Wenn schon Probleme mit Erdgas, dann wenigstens richtige, USA-Wetter wird kalt und kälter

eesti @, Schwedt und Cranz(Ostpreußen), Donnerstag, 22.01.2026, 00:21 vor 8 Tagen 3691 Views

Der Amerikanische Erdgaspreis ist binnen einer Woche um 60% gestiegen und man orientiert sich von LNG-Exporten zu internem Verbrauch um.
Das werden unsere Gaskäufer auch merken, daß es knapp und teuer wird mit knapper Ware.
Und da russische Gasmoleküle böse sind, schaut man auf eine sich munter nach oben drehende Preisspirale und mit dem anderen Auge ängstlich auf die sich genauso vergnügt leerenden deutschen Gasspeicher.

https://tradingeconomics.com/commodity/natural-gas
Aud dem Kurzerklärtext des Links:
US natural gas futures rose more than 20% to $4.7 per MMBtu on Wednesday, extending gains of about 26% earlier in the week, as weather forecasts shifted sharply colder. Forecasts over the long US holiday weekend turned much colder, calling for a deep and widespread Arctic freeze across much of the country in the weeks ahead. Average temperatures are expected to run at least 8°F below normal across the Midwest, Mid Atlantic and parts of New England, with subfreezing conditions spreading deep into Texas and across the South, alongside risks of ice storms and heavy snow. The colder outlook points to sustained heating demand and rising risks of production losses from freeze offs, potentially erasing the recent storage surplus. Up to 10 billion cubic feet per day of freeze offs are possible in Appalachia, with additional risks in the Permian and Haynesville basins. Gas flows have also been diverted from LNG export facilities to meet domestic demand.

Es kommt sicherlich bald dazu noch vom outdoor Chiemgauer eine an der Rationalität deutscher Politiker zweifelnde Kommentierung dazu auf youtube.

--
MfG
LR

Alles ist ein Windhauch.

Könnte aber auch andere

D-Marker @, Rostock (MV), Donnerstag, 22.01.2026, 01:36 vor 8 Tagen @ eesti 2810 Views

bearbeitet von D-Marker, Donnerstag, 22.01.2026, 02:27

Der Amerikanische Erdgaspreis ist binnen einer Woche um 60% gestiegen und man orientiert sich von LNG-Exporten zu internem Verbrauch um.

Ursachen haben (neben USA-Wetter).

https://freedert.online/international/267700-entfuehrung-maduros-chinas-stille-harte-an...


LG
D-Marker (ungeimpft)


P.S.
Was Gold betrifft, in dem Zusammenhang:

"An diesem Dienstag meldet er eine Sensation aus Hongkong: Die Clearingstellen der Handelsstadt arbeiten mit Shanghai zusammen und werden bestimmte Transaktionen nun in Gold statt Dollar abwickeln. Das ist mehr als nur Symbolpolitik: Es bedroht die Rolle des Dollar als Leitwährung. Wer international investieren will, muss das im Auge behalten."

https://www.tichyseinblick.de/podcast/boersenwecker-am-20-januar-2026/

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https://www.youtube.com/watch?v=LqB2b223mOM

Ich sehe in beiden Links keinen Zusammenhang zum Erdgaspreis.

eesti @, Schwedt und Cranz(Ostpreußen), Donnerstag, 22.01.2026, 06:49 vor 8 Tagen @ D-Marker 2101 Views

Die dargestellten Probleme betreffen besonders die Versorgung der Westküste der USA mit Erdöl und Kraftstoffen.
Mit dem Erdgaspreis hat das m.E. nichts zu tun.
Eine Flottenumjustierung würde den Erdgasexport eher vermindern und den amerikanischen Inlandspreis eher drücken.
Der US-Erdgaspreis explodiert derzeit aber gerade.
Jetzt schon 70% Wochenanstieg, man kommt kaum hinterher.
Wir werden sehen, ob sich das auch auf Europa auswirken wird.
Bisher steigen die Preise für Erdgas in Mitteleuropa nur moderat.

