Tesla Werk in Grünheide steht auf der Kippe.

Plancius @, Montag, 12.01.2026, 13:00 vor 51 Tagen 5230 Views

bearbeitet von Plancius, Montag, 12.01.2026, 13:19

Der Focus meldet, dass Tesla in Grünheide massiv unter Druck steht. Mit einer 50%igen Auslastung, wie derzeit, ist das Werk nicht zu halten. Und wachsende Absatzzahlen sind auch nicht in Sicht.

https://www.focus.de/finanzen/boerse/tesla-massiv-unter-druck-voellige-schliessung-der-...

Sogar eine Schließung des Werks steht schon zur Debatte.

Das Werk wurde seinerzeit gebaut, weil man stark steigende Absatzzahlen in Europa erwartete. Aber pünktlich zum Produktionsstart im Jahr 2022 begannen der Tesla-Absatz in Europa zu sinken.

[image]

Insbesondere in Deutschland hat Tesla Marktanteile verloren. VW, BMW, Mercedes und die Chinesen konnten Tesla Marktanteile abnehmen. Ist aber nicht zuletzt auch einer Kampagne gegen Musk geschuldet. E-Autos sind besonders beliebt beim linksgrün-woken Publikum, die aber nun aus politischen Motiven Tesla meiden wie die Pest.

Wenn ich mir als unpolitischer, potentieller Autokäufer Tesla so anschaue, so sind die sinkenden Absatzzahlen auch kein Wunder. Das meistverkaufte Model Y ist zwar trotz eines Relaunch sichtbar in die Jahre gekommen. Tesla wirkt unmodern.

Der spartanische Innenraum, wo nach wie vor Instrumente direkt im Blickfeld des Fahrers und ein Head-up-Display fehlen, ist nicht mehr zeitgemäß. Es fehlen einige wichtige haptische Bedientasten. Ein einziges großes Display rechts neben dem Fahrer ist für den Fahrer eine Zumutung. Auch wirkt der Innenraum insgesamt sonst ziemlich billig und spartanisch. Einzig die aufpreispflichtige weiße Lederausstattung wertet den Innenraum etwas auf.

Ansonsten kommt da keine Wohlfühlathmosphäre auf. Da wirken VW ab ID.4, BMW und Mercedes viel wertiger. Sie bieten Wohlfühlatmosphäre und Ergonomie.

Die Chinesen kann ich nicht beurteilen. Die habe ich mir noch nicht näher angeschaut. Man sieht hier auch keine auf der Straße. Scheinen in Deutschland ein Nischendasein in den Großstädten zu fristen.

Gruß Plancius

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"Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad an Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand." ARTHUR SCHOPENHAUER

Typisch für Brandenburg. (mT)

DT @, Montag, 12.01.2026, 14:22 vor 51 Tagen @ Plancius 3816 Views

Sie können's einfach nicht.

Cargolifter, Lausitzring, Chipfabrik Frankfurt/Oder unter dem Betrüger Abbas Ourmazd - IM Sekretär Stolpe hat schon damals gewaltig versagt.

Hoffentlich wird der gute Mutterboden rund um Magdeburg wieder auf die Flächen geschoben, so daß sie für die Landwirtschaft wieder zur Verfügung stehen.

So ist das bei Staatswirtschaft. Versagen komplett. Wie beim "grünen Wasserstoff". Wann werden die Verantwortlichen Graichen und Habeck endlich dafür zur Rechenschaft gezogen?

DT

Wann werden die Verantwortlichen Graichen und Habeck endlich dafür zur Rechenschaft gezogen?

JJB @, Dresden, Montag, 12.01.2026, 16:24 vor 51 Tagen @ DT 3332 Views

niemals.
genausowenig wie Spahn, Lauterbach, von der Leyen et al.

dafür dürfen richtig böse Verbrecher, wie Frau Haverbeck, im Knast sterben. Lebenslänglich im Wortsinn.
Mal schauen, ob Prinz Reuss oder Dr Witschel ihr Leben ebenfalls hinter schwedischen Gardinen beenden.

