Deutsche Silbergedenkmünzen werden zur Lachnummer: Wieder alles anders...
So. Da der alte Faden in der Überschrift nicht mehr korrekt ist, noch mal ganz neu. Es entspricht auch dem Hin und Her des Finanzministeriums.
Anders als Anfang Februar mitgeteilt, sollen die normalen Silbergedenkmünzen nicht zu 16,667 Gramm 444er-Silber mit dem Nominal 35 Euro ausgeprägt werden, sondern zu "circa" 17 Gramm 500er-Silber und dem Nominal 35 Euro. Für die Weihnachtsserie gilt künftig: Nicht wie Anfang Februar angekündigt 22 Gramm 500er Silber zu 50 Euro, sondern "circa" 21 Gramm 625er Silber zu 50 Euro. Beide Münzen gibt es 1:1 am Bundesbankschalter.
Dabei bleibt es aber nicht. Im letzten Absatz der Mitteilung vom 18. Februar heißt es: "Die technischen Parameter der Sammlermünzen in Spiegelglanzqualität bleiben hingegen unverändert." D.h. (wenn ich das richtig verstehe) die PP-Ausgaben der normalen Gedenkmünzen gibt es weiter zu 18 Gramm Sterlingsilber, aber mit Aufpreis. Ebenso gibt es die Weihnachtsmünzen zu 22 Gramm Feinsilber ebenfalls mit Aufpreis. Und natürlich nur auf Bestellung bei der "Münze Deutschland" und nicht am Bundesbankschalter. Das ist aber nur meine Interpretation, denn die Mitteilung bleibt hier ungenau. Vielleicht hab ich das auch falsch verstanden.
Für mich waren die Münzen schon nach der letzten Mitteilung kein interessantes Objekt mehr. Es ist lediglich noch unterhaltsam, wie dilettantisch die Ministerialbeamten mit dem Thema umgehen. Ich wette mal, dass es in diesem Jahr nicht die letzte Änderung gewesen sein wird.
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Ergänzung: Die alte Mitteilung mit den Angaben 444er-Silber etc. von Anfang Februar ist vom Finanzministerium gelöscht, bzw. mit den neuen Änderungen überschrieben worden.