Stefan Niehoff - RIP

Langmut @, Sonntag, 01.02.2026, 11:09 vor 1 Tag, 8 Stunden, 58 Min. 2576 Views

Hallo in die Runde,

Stefan Niehoff wurde unfreiwillig eine kleine Berühmtheit.

Nun hat er sich aus dem irdischen Dasein verabschiedet.

Möge er nun den Frieden finden, der ihm in seinen letzten Monaten nicht mehr vergönnt war.

Es lebe der deutsche demokratische Rechtsstaat!

Gruß Langmut

--
Die Mutter der Dummheit ist immer schwanger.

Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war. (Joachim Meyerhoff)

Ein sehr bewegender Nachruf (mLuTuB)

DT @, Montag, 02.02.2026, 00:34 vor 19 Stunden, 32 Minuten @ Langmut 1171 Views

bearbeitet von DT, Montag, 02.02.2026, 01:48

https://x.com/KolumnenMM/status/2017884109356306559

"Wir sollten alle ein bisschen mehr Stefan Niehoff sein...

Gerade gemütlicher Samstag Abend und da erfahre ich sowas.

Es gibt diese Nachrichten, die nicht laut sind, die nicht in Sondersendungen laufen, die nicht mit Sirenen durch die Republik jagen.
Und trotzdem schneiden sie tiefer als jeder Schlagzeilenlärm.

Stefan Niehoff ist an einem Schlaganfall verstorben.
Ein Mann, der nie danach gesucht hat, Symbol zu werden, und der genau deshalb zu einem geworden ist.
Einer von denen, die das Land im Alltag tragen, ohne jemals im Rampenlicht stehen zu wollen – bis das Rampenlicht sie brutal findet.

Stefan Niehoff war kein Berufsaktivist, kein Dauerkommentator, kein Mensch, der sich moralisch über andere stellte. Er war ein Mann aus Fleisch, Blut und Verantwortung. Einer, der Uniform getragen hat. Einer, der gearbeitet hat. Einer, der Familie getragen hat. Besonders dort, wo das Leben nicht auf der Sonnenseite spielt.

Ein Vater, der sich um eine Tochter mit Down-Syndrom kümmert. Kein Pathos. Kein Selbstmitleid. Einfach Pflicht. Einfach Liebe. Einfach Alltag, der stärker ist als jedes Sonntagsgerede über Werte.

Sein Leben war kein leichter Weg. Und genau deshalb ist es so wertvoll.
Menschen wie er halten dieses Land zusammen, während andere darüber reden, wie man es theoretisch besser organisieren könnte. Schichtarbeit. Verantwortung. Dienst. Familie.

Und am Ende stand er trotzdem gerade, als Druck kam, als Verfahren kamen, als öffentliche Stigmatisierung kam.
Er duckte sich nicht.
Er versteckte sich nicht.
Er blieb einfach er selbst.
Gerade. Ruhig. Klar.

Und genau darin lag seine Größe.
Wir leben in einer Zeit, in der viele gelernt haben, sich anzupassen, sich zu glätten, sich möglichst geräuschlos durch Systeme zu bewegen, die Abweichung nicht mögen. Möglichst niemandem wehtun. Möglichst nicht anecken. Möglichst Teil einer Blase bleiben, die Sicherheit verspricht, solange man mitschwimmt.

Aber Stefan Niehoff hat gezeigt, dass Würde manchmal bedeutet, genau das nicht zu tun.
Dass Haltung nicht laut sein muss.
Dass Mut oft leise ist – aber unbeugsam.

Er hat gezeigt, dass ein einfacher Mann mehr Rückgrat haben kann als ganze Talkrunden voller Karrieren. Nicht aus Ideologie. Nicht aus Trotz. Sondern aus innerer Klarheit darüber, wer man ist und was man sich gefallen lässt – und was nicht.

Vielleicht sollten wir an diesem Wochenende, an dem viele von uns diese traurige Nachricht erreicht hat, kurz innehalten. Nicht nur traurig sein. Sondern überlegen, was wir von so einem Leben lernen können.

Vielleicht ein bisschen mehr Kante zeigen. Vielleicht ein bisschen weniger Angst vor dem Gegenwind oder wirtschaftlich und gesellschaftlichen Repressalien zu haben.
Vielleicht ein bisschen weniger darauf achten, ob man überall beliebt ist. Und ein bisschen mehr darauf achten, ob man noch in den Spiegel schauen kann.

Stefan Niehoff war kein Held aus einem Film.
Er war etwas Wertvolleres. Ein echter Mann.
Einer mit Rückgrat.
Einer mit Verantwortung.
Einer, der gezeigt hat, dass Stärke nicht darin liegt, nie getroffen zu werden – sondern darin, stehen zu bleiben, wenn man getroffen wird.

Wir sollten ihn nicht einfach verschwinden lassen.
Nicht als Schlagzeile. Nicht als Randnotiz.
Sondern als Erinnerung daran, dass Charakter nicht von Titeln kommt. Sondern von Haltung.

Und vielleicht, nur vielleicht, wäre dieses Land ein besserer Ort, wenn wir alle ein bisschen mehr Stefan Niehoff wären.

Denkt mal darüber nach.
Reißt euren Mut zusammen und vor Allem, reißt euer Maul auf. Ich mache es auch...

Schönes Wochenende.
Schönen Samstagabend.

Gruss M.M."

Und ich würde hinzufügen:
Ein aufrechter Bürger, einer, der seinem Staat, unserem Gemeinwesen, seiner Familie mehr gedient hat als alle diese elenden Dreckslinksgrünen zusammen, Habeck, das Lenchen, KGE, Claudia, Joschka und das ganze Pack, in Summe. Die haben unseren Staat kaputt gemacht und hassen Bürger wie Stefan Niehoff. Und sie kommen, um sie zu holen und mundtot zu machen. Anstatt Zehntausende von Strafbefehlen und Tausende von Haftbefehlen gegen die Bereicherer umzusetzen.


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Und er wurde verleumdet und geopfert, von dem Dreckspack. Haben geschrieben, er hätte N.symbole verwendet, dabei sind sich die Rechtsexperten einig, daß er das klar als Vergleiche und ironisch verwendet hat, und nicht in der Form, wie es strafbar ist, nämlich als N.verherrlichung.

Hier zwei Artikel:

Von ihm selber in der WELT:
https://www.welt.de/debatte/plus256341742/Schwachkopf-Meme-Ich-brauche-mich-nicht-zu-ve...


Und von Alexander von Tuschinski, der einen Film über ihn gedreht hat:
https://x.com/A_Tuschinski/status/2017552087278625054

Und ein Interview von heute mit ihm:
https://www.alexander-wallasch.de/gesellschaft/zu-spaet-fuer-entschuldigung-stefan-nieh...

Hier der Film:
https://www.youtube.com/watch?v=2xvAFT-7jJo

Er hat auf seinem Ausgehanzug dasselbe Wappen drauf wie ich auch, den fränkischen Rechen.

DT

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