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"das ist die Seuche unserer Zeit: Verrückte führen Blinde!" (Shakespeare, King Lear)

Typisch deutsch

PPQ ⌂ @, Pasewalk, Dienstag, 13.01.2026, 10:38 vor 50 Tagen @ DT 2349 Views

Hallo DT,

das ist weniger "typisch Brandenburg" als typisch deutsch. Es gibt hier einfach keine eigenen Zukunftstechnologien - und die, die man einzukaufen versucht, werden wenig wertgeschätzt.

Wenn Du Dir überlegst, dass die besseren Wirtschaftsdaten Ostdeutschlands in den letzten Jahren - meistensteils mit Wachstum im Gegensatz dem, was die alten Länder vorlegten, fast ausschließlich Tesla zu verdanken waren, weißt Du, welchen Impact eine Schließung haben würde...

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Wir sprechen verschiedene Sprachen. Meinen aber etwas völlig anderes. www.politplatschquatsch.com

Hallo PPQ, aus meiner Sicht schuld sind (mT)

DT @, Dienstag, 13.01.2026, 15:44 vor 50 Tagen @ PPQ 2145 Views

die Wähler, die in Brandenburg ewig und drei Tage das linke Sozen- und PDS-Gesocks wählen.

Von denen ist noch nie etwas gekommen, was in Richtung High-Tech und Wachstum geht.

Schau Dir die neuen Bundesländer an: Sachsen (Biedenkopf, CDU), paßt. Halbleiterindustrie. Starke Unis (Dresden/Leipzig).
Thüringen (Vogel, CDU): super viel High Tech um Jena herum, starke Uni, Wachstum.

Den Rest mit den elenden Sozen und das linksgrünverdreckte Berlin kann man vergessen. Und das, obwohl die 3 Unis haben, den ganzen Akademiecampus Adlershof wo die elende Dx mal ihre Zeit abgesessen hat und nicht wirklich irgendwas geleistet hat und wo es schon das ein oder andere High-Tech Zeugs gibt.

Dann gibt es ja angeblich so viele Software-Startups in und um Berlin, ein paar sind wohl auch Einhörner, ich kann das weniger beurteilen, ob das etwas ist, was international mitspielt oder sogar SAP Konkurrenz macht, vielleicht kann Plancius das, aber ein Wachstumsmotor mit positivem Saldo ist dieses Dreckloch auch nicht.

Dasselbe im Westen, Bremen, die linken Sozenlöcher, da tut sich nie was.

Wenn Du sagst "der Osten hatte in den letzten Jahren mehr Wachstum", dann muß man genau hinschauen, dann kommt das wie bei MV von einem sehr niedrigen Niveau oder es war zT staatlich alimentiert wie dieses ganze vergebliche "Solar Valley". Meiner Einschätzung nach Low-Tech der 60er Jahre, was leicht in China zu unterbieten und hochzuskalieren war. Keine Technologie mit großer Fertigungstiefe und hohen Gewinnmargen, wie das zB bei der Medizintechnik im Westen so ist.

Die dortgebliebenen Bürger wollten eben Sozialismus 2.0, Wohlfühlsozialismus mit rumfaulen wie in den DDR Betrieben und mit Westgehalt. Sieht man ja vor allem an Berlin, 4-Tage-Woche, davon 2 Tage Homeoffice, den Rest Tennis spielen und die Arbeitskollegin ..... Die Fleißigen sind in den Westen gegangen und haben was gerissen, und ein paar Betriebe gibt es auch im Osten, die mithalten können, zB High-Tech Maschinenbau in Dresden, Jena etc.

Wie gewählt so geliefert. Die Bundesländer, die den Karren die ganze Zeit gezogen haben, waren alle CDU regiert, bis der elende Drecksack Mappus die Bürger geknüppelt hat und das Grüne Pack eingezogen ist und das Land ruiniert hat.

DT

Der verwelkte Plebs neigt zum Rufmord an TESLA ...

Reffke @, Narragonien, Dienstag, 13.01.2026, 12:18 vor 50 Tagen @ Plancius 2561 Views

...erstrecht der irre WOKE-Pöbel!
R.