--
MfG
LR

Alles ist ein Windhauch.

Das Stichwort ist Energie

D-Marker @, Rostock (MV), Donnerstag, 22.01.2026, 18:43 vor 7 Tagen @ eesti 1394 Views

Die Wechselwirkungen untereinander sind da, aber schwer nachzuvollziehen.

LNG, Öl, Atom, Gas, Tanker usw. hängen alle zusammen (Energie).

Sicher, schwer, da durch zu sehen.


Fällt eine Komponente weg oder wird geschwächt, kommt es bei allen anderen Komponenten zu (Preis)verschiebungen.

Von daher knobel ich noch dran, warum gerade bei LNG der Auswuchs so hoch ist.

Aber so ein gezielter Schlag der Chinesen...Und die lassen sich auch nicht so einfach in die Karten schauen.

Beispiel:

Man schneidet jemandem die Ohren ab, dann sieht er nichts mehr.

???


ʇlɐɥ uǝuıǝʞ ʇɐɥ ǝllıɹq ǝıp


LG
D-Marker (ungeimpft)

--
https://www.youtube.com/watch?v=LqB2b223mOM

Wurde etwa wieder "General Frost" aktiviert?

stokk', Donnerstag, 22.01.2026, 10:07 vor 8 Tagen @ eesti 2354 Views

bearbeitet von stokk', Donnerstag, 22.01.2026, 10:29

Das ist hybrid, aber sowas von hybrid...

[image]

Update: Aktuelle Lage Gasversorgung (22.01.2026)

Ganapati @, Donnerstag, 22.01.2026, 15:30 vor 8 Tagen @ eesti 2295 Views

bearbeitet von Ganapati, Donnerstag, 22.01.2026, 15:45

Aktueller Stand: Der Speicherfüllstand liegt heute bei 42 %. Quelle Bundesnetzagentur:
https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Gasversorgung/aktuelle_gasversorgung/_svg/Gasspeich...

Bei stabilem Abstand zur Vorjahreskurve wird Mitte Februar bis Anfang März die 20 %-Marke unterschritten. Die Ausspeicherleistung sinkt mit dem Füllstand – besonders Porenspeicher verlieren bei niedrigem Druck deutlich an Leistung. Die Versorgung hängt dann fast vollständig von Importen und Wetter ab.

Neu seit dem 19.01.: Der Polarwirbel-Split ist keine Prognose mehr. Das Major Warming ist eingetreten – die Stratosphärentemperatur stieg über dem Nordpol um 45°C, die Windumkehr wurde Mitte Januar bestätigt. Das Risiko für einen kalten Februar ist damit deutlich erhöht (genaue Wahrscheinlichkeiten sind modellabhängig). Ab dem 24./28. Januar wird ein Kälteeinbruch mit arktisch-sibirischer Luft erwartet, der bis Mitte Februar anhalten könnte. Quellen zum Polarwirbel:
https://de.euronews.com/2026/01/16/polarwirbel-vorhersage-kaelte-deutschland
https://rathausnachrichten.de/polarwirbel-vorhersage-2026-kaeltewelle-und-wintereinbruc...

GFrei.News hat die Lage durchgerechnet: Deutschland verbraucht täglich ~325 Mio m³ Gas, geliefert werden aber nur ~225 Mio m³. Das tägliche Defizit von ~100 Mio m³ wird aus den Speichern gedeckt. Nach GFrei.News' eigenen Schwellenwerten (nicht offiziell) beginnt der "Notbetrieb" bei ~35 % Füllstand Anfang Februar, der "kritische Notbetrieb" bei 20–25 % Mitte Februar. Bei Kälteeinbruch verschiebt sich alles um 1–2 Wochen nach vorne. Im Notbetrieb würden gasabhängige Industrien stillgelegt und die Stromversorgung könnte instabil werden, da Gaskraftwerke die Netzschwankungen ausgleichen. Detaillierte Analyse: https://gfrei.news/gasnotlage/

