Zweitfahrzeug-Lösung

Echo, Donnerstag, 05.02.2026, 15:32 (vor 1 Tag, 5 Stunden, 19 Min.) @ Dieter897 Views
bearbeitet von Echo, Donnerstag, 05.02.2026, 15:39

Langfristig sehe ich KI-gestütztes autonomes Fahren mit ausgereifter E-Technik als möglichen Grund, ein Neufahrzeug anzuschaffen. Auch die aktuellen Entwicklungen bei E-Antrieben ist wirklich vielversprechend (noch immer Effizienzsteigerungen im zweistelligen %-Bereich). Derzeit handhabe ich es wie du und fahre eher alte günstige robuste Fahrzeuge ohne den ganzen Schnickschnack. Repariere auch vieles selber und versuche das Fahrzeugleben durch Rostversiegelung zu verlängern.

Die elektronischen Helfer sind heuer mehr Last als Erlösung. Manche Errungenschaften sind wirklich toll, etwa der automatische Bremsassistent mit Radar der unter Fahrzeugen hindurch schauen kann. Andere völlig daneben. Gurtwarner löst regelmäßig aus wenn eine Tasche auf den Sitz liegt. Geschwindigkeitswarner haben falsche Datensätze und schlagen Alarm. Komplexe Systeme generell sehr fehleranfällig. Die Liste der Probleme ist lang. Damals als es Umweltprämie gab, bin ich einige Zeit Tesla gefahren und die sind schon sehr nervig, die kann man im Grunde nichtmal abschalten, selbst im Stand summt ständig irgendwas.

Eine Zwischenlösung ist das Elektro-Motorrad. Dort sind nur sehr wenige Assistenzsysteme vorgeschrieben aber man nutzt bereits den spaßigen E Antrieb. Ich besitze ein günstiges Lastenmotorrad und erledige damit ungefähr die Hälfte aller Fahrkilometer. Strom erzeuge ich selber. Gerade im Stadtverkehr und bei Kurzstrecke ist das eine elegante Lösung für die meisten Tage im Jahr. Manche machen es auch mit einem E-Kleinwagen. Den Dacia bekommt man gerade als Neufahrzeug für unter 7000€ dank Förderung (Basisversion ohne Klimaanlage), das sehe ich dann aber auch eher als Wegwerfauto, das muss nicht perfekt sein.


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