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Wer warnen will, den straft man mit Verachtung.
Die Dummheit wurde zur Epidemie.
So groß wie heute war die Zeit noch nie.
Ein Volk versinkt in geistiger Umnachtung.
Erich Kästner "Große Zeiten"

Tesla Y-Modell - ein Auto, zwei Wahrnehmungen

paranoia @, Die durchschnittlichste Stadt im Norden, Dienstag, 13.01.2026, 19:03 vor 50 Tagen @ Reffke 2512 Views

Hallo Reffke,

der Plancius liest sich so wie die Redakteure einer Autozeitung. :-)

Habe ein fremdes Y-Model ausführlich probegefahren (Rheinland Cote d'Azur und zurück)

LiFePO4 oder LiIo? => LiFePO4 (Forist Zorro muss natürlich LiIo fahren, schon klar...)
Batteriekapazität? vermutlich >= 60 kWh
Batterie beheizbar, kühlbar? vermutlich
Sommerreichweite: ca 280 km statt 400 km
Beschleunigung: extrem
Schnelladeinfrastruktur: Tesla-Supercharger lädt mit anfängliche 170 kW, ermöglicht Fahrt nach Südfrankreich OHNE Schnarchlader, Drittsysteme revolutionär: eborne in Südfrankreich, dreifach zahlen, einmal tanken! Auto-IT erkannte vollbesetzten Supercharger in Aix-en-Provence nicht.

(Bei der Batteriereichweite hat in den 1980er Jahren die Varta den Stadtwerken MG für die Elektrobusse die doppelte Reichweite (zwei Umläufe) versprochen, der Lügenfaktor ist also gefallen.)

Lenkung: unerträglich direkt => Auto nicht kaufen
Fahrrwerk: unerträglich hart => Auto nicht kaufen

=> Fahrzeug ist dafür geeignet, auf der Kartbahn Kerpen Go-Carts zu jagen!

Licht: eine Erleuchtung gegenüber H4-Lampen, top!

Bedienelemente: quasi nicht vorhanden, fast alles geht über einen ca DIN A3 großen Bildschirm
Bedienergonomie: unterirdisch, Finger verrutscht immer auf dem Display wegen dem harten Fahrwerk

Dokumentation: miserabel
Nach 3 Monaten rief mich der Besitzer erfreut an, er habe zufällig herausgefunden, wie man den Gesamtkilometerzähler auf dem Monitor einblendet. Stand nicht in dem 500-seitigen PDF zum Auto drin.

Wenn ich nun den Plancius lese, komme ich in's Grübeln. [[sauer]]

Gruß
paranoia

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Ich sage "Ja!" zu Alkohol und Hunden.

Hihi, ja die Reichweite. Bei der BVG stehen auch ein Haufen Elektrobusse auf den Betriebshöfen rum ... mkT

igelei, Lammd des Stasi2.0-Rollcommanders, Mittwoch, 14.01.2026, 09:56 vor 49 Tagen @ paranoia 1991 Views

... weil die nicht einmal EINEN Umlauf schaffen. Bin mal gespannt, was für ein selbstgewähltes Elend auf die alsbald "klimaneutralen" Hamburger Schwachköpfe zukommt. Popcorn LONG!

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MfG
igelei

Würde ich mir wieder einen Tesla kaufen?

Zorro @, Donnerstag, 15.01.2026, 15:21 vor 48 Tagen @ paranoia 1650 Views

Es gibt offensichtliche Vorteile, wie z.B. das von Tesla flächendeckend aufgebaute Supercharger-Netz, was jedem Tesla Besitzer ermöglicht, binnen Sekunden nach Erreichen der verkehrsgünstig gelegenen Ladestationen den Ladevorgang auch zu beginnen. Zwischen Aussteigen aus dem Fahrzeug, Einführen des „Zapfhahns“ und Beginn des Session vergehen kaum 10 Sekunden.

Fragt man leidgeprüfte Fahrer anderer Automarken, müssen diese sich doch mit einem Kartensalat beschäftigen, Verifizierungsvorgängen und Inkompatibilitäten von Ladesäulen aller Art. Hinzu kommt, dass viele Supercharger dem Tesla Fahrer zwischen 22.00 Uhr und 8:00 in der Früh, Preise unter 29 Cent anbieten, was jeden ohne eigene Wallbox freut.

