Keine Kinder, keine Männer - Südkoreas Frauen …

Ostfriese @, Mittwoch, 11.02.2026, 17:40 vor 6 Tagen 4300 Views

Hallo auf dem Forum

In Ergänzung zu meinem Beitrag

https://www.dasgelbeforum.net/index.php?id=647885 Südkorea - Die Zukunft ist jetzt: "4 No's" - Kein Dating - Kein Sex - Keine Heirat - Keine Kinder … Ostfriese, Sonntag, 10.12.2023, 17:18 @ Zandow_2 8470 Views

erlaube ich mir, ohne eigenen Kommentar auf den arte Beitrag

https://www.arte.tv/de/videos/100278-000-A/keine-kinder-keine-maenner-suedkoreas-frauen... … unter Druck

53 Min. | Verfügbar bis zum 12/03/2026 | TV-Ausstrahlung am Mittwoch, 11. Februar um 22:05

hinzuweisen.

In der Vorankündigung ist zu lesen:

"Gold Miss" nennt man in Südkorea erfolgreiche Frauen mit Geld und Karriere. Aber ohne Mann und Kinder gelten diese Frauen als bemitleidenswert. Die selbstbewusste Filmemacherin Jin ist eine von ihnen. Sie ist 35 und wünscht sich Kinder – irgendwann, auch ohne einen Mann an ihrer Seite. Der Film begleitet sie und ihre Freundinnen auf ihrem Weg zum möglichen späten Mutterglück.

Gruß - Ostfriese

Geburtenrate - Innovation - Wokismus

Revoluzzer @, Donnerstag, 12.02.2026, 09:04 vor 6 Tagen @ Ostfriese 2145 Views

bearbeitet von Revoluzzer, Donnerstag, 12.02.2026, 09:48

Feststellungen:

Geburtenrate: Im Osten wie im Westen erfolgt ein demographischer Kollaps.

Innovation: Laut den Daten der Weltpatentorganisation hat der Osten den Westen abgehängt. Südkorea allein meldet mehr Patente an als die ganze EU, China ein vielfaches. Deutschland weit abgeschlagen.

Wokismus und Feminisierung: Nach meinem Eindruck (ohne Kenntnisse im Osten vor Ort) ein Thema des Westens, nicht des Ostens.

Daraus folgt:

- Frauenbevorteilung und Wokismus führen NICHT zu einer wesentlich höheren Geburtenrate.
- Frauenbevorteilung und Wokismus führen mit zu einem Verlust der Innovations- und Fortschrittsfähigkeit im wissenschaftlich-technologisch-wirtschaftlichen Sinne.

Fragen:
- Was kann man gegen den demographischen Kollaps tun? Ich vermute, dass hier ein ganz dramatischer Umbau der Gesellschaft von Nöten ist: Den Erhalt und die Förderung der Familie mit Geld, Zeit und stabilen Bedingungen als die zentralste Aufgabe von Staat und Gesellschaft, weil ohne eigene Kinder gibt es keine Zukunft der Gesellschaft. Nicht Militär. Nicht Wirtschaft. Nicht blablabla. Ein massivster Umbau der gesellschaftlichen Anreizsysteme muss erfolgen: Mutter- und Vatersein mit höherem Ansehen als Arztsein. Ob das überhaupt möglich ist, ist die Frage. Dass wir unendlich weit von einem solchen Zustand entfernt sind, ist sicher. Wenn es nicht gelingt, dann endet der Westen wie der Osten und die Moslems und Afrikaner führen die Menschheit fort. Survival of the fittest eben.

- Wie kommen wir in Deutschland zurück zu Innovation und Fortschritt? Die USA sind viel besser als die Europäer, aber immer noch viel schlechter als die Ostasiaten. Frauenbevorteilung und Wokismus abzuschaffen, wäre das Eine. Marktliberalismus Marke Trump und Milei das Andere. Knallharte Meritokratie in Bildung und Forschung wiederherstellen das Dritte.

Ich vermute, die Antwort auf die demografische Krise wird aus Ostasien kommen, wenn überhaupt. Die Nationen Europas haben einfach viel zu viele Probleme. Ein unendliches Gewirr aus Institutionen, Gesetzen, Versagen und Unfähigkeit. Ostasien hat bessere Voraussetzungen durch den technologisch-wirtschaftlichen Aufstieg und der damit verbundenen positiven Energie.

