Mord am Ayatollah: Ein welthistorisches Ereignis mit unabsehbaren Folgen

Revoluzzer @, Sonntag, 01.03.2026, 14:39 vor 1 Stunden, 17 Minuten 695 Views

Die Bedeutung des Mordes an Ayatollah Ali Khamenei wird nicht richtig gewürdigt.

Das ist ein geschichtliches, welthistorisches Ereignis.

Fragt man die KI, ob schon mal das Oberhaupt einer Religion von einem anderen Staat ermordet wurde, dann wird man als erstes Datum auf das Jahr 380 n. Chr. verwiesen, danach die Antike.

Der Ayatollah ist letztlich dem Papst zu vergleichen. Und nun stelle man sich vor, nicht-christliches Land X würde den Vatikan bombardieren und willentlich den Papst ermorden.

Dieser Akt ist singulär: Ein weltlicher Kaiser lässt ein religiöses Oberhaupt umbringen. Ein Verlust basalsten Respekts vor dem Heiligen. Ein nominaler Christ, Trump, (christlich ist er nicht, denn ein Christ würde das nicht tun) mit einem (nominalen ?) Juden, N., der einen moslemischen Papst umbringen lässt.

Das wird Auswirkungen haben, die können wir uns noch gar nicht vorstellen. Hier wurde für kommende Jahrzehnte und Jahrhunderte ein Mythos geschaffen, ein Mythos des Opfers und des Unrechts, des schlicht Bösen in Gestalt eines "Christen" und eines "Juden".

Diese Tat wird den Islam unfassbar stärken. Denkmäler werden gebaut werden, Schulen und Hochschulen nach Khamenei benannt, Straßen. Ein Mann ist gestorben, ein Mythos wurde geboren.

Ukraine

SevenSamurai @, Sonntag, 01.03.2026, 14:53 vor 1 Stunden, 4 Minuten @ Revoluzzer 539 Views

Was glaubt ihr, wie würde der Westen reagieren, wenn Putin das mit Selenskij machen würde?

Nehmen die Rücksicht oder sind die einfach zu schwach?

Die Russen lassen sich ja sogar von belgischen (!) Piraten das Erdöl wegnehmen.

Das könnte meiner Meinung nach die Falken in Washington doch noch dazu bewegen, Russland anzugreifen.

Was könnten die dann noch tun? Wohl nichts.

P.S. Wesley Clark:

7 countries

Iraq, Syria, Lebanon, Libya, Somalia, Sudan

und nun

Iran

--
"Wenn ihr euch fragt, wie es damals passieren konnte:
weil sie damals (...)."
Henryk Broder

a, b und c

Revoluzzer @, Sonntag, 01.03.2026, 15:07 vor 50 Minuten @ SevenSamurai 402 Views

a) Z. zu ermorden, würde die UA mobilisieren, zusammenbringen, so wie die Ermordung K. durch die USA den Iran. Das ist einfach militärisch und politisch unklug.

b) Der Westen setzt sich mit seiner Piraterie ins Unrecht. Er entlarvt und schadet sich auf Dauer selbst.

c) Z. ist ein Nichts. Ein Junkie. Eine Marionette. Sollen die Anglos selbst ihre Marionette entsorgen. Fur RU ist Z. vermutlich besser, als jede neue Anglo-Marionette. Warum soll RU für die Anglos zum eignen Schaden die Drecksarbeit machen?

Sowieso: Ein Vergleich von Z mit K ist völlig unangebracht. Der eine ist ein Straßenköter, dessen Leben oder Sterben keine Rolle spielt, der andere war der anerkannte Führer eines Glaubens (und eines Staates).

Info dazu! Wichtiges Video der Nachwendezeit!

Reffke @, Narragonien, Sonntag, 01.03.2026, 15:16 vor 40 Minuten @ SevenSamurai 335 Views

Hallo,

Danke für den Hinweis!

Hier dokumentiert:
Wes Clark - America's Foreign Policy "Coup"
https://www.youtube.com/watch?v=TY2DKzastu8

Bitte bis zum Ende ansehen:
Wie urteilt Wolfowitz über die danmals noch Sowjetunion?

Wer die Neocon's sind, sollte inzwischen klar sein [[zwinker]]
https://www.jeffsachs.org/newspaper-articles/m6rb2a5tskpcxzesjk8hhzf96zh7w7

Hier mehr dazu:
...
The US delusions of grandeur were supercharged with the collapse of the Soviet Union at the end of 1991. With America’s Cold War nemesis gone, the ascendant American neoconservatives conceived of a new world order in which the US was the sole superpower and the policeman of the world. Their foreign policy instruments of choice were wars and regime-change operations to overthrow governments they disliked.

Following 9/11, the neocons planned to overthrow seven governments in the Islamic world, starting with Iraq, and then moving on to Syria, Lebanon, Libya, Somalia, Sudan, and Iran. According to Wesley Clark, former Supreme Commander of NATO, the neocons expected the US to prevail in these wars in 5 years. Yet now, more than 20 years on, the neocon-instigated wars continue while the US has achieved absolutely none of its hegemonic objectives.

The neocons reasoned back in the 1990s that no country or group of countries would ever dare to stand up to US power. Brzezinski, for example, argued in The Grand Chessboard that Russia would have no choice but to submit to the US-led expansion of NATO and the geopolitical dictates of the US and Europe, since there was no realistic prospect of Russia successfully forming an anti-hegemonic coalition with China, Iran and others. As Brzezinski put it:

“Russia’s only real geostrategic option—the option that could give Russia a realistic international role and also maximize the opportunity of transforming and socially modernizing itself—is Europe. And not just any Europe, but the transatlantic Europe of the enlarging EU and NATO.” (emphasis added, Kindle edition, p. 118)

Brzezinski was decisively wrong, and his misjudgment helped to lead to the disaster of the war in Ukraine. Russia did not simply succumb to the US plan to expand NATO to Ukraine, as Brzezinski assumed it would. Russia said a firm no, and was prepared to wage war to stop the US plans. As a result of the neocon miscalculations vis-à-vis Ukraine, Russia is now prevailing on the battlefield, and hundreds of thousands of Ukrainians are dead.
https://savageminds.substack.com/p/the-end-of-neocon-delusions

Ausführlich auch hier:
https://www.jeffsachs.org/newspaper-articles/bfsmbpe4plx7cc6lgxhf37lx249r22

LG Reffke

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Wer warnen will, den straft man mit Verachtung.
Die Dummheit wurde zur Epidemie.
So groß wie heute war die Zeit noch nie.
Ein Volk versinkt in geistiger Umnachtung.
Erich Kästner "Große Zeiten"

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