Martin Käßlers Hintergrundanalyse: Deutschland startete diesen Winter mit nur 75 % Speicherfüllung statt der üblichen 95 % – ein Fehlbetrag von etwa einem Monat Heizverbrauch. Käßler identifizierte drei Faktoren für eine Mangellage: (1) Polarwirbelsplit, (2) technische Ausfälle bei Importen, (3) Speicher unter kritischer Leistungsgrenze. Der erste Faktor ist nun eingetreten. Eine Mangellage bleibt laut Käßler vermeidbar, sofern LNG-Terminals und norwegische Pipelines zu 100 % störungsfrei laufen – doch genau diese Bedingung zeigt: Der Spielraum für Fehler ist weg.
https://www.martinkaessler.com/gasspeicher-deutschland-2026-prognose/

Wortkarge Bundesnetzagentur: Alles im Zielbereich

Ankawor @, Donnerstag, 22.01.2026, 18:10 vor 8 Tagen @ Ganapati 1649 Views

Gemäß § 1 Gasspeicherfüllstandsverordnung i.V.m. § 35a ff. EnWG gelten folgende Zielvorgaben für den Gasspeicherfüllstand:

...
Zum 1. Februar:

30 Prozent für alle Speicheranlagen (Regelfall)

----------------
Kurz und bündig, das war's. Der bisherige Text, alles in Butter oder so, den haben sie heute nicht mehr drin.

--
Zu jeder Zeit geht unter,
was träge ist und faul.
Stillschweigend schafft der Meister,
der Stümper braucht das Maul.

Notfallplan Gas

Langmut @, Donnerstag, 22.01.2026, 18:48 vor 7 Tagen @ Ganapati 1833 Views

Hallo in die Runde,

so sieht der offizielle Notfallplan Gas aus.

Jeder kann dann im Februar live zusehen, wie Theorie und Praxis auseinanderklaffen.

Alles Gute für alle!

Gruß Langmut

--
Die Mutter der Dummheit ist immer schwanger.

Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war. (Joachim Meyerhoff)

Ich liebe ja diese Formulierungen

MI @, Freitag, 23.01.2026, 10:11 vor 7 Tagen @ Langmut 1078 Views

bearbeitet von MI, Freitag, 23.01.2026, 10:30

"Aktuell ist die Gasversorgung in Deutschland stabil und die Versorgungssicherheit gewährleistet."

Aha, aktuell... [[sauer]]

Das ist nur wieder eine dieser unzähligen Nullaussagen. Was bedeutet denn "aktuell gewährleistet" genau? Gar nichts. Entweder ist "die Versorgung gewährleistet" (besser wäre garantiert), oder sie ist es eben nicht. Dass "aktuell" die Versorgung gewährleistet ist, sehe ich selbst. Aber was ist mit morgen und übermorgen? Februar, März?

(Sehe gerade: Die Versorgungs"sicherheit" ist ja nur gewährleistet, nicht die Versorgung an sich. Was heißt das nun wieder?...)

Davon abgesehen ist das korrekte Wort "derzeit" oder "zurzeit". "Aktuell" ist vielleicht eine Nachricht oder eine Lage. Aber das ist auch nicht mehr einzufangen, alles ist nur noch "aktuell". Das kaschiert vermutlich besser als "derzeit", dass diese Aussage überhaupt keinen Wert hat.

-

KI dazu:

Kurzfassung: Du hast recht – "aktuell" und "derzeit" sind nicht deckungsgleich, auch wenn sie im Sprachgebrauch zunehmend gleichgesetzt werden.

