Schön, dass Du auch
dahinter kommst.
Seit dem ich im Gelben schreibe, predige ich das.
Wie oft habe ich geraten, den “Großen Gesundheitskonz“ zu lesen?
Einfach runterladen, abspeichern und lesen.
(Aber dazu sind die Meisten offensichtlich zu faul.)
Für Dich eine weitere Leseprobe.
Anfang Vollzitat:
Hör mal, Du darfst Dir die damalige Zeit nicht so wie heute vorstellen, wo es selbstverständlich für fast jeden Bürger geworden ist, einen Arzt aufzusuchen, der ihn krankzuhalten vermag.
Früher, als die Menschen noch mehr gesunden Menschenverstand besaßen, hatte man allenfalls auf Jahrmärkten seinen Ulk mit ihnen und kaufte ihnen mehr aus Barmherzigkeit ihre Arzneien ab, die sie in einem Bauchladen vor sich trugen.
Die meisten Leute konnten sich nie im Leben einen Arzt leisten - zu ihrem Glück!
Nur die Fürsten und Reichen gaben Geld dafür aus.
Und gegen Krebs wurden halt genau die Mittel eingegeben, die bei anderen Leiden üblich waren.
1743 hat der italienische Arzt Bernardino Ramazzini in Carpi bei Bologna das gehäufte Auftreten von Brustkrebs bei Nonnen beschrieben.
1761 fiel erstmals ein Zusammenhang von Tabakschnupfen und Nasenkrebs auf.
1775 beschrieb der englische Chirurg Percival Pott das Krankheitsbild des Skrotalkrebses bei Schornsteinfegern; er empfahl als einzig mögliche Therapie die Amputation des Hodensackes - mit der lapidaren Rechtfertigung:
»The scrotum is no vital organ«, also: Der Hoden ist kein lebenswichtiges Organ. Eine der Wurzeln dieser arroganten Haltung der Ärzte, die Geschlechtsteile nebst anderen Organen anderer Menschen als relativ wertlos anzusehen, wurde hier erstmals im Schrifttum offenbar.
Es setzt sich bis heute fort in den Ansichten deutscher und englischer Ärzte über die Brüste der Frau. (®Rz.134) 1207
Laß die ärztlichen Behandlungsarten von damals und diejenigen von heute Revue passieren und vergleiche, ob sich da im Grundsätzlichen etwas gewandelt hat.0633 Und erkenne:
Der Mensch unternahm im Lauf der Zivilisation fast alles, um sich seiner Krankheiten zu entledigen. Er ließ sich in Jauche und in Morast stecken, er ließ sich aufschlitzen und schröpfen, er ließ sich mit heißem Wasser verbrühen und mit kalten Strahlen verseuchen, er ließ sich Feuerhölzchen auf seinem Hintern anzünden und spitze Nadeln ins Fleisch stoßen.
Er ließ sich Punkt Mitternacht mit dem Fett erwürgter Ratten und dem Saft zerquetschter Spinnen bepinseln. Er ließ sich von Blutegeln aussaugen und schluckte zerriebene Regenwürmer, gepökelten Hirschphallus, Salamandergenitalien, Elefantensperma, Mumienleichenkügelchen und die hochgiftige Spanische Fliege.
Er verschlang den Kot von Krokodilen und Hunden, er trank gegen Schlaflosigkeit Hasengalle in Wein, er ließ sich mit Blauem Galizenstein die Wunden verschwefeln, er schluckte bereitwilligst Arsen und Quecksilber und Gold und Schwefel, er würgte zerhackte Eidechsenschwänze, geweihte Rattenzehen und Fischaugen hinunter, ließ sich heilig gesprochene Leichenknochen auf seine Schwären legen, die andere Kranke dann wieder küßten, er pilgerte wochenlang über Stock und Stein, um berühmte heilversprechende Reliquien berühren zu können, er betete und fluchte und nahm das Walrat des Pottwals gegen seinen Husten.
Er ließ sich talergroße Löcher in den Kopf bohren, damit daraus giftige Dämpfe oder gar der leibhaftige Gottseibeiuns entweichen konnte.