China: Ein Land mit 1,6 Milliarden Menschen braucht keine Angst wegen weniger Geburten zu haben. (kwT)

SevenSamurai @, Donnerstag, 12.02.2026, 23:29 vor 5 Tagen @ Revoluzzer 1002 Views

Europa allerdings ist am Ende. Die Moslems übernehmen.

--
"Wenn ihr euch fragt, wie es damals passieren konnte:
weil sie damals (...)."
Henryk Broder

Leserzuschrift China Teil 1

Revoluzzer @, Freitag, 13.02.2026, 07:56 vor 5 Tagen @ SevenSamurai 1300 Views

Hallo Revoluzzer,

als Antwort auf den unqualifizierten Kommentar von @SevenSamurai schicke ich dir mal einen gerade Gestern neu erschienenen Artikel aus der AsiaTimes in deutscher Übersetzung (wegen dem Limit hier in zwei Teilen).
Dazu noch etwas: China hatte niemals eine Bevölkerungszahl von 1,6 Milliarden, sondern "nur" 1,4 Milliarden, die aber durch die Covid-Impfungen extrem geschrumpft ist (man munkelt um die 6 bis 700.000 Menschen, Berichte darüber werden umgehend gelöscht bzw. zensiert).

Gruß


Chinas demografische Krise ist nicht mehr nur Theorie, sondern Realität
Das Ende des Bevölkerungswachstums markiert einen Wendepunkt für Chinas Arbeitskräfte, die Finanzlage und die globalen Ambitionen des Landes

Von Ronny P Sasmita

Chinas demografische Krise ist nicht länger eine Prognose in ferner Zukunft, die in Fachzeitschriften oder UN-Prognosen verborgen bleibt. Sie ist zu einer unmittelbaren Tatsache geworden, die durch offizielle Statistiken bestätigt wird und in der chinesischen Gesellschaft bereits zunehmend spürbar ist.

Im Januar 2026 berichtete das Nationale Statistikamt Chinas [1], dass das Land die niedrigste Geburtenrate seit 1949 verzeichnet. Im Jahr 2025 wurden weniger als acht Millionen Babys geboren, eine Zahl, die für eine Nation, die lange Zeit mit demografischem Überfluss in Verbindung gebracht wurde, einst unvorstellbar war.

Der Rückgang ist nicht marginal. Mit nur etwa 5,6 Geburten pro 1.000 Einwohner zählt China nun zu den Gesellschaften mit der niedrigsten Fertilität weltweit und ist damit eher mit den alternden europäischen Volkswirtschaften vergleichbar als mit dem Bild einer aufstrebenden asiatischen Macht.

Noch auffälliger ist, dass dies das vierte Jahr in Folge ist, in dem Chinas Gesamtbevölkerung schrumpft. Was einst als drohende Herausforderung angesehen wurde, hat sich zu einer strukturellen Realität verfestigt.

Jahrzehntelang fürchtete China eine zu hohe Bevölkerungszahl. Die Bevölkerungskontrolle wurde als Voraussetzung für Modernisierung und Stabilität angesehen und prägte durch die Ein-Kind-Politik [2] die Politik einer ganzen Generation. Heute hat sich diese Angst umgekehrt.

Chinas Problem ist nicht mehr die Überbevölkerung, sondern das beschleunigte Verschwinden zukünftiger Bürger [3]. Die Bevölkerungspyramide, die einst das schnelle Wachstum stützte, verengt sich an ihrer Basis, während sie an der Spitze immer schwerer wird.

Diese Umkehrung hat eine immense symbolische Bedeutung. Die Bevölkerungsgröße war nie nur eine Statistik, sondern eine Quelle des nationalen Selbstbewusstseins und strategischer Tiefe. Eine riesige Arbeitskraft versorgte Fabriken, füllte Städte und trug jahrzehntelang zu einem schnellen Wirtschaftswachstum bei.

Jetzt, nachdem die Geburtenzahlen auf einen historischen Tiefstand gesunken sind, bröckelt das Fundament dieses Modells [4]. Die zentrale Frage für Peking ist nicht mehr, wie das Bevölkerungswachstum gebremst werden kann, sondern ob es überhaupt noch möglich ist, es wieder anzukurbeln.

Die strukturelle Verantwortung

Das Ende der Ein-Kind-Politik sollte eine Kurskorrektur bewirken. Als Peking zwei Kinder und später drei Kinder zuließ, hofften die Beamten, dass sich die aufgestaute Nachfrage in einem Babyboom niederschlagen würde.