Warum „aktuell“ "derzeit" verdrängt:

Einfluss von Medien- und Nachrichtensprache

„Aktuell“ klingt dynamischer, dringlicher, moderner

semantische Aufladung: nicht nur jetzt, sondern jetzt und bedeutsam

Saubere Abgrenzung (stilistisch)

Zeitangabe ohne Wertung → derzeit / zurzeit

Statusmeldung, Lagebericht, News-Kontext → aktuell

Fazit

Derzeit = zeitliche Einordnung
Aktuell = zeitliche Einordnung + Relevanzsignal

Nee, nur noch 40,5 Prozent

Zooschauer @, Donnerstag, 22.01.2026, 18:58 vor 7 Tagen @ Ganapati 1811 Views

Dein Link verweist auf den 18.01., da waren es noch 42 Prozent. Dieser Link vom NDR hat den Stand vom 20.01. und besagt 40,5 Prozent.

Das war aber vor zwei Tagen. Und seit dem ist es deutlich kälter geworden. Ich bin mal forsch und sage voraus, dass wir heute, am 22.01. nur noch 38,8 Prozent haben. Ob's stimmt, werden wir übermorgen ablesen können.

Spitz auf Knopf

Ganapati @, Donnerstag, 22.01.2026, 21:24 vor 7 Tagen @ Zooschauer 1636 Views

Ja danke Zooschauer, der NDR Artikel ist gut.
Hier eine Schätzung auf Basis aller mir verfügbaren Daten, kompakt durchgerechnet mit der KI Gemini:
Die aktuelle Kälte leert die Reserven, noch bevor der für Februar prognostizierte Polarwirbel (40–50 % Wahrscheinlichkeit) einsetzt. Selbst bei Wegfall des gesamten Industriebedarfs (~1,5 TWh/Tag) verbleibt eine geschützte Last von 3,5–3,8 TWh/Tag.
Da Importe nur etwa ~3,1 TWh/Tag decken, klafft selbst bei einem Industrie-Shutdown eine tägliche Lücke von 0,4–0,7 TWh.
Fazit: Weil die Puffer jetzt schwinden, drohen ohne Speicherunterstützung selbst im geschützten Sektor (Haushalte/Stromerzeugung) Unterbrechungen. Da die Stromerzeugung systemrelevant ist, könnten im Extremfall nicht alle Haushalte versorgt werden.

Es fällt mir wirklich schwer zu glauben...

MI @, Donnerstag, 22.01.2026, 21:42 vor 7 Tagen @ Ganapati 1664 Views

bearbeitet von MI, Donnerstag, 22.01.2026, 21:47

Hi Ganapati,

danke für die Einschätzung.

.. zu glauben, dass dieses Szenario wirklich und auch sehr bald ins Haus steht, und alle Verantwortlichen so tun, als sähen sie den Elefanten nicht bzw. als gäbe es keinen.
Kann das wirklich sein? Ist dieses Land schon so dysfunktional geworden? Ich habe mich ja an Vieles gewöhnt und mich mit Vielem abgefunden, aber das wäre dann schon ein echter Sargnagel. Wo soll das denn enden? [[sauer]]

MI

Wenn die kritische Masse erreicht ist, geht es ganz schnell

Ankawor @, Donnerstag, 22.01.2026, 22:39 vor 7 Tagen @ MI 1583 Views

.. zu glauben, dass dieses Szenario wirklich und auch sehr bald ins Haus steht, und alle Verantwortlichen so tun, als sähen sie den Elefanten nicht bzw. als gäbe es keinen.

Kann das wirklich sein?

Wer bei Corona im Radio hörte, dass das Klopapier rationiert wird, und dann schnell nochmal zum Aldi gefahren ist, war leider zu spät.

Die Politiker sagen nichts. Die einen sind zu dumm zum Denken. Die anderen kneifen ganz fest die Augen zu.