Hinzu kommt auch, dass die aktuellen Supercharger meist V3 oder V4 Säulen sind, welche statt der üblichen 500A über 625A liefern können, was im Tesla verbauten 400V System eine Ladeleistung bis zu 250kW realisiert. Dies natürlich nur in der Anfangsphase bei automatisch vorkonditionierter Batterie. Die in vielen Tesla Modellen verbauten NMC Akkus mit 80kWh Kapazität brauchen rund 30min, danach sind wieder 300km Strecke möglich bei moderater Fahrweise.

Das heißt nicht Rumschleichen, aber auch nicht Rasen. Wie bei jedem eAuto spielt die Außentemperatur, die Größe der Räder, Reifenbreite und der Autobahnanteil eine große Rolle, wie weit man tatsächlich mit dem Fahrzeug kommt. Teslas sind im allgemeinen zurecht bekannt wahre Effizienzwunder zu sein. Viele Model 3 Besitzer sprechen von realistischen 130wh pro Kilometer an warmen Tagen im Nahverkehr.

Unser Model Y Performance steht serienmäßig auf 21“ Rädern mit 255/275 Walzen und genehmigt sich im Alltag 19kWh auf 100km Strecke, bei ausschließlich Autobahn 130 per Tempomat liegen 22kWh an, im Winter dann 25kWh (auf Langstrecke). Das ist alles ein Witz an Kosten im Vergleich zu Verbrennerfahrzeugen was Betriebsstoffen angeht. Vom Ölwechsel ganz zu schweigen. Tesla zwingt auch den Besitzer nicht zu Inspektionen, was oft nur die Kassen der Werkstätten füllt. Natürlich sind bei Hochgeschwindigkeitsfahrten der Reichweite enge Grenzen gesetzt. Würde man als Außendienstler die A9 nach Berlin hochballern liegen 40kWh Verbrauch an. Da stehst du alle 200km an der Ladesäule.

Wobei man sagen muss, wie @paranoia schon erwähnt hat, dass speziell Teslas in Sachen Beschleunigung die Freudentränen waagrecht nach hinten fließen lassen. Auch sind die bezahlbaren „Performance-Modelle“ in der Endgeschwindigkeit hoch angesiedelt, dass mancher Porsche Fahrer ins Grübeln kommt.

Kurzum, der Fahrspass, die Unkompliziertheit Teslas zu bewegen, ermöglicht jedem nach wenigen Minuten sich anzufreunden mit diesem Auto. Hervorzuheben ist das One Pedal Driving, was richtig benutzt kaum Bremsvorgänge nötig macht, sondern Energie „zurückgewinnt“. Wir müssen uns oft nach 1000km selbst zwingen die Bremse zu benutzen, damit diese nicht „einrostet“.

Jetzt noch ein Loblied über die überlegene Software zu singen wäre zuviel des Guten. Das Zusammenspiel zwischen Navi, Ladeplanung, Infotainment, hervorragendes Soundsystem und technischen Spielereien ala Playstation bis Lichtspektakel runden das Portfolio ab.

Natürlich gibt es Schwächen! Der Regensensor führt selbst bei den 2025er Modellen manchmal ein Eigenleben. Auch die in Baustellen, wenn von rechts eine Zufahrt kommt, bei eingeschaltetem Tempomat, unerwartete Bremsung, um dem Zufahrenden die Einfahrt zu ermöglichen, ist gelegentlich erschreckend! Dann wird´s aber auch schon dünn mit der Kritik. Materialanmutung, Zuverlässigkeit und Verarbeitung stehen den Wolfsburgern nicht nach. Eher sogar besser. Was VW sich mit der ID Reihe geleistet hat ist ein Drama (den neuen ID7 mal ausgenommen)

Ja, mancher Tesla-Querlenker und sonstiges Fahrwerksteil musste vorzeitig ausgetauscht werden. Tesla hat hier lange Garantiezeiten, andere Hersteller haben auch ihre Sorgen, da macht die Presse nur nicht so ein Tamtam!

