöte, staatliche Geldentwertung, Staatsbankrotte und rücksichtslose imperialistische Raubzüge bis hin zu Weltwirtschaftskrisen und totalitären Kriegen, aus finanziellen Absichten wohlgemerkt, haben im Lauf von Jahrtausenden mit Sicherheit hunderte Millionen, wenn nicht gar über 1 Milliarde Menschenleben gekostet. Dazu zählen sollte man noch die zahllosen antiken und frühneuzeitlichen Kriege, die zur Eroberung von Gold-, Silber- und Rohstoffquellen oder zur Eintreibung erdrückender Steuern geführt wurden. Bedenkt man dabei, daß jeder Ermordete ein kollektives Trauma in seinem komplexen Familiengefüge hinterläßt, wird der Ozean an menschlichem Leid, den zentrale, auf Zwang und Macht basierende Geldsysteme hinterlassen haben, unermesslich groß.

Die konventionellen Währungen haben darüber hinaus in den vergangenen 150 Jahren die Veränderung der Landwirtschaft massiv beeinflusst. Kleinräumige bäuerliche Landwirtschaft mit Hecken, vielfältigen Biotopen und - ganz wichtig - mit Herzverbindung zwischen Bauer und Land, wurden zurückgedrängt. Entstanden sind immer größere Betriebe, mit immer größeren Maschinen, drückenderen Schulden und steigenden Abhängigkeiten von Fördermitteln.
Anstatt die Lebensgrundlagen für die kommenden Generationen zu stabilisieren und den Lebensraum zu vervollkommnen, ging es nur noch um Profit. Ohne Herzverbindung zum Land waren die Landwirte nur noch darauf erpicht, maximalen finanziellen Gewinn einzufahren, koste es was es wolle, auch wenn dabei die Erosion zunimmt und der Humus verloren geht.2

Auch der massive, praktisch immer subventionsgetriebene, Ausbau von Solar- und Windkraftanlagen in der freien Natur ist ein Ausdruck unseres auf ständig neuen und steigenden Schulden basierenden Geldsystems (Fiat-Geld / Debitismus: Die ewige Suche nach einem Nachschuldner). Klimaschutz, in den Anfängen vor vielen Jahrzehnten vielleicht sogar gut gemeint, ist verkommen zu einer weiteren Umverteilung von fleißig nach reich, zu einer weiteren Zerstörung der Lebensgrundlagen und zu einem verzweifelten Versuch, den systemisch garantiert irgendwann kommenden Staatsbankrott noch etwas hinauszuzögern.

Da das gesamte Leben auf der Erde, also Pflanzen, Tiere und Menschen auf der Existenz und der Qualität von Humus basiert, ist die großflächige Zerstörung der Landschaft eine konkrete Bedrohung für das Leben an sich. Nicht umsonst haben die Worte 'human' und 'Humus' den selben Ursprung. Wir Menschen sind 'Erdlinge'. Die zentralistischen konventionellen Fiat-Währungen zerstörten also nicht nur Millionen Menschenleben als Folge ihres jeweiligen Scheiterns, sie untergraben mittlerweile auch die Überlebenschance der Menschheit als Ganzes.

Verglichen mit all diesem Leid und Schmerz sind verlorene Gewinne einzelner Pioniere bei Kryptoanlagen noch nicht mal der Juckreiz eines Mückenstichs.

Wer die finanzielle Basis dezentralisiert und den Zwang bricht, schützt am Ende nicht nur sein Erspartes, sondern entzieht auch der industriellen Bodenzerstörung das Fundament.

Da ich entschieden gegen jeglichen lebensfeindlichen Extremismus eingestellt bin, habe ich ein offenes Herz für problemlösungsorientierte Pionierprojekte. Ein dezentrales, fälschungssicheres Geldsystem ist für mich kein Spekulationsobjekt, sondern ein entscheidender Beitrag dazu, daß sich solche historischen Katastrophen nicht wiederholen mögen. Wer Zahlungsmittel von staatlicher Willkür und zentraler Macht entkoppelt, entzieht totalitären Systemen den Nährboden.

Im Vergleich zu konventionellen, zentral herausgegebenen Währungen, sind Kryptowährungen ein neues Phänomen, ein Pionierprojekt.

Daß mittlerweile auch im Kryptobereich schattige Gesellen mit falschen Hoffnungsversprechen schwache Gemüter in Gier und Hype locken wollen, ändert nichts am wegweisenden Fundament des Projektes an sich. Manche dieser schrägen Vögel erwecken durch ihre marktschreierische Art bei Neulingen leicht den Eindruck, daß es bei allem, was mit Krypto zu tun hat, nur um das schnelle Geldmachen gehen würde. Dem ist mitnichten so.

