Die Klimalügen in Verbindung mit der CO²-Verteufelung, einmal anders gesehen:

helmut-1 @, Siebenbürgen, Samstag, 31.01.2026, 19:50 vor 19 Stunden, 35 Minuten 1262 Views

Es ist dem gewöhnlichen Volk zumeist nicht bekannt, welche Bedeutung der CO²-Gehalt in der Luft für das Pflanzenwachstum hat. Wenn man (so wie ich) zur grünen Zunft gehört, dann weiß man das sehr wohl, weil man das ja als Basiswissen gelernt hat.

Nun habe ich mich schon seit Langem darüber gewundert, dass man da keine wissenschaftlich fundierten Erkenntnisse über die Wichtigkeit des CO² nachlesen kann, - offensichtlich darf für manche Politiker auch heute die Erde nicht rund sein, sondern muss eine Scheibe bleiben. Und die Mainstreams schreiben sowieso nur das, was die Politiker vorgeben, aus zwei Gründen:

-Zum einen sind sie weisungsgebunden, weil sie ja vom Staat bezahlt werden (Zuschüsse)

-Zum anderen verfügen deren Schreiberlinge überwiegend über keine Fachkenntnisse, wie z.B. Physik, Chemie oder Biologie.

Die Unkenrufe sind ja hinlänglich bekannt, - Weltuntergangsstimmung, wie z.B. dieses Video:

https://www.youtube.com/watch?v=IjSzFNtUnBo

Nun habe ich was entdeckt, was wissenschaftlich belegt ist. Der Aufhänger dazu war dieses Video:

https://www.kla.tv/2026-01-29/40155&autoplay=true

Da ich nicht alles ungesehen glaube, was mir auf den Teller gelegt wird, habe ich das nachgeprüft. Fakt ist, dass eine hohe Zahl von Wissenschaftlern, in Verbindung mit namhaften Universitäten, seit Jahrzehnten (glaube 30 Jahre) den Baumbewuchs in Südamerika untersucht hat. Gemessen, gezählt, unterschieden, etc.

Das Ergebnis wurde in „nature plants“ veröffentlicht. Natürlich ist das Resultat nicht so überschwänglich begrüßenswert, wie das in kla.tv dargestellt wird, aber doch bemerkenswert. Man kann es hier (in englisch) nachlesen:

https://www.nature.com/articles/s41477-025-02097-4

Auszüge daraus übersetze ich hier, damit man sich schneller einen Überblick verschaffen kann:

Zunehmende Baumgröße im Amazonas - Die Bäume des Amazonas werden noch mächtiger

Der Klimawandel und die zunehmende Verfügbarkeit von Ressourcen wie Kohlendioxid verändern weltweit die Funktionsweise der Wälder, doch die Auswirkungen dieser Veränderungen auf die Waldstruktur sind unklar. Da zusätzliche Ressourcen verfügbar werden, beispielsweise durch CO2-Düngung oder Stickstoffablagerungen, ist zu erwarten, dass große Bäume, die mehr Licht erhalten, weitere Vorteile erzielen. Umgekehrt könnten kleinere, lichtarme Bäume stärker profitieren, wenn sich ihr Lichtkompensationspunkt verändert, während größere Bäume möglicherweise am stärksten unter der zunehmenden Hitze und Trockenheit leiden. Wir haben die jüngsten Veränderungen in der Struktur des größten Tropenwaldes der Erde bewertet, indem wir 30 Jahre lang Baumdaten aus dem Amazonasgebiet auf 188 Parzellen mit altem Wald analysiert haben. Wir haben festgestellt, dass die Bäume auf Bestandsebene im Laufe der Zeit größer geworden sind, wobei die mittlere Baumgrundfläche pro Jahrzehnt um 3,3 % zugenommen hat. Sowohl die Anzahl als auch die Größe der größeren Bäume hat zugenommen, doch wir haben bei großen und kleinen Bäumen ähnliche relative Zuwachsraten beobachtet.

In tropischen Wäldern finden auch weitreichende Veränderungen der Biomasseproduktivität und -sterblichkeit statt, wobei zumindest einige dieser Veränderungen wahrscheinlich auf eine erhöhte Ressourcenverfügbarkeit aufgrund erhöhter CO2-Konzentrationen in der Atmosphäre oder Stickstoffablagerungen sowie auf klimatische Belastungen durch heißere Temperaturen und intensivere und häufigere Dürren und Stürme zurückzuführen sind. Diese Faktoren können sich manchmal gegenseitig entgegenwirken, da eine größere Ressourcenverfügbarkeit zwar das Pflanzenwachstum stimuliert, klimatische Stressfaktoren jedoch zu einer geringeren Produktivität und einer erhöhten Baumsterblichkeitsrate führen können.

Die Auswirkungen höherer Ressourcen – sei es durch CO2-Düngung oder Stickstoffablagerung – auf die Waldstruktur sind unklar. Einige ökologische Theorien sagen eine „Winners-take-all”-Reaktion auf den Anstieg der Ressourcen voraus, bei der größere Bäume unverhältnismäßig viele Ressourcen erhalten und kleinere Bäume verdrängen. Große Bäume sind – fast per Definition – stärkere Konkurrenten in Wäldern. Die Größe der Bäume verschafft ihnen einen solchen Vorteil, dass sie große Mengen an Kohlenstoff in ihr vertikales Wachstum investieren, um die Baumkronen zu erreichen. Durch den besseren Zugang zu Licht können große Bäume mehr Licht einfangen und somit mehr Biomasse ansammeln. Dies steigert ihre relative Fitness, da kleine Bäume kein Licht mehr erhalten. Infolgedessen ist der Wettbewerb zwischen Bäumen meist größenasymmetrisch, wobei größere Bäume mehr Ressourcen nutzen können.

