Wer heizt mit Wärmepumpe?
bearbeitet von aliter, Freitag, 30.01.2026, 12:40
Die konstant kalte Temperatur fast den ganzen Januar d.J. wäre doch eine schöne Gelegenheit die Effektivität ,den Wirkungsgrad W und den Sinn der Wärmepumpe mal zu erfassen.
Also entweder aktuelle Messung der Wärmeleistung PWW in W per typischen Wärmemengenmesser in Vor- und Rücklauf der Heizung dividiert durch zugeführte Leistung an die Wärmepumpe PWP beides in W bzw. J.
Dabei darf natürlich keine Zusatzheizung im Heizkreislauf sein ausser z.B. Elektrozusatzheizung PZ (Heizstab o.ä.) deren Leistung natürlich der Wärmepumpe zugeschlagen werden muss. Also Leistungsberechnung: Wirkungsgrad W = PWW/(PWP+PZ) oder diese Berechnung als Energie in kWh für einen bestimmten Zeitraum z.B. 1. - 30. 12. d. J. Das wäre eine ehrliche Information über den Sinn einer Wärmepumpe im Winter. Die viel gebrauchte Jahreskennziffer wie immer man die auch bezeichnet ist ein Surrogatparameter der wohl in erster Linie dem Marketing dient. Wenn die Messgeräte keine Leistung sondern nur Energie anzeigen muss man natürlich ein Zeitintervall zugrunde legen. Diese Messungen als Diagramm W, T über t auf den Tag mit Aussentemperatur T aufgetragen wäre eine schöne Basis für eine Investitionsentscheidung. Der vollständigkeit halber müsste man ggf. die Wärmeabstrahlung der Komponenten der Wärmepumpe, die im Innenraum liegen berücksichtigen, aber i.A. stehen die Wärmepumpen wohl draussen und die Wärme der Motoren und Kompressoren heizt nur die Umgebung.