Der Mensch ließ sich - im blinden Glauben, dadurch seine Gesundheit wiederzuerlangen - gemahlene Vipern andrehen, mit Eisenfeilspänen den Darm ausfegen und mit Schweinegülle den Hals auspinseln. Er tauchte Brotstücke in das Blut frisch Geköpfter0562, um es zur Heilung seiner Gebrechen zu verspeisen.
Auf gekochte Stierhoden, vier an der Zahl und blutfrisch, vermengt mit Zimt, Muskat und gemahlenen Lammnieren, schwor Papst Pius V., sein Vorgänger Innozenz VIII. suchte sein Heil im Blut zehnjähriger Knaben. Spatzeneier standen in Indien, ein Chrysanthemengebräu in China, die Galle von Schakalen im alten Ägypten, Nashornpulver in Japan und in Afrika im Ruf, das Leben zu verlängern und die Manneskraft zu stärken.
Noch heute schwören die Chinesen auf die Heilkräfte von Tigerknochen und -penis, die Mongolen auf Vogeleier.0500-0509
Noch vor kurzem verschlang der Mensch halb ausgebrütete Küken, schluckte in Wasser aufgelöste Kuhdungfladen wie Papst Pius der XII., er soff seine eigene Pisse0677, 2316, 6828, 9834 oder den einer Kuh wie die indischen Präsidenten Nehru und Desai.
Er ließ bei sich den krankheitsverursachenden Teufel austreiben oder sich Stanniolkügelchen gegen seine Krankheiten von Gesundbetern andrehen.0568
Er schluckte, in dem Wahn, damit seine Leiden zu mildern, lebende Regenwürmer in gespaltenen Pflaumen, ließ Schnecken über Warzen und Schuppenflechten kriechen und stopfte Ameisen in sich rein, wenn eine Heilige es ihm empfahl.
Er ließ (in Schottland bei Keuchhusten) noch vor 100 Jahren seine Kinder tote Mäuse schlucken und ließ sich weißglühende Eisen von den Ärzten in die zischende Haut des Rückens, zwecks Heilung seiner Gebresten, pressen.0631
Heute läßt er sich fremdes Blut einspritzen oder das Sperma von Ochsen (selbst Hackethal praktizierte das noch vor 15 Jahren) oder das Gift der Bienen einreiben und streicht sich selbst mit dem Fett toter Nerze, Murmeltiere oder chemischen Ölen ein.
Er riecht an Blütenessenzen oder läßt sich in Moorbäder stecken. Er hängt sich Amulette, Magnete oder Kupferringe um oder legt sich hoffnungsvoll Edelsteine auf den Bauch oder um den Hals, er läßt sich mit Elektrodrähten oder Laserstrahlen Gehirnteile verbrennen, Elektroschocks verpassen und bemüht sich darum, daß man ihm zerhackte Drüsen von Schafen oder Kälbern ins Gesäß jagt.
Er läßt sich Elektrogeräte einpflanzen oder Gas ins Blut einblasen oder seinen Körper mit den todbringenden Strahlen der Beta-, Gammatron- und Kobaltbomben verseuchen. Er läßt sich (bei Rheuma) in minus 120 Grad kalte Gefrierschränke einsperren oder (bei Krebs) sein Blut auf 41 Grad aufheizen.
Er trinkt schwefelhaltiges, stinkendes Kur-Wässerlein oder läßt sich in dumpfe Minenstollen einfahren, um sich dem Radon-Gas auszusetzen. Er schreckt nicht einmal vor gesellschaftsfähig gemachtem Kannibalismus zurück, sich Leichenteile fremder Menschen in seinen Körper einpflanzen zu lassen oder die Hirnrinde von Leichen, in Kapseln eingefüllt, zu sich zu nehmen.2139ff
Es gibt wirklich keine Verrückheiten, zu dem ein Mensch nicht fähig wäre, wenn ihn
Krankheit plagt. Nur das einzig Vernünftige was es gibt, nämlich zum Begegnen und
Beseitigen seiner Krankheiten damit anzufangen gesund zu leben, das kommt und will ihm nicht in den Sinn.