Dies würde die Lichtunterdrückung im Unterholz weiter verstärken, was zu einer Verringerung des Wachstums und möglicherweise zu einer Erhöhung der Sterblichkeit kleiner Bäume führen würde. Folglich ist zu erwarten, dass sich die Struktur der Größenklassenverteilung verschiebt, wobei mehr Bäume in den größten Größenklassen zu beobachten sind und die durchschnittliche Baumgröße im gesamten Wald zunimmt.

Alternativ könnten zusätzliche Ressourcen die am stärksten unterdrückten Bäume begünstigen und so ein verstärktes Wachstum und höhere Überlebensraten in kleineren Größenklassen begünstigen. In tropischen Wäldern ist die Lichtbegrenzung im Unterholz so stark, dass die Bäume im Unterholz nahe ihrem Lichtkompensationspunkt leben, d. h. an der Grenze zwischen positiver und negativer Kohlenstoffbilanz. Daher kann ein geringer Anstieg des CO2-Gehalts einen relativ großen Unterschied für die Nettokohlenstoffbilanz bewirken, indem er die Photorespiration (bot. „Pflanzenatmung“) verringert und die Photosynthese anregt, sodass das Wachstum der Bäume im Unterholz zunimmt und möglicherweise einige Bäume, die sonst abgestorben wären, überleben. Wenn dies der Fall ist, erwarten wir eine größere Anzahl von Bäumen in kleineren Größenklassen und relativ größere Veränderungen der Größe bei kleineren Stämmen.

Soweit einige Auszüge aus dieser Studie. Natürlich ist mir auch aufgefallen, dass sich der vorletzte und der letzte Absatz gegenseitig widersprechen. Aber trotzdem ist es ein klares Statement gegen die Verteufelung des CO².

Nun wird es wohl keinen Sinn haben, den Politikern, die sich so vehement für eine CO²-Abgabe einsetzen, derlei Studien vorzulegen. Wobei man da auch unterscheiden muss, - dass die einen das nicht begreifen wollen, und die anderen das nicht begreifen können, was ja auf Bildungsmängel zurückzuführen ist. Schließlich vergeht ja kein Jahr, in dem man nicht wieder von irgendwelchen Plagiaten hinsichtlich akademischer Titel bei den Politikern hört (Aberkennung des Doktortitels sowie einer Professur des thüringischen Ministerpräsidenten Mario Voigt).

https://www.kettner-edelmetalle.de/news/voigt-verliert-auch-professorentitel-die-fassad...

Was die meisten nicht wissen (sollen): 95% der Nicht-Wasser Bestandteile von Pflanzen stammen aus dem CO2

BerndBorchert @, Sonntag, 01.02.2026, 12:59 vor 2 Stunden, 25 Minuten @ helmut-1 295 Views

bearbeitet von BerndBorchert, Sonntag, 01.02.2026, 13:20

in der Luft. Nur das Wasser und 2% bis 5% andere Bestandteile wie Sulfat oder Nitrat kommen aus dem Boden.

Einfaches Argument dafür: Wenn ein Baum sein Material dem Boden entziehen würde, würde doch um den Baum herum eine Kuhle entstehen - tut es aber nicht.

Auch die KI kommt zwar zu diesem Ergebnis im Titel, weiß aber ebenfalls kaum Quellen dafür. Weiß ein Forist eine Quelle? (am besten eine online)

Es hat den Anschein, als wenn die Tatsache im Titel verdeckt werden soll, sie passt nicht ins "Klimawandel-Narrativ" - von vielen auch "der Klima-Schwindel" genannt.

Bernd Borchert

Google KI:

wieviel prozent der nicht-Wasser Bestandteile von Pflanzen kommt aus der Luft?

Etwa 95 % bis 98 % der Trockenmasse einer Pflanze (also der Bestandteile ohne Wasser) stammen direkt aus der Luft.
Obwohl es oft so wirkt, als würden Pflanzen „aus dem Boden“ wachsen, ziehen sie ihre Masse primär aus dem Kohlenstoffdioxid (CO₂) der Atmosphäre:
Kohlenstoff und Sauerstoff: Diese beiden Elemente machen jeweils ca. 45 % der Trockensubstanz aus. Sie werden im Prozess der Photosynthese (Wikipedia) aus dem CO₂ der Luft gewonnen.
Wasserstoff: Etwa 6 % der Trockenmasse entfallen auf Wasserstoff, der chemisch aus dem über die Wurzeln aufgenommenen Wasser gespalten wird.
Mineralien aus dem Boden: Nur die restlichen 2 % bis 5 % (Stickstoff, Phosphor, Kalium etc.) werden tatsächlich als gelöste Nährsalze aus dem Boden aufgenommen.
Eine Ausnahme bilden Leguminosen (wie Erbsen oder Bohnen), die zusätzlich einen Teil ihres benötigten Stickstoffs direkt aus der Luft fixieren können.
Möchtest du wissen, wie genau die Photosynthese das Gas aus der Luft in festes Holz oder Blätter umwandelt?

Werbung