Diese politische Annahme hat sich als falsch erwiesen. Die Zahlen für 2025 offenbaren eine besonders ernüchternde Wahrheit: Das Fertilitätsverhalten hat sich in einer Weise verändert, die durch eine Liberalisierung der Politik allein nicht wieder rückgängig gemacht werden kann.

Die Fertilitätsrate [5] in China liegt derzeit bei nur etwa einer Geburt pro Frau und damit weit unter dem Reproduktionsniveau von 2,1. In Großstädten wie Peking und Shanghai ist sie sogar noch niedriger.

Wenn die Fertilität einmal so tief gesunken ist, wird eine Erholung nach internationalen Erfahrungen außerordentlich schwierig. Anreize können den Rückgang zwar verlangsamen, aber selten das Gleichgewicht wiederherstellen.

Die Ursachen sind struktureller Natur. Die Urbanisierung hat das Familienleben verändert. Die Immobilienpreise [6] in den größten Städten Chinas gehören im Verhältnis zum Einkommen zu den höchsten weltweit, sodass Familienwohnungen für viele junge Paare unerschwinglich sind.

Die Kosten für Kinderbetreuung steigen, das Bildungswesen [7] ist hart umkämpft und sehr teuer, die Gesundheitsversorgung sorgt für zusätzliche Ängste. Elternschaft, einst eine soziale Norm, wird zunehmend als wirtschaftliches Risiko angesehen.

Die Heiratsgewohnheiten verstärken diesen Wandel. Immer weniger Menschen heiraten, und diejenigen, die heiraten, tun dies sehr oft später. Gleichzeitig schrumpft die Zahl der Frauen im gebärfähigen Alter rapide, eine verzögerte Folge jahrzehntelanger Bevölkerungskontrolle. Selbst wenn sich die gesellschaftliche Einstellung zur Familiengründung über Nacht ändern würde, schrumpft die demografische Basis von selbst.

Die Bemühungen der Regierung, Geburten durch Subventionen, Steuererleichterungen und Wohnbauförderung zu fördern, zeigen nur begrenzte Wirkung. Bei den jüngeren Generationen bleibt die Resonanz verhalten. Die Kluft zwischen offiziellen Appellen und der gelebten Realität wird immer größer.

Der Kern des Geburtenrückgangs in China liegt in einer tieferen sozioökonomischen Malaise. Jahrelang wurde Wachstum vor Ausgewogenheit und Produktivität vor Wohlbefinden priorisiert.

Das Ergebnis ist eine Arbeitskultur [8], die nur wenig Raum für Familienleben lässt. Lange Arbeitszeiten, unerbittlicher Wettbewerb und unsichere Arbeitsplätze machen die Aussicht auf Kindererziehung abschreckend.

Neue kulturelle Ausdrucksformen fangen diese Ermüdung ein. Konzepte wie Tang Ping [9] oder „flach liegen” [10] spiegeln den Rückzug einer Generation aus dem unerbittlichen Wettbewerb ihrer Vorfahren wider.

Andere sprechen eher von Resignation als von Widerstand, von dem Gefühl, dass Anstrengung keine Stabilität mehr garantiert. Diese Einstellungen wirken sich negativ auf die demografische Erneuerung aus, weil sie einen Verlust des Glaubens an die Zukunft signalisieren.

Der wirtschaftliche Druck wird durch generationenübergreifende Verpflichtungen noch verstärkt. Das sogenannte „4-2-1-Problem“ [11], bei dem ein Kind zwei Elternteile und vier Großeltern versorgen muss, ist nicht mehr nur Theorie.

Mit der Alterung der Gesellschaft sehen sich junge Erwachsene mit steigenden Erwartungen konfrontiert, für die Pflege älterer Menschen aufzukommen und sich gleichzeitig auf einem unsicheren Arbeitsmarkt zurechtzufinden. Der Anreiz, Kinder in diese Gleichung mit einzubeziehen, ist gering.

Aus makroökonomischer Sicht sind die Folgen gravierend. Eine schrumpfende [12] Erwerbsbevölkerung bremst das Wachstum, während gleichzeitig die Anforderungen an die öffentlichen Ausgaben steigen.

Die Konsumgewohnheiten verschieben sich, da ältere Bevölkerungsgruppen weniger ausgeben aber mehr sparen. Der demografische Vorteil, der China einst vorangetrieben hat, ist nicht nur verblasst, sondern hat sich sogar umgekehrt.