Statt dessen läßt er sich lieber mit Nadeln die Haut bespicken und heißes (Ayurveda-)Öl über den Schädel schütten oder wabbelt flüssige Butter im Mund herum und steckt sich brennende Kerzen ins Ohr - nur weil ihm jemand weis macht, daß so ein Unsinn heilen soll.
Er schluckt lieber Eisen und Kalk pur und gefährlichste Medikamente und läßt sich ohne nachzufragen den schwerstens schädigenden Dreck der chemischen Giftindustrie in die Venen hineintreiben, wenn es jemand tut, der sich einen weißen Kittel übergestreift hat oder wenn es ihm jemand rät, der ein bißchen prominent ist.
Und das Unglaubliche: Nichts, aber überhaupt nichts von alledem hat ihm je geholfen, hat ihn je von einer Krankheit befreit! Und das bereits seit 2.000 Jahren.
Und doch ist der Mensch nie klüger geworden. Bis heute, bis zu dem Zeitpunkt nicht, wo ich dieses Buch der Wahrheit und des gesunden Menschenverstandes einfach schreiben mußte.
Kurz: Der Mensch ließ und läßt widerspruchslos alles mit sich machen, er vertraute und vertraut blind allem, was ihm die Ärzte abverlangen.2164 Nie dachte er daran, daß es viel einfacher wäre, sich selbst zu helfen, selbst das Heft in die Hand zu nehmen. Und eines machte er nie, und kein Arzt verlangte es ihm je ab: das Einfache zu tun.
Das einzige zu tun, was ihn wirklich wieder gesund machen kann und was all seine Krankheiten verschwinden läßt.
Nämlich den auch nach Jahrmillionen stets gleichbleibenden Gesetzen der Natur zu folgen und nicht den alle paar Jahrzehnte sich wandelnden Behandlungsarten der Mediziner.
Der Mensch ist bereit, jede, aber auch jede ihm angebotene Wundermedizin bei sich anzuwenden und an ärztliche Hoffnungsmache zu glauben und das immer wieder und immer wieder aufs Neue…
»Ein bißchen nachdenklich hast Du mich ja schon gemacht«, sagst Du. »Vielleicht war das ja auch Deine Absicht. Nun haben die Menschen aber doch vor 2.000 Jahren den gleichen Verstand wie heute gehabt. Das Gehirn war kein bißchen kleiner und sie dachten und empfanden kaum anders als wir Heutigen. Ich frage mich nur, was eigentlich in die Menschen gefahren war, daß sie sich damals den schlimmsten Dreck andrehen ließen, um gesund zu werden.«
Sieh das so: Mumien, Leichenteile, Krokodilskot, Blütenessenzen, Giftpflanzenverdünnungen, Nieren- und Gallensteine, Bezoare, Reliquienknochen, Magnete, Edelsteine, Pillen und Pülverchen besitzen etwas Mystisches, zumindest Geheimnisvolles. Zudem sind sie nicht so ohne weiteres zu beschaffen und daher den Dummen als Heilmittel leicht aufschwatzbar.
Kommen dann noch kluge Sprüche von prominenten Personen hinzu, dann läßt sich damit jede vernünftige Überlegung ausschalten. Den ersten Freibrief für die Ärzte gab ein Evangelist, der zur Gesundheit wie folgt Stellung nahm: »Nicht das, was in des Menschen Leib eingeht, sondern das, was aus ihm herauskommt, verunreinigt ihn.« (Markus 7,15)
Demnach konnten die Mediziner den Menschen also alles zu Heilzwecken in den Mund stecken, was es an Scheußlichkeiten gab, es konnte der größte Dreck sein - es verunreinigte ihn ja nicht…
»Zum Glück hat die moderne Medizin heute mit so was Schluß gemacht«, atmest Du auf.
Da bist Du aber schief gewickelt. Nun überleg mal: Du hast eine Krankheit, und das Medikament dagegen verschafft Dir möglicherweise nach seiner Einnahme so nach und nach 66 verschiedene andere Krankheiten. Was so oder ähnlich für alle Chemie-»Heil«mittel gilt.
Meinst Du, das wäre was Besseres als Dreck?
