Gestern, am 8. April 2026, wurde die „Berliner Erklärung zur Meinungsfreiheit“ veröffentlicht.

Reffke, Narragonien, Donnerstag, 09.04.2026, 11:20 (vor 2 Stunden, 53 Minuten)485 Views

Hallo allerseits,

Eine freiheitliche Ordnung lebt nicht davon, dass alle einer Meinung sind. Sie lebt davon, dass Menschen ihre Meinung sagen können – ohne Angst, ohne Ausgrenzung, ohne Sanktionen. Immer mehr Bürger haben den Eindruck, vorsichtig sein zu müssen, wenn sie sich öffentlich äußern. Die Berliner Erklärung fordert eine Rückkehr zu einem offenen, pluralen Diskurs.

Gestern, am 8. April 2026, wurde die „Berliner Erklärung zur Meinungsfreiheit“ veröffentlicht. Auf Initiative des deutsch-schweizerischen Bündnisses für Redefreiheit haben rund 160 Wissenschaftler, Juristen, Publizisten und Kulturschaffende als Initiatoren und Erstunterzeichner die „Berliner Erklärung“ zur Verteidigung der Meinungsfreiheit verabschiedet. Darunter sind auch viele Achgut-Autoren. Sie können die darin erhobenen Forderungen mit ihrem Namen unterstützen.

Die Initiative von Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Medien, Kultur und Recht beleuchtet aktuelle Herausforderungen für die Meinungsfreiheit in Deutschland und formuliert konkrete Forderungen. Zu den Initiatoren zählen unter anderem Prof. Dr. Norbert Bolz, Prof. Dr. Ulrike Guérot, Prof. Dr. Michael Esfeld, Dr. med. Gunter Frank, Prof. Dr. Werner J. Patzelt, Prof. Dr. Günter Roth und Dr. iur. habil. Ulrich Vosgerau. Zu den Erstunterzeichnern gehören unter anderem Lisa Fitz, Vera Lengsfeld, Dr. Thilo Sarrazin, Uwe Tellkamp, Waldemar Hartmann, Prof. Dr. Peter Hoeres, Dr. Hans-Georg Maaßen und Alexander Teske.
Siehe weiter https://www.achgut.com/artikel/berliner_erklaerung_zur_meinungsfreiheit

bzw.
https://www.buendnisredefreiheit.ch/berliner-erklaerung/

LG Reffke

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Wer warnen will, den straft man mit Verachtung.
Die Dummheit wurde zur Epidemie.
So groß wie heute war die Zeit noch nie.
Ein Volk versinkt in geistiger Umnachtung.
Erich Kästner "Große Zeiten"


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