Ich kann abschließend nur empfehlen, bei der Wahl eines eAutos Probefahrten von verschiedenen Herstellern/Modellen zu unternehmen und Notizen zu machen. Am Ende bitte dann den Fahrzeugendpreis mit Ausstattungsliste mal verglichen. Oft erschreckend, dass Deutschen Autobauer 10,15 oder gar 20td mehr wollen, leistung- und ausstattungsbereinigt, wie ein Modell von Tesla. Klar können optische Präferenzen mit ins Zeug spielen, wo einer sagt: „Mag ich nicht“ – sei´s drum! Wenn´s um reine Fahren, die Effizienz oder den praktischen Nutzen geht ist ein Tesla schwer „zu knacken“.

Weiterer Punkt der eine gewichtige Rolle spielen kann – „die Community“. Bei Fragen und Problemen in Sachen Tesla ist diese riesengroß. Nahezu „Alles“ kann vor einem Werkstattbesuch auf einfachem Wege erörtert oder abgeklärt werden. Das kenne ich nur aus alten Opel-Tagen zu Jugendzeiten. Monatliche Verbesserungen am Fahrzeug gibt es kostenlos „over the air“. Auch innerhalb der Modellreihen gibt es eine permanente Modellpflege, die teilweise nicht öffentlich kommuniziert wird, sondern positiv für Überraschungen sorgt. Allerdings gibt es z.B. in Sachen Fahrwerksoptimierungen Käufer die hochzufrieden sind mit ihrem im Herbst gekauften Modell, während das gleiche Fahrzeug wenige Monate zuvor noch Defizite/ Kundenwünsche offen ließ.

Politisch war Elon´s Nummer sich für die AfD zu engagieren gefühlt ein Eigentor. Wie immer weidet unsere Presse jedes „Armheben“ oder sonstige Possen genüsslich aus. Wäre interessant, wie die Tesla Verkaufsstatistik läge, hätte es diese Bilder nicht gegeben.

Ich selbst stufe mich bei Autothemen als „sehr erfahren“ ein. Bei über 1 Million km Fahrleistung und bestimmt 200 verschiedenen Fahrzeugen die ich schon bewegt habe, ist Routine angesagt. Ich unterscheide dabei gerne, was der Nutzen des Fahrzeugs sein soll. Ein Porsche muss keinen Kühlschrank transportieren können, ein SUV auf der Nordschleife keinen Rundenrekord brechen.

Oft liegt es am Mangel an Vergleichen, dass Menschen auf optische Reize, Markentreue oder Werbeversprechen reinfallen, sprich keine „glückliche Wahl“ treffen.

Also: Geht zu den Autohäusern und macht Probefahrten. Und speziell bei eAutos betrachtet das Gesamtpaket von der Ladeinfrastruktur bis zu den Fahreigenschaften die ein Hersteller bietet!

Ich bin bei Tesla mehr als fündig geworden. Selten, dass ein Auto mir nach 2 Jahren noch ein Grinsen ins Gesicht zaubert.

Grüsse Zorro

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Wenn man kein Display sondern Schalter haben möchte

Dieter @, Donnerstag, 15.01.2026, 19:31 vor 48 Tagen @ Reffke 1466 Views

Hallo,
die modernen Autos einschl. Elektrokisten haben sicher ihre Berechtigung.

Ich für meinen Geschmack bevorzuge aber Autos älterer Generationen, ohne Weihnachtsbaumgefunkel, mit Schaltern statt einem Display und Touchscreen, mit gediegenem Maserholzfunier im Innern und einer Reichweite, mit der ich mit einem Reservekanister mind. 1.000 km weit komme. - und immer: möglichst wenig Elektronik. Abgaswerte und Steuer sind mir egal. mind. 2.000 kg Anhängelast, besser mehr.

Ich vermute, daß viele Nutzer ähnlich denken und lieber mit einem Auto fahren statt mit Elektronik auf Rädern.