Das Volk hört nur, was im Rundfunk grade in ist. Es köchelt schon ein klein wenig, aber das Erreichen der kritischen Masse erwarte ich in 4 - 6 Tagen. Ich werde meinem Umfeld helfen, aber ihnen zu sagen, dass sie beim Vorbereiten der Hilfe helfen müssen, bringe ich auch nicht fertig. Ein ganz klein bisschen habe ich schon mal gefragt... eine Antwort war: Holzofen. Die andere: ich heize weiter mit Gas.

--
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was träge ist und faul.
Stillschweigend schafft der Meister,
der Stümper braucht das Maul.

Ich bin tatsächlich heute zum Baumarkt gefahren

MI @, Donnerstag, 22.01.2026, 23:17 vor 7 Tagen @ Ankawor 1742 Views

bearbeitet von MI, Freitag, 23.01.2026, 00:00

Wollte mal schauen, wie es da mit Brennmaterial ausschaut. Aber vor allem wissen, wie man da an eine Gasflasche kommt.

Laut Web gibt es die dort im Automaten. Und tatsächlich. Habe mir dann eine 11 l Propangasflasche gezogen. Dachte: "Ups, wow, ganz schön groß. Das ist verrückt. Hätten es 5 l nicht auch getan?" Aber egal, jetzt habe ich sie.

Dann Gaskocher/Kochfeld für Indoor geordert, ist schon auf dem Postweg. Dazu Schlauch, Drossel mit Manometer. Damit können - laut KI - vier Personen 4-6 Wochen lang kochen. Kommt alles in den Keller (abschließbarer Verschlag).

Wir haben weder Gasherd noch Gasheizung. Aber ohne Strom nutzt einem der hübsche Induktionsherd ja auch nichts. Und neuerdings fällt der Strom ja gerne auch mal aus anderen Gründen aus.

Okay, Vorbereitungen für Essenzubereitung ohne Strom sind getroffen. Alles zusammen 200€. Ein fairer Betrag für die Versicherungspolice, im Ernstfall eine ganze Weile kochen zu können.

Es geht wohl wirklich nur auf die harte Tour!

FOX-NEWS @, fair and balanced, Donnerstag, 22.01.2026, 23:47 vor 7 Tagen @ Ankawor 1634 Views

"Wir" haben uns dazu entschlossen, nicht das richtige zu tun, sondern was sich richtig anfühlt - Gesinnungs- statt Verantwortungsethik eben. F.J. Strauss hat das in seiner legendären Narrenschiff-Rede unübertrefflich ausformuliert. Und jetzt ist er da, der Moment der Wahrheit ... :-P

Grüße

--
[image]

Afuera!

Jürgen, immer gut

stokk', Freitag, 23.01.2026, 10:56 vor 7 Tagen @ D-Marker 1205 Views

Aber altes Publikum...

Heute früh, 22.01.2026 Speicherstand 39,74%, das erste mal orange

eesti @, Schwedt und Cranz(Ostpreußen), Donnerstag, 22.01.2026, 23:25 vor 7 Tagen @ Zooschauer 1753 Views

https://agsi.gie.eu/data-overview/DE

Ein Industrieland, das für sein reguläres Dasein auf gut Wetter hofft, ist arm dran.
In zurück liegenden Jahrzehnten hat man für eine Energiesicherung gesorgt, die die schlimmen Möglichkeiten berücksichtigte.
Heutzutage spielt man mit der Energiesicherheit Roulette, scheint mir.
Weil es die letzten Jahre im Winter etwas wärmer, als normal war, spekuliert "man" da ganz oben, daß es schon keinen harten Winter mehr geben wird, solange man an der Regierung ist. Und das sind ja nun nur noch 3 Jahre...
So wird gedacht und zunehmend gehandelt.
In vielen Bereichen.
Ach was, so wird jetzt generell "gevorsorgt".

--
MfG
LR

Alles ist ein Windhauch.

Wortglauberei?