Die heutigen Unheilmethoden der Medizin sind in ihrer Unlogik und in ihrem System die gleichen wie die von Anno Tobak, haben sich um kein Jota verändert. Sie haben sich nur der derzeitigen Mode und den derzeitigen Denkweisen, sprich Vorurteilen, angepaßt. Wie z. B. Die Heilmittel fein zu verpacken, sie als »wissenschaftlich geprüft« zu bezeichnen, sie mit lateinischen Worten unverständlich und damit geheimnisvoll zu machen, einen eventuell scheußlichen Geschmack durch In-Kapseln-Füllen zu unterbinden, ihre Giftigkeit durch bunte Farbgebung zu überspielen, um harmlose Bonboneffekte für verderblichstes Chemiegift zu suggerieren.3877
Das, genau das, ist die heutige moderne Form, den Menschen Heilmittelschund und Gift anzudienen - und damit als Pharmafürst oder Halbgott Arzt auch noch reich und angesehen zu werden.
Du bekommst also den im Mörser zerstoßenen getrockneten Kuhdung nicht mehr aus einem schmierigen Holzlöffel gleich in den Mund geschüttet, sondern in Chemiepulver umgewandelt, hygienisch einwandfrei in Folie verschweißt, angedreht. Wobei Du wissen solltest, daß Kuhdung Als 1850 die Induktionselektrizität von Faraday entdeckt wurde, was geschah?
Richtig, da war wieder was Neues aufgekommen, und schon konnte man den Kranken weismachen, das wäre nun das Beste gegen Hautschäden, Nervenleiden, gelähmte Glieder, Schmerzen aller Art, Schizophrenie und, und, und. Über seine angeblichen »Heilerfolge durch Elektrizität« schrieb der französische Arzt Duchenne (Bild) ein dickes Buch.
So entwickelte sich die heutige Elektroschock-Therapie, die jetzt wieder bei Nervenleiden in Mode kommt, nachdem sie von 1950 bis 1990 noch als »nutzlose Grausamkeit« verbannt worden war.0651
Die UrTherapie macht mit all diesem Wahnsinn Schluß.
Sie mutet Dir nicht mehr zu, Dich von stets neuen, nie von Grund auf heilenden
Behandlungsarten der Medizinmänner überfahren zu lassen, weil Du ihnen kein besseres Wissen entgegensetzen kannst. Über jede Krankheit erhältst Du mit diesem Buch ein Wissen, welches das Fachwissen jeden Mediziners übersteigt. Als natürliche Selbstbehandlungsmethode erreicht die UrTherapie deshalb, was der Schulmedizin bislang versagt blieb:
Freisein von Krankheit durch eigenes, einfaches Denken und eine darauf folgende Selbstbehandlung.
Ich habe Dir den großen Wahnsinn früherer ärztlicher Behandlungsmethoden auch deshalb hier so ausführlich geschildert, damit Du erkennst, daß die heutigen keinen Deut besser sein können, weil sie sich nicht im geringsten geändert haben.
Und Du siehst, dass alle alten sogenannten »Heilbehandlungen« stets aufs Neue heute wiederkehren.
Nur halt in zeitgemäßer Aufmachung - in feinerer Verpackung oder mit »wissenschaftlichen Gutachten« und von den Medizinern selbstgebrauten »statistischen Nachweisen« über deren angebliche Wirksamkeit versehen...
Heute sind die Schulmediziner gerade dabei, die Homöopathen einfach zu beklauen und nun in ihren chemieverseuchten Praxen die uralte Krankheitsbehandlung mit Kräutleins wieder aufleben zu lassen...8300, 8334
Weil immer mehr Menschen zur sanften Medizin übergehen und sie so geschäftliche Einbußen fürchten.
Die Machoart der Ärzte und ihre Habgier, alles an sich zu reißen und anderen ihr Brot zu nehmen, entstand gegen Ende des 18.Jahrhunderts. Da sahen die Chirurgen - die damaligen Bader - eine Chance, die kleinen Einkommen der Hebammen zu entwenden.
Sie brachten die unmöglichsten Gerüchte in Umlauf.
Daß viele von ihnen den bösen Blick hätten, ja oft mit dem Teufel im Bunde ständen…
Ende Vollzitat
LG
D-Marker (ungeimpft)