Bitcoin, die erste Kryptowährung mit dezentralem Buchungssystem auf einer Blockchain, startete am 3. Januar 2009 mit der Generierung von „Block 0“, dem sogenannten Genesisblock. In diesem Code wurde folgende Nachricht verewigt: "The Times 03/Jan/2009 Chancellor on brink of second bailout for banks" (deutsch: „The Times 03. Januar 2009 Britischer Finanzminister steht kurz vor einem zweiten Rettungspaket für Banken.“) Der Erfinder, Satoshi Nakamoto, schrieb dazu im Februar 2009: „Das Kernproblem konventioneller Währungen ist das Ausmaß an Vertrauen, das nötig ist, damit sie funktionieren. Der Zentralbank muss vertraut werden, daß sie die Währung nicht entwertet, doch die Geschichte des Fiatgeldes ist voll von Verrat an diesem Vertrauen. Banken muss vertraut werden, daß sie unser Geld aufbewahren und es elektronisch transferieren, doch sie verleihen es in Wellen von Kreditblasen mit einem kleinen Bruchteil an Deckung. Wir müssen den Banken unsere Privatsphäre anvertrauen, vertrauen, daß sie Identitätsdieben nicht die Möglichkeit geben, unsere Konten leerzuräumen. Ihre massiven Zusatzkosten machen Micropayments unmöglich. […] Mit einer elektronischen Währung, die auf einem kryptografischen Beweis beruht und kein Vertrauen in Mittelsmänner benötigt, ist Geld sicher und kann mühelos transferiert werden.“ 3

Die Kryptowährungen sind damit ganz klar erkennbar gedeckt mit dem Bestreben der Menschheit, sich vom Joch der Zentralbanken, von staatlichem Betrug und Manipulation sowie von Kriegstreiberei und Zerstörung der Lebensgrundlagen zu befreien. Diese immaterielle Deckung ist meines Erachtens wertvoller als physisches Gold. Wer in Kryptowährungen ernsthaft und langfristig investiert, vertraut der Mathematik, der Schöpfung oder direkt gesagt: Gott.

Diese Wortwahl mag verwundern, bei genauer Betrachtung findet man jedoch enge Parallelen zwischen dem konventionellen Bankensystem und der Kirche: Kredit und Credo; Gläubiger und Glauben; Schulden und Schuldgeständnis; Geld wird "geschöpft" und der Priester redet von der "Schöpfungsgeschichte"...

Konventionelle Zentralbanken sind musterähnlich mit Kirchen bis hin zum Vatikan. Dezentrale Kryptowährungen hingegen verzichten auf eine Zentralinstanz und sind damit ein Ausdruck der Weiterentwicklung der Menschheit in Richtung Selbstverantwortung und Selbstorganisation, dem Erkennen, das jedes Individuum ein Mitschöpfer Gottes ist.

Kryptowährungen - insbesondere Systeme zur absoluten Selbstverwahrung (Self-Custody) und physischen Datensicherung - erfüllen aktuell eine wichtige Funktion: Sie brechen die Monopole zentraler Institutionen auf und lehren uns den eigenverantwortlichen Umgang mit Wert und Souveränität im digitalen Raum. Sie sind sozusagen ein Werkzeug für die globale, dezentrale Erwachsenwerdung.

Selbstverständlich braucht die Entwicklung und der Betrieb von Kryptowährungen Strom, also Energie. Sie brauchen auch Hardware: Computer und Internet. Die konventionellen Währungen brauchen jedoch auch Energie und Hardware, mit all ihren Bankentürmen, Rechenzentren, Filialen usw. ... Außerdem gibt es - bei zunehmender Befreiung der Kreativität des menschlichen Geistes - immer wieder neue Erkenntnisse und Erfindungen. Ob durch hocheffiziente Konsensmechanismen oder völlig neuartige Protokollstrukturen: Zu vermuten ist, daß es immer mehr und immer bessere neue Lösungsideen gibt, je mehr die Unterdrückung schwindet.

Obwohl die Monopole nicht gebrochen werden wollen, ist - meiner Ansicht nach - ihre Zeit abgelaufen: Je mehr die EU-Bürokratie versucht, über immer totalitärere Regulierungen und die Kontrolle der zentralen Schnittstellen (Fiat-Börsen) Kryptowährungen an die Kette zu legen, desto stärker wird vermutlich der Effekt ins Gegenteil umschlagen: Freiheitsliebende Menschen dürften sich immer weiter vom Fiat-System abkapseln und beginnen, direkt und nahtlos in Krypto, Peer to Peer oder anderen nicht regulierbaren Zahlungsmethoden zu agieren bzw. ihre offizielle Wirtschaftsleistung so weit herunterzufahren, daß die Steuerlast entfällt. Nicht, daß ich das folgende empfehlen würde, es ist dabei nicht auszuschließen, daß einige so weit gehen, daß sie sich freiwillig sowie absichtlich in die staatliche Sozialhilfe bequemen, bis menschen- und unternehmerfreundliche Zeiten angebrochen sind.

