Die Todessekte aus Westasien hat den Bogen überspannt.
bearbeitet von Hausmeister, Mittwoch, 10.06.2026, 23:34
Nein diese Wortschöpfung ist nicht von mir, aber ich finde sie passend.
Der Iran-Konflikt wird jetzt zum Richter der Politik im gesamten Nahen und Mittleren Osten und strebt auf die Zielgerade.
Wenn sich die düsteren Wolken weiter zusammenbrauen, ist Teheran bereit, von der nuklearen Unklarheit zur tatsächlichen Zündung einer Atomwaffe auf iranischem Boden überzugehen.
Quelle: https://www.unz.com/pescobar/exclusive-the-real-story-behind-nuclear-iran-and-the-islam...
Am 28.5. telefonierten der Iraner Masoud Pezeshkian mit seinem Amtskollegen Shehbaz Sharif aus Pakistan*.
(* Nach Hinweis des Schreibers durch mich korrigiert. HM)
Islamabad ist der einzige funktionierende und vertrauenswürdige inoffizielle Kommunikationskanal zwischen dem Regierungschef von Teheran und Washington. Unsere Quellen enthüllten, dass Pezeshkian während des Telefonats ein formell strukturiertes, dreistufiges Ultimatum überbrachte, das dem Weißen Haus unmissverständlich übermittelt werden sollte:
1. Keine weiteren Atomgespräche. Priorität hat die Beendigung aller Kriege gegen den Iran und die Achse des Widerstands.
2. Kein weiterer Rahmenvertrag für ein Atomwaffenabkommen. Das heißt, keine Gespräche über ein mögliches, abgeschwächtes JCPOA 2.0; erst nach der Beilegung der Kriege und der Klärung des Status der Straße von Hormus.
3. Sollten die Drohungen der USA anhalten, sagte Pezeshkian, würde dies zur „Detonation einer Atomwaffe auf iranischem Boden“ führen – nicht als Kriegshandlung, sondern als unumkehrbare, souveräne Demonstration der Fähigkeit zur Kontrolle der Eskalationsdominanz.
Der Iran hat endlich verstanden, daß Verhandlungen mit dem Westen nichts bringen, sondern nur den langsamen qualvollen Tod bedeuten.
.. sollte Washington die nächste Schwelle überschreiten, unverzüglich von der nuklearen Unklarheit zur unmissverständlichen Machtdemonstration übergehen würde.
Und das würde einen dauerhaften Bruch des globalen Nichtverbreitungssystems bedeuten – mit unvorhergesehenen Folgen.
Wenn das stimmt, hat sich USrael (inklusive Trump) dramatisch verzockt .. oder Trump hat im Auftrag der progressiven Ur-Logen grandios 4D Schach gespielt, um endlich das zu tun, was seit Jahrzehnten überfällig ist – den wild um sich schlagenden Kraken zu bändigen.
Laut Prof. Ted Postol vom MIT könnte der Iran 450 kg Uranhexafluorid mit einem Reinheitsgrad von 65 % problemlos in waffenfähiges Uran mit einem Reinheitsgrad von etwa 85 % umwandeln: die gesamte Menge, die für eine Waffe mit geringer Sprengkraft benötigt wird, die in mindestens zehn Raketenträgersysteme eingebaut werden könnte, welche Israel erreichen können. Das bedeutet mindestens zehn Atombomben.
Technisch gesehen lässt sich eine solche Waffe mit geringer Sprengkraft konstruieren, erklärt Postol, indem man einen Neutronenreflektor aus abgereichertem Uran – oder Beryllium/Wolframcarbid – direkt um den spaltbaren Kern herum anbringt. Dieser reflektiert die austretenden Neutronen zurück in das Kernmaterial, um die Spaltungseffizienz zu erhöhen und die benötigte kritische Masse zu reduzieren.
Kurz gesagt: weniger Material und mehr Bomben.
Hätte man ehrlich verhandelt, wäre das Thema eingefroren worden, doch das man wollte man nicht.
Man wollte maximal brutale Ergebnisse und den Iran so zersplittern, wie man es auch mit Russland plant.
Dazu gehört auch die Beschlagnahmung iranischer und russischer Vermögenswerte um Blutleere zu erzeugen, die später zu Schwindel und Zusammenbruch führt.
Nun kommt – endlich - die Retourkutsche und die Todessekte wird sich entscheiden müssen.
Doch wie wird die Entscheidung ausfallen?
mfG
nereus