China Teil 2

Revoluzzer @, Freitag, 13.02.2026, 07:57 vor 5 Tagen @ Revoluzzer 1138 Views

Chinas globale Entwicklung

Chinas demografischer Wandel wird keine rein innenpolitische Angelegenheit bleiben. Seine Auswirkungen werden die regionale und globale Dynamik neu gestalten.

Jahrzehntelang untermauerte Chinas Größe seine Rolle als Produktionszentrum der Welt und wichtiger Motor der globalen Nachfrage. Mit dem Rückgang der Erwerbsbevölkerung und der Verlangsamung des Konsums wird sich diese Rolle unweigerlich ändern.

Die Lieferketten passen sich bereits an. Multinationale [13] Unternehmen diversifizieren ihre Produktion in Richtung jüngerer, demografisch dynamischer Länder in Südostasien und darüber hinaus. Vietnam, Indonesien und die Philippinen werden davon profitieren, dass Investitionen und industrielle Kapazitäten aus der alternden chinesischen Wirtschaft abwandern.

Der finanzpolitische Druck im Inland wird auch die außenpolitischen Ambitionen Pekings beeinflussen. Eine alternde Gesellschaft erfordert höhere Ausgaben für Renten [14] und Gesundheitsversorgung, wodurch die Ressourcen für Initiativen im Ausland begrenzt werden.

Die Finanzierung von Infrastrukturprojekten im Ausland im Rahmen der Belt and Road Initiative könnte selektiver werden, da sich die strategischen Prioritäten nach innen verlagern. Ein alterndes China dürfte eine eher eingeschränkte Macht sein.

Der demografische Rückgang führt jedoch nicht automatisch zu einer Einschränkung der geopolitischen Handlungsfähigkeit. Die Geschichte zeigt, dass Gesellschaften, die mit innerer Fragilität konfrontiert sind, nach außen hin selbstbewusster auftreten können.

Für die Kommunistische Partei Chinas, deren Legitimität auf Leistung und nationaler Erneuerung beruht, stellt der anhaltende Bevölkerungsrückgang eine große Herausforderung dar. Nationalismus könnte zu einem Ausgleichsinstrument werden, um den Zusammenhalt inmitten der innenpolitischen Unsicherheit aufrechtzuerhalten.

Die Anfang 2026 gemeldete Rekordtiefe-Geburtenrate sollte daher als mehr als nur ein demografischer Meilenstein betrachtet werden. Sie signalisiert einen strukturellen Wandel, der alle Dimensionen der Zukunft Chinas betrifft, von der wirtschaftlichen Vitalität über den sozialen Zusammenhalt bis hin zur finanziellen Nachhaltigkeit und geopolitischen Positionierung.

Die Demografie bestimmt zwar nicht das Schicksal, schränkt jedoch viele Möglichkeiten stark ein. China bleibt ein beeindruckender Staat mit enormen Ressourcen und institutionellen Kapazitäten. Aber es ist jetzt eine Supermacht, die in das Alter eintritt und mit demografischen Grenzen konfrontiert ist, die allein durch Politik nicht umgekehrt werden können.

Die Ära, in der das Bevölkerungswachstum stillschweigend wirtschaftliche und institutionelle Mängel ausgeglichen hat, ist vorbei. Was folgt, wird eine anspruchsvolle Phase sein, in der Chinas Entscheidungen kostspieliger und die Spielräume für Fehler viel geringer sind.

Ronny P Sasmita ist Senior Analyst für internationale Angelegenheiten bei der Indonesia Strategic and Economics Action Institution.

Link: https://asiatimes.com/2026/02/chinas-demographic-crisis-has-moved-from-theory-to-fact/

[1] https://www.japantimes.co.jp/news/2026/01/19/asia-pacific/society/china-birth-rate-lowest/
[2] https://www.britannica.com/story/the-effects-of-chinas-one-child-policy
[3] https://www.globaltimes.cn/page/202105/1223654.shtml?
[4] https://www.cnbc.com/2024/07/04/chinas-working-population-is-shrinking-facing-low-birth...
[5] https://foreignpolicy.com/2025/09/18/china-fertility-birth-rate-demographics-crisis/?
[6] https://www.globalpropertyguide.com/asia/china/price-history?
[7] https://sccei.fsi.stanford.edu/china-briefs/high-cost-education-china?
[8] https://www.reuters.com/sustainability/society-equity/china-tries-call-time-its-996-cul...
[9] https://www.bbc.com/news/world-asia-china-57348406?
[10] https://www.scmp.com/news/people-culture/trending-china/article/3194180/lying-flat-no-m...
[11] https://time.com/5523805/china-aging-population-working-age/?
[12] https://www.cnbc.com/2024/01/19/chinas-working-age-population-is-shrinking.html?
[13] https://www.cens.com/cens/html/en/news/news_inner_31594.html?
[14] https://www.reuters.com/world/china/chinas-legislature-approves-draft-proposal-raise-re...