Das Alte wird vergehen, das Neue entstehen. Richten wir nun den Fokus weg vom Verfall des Alten und hin auf das mathematische Fundament des Neuen, der Kryptowährungen:

Kommen wir zurück zur Zahl, die alles verändert: 2 hoch 256.

[...]

weiterlesen auf meinem neuesten Webprojekt:
https://www.sharetheseeds.com

Darin geht es ganz konkret um Kryptosicherheit, um das Teilen der Seed in Shares (Shamirs 3 aus 5) sowie das Lasern der Daten in A4 Edelstahl mit einem Faserlaser.

Viele Grüße
Konstantin


~~~~~~~~~
Fußnoten:

(1)
https://www.bpb.de/themen/nationalsozialismus-zweiter-weltkrieg/dossier-nationalsoziali...

(2)
https://www.waldgartendorf.de/broschuere_waldgartendorf.pdf Seite 8

(3)
https://web.archive.org/web/20090221024857/https://p2pfoundation.ning.com/forum/topics/...

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Krypto: Die ultimative Sicherung der Seed mit Shamir 3 aus 5 und Lasergravur: ShareTheSeeds.com

Forum-Kernthema Deckung von Geldsystemen: Du behauptest, dass Bitcoin gedeckt ist, aber

BerndBorchert @, Sonntag, 16.08.2026, 08:44 vor 1 Tag, 14 Stunden, 9 Min. @ Konstantin 1036 Views

bearbeitet von BerndBorchert, Sonntag, 16.08.2026, 08:50

ich finde keine Argumentation dafür.

Wie definierst Du Deckung, und warum sollte Bitcoin (oder andere Kryto-Währungen) gemäß der Definition gedeckt sein?

Bernd Borchert

Behaupten kann man bekanntermaßen alles. Mehr ist da nicht, null Substanz, ergo substanzloses Geschwätz.

MausS @, Sonntag, 16.08.2026, 10:37 vor 1 Tag, 12 Stunden, 16 Min. @ BerndBorchert 1064 Views

Es handelt sich lediglich um pseudowissenschaftliches Rumgespinne, und wäre selbst als Ausgangspunkt für ein Sci-Fi-Märchen untauglich.

Am Stammtisch ein blubbernder Kracher,
in diesem Forum nicht mal ein müder Lacher.

Als ob dieses Forum samt seiner Erkenntisse nie existiert hätte. [[wut]]
So geht's dahin...

MausS

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„Wir Feinde des allgemeinen Wahlrechts hören nicht auf, uns über den Enthusiasmus zu wundern, den die Wahl einer Handvoll Unfähiger durch einen Haufen Inkompetenter weckt.“ Nicolas Gomez Davila

immaterielle Deckung von Kryptowährungen

Konstantin ⌂ @, Waldhessen, Sonntag, 16.08.2026, 10:41 vor 1 Tag, 12 Stunden, 12 Min. @ BerndBorchert 998 Views

ich finde keine Argumentation dafür.

Wie definierst Du Deckung, und warum sollte Bitcoin (oder andere Kryto-Währungen) gemäß der Definition gedeckt sein?

Hast Du meinen Beitrag komplett gelesen?

Ich zitiere:
"Die Kryptowährungen sind damit ganz klar erkennbar gedeckt mit dem Bestreben der Menschheit, sich vom Joch der Zentralbanken, von staatlichem Betrug und Manipulation sowie von Kriegstreiberei und Zerstörung der Lebensgrundlagen zu befreien. Diese immaterielle Deckung ist meines Erachtens wertvoller als physisches Gold."

Meiner Wahrnehmung nach können immaterielle Werte bei Menschen einen deutlich höheren Stellenwert haben als materielle Güter. Als Beispiel nenne ich patriotische Soldaten versus Söldnern.

In Barren gegossenes Gold hat praktisch gesehen zwar einen hohen Aufwand gekostet, es aus der Erde zu schürfen, zu konzentrieren und in diese Form zu bringen. Aber einen echten Wert hat es nicht (bis auf wenige industrielle Anwendungen). Gold wird ein Wert beigemessen, weil viele Menschen an den Wert von Gold glauben. Womit wir wieder bei einem immateriellem Werteempfinden sind.

Viele Grüße
Konstantin

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Krypto: Die ultimative Sicherung der Seed mit Shamir 3 aus 5 und Lasergravur: ShareTheSeeds.com

Wieder nichts konkretes, keine historische oder faktisch logische Herleitung - nichts(!) außer Wunschdenken!

MausS @, Sonntag, 16.08.2026, 13:12 vor 1 Tag, 9 Stunden, 41 Min. @ Konstantin 896 Views

Ich zitiere:
... Bestreben der Menschheit, sich vom Joch der Zentralbanken, von staatlichem Betrug und Manipulation sowie von Kriegstreiberei und Zerstörung der Lebensgrundlagen zu befreien.