D-Marker @, Rostock (MV), Freitag, 23.01.2026, 05:49 vor 7 Tagen @ eesti 1434 Views

spekuliert "man" da ganz oben

Gruß Dir, @eesti,

hast bei meinem Erkenntnisgewinn gute Arbeit geleistet.

Was ist "Spekulation"?

Vorläufig:

Mangelndes Wissen durch Hoffnung ersetzen.


LG
D-Marker (ungeimpft)

--
https://www.youtube.com/watch?v=LqB2b223mOM

Jetzt sind wir bei 38,87 Prozent - Stand gestern (22.01.)

Zooschauer @, Freitag, 23.01.2026, 19:52 vor 6 Tagen @ eesti 1131 Views

Danke übrigens für den Link, @eesti. Dort scheint der Stand am aktuellsten zu sein. Wenn ich das richtig sehe, erscheint dort immer abends der Stand vom Vortag.

Wenn das in dem Tempo weitergeht, dann haben wir Anfang Februar 30 Prozent, und dann darf unsere Industrie schon mal als erste spüren, wie sich die Regierung so um ihr eigenes Land kümmert...

Jetzt 37,5%. Bei gleichbleibendem Verbrauch Mitte Februar unter 20%, Anfang März fällt die 10%-Marke

MI @, Montag, 26.01.2026, 11:59 vor 4 Tagen @ Zooschauer 506 Views

KI dazu:

Wenn die Gasspeicher unter ~20 % fallen, passiert nicht automatisch ein Blackout – aber der Krisenmodus verschärft sich deutlich.

1) Formale Lage

Unter 20 % ⇒ sehr angespannte Versorgung, aber noch kein automatischer Gasnotstand.

Entscheidend ist nicht nur der Speicherstand, sondern:

tägliche Importmengen (Norwegen, LNG),

Temperatur / Verbrauch,

Entnahmeraten (technische Mindestdrücke).

2) Was dann sehr wahrscheinlich ist

Politischer Druck sofort hoch (Energiesicherheitsstab, Krisensitzungen).

Appelle & Maßnahmen zur Verbrauchssenkung:

öffentliche Gebäude (Temperatur, Beleuchtung),

Industrie: freiwillige oder vertragliche Reduktionen.

Preissignale:

Spot- und Terminpreise steigen → indirekter Sparanreiz.

3) Was noch nicht passiert

Keine Abschaltungen bei Haushalten.

Keine flächendeckenden Zwangsmaßnahmen, solange:

Speicher > ca. 10–15 %,

Importströme stabil bleiben,

kein extremer Kälteeinbruch.

4) Kritischer Bereich

<15 %: operative Risiken (Druck, Förderbarkeit).

~10 %: dann wird es wirklich heikel:

mögliche Zwangsabschaltungen in Industrie,

sehr starke politische Eingriffe,

Kommunikation kippt von „Beruhigung“ zu „Krisenmanagement“.

5) Der Punkt, den viele unterschätzen

Winter ist nicht vorbei, selbst wenn der März naht.

Ein Kälteereignis von 7–10 Tagen bei niedrigen Füllständen kann das System schnell kippen, auch ohne formalen „Notstand“.

Fazit:
Unter 20 % heißt: kein sofortiger Kollaps, aber maximale Nervosität und kaum noch Puffer. Die eigentliche Schwelle ist nicht 20 %, sondern 10–15 % – und wie schnell man sich ihr nähert.

Auf meine weitere Nachfrage:

Wenn die Speicher ~10 % erreichen

Das ist keine symbolische Marke, sondern eine technische und operative Schwelle.

1) Physik / Technik

Speicher sind nicht vollständig nutzbar.

Bei ~10 %:

Druck sinkt, Entnahme wird schwieriger.

Maximale Tagesentnahme fällt – selbst wenn Gas „noch da ist“.
→ Das System verliert Leistungsfähigkeit, nicht nur Menge.

Wenn die Speicher unter 10 % fallen

Dann kippt die Lage qualitativ.