Bin am überlegen, ob ich mir noch einmal einen M.E-Klasse, 320CDI BJ 2001 Kombi zulege. Hatte schon mal so einen, war sehr zufrieden, suuper Reihensechser. Verbrauch bei Tempo 130 Autobahn ca. 6,5-7 L. macht km-Kosten für Diesel 10 Euro/100km.
Die Kiste ist bequem, AHK 2100kg, Motor ist gut für mind. 500.000km, Höchstgeschw. deutlich über 200.
Gut erhaltene gepfl. Exemplare gibts für 2.500-3.500 Euro bei 250-300.000 km Laufleistung (Injektoren gewartet). Aber nicht mehr viele, weil die meisten damals unter starken Rostproblemen litten. Aber nicht alle.

Gruß Dieter

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Das sektenhafte Denken und Handeln der Grünen und ihrer Anhänger und Wählerschaft ist für Menschen mit gesundem Menschenverstand nur schwer nachzuvollziehen.

Zorro, ich kann Dich verstehen. (mT)

DT @, Freitag, 16.01.2026, 07:30 vor 47 Tagen @ Zorro 1351 Views

Du hast die Solarzellen- und Batterie-Infrastruktur, und damit hast Du Strom im Überfluß.
Hätte ich meine Scheunendächer schon vollgeknallt und auch noch die Batterien wie Du im Keller,
wäre der Tesla wahrscheinlich das E-Fahrzeug, bei dem die Systemintegration am perfektesten ist,
weil sie von Anfang an mitgedacht ist.

Ich kenne das von meinem Schwager, der auch von Anfang an auf Apple bei seinen Smartphones gesetzt hat, die ganze Familie ist in der Cloud, Apple TV, Tablets, etc., komplett vernetzt in einem System, was gründlich aufgesetzt ist.

Die Stückelei bei der Software bei VW ist ein Graus.

Nichtsdestotrotz kann man nicht am Markt vorbei entwickeln, das haben selbst chinesische Hersteller erkannt und einen Hybridansatz gewählt, wo Schalter, Haptik usw. noch vorhanden sind, zB Blinker oder Scheibenwischer oder Hupe.

Apropos Hupe: mein Schwager hat mit seinem neuen Tesla X einen Unfall gehabt, weil ihm in Hamburg eine hintendrauf gefahren ist, er hat sie kommen sehen, wollte hupen, hat aber die Hupe nicht gefunden.

Wie bescheuert ist das denn? Gewisse Bedienelemente müssen einfach richtig sitzen.

Meine Schwester (ebenfalls Tesla X) hat mich fahren lassen, ich wollte aus dem Kreisverkehr rausfahren und fand den Blinker nicht, dann war das Lenkrad so verdreht, daß die Pfeiltasten in die andere Richtung gezeigt habe und ich konnte nicht blinken beim Rausfahren. Geht's noch bescheuerter?

Klar, GenZ wächst seit Babytagen mit Smartphones auf und dem Gewische, die können mit einem Screen Only Bedienpanel klar kommen. Aber mir geht es wie einem anderen Foristen, ich krieg die Hand nicht ruhig gehalten beim Fahren und treffe die Schalter nicht und das nervt mich immer. Auch dieses Blicken zur Seite nervt. Ich mag es viel lieber wie im BMW X5 den mein Schwager vor seiner Tesla Zeit hatte, wo ein schönes Head-Up Display alles eingeblendet hatte, Richtung, Geschwindigkeit, Beschränkungen etc.

DT

Autohersteller und ihre Probleme

Zorro @, Freitag, 16.01.2026, 16:33 vor 47 Tagen @ DT 1131 Views

Die Blinkertasten beim Model X und Model S sind in der Tat eine schräge Sache. Aktuelle Model 3 und Model Y haben einen ganz normalen Blinkerhebel. Insofern die beiden erstgenannten Luxusmodelle keine Stückzahlenrelevanz haben, kann man die Sache verschmerzen. Mag vielleicht auch daran liegen, dass die Ami´s kaum/keine Kreisel kennen, da gibt’s weniger zu kurbeln und zu blinken.
Auch das Yoke-Lenkrad von Tesla, was aussieht wie ein Steuerhorn aus der Luftfahrt, ist an Komik kaum zu überbieten.
Erstaunlich, dass der Deutsche TüV das überhaupt zugelassen hat.