Blafasel, blafasel, blubber, blubber...

"Bestreben der Menschheit" [[euklid]]

Diese immaterielle Deckung ist meines Erachtens wertvoller als physisches Gold."

Nach meinem Erachten klingt das lediglich nach: Blafasel, blafasel, blubber, blubber...

Meiner Wahrnehmung nach können

Meiner Wahrnehmung nach klingt auch das wieder nur nach: Blafasel, blafasel, blubber, blubber...

immaterielle Werte bei Menschen einen deutlich höheren Stellenwert haben als materielle Güter. Als Beispiel nenne ich patriotische Soldaten versus Söldnern.[/i]

Klassische Wieselwortverklumpung: "einen deutlich höheren Stellenwert".

In Barren gegossenes Gold hat praktisch gesehen zwar einen hohen Aufwand gekostet, es aus der Erde zu schürfen, zu konzentrieren und in diese Form zu bringen. Aber einen echten Wert hat es nicht (bis auf wenige industrielle Anwendungen). Gold wird ein Wert beigemessen, weil viele Menschen an den Wert von Gold glauben.[/i]

Nix da mit "glauben" - genau das wurde in diesem Forum wieder und wieder widerlegt!

Womit wir wieder bei einem immateriellem Werteempfinden sind.[/i]

Wenn Du dir doch nur vorstellen könntest, was ich alles immeteriell empfinde! [[top]]

Und die vielen(!) anderen Menschen erst! [[top]] [[top]] [[top]]

Viele Grüße
MausS

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„Wir Feinde des allgemeinen Wahlrechts hören nicht auf, uns über den Enthusiasmus zu wundern, den die Wahl einer Handvoll Unfähiger durch einen Haufen Inkompetenter weckt.“ Nicolas Gomez Davila

Mich erreichte eine Kritik zum Text per Email

Konstantin ⌂ @, Waldhessen, Montag, 17.08.2026, 07:16 vor 15 Stunden, 38 Minuten @ Konstantin 608 Views

Die Mail beinhaltet ein langes Zitat mit einem Kurzkommentar darunter

Ich zitiere aus der Mail ein paar Krümel:

"Bitcoin wird in den nächsten 10 Jahren seinen Krisenpunkt erreichen. ..."
"Die Einnahmen der Miner sinken ...
"Die Maximalisten, die „21 Millionen für immer“ versprechen, bereiten einen Verrat gegen alle vor. ..."
"Bitcoin ist seit dem Tag seiner Entstehung gescheitert, ..."
"Bitcoin ist an Fiat-Papiergeld gekoppelt, ..."


Meine Antwort dazu:

was willst Du mir mit diesem Zitat mitteilen?
Meinst Du, ich sei ein Fan von Bitcoin?
Meinst Du, ich sehe in Bitcoin eine große Perspektive?

Ich schrieb von einem Bestreben der Menschheit, sich von einem Joch zu befreien.
Davon ist im ersten Block von Bitcoin zu lesen.
Dadurch ist klar, daß Bitcoin einer der Pioniere dieses Bestrebens ist.
Aber das bedeutet doch noch lange nicht, daß der Pionier eine vollständige Lösung parat hat oder überhaupt bis zum Ende der Wandlung durchhält.
Ein Pionier ist nun mal ein Pionier.
Das kann man würdigen oder verächtlich machen.

Viele Grüße
Konstantin

--
Krypto: Die ultimative Sicherung der Seed mit Shamir 3 aus 5 und Lasergravur: ShareTheSeeds.com

@Ostfriese's Leserbrief zum Thema "Bitcoin – die neue Welt des Geldes" des …

Ostfriese @, Montag, 17.08.2026, 10:00 vor 12 Stunden, 53 Minuten @ Konstantin 558 Views

bearbeitet von Ostfriese, Montag, 17.08.2026, 11:27

Hallo Konstantin

"Bitcoin ist an Fiat-Papiergeld gekoppelt, ..."

Exakt

… Unternehmertreffens am Montag 13.09.2021 im Franz-Hitze-Haus Münster, über das die Westfälischen Nachrichten berichteten.

[image]
Gunnar A. Pier https://www.wn.de/muenster/bangen-vor-dem-bitcoin-2423446 Unternehmertreffen im Franz-Hitze-Haus am 13. September 2021 zum Thema „Bitcoin - die neue Welt des Geldes“, von links: Antonius Kerkhoff (Direktor der Akademie), Gerrit Abelmann (Vorstandsmitglied DKM Darlehnskasse Münster eG), Frank Knura (Geschäftsbereichsleiter Firmenkunden Münster, Sparkasse Münsterland Ost), Prof. Dr. Wim Kösters (RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung, Ruhr-Universität Bochum), Bischof Dr. Felix Genn, Dr. Martin Dabrowski (Akademie Franz Hitze Haus)