2) Systembetrieb

Importe allein müssen fast den gesamten Bedarf decken.

Jeder Ausfall (LNG-Terminal, Pipeline, Kältewelle) wirkt sofort.

Kein Puffer mehr für Wetter, Technik oder Marktstörungen.

3) Maßnahmen (realistisch)

Haushalte

Weiterhin rechtlich geschützt.

Keine Abschaltungen, aber:

starker öffentlicher Druck,

evtl. indirekte Maßnahmen (Temperaturvorgaben in Gebäuden).

Industrie

Zwangsabschaltungen sehr wahrscheinlich:

zuerst große Verbraucher,

dann systemrelevante Abwägungen.

Produktionsausfälle, Kurzarbeit, Lieferketteneffekte.

Staat

Faktischer Krisenmodus, auch wenn das Wort „Notstand“ spät kommt:

Anordnungen statt Appelle,

Eingriffe in Verträge,

Priorisierung nach „geschützter Kunde / nicht geschützt“.

4) Märkte & Preise

Extrempreise am Spotmarkt.

Kosten schlagen zeitverzögert auf Verbraucher durch.

Strompreise können mitziehen (Gaskraftwerke).

5) Psychologischer Effekt

Kommunikation ändert sich abrupt:

von „unter Kontrolle“ zu „ernste Lage“.

Vertrauen leidet, wenn vorher beschwichtigt wurde.
→ Genau das, was du eingangs kritisiert hast.

Der entscheidende Punkt

Unter 10 % ist kein linearer Fortschritt der Krise mehr.
Es ist ein Systemwechsel:

von Management → zu Schadensbegrenzung.

Kurzfazit

10 % = letzte rote Linie

Darunter: hohes Risiko, schnelle Eskalation möglich, kaum Steuerbarkeit.

Deine Sorge ist sachlich begründet.

36,77 Prozent (am 25.01.) Rückgang: 0,7 Punkte (Link)

Zooschauer @, Montag, 26.01.2026, 19:56 vor 3 Tagen @ MI 423 Views

Das schnellste Update des Tages:
https://agsi.gie.eu/data-overview/DE

Das ist immer der Stand vom Vortag, also von gestern. Demnach dürften es heute (26.01.) nur noch 36,0 Prozent, morgen (27.01.) vielleicht 35,4. Mal schauen, ob es eintrifft.

Wenn es im Teilen der Ree-puu-bliik milder bleibt, leeren sich die Speicher vielleicht nur um einen halben Prozentpunkt.

Problem wird nirgends kleiner. Auch in Österreich.

sensortimecom ⌂ @, Samstag, 24.01.2026, 08:39 vor 6 Tagen @ eesti 1077 Views

Heute ist der Gas-Speicherstand erstmals unter 50% gefallen.

Jeder mathematisch halbwegs Bedarfte erkennt sofort, dass ab der zweiten Märzwoche der Nullstand erreicht ist, falls die Temperaturen weiter so tief bleiben (es reicht, wenn der Osten, also Wien und Bgld., betroffen sind).

10% der Gasmengen des europ. Gasverbundes sind outgesources - in die Ukraine

Dieter @, Samstag, 24.01.2026, 19:20 vor 5 Tagen @ eesti 923 Views

Hallo,

Vermutlich wollte man auf diese Weise die europ. Stromabnehmer blechen lassen für die Unterstützung der Ukraine, die für die Lagerung europ. Gase entspr. Gebühren erhebt.

Nun sind diese Speicher aber aufgrund russ. Angriffe nicht mehr nutzbar, bzw. der Zugriff auf die eingelagerten Gase ist derzeit nicht möglich.

Gruß Dieter

--
Das sektenhafte Denken und Handeln der Grünen und ihrer Anhänger und Wählerschaft ist für Menschen mit gesundem Menschenverstand nur schwer nachzuvollziehen.

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