Hallo Andudu -
als ich meinen Beitrag schrieb, hatte ich erst die Variante drin, dass die Lagertechnik heute bereits beim Kartoffelgroßbauern bzw. beim Kartoffelgroßhändler so ausgetüftelt ist, dass der Endverbraucher überhaupt gar nicht mehr selbst die Hand anlegen muss. Vielmehr wird ihm diese kleine Mühe ja schon komplett abgenommen. Er will aber die "alten Kartoffeln" trotzdem nicht ...
Die Lagertechnik kostet natürlich ein bißchen (Kühlkosten, Lüftungskosten, Fläche und Gebäude). Das wollte ich alles schreiben, hab's dann aber gestrichen, weil zu umfangreich und langweilig. Dadurch entstand die Gefahr, wie ich jetzt bemerke, dass ich dem Leser Unfähigkeit vorwerfe. Früher war das bei mir im Dorf halt Grundwissen, und die Leute in der Stadt wußten es eigentlich auch, denn die bekamen im Spätherbst oft ein paar Säcke geliefert und bewahrten sie im eigenen Keller auf. Mein Vorwurf wollte aber in die Richtung gehen, dass man eben "deutsche Kartoffeln" kaufen möge, die trotz der erwähnten professionellen Lagerung immer noch preiswerter und nachhaltiger (Transport Mittelmeer) und (sehr wahrscheinlich) genauso nahrhaft sind wie ägyptische ... - und man stützt damit ja die deutsche Landwirtschaft.
Wenn man es nicht weiß, wie die Lagerung geht, kann man es im Netz finden; die Empfehlung der KI habe unten einkopiert (und finde die Angaben so in Ordnung). Ich habe gelegentlich beobachtet, dass die alten Kartoffeln sogar geschmacklich besser sein können. Bei den Äpfel (alte Sorten!) weiß ich es ganz sicher, denn über den Winter verdunstet dann doch etwas Gewebewasser, und daher ist der Geschmack und Duft konzentrierter. Vermutlich finden auch weitere geschmacksbildende Umbauprozesse über die 4-6 Monate Lagerung statt. Und wenn bei den Kartoffeln drei oder vier kleine Triebe rausgucken, dann stört mich das nicht - die sind in Sekundenschnelle entfernt. Trotz einigem Probieren habe ich noch keine vernünftige (Anbau-) Ausbeute mit einem Kartoffelturm bekommen. Es hätte mich interessiert, wie hoch man aufbauen und wie weit man die Pflanzerde reduzieren kann. Hier ist die SchickiMickiVariante:
https://gustagarden.com/blogs/ratgeber/was-ist-ein-kartoffelturm?srsltid=AfmBOooOl7NJfN...
Wissenswert auch
https://de.wikipedia.org/wiki/Overather_Kartoffelkrieg
(es gab weitere Fälle andernorts und zu anderen Zeiten, und es wird wieder kommen)
Und hier noch ein LINK zum NEXUS-Journal, das eine Rubrik hat, in der monatlich Neuigkeiten zur UFO-Frage gesammelt werden (wenn ich mich richtig erinnere, verfolgst Du dieses Thema gelegentlich). Desgleichen gab es bei UNZ.com eine Serie mit sehr guten Zusammenfassungen bzw. Überblicken zu dieser Thematik.
https://www.nexus-magazin.de/artikel/kategorie/ufos-und-exopolitik (--> Disclosure Diaries)
https://www.unz.com/article/the-ufo-question-and-the-missing-physicists/ (neuester Artikel; die Webseite hat eine hervorragende Übersetzungsfunktion).
Grüße, Weiner
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suche auf google mit < Kartoffeln über den Winter lagern >
Lagern Sie Kartoffeln im Winter an einem kühlen (4–8 °C), dunklen, trockenen und gut belüfteten Ort. Sie müssen absolut frostfrei sein und dürfen nicht neben Äpfeln liegen. Verwenden Sie luftdurchlässige Behälter wie Jutesäcke, Holzkisten oder Kartons, um Fäulnis zu vermeiden.Die wichtigsten Faktoren für eine erfolgreiche Überwinterung im Detail: Die richtige Temperatur: Ideal sind 4 bis 8 °C. Ist es wärmer (über 10 °C), beginnen die Kartoffeln zu keimen und schrumpeln. Ist es zu kalt (unter 4 °C), wandelt sich die Stärke in Zucker um und die Knollen schmecken unangenehm süß. Absolute Dunkelheit: Licht führt dazu, dass Kartoffeln grün werden und giftiges Solanin bilden. Decken Sie die Kartoffeln im Zweifel mit einem dunklen, atmungsaktiven Tuch oder Zeitungspapier ab.Trocken und luftig: Hohe Luftfeuchtigkeit ist zwar gut, aber es darf sich keine stauende Nässe bilden, da die Knollen sonst schimmeln. Lagern Sie Kartoffeln niemals in luftdichten Plastiktüten. Keine Äpfel in der Nähe: Äpfel und auch Birnen sondern das Reifegas Ethylen ab. Dies beschleunigt den Reifeprozess der Kartoffeln massiv, sodass sie viel schneller austreiben und verderben. Zustand der Knollen: Lagern Sie ausschließlich unbeschädigte und ungewaschene Kartoffeln. Die anhaftende trockene Erde dient als natürlicher Schutz vor dem Austrocknen.