Münsters Bischof Dr. Felix Genn machte keinen Hehl daraus: "Das ist eine Wirklichkeit, die mir fremd ist." Sein Unternehmertreffen am Montagnachmittag sollte da Abhilfe schaffen: "Bitcoin – die neue Welt des Geldes?" war das Thema der Veranstaltung im Franz-Hitze-Haus. Rund 120 Unternehmer aus dem Münsterland waren dabei.

Was sich hinter dem Begriff, der nach so viel Modernität und Zukunft klingt, verbirgt, erklärte Dr. Wim Kösters in seinem Eingangsvortrag. Der Professor am Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung der Ruhr-Universität in Bochum schlug einen Bogen von der Theorie, was Geld überhaupt ist ("als Zwischentauschgut eine geniale Erfindung") hin zu den Problemen, die viele Menschen im bisherigen System vermuten. Kryptowährungen wie der Bitcoin seien bewusst entstanden als Alternative jenseits von Banken und Zentralbanken.

Doch an die Alltagstauglichkeit glaubt Kösters nicht. Zwar gelten Kryptowährungen als "immun gegen staatlichen Missbrauch" – dafür lockten sie Kriminelle. Und das Sicherheitssystem, das jenseits der bewährten Sicherheitssysteme erdacht worden sei, brauche dermaßen große Rechnerkapazitäten, dass das im Alltag lange nicht funktionieren könne. Dazu der Stromverbrauch: Es gebe Studien, nach denen das Management der Bitcoins schon jetzt so viel Strom verbrauche wie die ganzen Niederlande. Dass der Bitcoin-Zahlungsverkehr komplett unreguliert ist, sieht Kösters als entscheidendes Problem an.

Mein gekürzter Leserbrief (rot) erschien vom 16.09.2021 in den WN:

Bitcoins sind kein Geld.

Die Zentralbank beurkundet mithilfe ihrer geldpolitischen Operationen mittels Pfänder besicherte und durch terminlich festgelegten Verkauf und späteren Rückkauf private Schuldverhältnisse.

Die zentralbankfähigen Schuldverhältnisse sind gleichzeitig die Sicherheiten für die Zentralbank zwecks Geldschöpfung. Sie räumt den Geschäftsbanken dabei ein Zentralbank-Guthaben ein. Dieses ZB-Guthaben der Geschäftsbanken wird mit den entsprechenden Geldeinheiten auf Geldträgern (Banknoten oder giral) dokumentiert. Der Staat setzt mit seiner Macht fest, dass diese Geldträger jetzt aktiv als gesetzliches Zahlungsmittel dienen. Banknoten sind Aktiva. Aus der terminlich fixierten Rückübertragungsforderung von der Zentralbank zur Geschäftsbank erklärt sich, dass das Geld als umfassende Konstruktion des Staates ein Passivum ist. Geld ist kein "Zwischentauschmittel".

Im Gegensatz zum staatlich erzeugten Euro und Dollar, die staatlich festgelegtes Steuerzahlungsmittel sind und in die sich die Wirtschaftsteilnehmer verschulden können, sind Bitcoins nur privat erzeugte Einheiten. In sie können sich die Privaten wegen ihrer hohen schwankenden Bewertung nicht verschulden und können deshalb nicht als an den Staat zu entrichtenden Steuern dienen. Bitcoins sind kein Geld.

Die hohen Preise sind ein Zeichen dafür, dass Spekulanten sich von sehr risikobehafteten Käufen und Verkäufen Gewinne erhoffen.

Gruß - Ostfriese

Pioniergeist versus Stockholmsyndrom

Konstantin ⌂ @, Waldhessen, Montag, 17.08.2026, 11:16 vor 11 Stunden, 37 Minuten @ Ostfriese 443 Views

Ist die folgende Darlegung akzeptabel oder unzulässig vereinfacht?
Das GelbeForum basiert auf der Theorie des Debitismus (Die ewige Suche nach einem Nachschuldner).
Die "Deckung" von Währungen beruht auf Schulden in Kombination mit der Androhung von Gewalt:
Der Herrscher, der Steuern eintreiben lassen will, muss zuerst Schulden machen mit denen er die (Gewalt androhenden) Steuereintreiber bezahlt, bevor er Steuergeld hat, die er als Lohn zahlen kann.

Das mag historisch, wissenschaftlich belegbar sein, ist für mich allerdings der Ausdruck eines alten Geld- und Wertesystems.

Zu meinen, ein Geldsystem muss auf alle Zeiten mit Schulden und Gewaltandrohung gedeckt sein, ist doch wie das Fahren mit Blick in den Rückspiegel.
Das Fixieren auf Probleme und Leid in der Vergangenheit, selbst wenn sie in die Gegenwart reichen, ist doch kein Entwurf und erst recht kein Bauplan für die Zukunft.