Danke und Zustimmung, wenn die Bevölkerungsschrumpfung zu schnell und heftig passiert...

Andudu, Freitag, 13.02.2026, 11:32 vor 5 Tagen @ Revoluzzer 986 Views

...bekommt jedes Land ernste Probleme.

Ich weiß nicht, wieso es so vielen Leuten schwer fällt, das zu antizipieren (und ich bin gespannt, ob die Chinesen das besser in den Griff bekommen, als wir, sie sollten langsam in die Gänge kommen).

Ich kann mich noch an Anfang der 90iger erinnern, ich saß im Bus, auf dem täglichen Weg ins berufliche Gymnasium, las die Zeitung und dachte darüber nach. Schon damals jammerte man in der Presse über die fatale demographische Entwicklung, damals war noch tiefste Helmut Kohl-Zeit, die Wende gerade vorbei, hohe Arbeitslosigkeit und Desorientierung im Osten usw. die Menschen hatten einfach andere Probleme, aber die Politik beschäftigte sich schon damit... aber tat nichts! Typische konservative Bräsig- und Dummheit (ausnahmsweise war da mal nicht der ÖRR der Hauptschuldige, der funktionierte seinerzeit noch einigermaßen)!

Damals wäre ein Gegensteuern noch leicht gewesen, mir wurde klar, dass das zwangsweise auf eine massive Migrationswelle hinauslaufen würde, wenn die keine gute Familienpolitik hinbekommen... und genauso kam es ja auch.

Vermutlich dachte man, den Nachwuchs durch EU und BrainDrain bewältigen zu können, nur leider hatte man nicht verstanden, dass es allen anderen Ländern in der EU ähnlich geht und dass die qualifizierten Leute nicht unbedingt in ein Hochsteuerland wandern (im Gegenteil, wir verlieren jedes Jahr noch hundertausende Deutsche, während immer neue Kostgänger dazu kommen). Also haben wir jetzt Schwarze und Araber als Ersatz und wenigstens einige kriegsflüchtige Ukrainer. Asozial bleibt die Abwerbestrategie trotzdem und sie zerstört vor allem systematisch unser Land und unsere Kultur.

Geliefert wie bestellt, würde Danisch schreiben. Als ich in den Westen ging, lernte ich auch die verpeilten Leute kennen, die sich gegen eine Familienpolitik stellten: kinderlos ("warum soll ICH für Familien zahlen?"), überzeugt, die Welt werde ohnehin bald in einem Atomkrieg untergehen und es seien sowieso alle Menschen gleich und Dank Bevölkerungswachstum daher leicht importierbar...

Tja. Mein Fazit: die meisten Menschen sind einfach nicht in der Lage nichtlineare Trends zu extrapolieren und bei den Deutschen kommt noch ein riesiger Brocken Ideologie und ein erheblicher Mangel an Bodenhaftung dazu.

Extrem geschrumpft? Bei einem HALBEN Promille? Kann ich nicht nachvollziehen.

neptun, Freitag, 13.02.2026, 17:12 vor 4 Tagen @ Revoluzzer 732 Views

[ ... ] 1,4 Milliarden, die aber durch die Covid-Impfungen extrem geschrumpft ist (man munkelt um die 6 bis 700.000 Menschen,[ ... ]

700.000 wären genau ein halbes Promille von 1.400.000.000!

Man müßte also durchschnittlich an 1.999 Menschen vorbeigehen, bis man jeweils wieder eines dieser (sicherlich sehr bedauernswerten) Opfer fände.

Da käme aber noch nicht einmal der Verdacht auf, daß es sich um so etwas wie ein Drama handelte.

--
Immer daran denken: Die große Mehrheit der deutschen Bevölkerung hat Mörderparteien gewählt!

