Der Preis muss so lange steigen, bis die Nachfrage einbricht ...

Miesepeter, Montag, 30.03.2026, 20:04 (vor 5 Stunden, 20 Minuten) @ FOX-NEWS577 Views
bearbeitet von Miesepeter, Montag, 30.03.2026, 20:21

...das ist der einfache Zusammenhang, über den der öffentliche Diskurs angestrengt schweigt.

Warum?

Wenn 10% des Angebots vom Markt verschwinden, müssen die Preise steigen, bis die Nachfrage um 10% sinkt. Das ist keine monentäre Frage. Alle Subventionen der Welt, neue Sondervermögen, oder Preisbremsen können daran (kurzfristig) nichts ändern. Das vorherige Angebot ist einfach nicht mehr vorhanden, es kann daher mit keinem Geld der Welt gekauft werden.

Was allerdings erreicht werden kann, wenn der steigende Verbraucherpreis subventioniert wird, um diesen möglichst niedrig zu halten (auch Steuersenkungen gleichen in diesem Falle Subventionen, da sie durch Schuldenaufnahme oder andere Steuern gegenfinanziert werden müssen), ist, dass der Punkt x, an dem 10% der Verbraucher das Handtuch werfen, nach hinten herausgeschoben wird. Der "Gleichgewichtspreis" wird also um den Betrag der Subventionen erhöht. Jetzt konkurrieren nicht mehr nur die weltweiten Verbraucher darum, wer am wenigsten oder am meisten verzichten muss, sondern die Staaten aktivieren aus ihrem tiefen Verschuldungspotential noch einmal grössere Beträge zusätzlich.

Ganz praktisch ergibt das im deutschen Fall eine erhöhte Umverteilung aus Deutschland hin zu Equinor und den US-Unternehmen, von denen das knappe Gut erstanden wird.

Endergebnis: Insgesamt müssen trotzdem irgendwo 10% des Verbrauchs eingespart werden - die restlichen 90% bezahlen nun den Grenzpreis (welcher 10% der Verbraucher fernhält) plus die Summe aller Subventionen/Neuschulden.[[top]]

Gruss,
mp


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