Ich betrachte Kryptowährungen als Pionierprojekte einer neuen Zeit, auch wenn bei den Entwicklungsschritten des Neuen, Vertreter alter Schuld- und Machtmuster sich des Neuen ermächtigen, es übernehmen, es in ihrem Sinne lenken wollen.

Konkret sehe ich viel Murks und einige Gefahren bei Kryptowährungen. Von den Gier-, Hype- und Allmachtswahn-Schreiern lasse ich mich jedoch nicht blenden, sondern sehe das zugrunde liegende Bestreben der Menschheit sich vom Joch des Alten zu befreien.

Ja, ich wünsche mir eine Besserung der Zustände und damit auch der Geldsysteme. Um dafür einen Beitrag zu leisten betreibe ich absichtlich "Wunschdenken". Das ist die aktive Nutzung des menschlichen Schöpfungspotentials.

Wer seinen Geist nur nutzt, um Experimente und Neuerungen schlecht zu reden, vergeudet meiner Ansicht nach seine Energie oder leidet womöglich unter dem Stockholmsyndrom.

Viele Grüße
Konstantin

--
Krypto: Die ultimative Sicherung der Seed mit Shamir 3 aus 5 und Lasergravur: ShareTheSeeds.com

"Menschheit vom Joch des Alten befreien"

FOX-NEWS @, fair and balanced, Montag, 17.08.2026, 12:04 vor 10 Stunden, 49 Minuten @ Konstantin 456 Views

Das passiert automatisch, wenn das Neue besser ist. Die Regeln wird aber weiterhin der Zwingherr aufstellen, da nur das die Ausbeute sicherstellt.

Grüße

--
[image]

Afuera!

"immateriell"

Wiener Ninja @, Wien, Montag, 17.08.2026, 17:04 vor 5 Stunden, 49 Minuten @ MausS 272 Views

Ich glaube, der Begriff "immateriell" ist, obwohl technisch korrekt, in diesem Kontext unglücklich gewählt.

In aller Kürze: Die Deckung bei Bitcoin liegt im Algorithmus des Protokolls, das, gespiegelt auf 1000en Rechnern und somit unfälschbar, dafür sorgt, dass es einen hohen rechnerischen Aufwands bedarf, Blöcke zu minen und das garantiert, dass es nie mehr als 21 Millionen Bitcoin geben wird. Allein diese anti-inflationäre Eigenschaft macht Bitcoin schon wertvoller als Fiatgeld, das beständig inflationiert wird und somit die Besitzer schleichend enteignet.

--
Wenn immer die Klügeren nachgeben, wird das passieren, was die Dummen wollen

Bitcoin, DER Traum der Währungsneuschöpfer!

eesti @, Schwedt und Cranz(Ostpreußen), Montag, 17.08.2026, 17:41 vor 5 Stunden, 12 Minuten @ Wiener Ninja 270 Views

Man kann sich trefflich darüber streiten, ob der Bitcoin nun gedeckt ist oder nicht.
Beide Seiten haben da gute Argumente.
Aber eines ist unbestreitbar.
Der Bitcoin kann durch neues "minen" nur sehr begrenzt wirtschaftlich neu geschaffen werden.
Wie die Nachfrage sich entwickelt, ist eine Frage des Sentiments.
Aber die Angebotsseite halte ich für viel bedeutender.
"Unendlich" viele Bicoin wurden seit der Einführung nie bewegt, und werden sicherlich auch nie auf den Markt kommen.
Warum?
Der Bitcoinbesitzer der ersten Stunden ist inzwischen verstorben und hat mangels Erben seine Codes nie weiter gegeben.
Die Bitcoin existieren eigentlich, und eben so nicht, ganz, wie Schrödingers Katze.
Computer stürzten ab, Besitzer verstarben plötzlich und unerwartet (Coronaspritzen halfen da noch etwas nach), der alte Knacker gönnte seinen Erben den Gewinn nicht, und nahm alles mit ins Grab, die Erben wußten nicht, wie sie an die Bitcoin heran kommen, selbst, wenn sie wußten, daß "der alte Knacker" dort groß drin war.
Tausende Gründe gibt es, daß die Masse der Bitcoin nie mehr auf den Markt kam und auch nicht kommen wird.
Trotz der schwachsinnig genialen Idee, alles zigfach über viele Computer laufen zu lassen, was eine praktische Anwendung im Normalbereich faktisch unmöglich macht, ist das Prinzip phantastisch und doch habe ich mich nie durchgerungen, dort zu investieren, bin beim schnöden Papiermetall und physischem Metall geblieben.
Das wird meine Frau auch ganz sicher finden, wenn ich den Löffel in gewisser Zeit abgebe.
Die Kinder werden sich an dem Dreck erfreuen können und alles wegkonsumieren, vermute ich.

--
MfG
LR

Alles ist ein Windhauch.

Was verhindert, daß es plötzlich Bitcoin2, Bitcoin3 etc. gibt? (mT)

DT @, Montag, 17.08.2026, 18:29 vor 4 Stunden, 24 Minuten @ Wiener Ninja 220 Views