"Es zeugt nicht von geistiger Gesundheit, an eine von Grund auf
kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein." (Jiddu Krishnamurti)

Danke. Genau das wollte ich auch sagen.

SevenSamurai @, Montag, 16.02.2026, 20:46 vor 1 Tag, 4 Stunden, 42 Min. @ neptun 234 Views

Das halbe Promille ist ein Witz. Das ist definitiv nichts, nur eine Fluktuation in der Statistik.

Andere sprechen eher von Resignation als von Widerstand, von dem Gefühl, dass Anstrengung keine Stabilität mehr garantiert.

Ist im Westen ganz genau so.

Von einer Chinesin weiss ich, dass das grössere Problem der Konfuzianismus mit der Geringschätzung von Töchtern ist.

Man stelle sich vor, eine Frau bringt statt einer 5 Töchter zur Welt. Die Eltern des Mannes würden ihr das Leben zur Hölle machen. Leider.

--
"Wenn ihr euch fragt, wie es damals passieren konnte:
weil sie damals (...)."
Henryk Broder

Ich setze mich aufs Spiel! - Gelacht werden …

Ostfriese @, Freitag, 13.02.2026, 18:20 vor 4 Tagen @ Revoluzzer 922 Views

Hallo Revoluzzer

Die von Ronny P Sasmita in

Die strukturelle Verantwortung

in Deinem Link aufgezählten Gründe als da sind: Ein-Kind-Politik, Urbanisierung, Immobilienpreise, Kinderbetreuung, Bildungswesen, Gesundheitsversorgung, Heiratsgewohnheiten, Subventionen, Steuererleichterungen, Arbeitskultur, Alterung, 4-2-1-Problem, usw. usf. bleiben nur in den Perspektiven der, auf das Fraktale beschränkte, Sichtweisen verhaftet. Bringt die fortgesetzte Auflistung von hunderten weiteren Gründen zusätzliche Erkenntnisse? Nein, es gilt, die fraktalen Darlegungen zugunsten der Ganzheitlichkeit abzulegen.

Es darf niemals das generative Verhalten einer einzelnen Mutter mit dem generativen Verhalten aller Mütter verwechselt werden. Diese Verwechselung ist der Grundirrtum aller demographischen Deutungsversuche. Demographische Ereignisse, die wir meinen kausal als chaotische Verläufe deuten zu müssen, sind exponentielle Entsprechungen in einer grundsätzlich vom Größten bis zum Kleinsten und umgekehrt schwingenden Welt.

Im Sinne der sich wiederholenden Abfolge von Entstehen, Zerstören und Wiedererstehen frage ich mich schon seit einiger Zeit, welcher Entsprechung der exponentiellen Entsprechung zwischen der offensichtlich beobachtbaren evolutiven Potenzialausdehnung der Bevölkerungsvermehrung & der involutiven Potenzialkontraktion der Bevölkerungsminderung entspricht.

Zwecks Überwindung des Big Bang durch den Big Bounce formulierte Richard Tolman dazu im Jahre 1930 die Idee von ständigen Zyklen aus Ausdehnung und Kontraktion des Universums, die schon von indischen Gelehrten in den Veden, Stoiker der griechischen Antike und den Maya beschrieben wurden. [1]

… darf später und Gruß - Ostfriese

PS

[1] https://www.scinexx.de/dossierartikel/uebergang-statt-uranfang/ Übergang statt Uranfang?

*Grmpf*, ich trau mich nicht das anzuschauen...

Andudu, Donnerstag, 12.02.2026, 09:40 vor 6 Tagen @ Ostfriese 2415 Views

bearbeitet von Andudu, Donnerstag, 12.02.2026, 09:46

...wenn es von arte kommt, ist es doch sicher einseitig radikalfeministisch, oder? Sowas verdirbt mir immer den Tag. Die im Westen von bekloppten Feministinnen gehypte 4B-Bewegung hat schätzungsweise 5k bis 50k Anhänger (bei 52 Millionen Bürgern).

Wenn man sich asiatische Podcasts und Videoblogs anschaut, dann sind die asiatischen Frauen selbst sehr anspruchsvoll und nicht die Bohne romantisch, Fragen nach dem Gehalt des Mannes (beim ersten Date!) eher normal. Wer nicht liefern kann, wird aussortiert. Und bei der fernöstlichen Arbeitsmentalität und den Wirtschaftsverhältnissen ist das defakto eine Selbstaufgabe, wenn man das als Mann versucht.

