Ich habe davon, in dieser Version, noch nie gehört. Es stimmt allerdings, dass Zheng abgesetzt wurde. Warum, bleibt Spekulation.
Ich habe den Text mal durch Grok gejagt. Die Antwort von Grok muss nicht stimmen, aber Grok meint:
Nein, die Analyse stimmt in zentralen Punkten nicht – sie ist stark übertrieben, spekulativer Natur und enthält zahlreiche Elemente, die entweder falsch oder unbestätigt sind. Der Text stammt offenbar direkt oder in enger Anlehnung aus einem Epoch Times-Artikel („China’s Final Showdown Has Arrived, but at the Cost of the CCP’s Power“ vom Januar 2026), der für seine anti-KPCh-Haltung und oft sensationalistische Berichterstattung bekannt ist. Die Epoch Times wird mit der Falun-Gong-Bewegung assoziiert und neigt dazu, Gerüchte und unbestätigte Quellen als Fakten darzustellen, um den Kollaps der KPCh zu prognostizieren.
Hier eine strukturierte Überprüfung der Kernbehauptungen basierend auf verfügbaren Berichten (Stand Anfang Februar 2026):
1. Offener Machtkampf und Zerbrechen der Einheitsfassade am 25. Januar 2026
Es gab keinen offenen, sichtbaren Machtkampf mit Straßenkämpfen, Massenverhaftungen oder sichtbarer Spaltung der KPCh in der Öffentlichkeit.
Am 24. Januar 2026 (nicht 25.) gab das Verteidigungsministerium bekannt, dass Zhang Youxia (Vizevorsitzender der Zentralen Militärkommission) und Liu Zhenli (Chef des Joint Staff Department) wegen „schwerer Verstöße gegen Disziplin und Gesetz“ untersucht werden. Das ist eine klassische Formulierung für Säuberungen/Korruptionsvorwürfe.
Das ist eine hochstufige Säuberung, aber keine offene Rebellion oder Bürgerkrieg innerhalb der Partei. Xi Jinping bleibt unangefochten an der Spitze; die KPCh-Fassade der Einheit bleibt offiziell intakt.
2. Xi muss sich vollständig auf Sicherheitsapparate stützen; Kontrolle über PLA bei Zhang Youxia
Zhang Youxia war tatsächlich lange Xis engster militärischer Verbündeter (Kindheitsbekanntschaft, Princeling-Hintergrund) und galt als loyal.
Seine Entmachtung zeigt eher Xis extremes Misstrauen und Kontrollbedürfnis – er säubert sogar seinen engsten Kreis.
Es gibt keine Belege, dass Zhang faktisch die Armee kontrollierte oder Xi isolierte. Umgekehrt: Xi hat die PLA seit Jahren systematisch umgekrempelt (Rocket Force, Verteidigungsminister etc.).
Die CMC besteht nun fast nur noch aus Xi und Zhang Shengmin (einem loyalen Politischen Kommissar ohne operative Erfahrung) – das unterstreicht Xis Konzentration der Macht, nicht seine Schwäche.
3. Xis „Gegenschlag“ um den 18. Januar; Viertes Plenum Oktober 2025; geplanter Rücktritt „aus Gesundheitsgründen“
Das Vierte Plenum (20.–23. Oktober 2025) fand statt, aber es gab keine Berichte über eine stillschweigende Entmachtung Xis oder Annahme eines baldigen Rücktritts.
Xi behielt alle Titel; es gab keine Anzeichen für eine geplante Abdankung 2026.
Die Erzählung von Xis „Comeback“ und geplanter Entmachtung ist reine Spekulation – typisch für dissidente/exil-chinesische Medien.
4. Gescheitertes Attentat auf Zhang in Moskau (November 2025); Toter „Xi-Doppelgänger“; Explosion am 17. Dezember
Keine seriösen Quellen bestätigen ein Attentat auf Zhang während seines Russland-Besuchs.
Der angebliche Tod von General Chang Dingqiu (Luftwaffen-Kommandeur) an Herzinfarkt in Haft: unbestätigt oder falsch.
Die Explosion im G95-Tunnel (Dezember 2025) wurde offiziell als Tanklaster-Unfall gemeldet – keine Hinweise auf einen Anschlag auf Xi oder einen Doppelgänger.
Das sind klassische Gerüchte aus Exil-Medien (z. B. Vision Times, NTD, Epoch Times), die oft unbelegt bleiben.
5. Zhang plante Xis Festnahme im Jingxi-Hotel; Xi legte Falle; Massenverhaftungen
Es kursieren Gerüchte über einen geplanten Putschversuch gegen Xi um den 18.–19. Januar (z. B. Verhaftung im Jingxi-Hotel, Schusswechsel, Tote).
Das sind unbestätigte Behauptungen aus Social-Media-Kanälen und dissidenten Quellen (z. B. Jennifer Zeng, Cai Shenkun).
Offiziell gibt es null Hinweise auf Gewalt, Schusswechsel oder eine Falle. Die Säuberung wirkt wie eine präventive, von Xi gesteuerte Aktion – kein Gegenputsch.
6. Taiwan-Invasion unwahrscheinlich; KPCh am Rande des Zusammenbruchs; Massenproteste erwartet
Die Säuberung macht die PLA-Führung instabiler und weniger kohärent → eine Invasion Taiwans 2026/27 wird dadurch tatsächlich unwahrscheinlicher (nicht wegen fehlender Fähigkeiten, sondern wegen interner Unsicherheit).
Aber kein Kollaps der KPCh: Keine Massenproteste, keine offene Unruhe in der Bevölkerung, keine sichtbare Erosion der Kontrolle.
Die Wirtschaft leidet, Demografie ist katastrophal, aber das Regime hält die Oberhand.
Zusammenfassung:
Der Text ist eine dramatische, regimekritische Interpretation realer Ereignisse (der Säuberung von Zhang Youxia & Co.), die aber mit Verschwörungselementen (Attentate, Doppelgänger, Putschpläne, offener Bürgerkrieg) aufgeblasen wird. Das passt zum Stil der Epoch Times, die regelmäßig den baldigen Untergang der KPCh prophezeit.
Aktuell (Februar 2026) sieht es so aus: Xi hat durch die Säuberung mehr Kontrolle über die Militärspitze – auf Kosten von Erfahrung und Stabilität in der PLA. Es ist ein Zeichen von Paranoia und Machtkonzentration, nicht von Schwäche oder drohendem Sturz. Die Analyse ist daher nicht glaubwürdig und sollte mit großer Skepsis betrachtet werden.