Die ganze Altcoins.

Ethereum, Ripple, Tether, Binance, etc., das ganze Programm. Sogar einen Trumpcoin gibt es.

https://coinmarketcap.com/de/

Joseph Weizenbaum: "Das Internet ist ein großer Misthaufen, in dem man …

Ostfriese @, Montag, 17.08.2026, 18:30 vor 4 Stunden, 23 Minuten @ FOX-NEWS 296 Views

Hallo FOX-NEWS

… allerdings auch kleine Schätze und Perlen finden kann." [1] [2]

Eine Perle des Internets ist zweifellos das Gelbe Forum mit seinen sehr oft kurzen kleinen Schätzen der, den Debitismus vollständig erfassenden, prägnanten Beiträgen

Das passiert automatisch, wenn das Neue besser ist. Die Regeln wird aber weiterhin der Zwingherr aufstellen, da nur das die Ausbeute sicherstellt.

vieler User.

In der Kürze liegt die Würze.

Gruß - Ostfriese

PS

[1] Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Joseph_Weizenbaum Joseph Weizenbaum

[2] Quelle: https://beruhmte-zitate.de/autoren/joseph-weizenbaum/ Joseph Weizenbaum Zitate
"Das Internet ist ein großer Misthaufen, in dem man allerdings auch kleine Schätze und Perlen finden kann."

Was ich eigentlich sagen wollte ist, daß Bitcoins "Schwundgeld" ist.

eesti @, Schwedt und Cranz(Ostpreußen), Montag, 17.08.2026, 20:11 vor 2 Stunden, 42 Minuten @ eesti 149 Views

Was ich eigentlich sagen wollte ist, daß Bitcoins "Schwundgeld" ist.
Und da kämen jetzt reichlich theoretische Auslassungen infrage.
Der Kurs von Bitcoin kann eigentlich durch das faktische Schwundgeldprinzip nur steigen.
Vielleicht in etwa, wie sich die Kosten für neu schöpfbare Bitcoin erhöhen.
Die Nachfrageseite sorgt für deutliche Schwankungen im Preis gegen das laufend sich entwertende Papiergeld.
Die Angebotsverknappung durch die diversen Gründe sorgt dafür, daß Bitcoin im Preis aber langfristig nur steigen können, solange wenigstens etwas Nachfrage bestehen bleibt.
Dabei stellt Bitcoin wohl gegen uralte Währungen das dar, was früher das Gold und Silber waren:
Allgemein anerkannte und akzeptierte Wertspeicher über viele Jahrhunderte.
Andere Kryptowährungen kollabieren oder spielen nur temporäre Nebenrollen, wie dazumal beispielsweise Kaurischnecken, Rai, Manillen, Getreidekörner ("Dirham") oder Tulpen.

--
MfG
LR

Alles ist ein Windhauch.

Was die Wissenschaft heute eindeutig allg. anerkannt weiß, stellt sich oft als reines Nachplappern heraus.

eesti @, Schwedt und Cranz(Ostpreußen), Montag, 17.08.2026, 21:14 vor 1 Stunden, 39 Minuten @ Konstantin 117 Views

Was die Wissenschaft heute eindeutig weiß und nachweisen kann, stellt sich oft als reines Nachplappern von Unfug heraus.
Wie oft habe ich die Wissenschaft sich der allgemeinen gesellschaftlichen Lage anpassen gehört?
Jetzt waren die Germanen plötzlich multikulturelle Gruppen aller Rassen...
Bis vor 30 Jahren waren sie noch durch die Bank Blondschöpfe mit blauen Augen.
Der Limes, vor 30 Jahren eine Bastion gegen Germanenvölker ist nun ein Austauschpunkt zwischen Germanen und Römern, die Kastelle dienten eher dem multikulturellen Markttreiben, als der Germanenabwehr, die langen Pfosten- und Grabensysteme waren nun nur "reine Demarkationslinien ohne militärische Bedeutung"...
Vom den wandelnden Wahrheiten in Medizin, Teilchentheorien der Atome... ganz zu schweigen!
Inzwischen mehren sich auch zaghafte Äußerungen zur unbestrittenen Urknalltheorie "So ganz kann es so auch nicht gewesen sein."...

"Ist die folgende Darlegung akzeptabel oder unzulässig vereinfacht?
Das GelbeForum basiert auf der Theorie des Debitismus (Die ewige Suche nach einem Nachschuldner).
Die "Deckung" von Währungen beruht auf Schulden in Kombination mit der Androhung von Gewalt:
Der Herrscher, der Steuern eintreiben lassen will, muss zuerst Schulden machen mit denen er die (Gewalt androhenden) Steuereintreiber bezahlt, bevor er Steuergeld hat, die er als Lohn zahlen kann."

Ist es wirklich so gewesen? Das läßt mich arg zweifeln.
Faktisch kann es auch ganz anders gewesen sein.
Wir waren ja nicht dabei, als es anfing.