Unter der Situation dürften beide Geschlechter leiden, besonders groß kann die Not aber auch noch nicht sein, die Bevölkerungsdichte ist mehr als doppelt so hoch (532 pro qkm), als die in Deutschland (234 pro qkm).

Es zeigt sich, was sich auch in Japan schon gezeigt hat: die Fernost-Asiaten haben eine ausgesprochen starke traditionelle Ader, das schützt sie einerseits vor Überfremdung, führt andererseits in der modernen Welt aber zu erheblichen Problemen. Die Jugend sieht offenbar keine Ausweichmöglichkeit und stimmt daher mit den Füßen ab... in der Hinsicht haben wir es in Deutschland einfacher, ich hätte auch nicht so arbeiten und leben wollen, wie mein Vater... und habe es auch nicht getan, ohne dass es sich sehr nachteilig für mich ausgewirkt hätte.

In Deutschland bleibt das Bumsen erlaubt, andere Freizeitaktivitäten können eingeschränkt werden

Ankawor @, Donnerstag, 12.02.2026, 15:13 vor 5 Tagen @ Ostfriese 2036 Views

Ich erlaube mir mal, das an dieses Thema anzuhängen. Für das Klima kann und muss die Regierung Grundrechte einschränken, auch und gerade Freizeitbeschäftigungen.

Allerdings nur solche, die fossiles CO2 freisetzen, zum Beispiel Skifahren. Aber das zusätzliche CO2, dass etwa beim Joggen oder beim Bumsen ausgeatmet wird, ist davon nicht betroffen.

Dazu gab es vor kurzem ein Urteil, das wohl viel zu wenig beachtet wird.

Zusammenfassung der KI aus verschiedenen Quellen:

Das Bundesverwaltungsgericht verpflichtete die Bundesregierung, ihr Klimaschutzprogramm aus 2023 nachzubessern Bundesverwaltungsgericht. Die Leipziger Richter stellten fest, dass das Klimaschutzprogramm alle erforderlichen Maßnahmen enthalten muss, um das verbindliche nationale Klimaschutzziel für 2030 zu erreichen Legal Tribune Online. Es bleibt eine Lücke von mindestens 200 Millionen Tonnen CO2, die geschlossen werden muss

Der Staatsrechtler Sebastian Müller-Franken kommentierte das Leipziger Urteil: "Auch wenn das Gericht der Bundesregierung überlässt zu entscheiden, welche Maßnahmen sie treffen will, so wird die Regierung nicht umhinkommen, Einschränkungen grundrechtlicher Freiheit zu verfügen."

Er warnte, dass nach Ausschöpfung des deutschen CO₂-Budgets ab 2031 CO₂-relevanter Freiheitsgebrauch im Wesentlichen unterbunden werden müsste, was fast alle Lebensbereiche von Mobilität über Konsum bis Wohnen betreffen würde Legal Tribune Online.

Müller-Franken argumentierte, dass praktisch jegliche grundrechtliche Freiheit gefährdet sei, weil buchstäblich alles, was wir tun, in irgendeiner Weise das Klima beeinflusse.

Die Argumentation lautet: Da praktisch jede menschliche Aktivität – ob Autofahren, Heizen, Reisen, Sport oder andere Freizeitaktivitäten – CO₂ erzeugt, könnten theoretisch alle diese Aktivitäten unter staatliche Regulierung fallen, wenn Deutschland sein CO₂-Budget ausgeschöpft hat.

Die rechtliche Logik dahinter:
Müller-Frankens Argument ist, dass praktisch jegliche grundrechtliche Freiheit gefährdet sei, weil buchstäblich alles was wir tun in irgendeiner Weise das Klima beeinflusse Tichys Einblick. Das würde Freizeitaktivitäten wie Skifahren, aber auch Schwimmbadbesuche, Flugreisen, Konzertbesuche oder Grillabende einschließen.

-------------------------

Unsere Freiheit wird also nicht nur dem Klima geopfert, sondern die Entscheidung darüber bleibt nicht uns über den Umweg einer gewählten Regierung vorbehalten, sondern wird von den Gerichten getroffen.

Nein, ist es nicht!

Brutus ⌂ @, Montag, 16.02.2026, 10:11 vor 1 Tag, 15 Stunden, 17 Min. @ Ankawor 341 Views

Schau die letzten 4 Minuten für den Fall.