Man könnte vermutlich einen Schreckens-Thread ins Leben rufen, mit bescheuerten Lösungen, die in Autos verbaut wurden. Da wären auch die Deutschen sicher ganz vorne mit bei.

Mir scheint, dass vieles was Tesla tut, oder auch nicht tut, wird in der hiesigen Presse aufgebläht und wenn es nur der Briefkasten ist, der in Grünheide von der Wand fällt. Da gibt es Hersteller die bringen Possen in ganz anderen Dimensionen:

„Aktuell stellt Jaguar keine Fahrzeuge her.“

Schon erstaunlich wie mancher Autohersteller es schafft Tesla noch zu unterbieten.[[zwinker]]
Aber jetzt kommt "Lucid", die werden Tesla den Rang ablaufen. (zumindest wenn man Zeitung ließt.)

Vermutlich sind die Geschäftpraktiken bei Tesla zielführender für das Unternehmen, als Deutsche CEO´s sich je trauen würden Entscheidungen zu treffen. Das geht möglicherweise zu Lasten der Mitarbeiter oder des Betriebsklimas, aber welcher Chef hat im Stillen nicht schon oft daran gedacht:
„Was, die faule Sau ist schon wieder krank?“ Da fahr ich jetzt hin und klingel!
Und wenn wirklich aktuell weniger Autos gebaut werden, würde man als Chef gerne „hire und fire“ anwenden, um auf Konjunkturschwankungen zu reagieren. Da kommen natürlich die Arbeitsrechtler und wedeln mit dem Kündigungsschutz.
Aus Unternehmersicht sind da die Angelsachsen weit vorne.

Und wieder ist es die Presse, die meist Teslas, den Elon und das ganze System als gefährlich, „staatszersetzend“, geradezu radikal, also quasi Nahzie hinstellt. Da ist der gute Donald schon einen Schritt weiter: Presse spurt nicht? Akkreditierung entzogen, oder besser gleich eine prophylaktische Betriebsbesichtigung in Guantanamo. Plötzlich wird das linksgrüne Gezetere leiser.

Ich glaube, dass jemand der es schafft Raketenstufen „rückwärts vom Himmel zu holen“, ganz andere Möglichkeiten hätte unseren Sesselpupern zu zeigen „wo der Bartel den Most holt“!

Wenn morgen ein Chinese kommt und sagt: „schau mal, wir haben ein cooles Auto gebaut“ – dann schau ich mir das gerne an. Ob das dann meinen Vorstellungen entspricht, wird sich zeigen. Bin auch gespannt, wenn ich demnächst mal einen neuen BMW iX3 oder den i4 M60 in Fingern habe, wie diese aktuellen Modelle abschneiden und man was dazugelernt hat.

Es bleibt spannend, Grüsse Zorro

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Habe mir als "Zweitfahrzeug" eine ebroh Bravo CR zugelegt ... mkT

igelei, Lammd des Stasi2.0-Rollcommanders, Freitag, 16.01.2026, 12:51 vor 47 Tagen @ Zorro 1229 Views

... optimal mit Saisonkennzeichen 04/09, geladen "umsonst" vom sommerlichen Überschuss per PV, wo der Laderegler sonst abschalten würde. Bei schönem Wetter nehme ich die für den Arbeitsweg. Noch 2 Seitentaschen angebaut, in jeden passt ein Elferkasten, geht also auch gemütlich zum Einkaufen. Steuerfrei und ca. 80 Euro Haftpflicht im Jahr und unterm Sitz noch ein Extra-Ladenetzteil fest eingebaut, brauche nur den Sitz aufmachen, Spiralkabel raus und ab in die Steckdose. Besser geht es nicht :-)

https://www.motorradonline.de/elektro/ebroh-bravo-cr-elektro-leichtkraftrad/

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MfG
igelei

Elon ist ja "cool"

Lenz-Hannover @, Mittwoch, 14.01.2026, 22:57 vor 48 Tagen @ Plancius 1706 Views

Mrd. in cash hat er ja demnächst genug (Optionen, die er demnächst ausüben und versteuern muss).