Aber viel historische Videos auf youtube zu historischen Ereignissen zeigen andere (vielleicht verblüffende?) Tatsachen und Sachverhalte auf.
Ist es nicht faktisch so, daß es oft einfach, sich aus kleinen Gruppen, ohne jegliche Schuldsysteme, entwickelnde Machtsysteme gab, die einzelnen Personen zwar Macht über die Gruppe, aber ohne Abgabenzwang gab? Einfach, weil die stärkste Person den Schutz und die Führung einer Gruppe übernahm?
So passiert es doch schon bei Tieren ohne jeglichen Schuldzwang zu Beginn.
Eine Abgabenlast anderer entstand doch zunächst überhaupt nicht!
Es war simple Machtanreißung durch faktische Kraft.
Erst später, bei Tieren wohl fast nie, entstand DANN erst später ein Abgabenzwang.
Der "Steuereintreiber" war der Führer der Gruppe zunächst doch selbst! Er erschuf sich eine Materialbasis, die ihm erst später erlaubte, eine andere Person dafür einzusetzen (und zu bezahlen!), Abgaben für ihn einzusammeln. Oder erst ein erfolgreicher Händler konnte sich mit der Zeit "Söldner" leisten, um andere Gruppen per Zwang zu Abgaben zu überreden. Also erst mußte eine finanzielle oder rohe Gewalt-Basis geschaffen werden, bevor ein Schuldsystem als kleine Staatsform geschaffen werden konnte und unser hier heiß geliebtes Schuldgeldsystem zum "Laufen kam".
Also ERST die Kapitalbildung, dann das Schuldsystem, nicht umgekehrt.
Dazu passen auch die immer wieder berichteten Ereignisse, daß ein Staatsführer, nach Verlust einer Schlacht UND der Kriegskasse seine Möglichkeit der Geldeintreibung verlor, weil ihm die Söldner einfach davon liefen, denn ohne Lohn ließ sich auch früher der gemeine freie Mann nicht dazu bringen, sein Leben für einen Machthaber zu opfern. Staaten kollabierten nach Verlust der Kriegskasse oft in kürzester Zeit.
Denn auch der Steuereintreiber kann diese Steuern nur eintreiben, wenn der unterdrückte Mann weiß, daß der Steuereintreiber sonst den Soldaten holt, um Unrecht zu Recht werden zu lassen.

"Das mag historisch, wissenschaftlich belegbar sein, ist für mich allerdings der Ausdruck eines alten Geld- und Wertesystems.

Zu meinen, ein Geldsystem muss auf alle Zeiten mit Schulden und Gewaltandrohung gedeckt sein, ist doch wie das Fahren mit Blick in den Rückspiegel.
Das Fixieren auf Probleme und Leid in der Vergangenheit, selbst wenn sie in die Gegenwart reichen, ist doch kein Entwurf und erst recht kein Bauplan für die Zukunft.
Ich betrachte Kryptowährungen als Pionierprojekte einer neuen Zeit, auch wenn bei den Entwicklungsschritten des Neuen, Vertreter alter Schuld- und Machtmuster sich des Neuen ermächtigen, es übernehmen, es in ihrem Sinne lenken wollen.

Konkret sehe ich viel Murks und einige Gefahren bei Kryptowährungen. Von den Gier-, Hype- und Allmachtswahn-Schreiern lasse ich mich jedoch nicht blenden, sondern sehe das zugrunde liegende Bestreben der Menschheit sich vom Joch des Alten zu befreien."

Wenn ich dem bisher zustimmen konnte, so kann ich beim besten Willen nicht erkennen, wo sich hier irgendwer vom alten Joch befreien will.
Die Steuern würde man auch bei einem reinen Kryptowährungssystem bezahlen müssen. Nur der Staat könnte sich nicht einfach durch Gelddruckerei vor unbequemen Aktionen/Handlungen drücken können.

"Ja, ich wünsche mir eine Besserung der Zustände und damit auch der Geldsysteme. Um dafür einen Beitrag zu leisten betreibe ich absichtlich "Wunschdenken". Das ist die aktive Nutzung des menschlichen Schöpfungspotentials.

Wer seinen Geist nur nutzt, um Experimente und Neuerungen schlecht zu reden, vergeudet meiner Ansicht nach seine Energie oder leidet womöglich unter dem Stockholmsyndrom."

Oder vergeudet man seinen Geist nicht eher mit Theorien, die praktisch nie kommen werden, weil das System, das derzeit besteht, kein Interesse daran hat, die neuen unbequemen Spielregeln einzuhalten und zu akzeptieren?

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MfG
LR

Alles ist ein Windhauch.

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