(Wer bereit ist Kinder zu bekommen ist der größte CO2 Verbrecher!

Demgemäß: nur noch mit Gummi, und jeder mit jeder, klar, vereinfacht die Sache, weil jeder mit Jeder keine Kinder mal eben im vorbeigehen zeugen wird.

Wenn Du einen Krieg vom Zaun gebrochen hast und den Gegner vernichten willst, dann kommst Du nicht umhin, ihm das vögeln zu reglementieren.

Nicht direkt aber subtil.

Schuldgefühle.

Guck das Video und geh zu den Leuten raus, den 18 Jährigen Kindern.

Volle Wirkung hat eingesetzt.

Bei der Medizinexperimentsache 2021 sind bereits minus 16% der Geburten darüberhinaus vakant, Zahlen sind offen.

Das zieht sich hernach, weil die 16% je fehlen, durch alle Bereiche.

Und den Niedergang seit 1966 zeigt Dir jedes Liniendiagramm darüberhinaus an.
Fadenscheindige Begründungen werden freilich mitgeliefert (Pillenknick und derlei Gedöns). Komisch dass es den nur im Westen gegeben hat, oder? Im im devot unterwürfigen Kinderverzichtstvollmoduswesten seit 1968!

Und genauso komisch, als dieser ideologische Kinderverzichtsvollmoduswesten auf Neufünfland herüberschwappte GENAU DIESE SACHE ebendort zum Volleinschlag führte, schlimmer noch als im Original.
Da mussten noch hastig 23 Jahre Kinderverzicht unter Führung Birgit Breuels (die es befehlsmäßig genauso machte wie von der Atlantikbrücke und Konsorten angegeben und nicht wie der Quertreiber Detlev Carsten Rohwedder dem man wegen seiner fehlenden Einsichtigkeit noch hastig eine rasuch erfundene und sonst nie wieder auftauchender RAF 2.0 hinterher schicken musste.

(Denn, dass man zum Arterhalt garkeine Arbeitsstelle braucht, zeigt uns seit Jahrzehnten Jeder Zugereiste! Die Einheimischen haben es nur nciht begriffen, die dachten, dass es wie in Freidenszeitzen einfach so weitergeht, wie bisher. Nee tuts nicht, weil es sind keine Freidenszeiten

Nee, Co2 Gedönse ist klar, man erkennt es weil sich USA China Russland einen Dreck darum scheren ganz konkret - die ideologische Speerspitze gegen das sich bis heute nciht mehr konstituierende Reich, (Ach Du Sch... das gibts ja auch noch!) welches in einer "OMF" verfassungslos (siehe GG Art. 146) immernoch leidig vor sich hindümpelt und bislang trotz Flucht und Vertreibung 3.0 nicht totzukriegen ist.

So schauts aus.

Man muss einen Feind tunlichst vorher auch identifizieren bevor man gegen ihn gewinnen will. (Sunzi)

--
[image]
nur für kurze Zeit: https://telegra.ph/Kleine-Presseschau-2025-06-27-06-27

Die sogenannte Red Pill-Bewegung erklärt sehr gut, was in westlichen Gesellschaften zur Zeit schief läuft (oT)

SevenSamurai @, Donnerstag, 12.02.2026, 23:30 vor 5 Tagen @ Ostfriese 1309 Views

kein Text

--
"Wenn ihr euch fragt, wie es damals passieren konnte:
weil sie damals (...)."
Henryk Broder

Wie und wohin sich Südkorea entwickelt...

sensortimecom ⌂ @, Freitag, 13.02.2026, 09:13 vor 5 Tagen @ Ostfriese 1670 Views

bearbeitet von sensortimecom, Freitag, 13.02.2026, 10:16

...kann man am einfachsten bei neuen Samsung-Smartphones feststellen (die alten liefen tadellos). Die Südkoreaner wissen nicht mehr, welche "Innovationen" sie noch rein pferchen sollen - es finden sich keine wirklich neuen. Bis zu 12 Updates binnen eines Jahres, manchmal kannst du das Handy kaum mehr benutzen, weil jedesmal ein neues Update erfolgt. Dann kommst du drauf, holla: das Gerät lässt sich nachher nicht mehr abschalten ohne raffinierte Kunstgriffe! Und wenn es dir voller Freude endlich gelungen ist, und du möchtest das Gerät am nächsten Tag wieder einschalten: Pech gehabt, Akku-Stand NULL...:-)

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