Ich würde dem Tesla "Board" sagen: Macht Grünheide dicht, Fehlentscheidung meinerseits, ich zahle die wenigen Mrd. (führ ihn "Kleingeld"), der Konkursverwalter möge es am Ende den Profis der IG Metall verkaufen, die wissen eh alles besser <img src=" /> .

Mögen Sie dort künftig eLastenräder bauen, wenn die Vulkanier nicht mal wieder die Stromleitung abgefackeln.

Tesla mit dramstischem Absatzeinbruch - Mögliche Werksschließung in Grünheide ist DAS Thema in den Medien.

Plancius @, Freitag, 16.01.2026, 13:51 vor 47 Tagen @ Plancius 1283 Views

Alles im Tesla-Werk Grünheide wird heruntergefahren. Der große Abstellplatz für neue Tesla-Fahrzeuge auf dem Ex-Flugplatz in Neuhardenberg ist schon fast abgeräumt. Das sind schon die Anzeichen für eine bevorstehende Werksschließung in Grünheide.

https://www.moz.de/lokales/seelow/flugplatz-neuhardenberg-kaum-noch-e-autos-auf-airport...

Hier telepolis:

https://www.telepolis.de/article/Tesla-in-Gruenheide-Steht-die-Gigafactory-vor-dem-Aus-...

Nicht nur in Deutschland findet Tesla immer weniger Käufer, die Absatzkrise hat ganz Europa erfasst. Und das, obwohl die Zulassungszahlen für E-Autos überall wachsen. Tesla kommt bei den Autokäufern nicht mehr so richtig an. Sie waren die Pioniere im E-Autobau, man hatte vor einigen Jahren wenig Auswahl- und Vergleichsmöglichkeiten. Aber jetzt, wo auch die anderen Automobilhersteller nachgezogen haben, scheint Tesla über das relativ beschauliche Segment der Tesla-Begeisterten keine anderen Kundensegmente mehr erschließen zu können.

Wie ich es in meinem Eingangsposting bereits dargelegt habe. Tesla kommt nun schon viele Jahre mit einem spartanisch ausgestatteten Innenraum daher, der den europäischen Geschmack nicht zu treffen scheint. Das Fehlen von Anzeigeinstrumenten im Armaturenfeld und von haptischen Schaltern einschließlich der fehlenden Wohlfühlatmosphäre im Innenraum sind die hauptsächlichen KO-Argumente gegen Tesla. Da sind konkurrierende E-Auto-Modelle einfach besser aufgestellt.

Der Kauf eines Autos ist auch eine emotionale Sache. Wenn man sich im Auto und beim Fahren nicht wohl fühlt, dann tritt auch das gute Netz der Ladestationen als Kaufargument in den Hintergrund.

Mal sehen, wie lange sich Musk das jämmerliche Spiel in Grünheide noch anschaut. Woanders scheint's ja zu laufen Mit Tesla.

Gruß Plancius

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"Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad an Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand." ARTHUR SCHOPENHAUER

Giga Waste: Model Y (ab Bj. 2020) als Wegwerfprodukt ... Totalschaden bei Auffahrunfall

tradi @, Freitag, 16.01.2026, 16:55 vor 47 Tagen @ Plancius 1307 Views

Hier wird das Model Y (ab Bj. 2020) als Wegwerfprodukt beschrieben.
Grund: der aus einem Stück gefertigte Heckrahmen verursacht bei einem Auffahrunfall oft einen wirtschaftlichen Totalschaden.

https://youtu.be/6bY4NoP5ED4?t=896

Tesla Model Y (2020+)

Giga Casting: gesamter Heckrahmen aus einem Gussteil
Kein teilweiser Austausch möglich
Moderate Unfälle führen zu Totalschaden
Batterieaustausch außerhalb Garantie: 10.000-20.000 Euro

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Der Preis der Freiheit ist ewige Wachsamkeit
(Thomas Jefferson)

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