China: Vier ist gleichklingend mit "Tod" und die stärkste Unglückszahl. Zahlen, …

Ostfriese, Sonntag, 11.01.2026, 18:20 (vor 23 Stunden, 4 Minuten) @ WhiteEagle884 Views
bearbeitet von Ostfriese, Sonntag, 11.01.2026, 18:24

Hallo WhiteEagle

ich versuche so etwas so emotionslos wie möglich zu sehen.

Exakt

Die Globalisierung weicht der Bildung von Blöcken. Mal schauen, ob das ohne einen großen Krieg geht. Meistens ja nicht. Das Ende des Geldsystems wird da nicht hilfreich werden.

Niall Ferguson widerlegt in Übereinstimmung mit den Ergebnissen der Recherchen des GFs in [1] den vielfach vertretenden Glauben, dass die Präsidenten, Premierminister und Kanzler die mächtigsten im Staate seien. In der heutigen Welt liegt die wahre Macht in den Händen von vielen Männern und wenigen Frauen, die in ganz gewöhnlichen Großraum-Bureaus oder vor ihren Laptops hoch oben mit schönem Ausblick in Berghütten der Schweizer Alpen arbeiten. Ihr Königreich ist der Anleihemarkt.

Die zahlreichen Kriege zwischen den spätmittelalterlichen italienischen Stadtstaaten wurden durch Anleihen finanziert. Ohne Staatsanleihen wäre die Schlacht bei Waterloo ganz anders ausgegangen. Durch den Wertverlust ihrer Anleihen verloren die Südstaaten gegen die Konföderation ihre ersehnte Unabhängigkeit. Einst wohlhabende Länder landeten, wie Argentinien im Verlauf von 10 Zahlungseinstellungen in 100 Jahren, durch den Verfall ihrer Anleihen im Ruin.

Mit dottores Ausführungen in [2]:

"Zins-Dynamik und Debitismus (= Kapitalismus) sind ein und derselbe Schuh. Aus welchem Grund zinsbewehrte Kontrakte eingegangen werden ist egal. Die Auflösung muss letztlich immer über durch neue Leistungserbringung erfolgen, die ihrerseits wiederum vorfinanziert werden muss, so dass sich ein Kettenbriefsystem ergibt, sowohl auf der monetären als auch auf der güterwirtschaftlichen (!) Seite."

"Das eine getrennt vom anderen zu betrachten, ist falsch, da sich beides zwangsläufig einander bedingt. Wer die Güterwelt beklagt oder deren Phänomene blendet das Monetäre aus (Schuld plus Zins). Und wer das Monetäre beklagt, blendet die güterwirtschaftliche Seite aus, u.a., dass Zinsdruck automatisch zu Mehrprodukt führt."

wird ein nicht zu zerreißendes Band zwischen der Realökonomie und der zugehörigen Finanzökonomie gestiftet, und umgekehrt: Die unumstößlichen debitistischen Gesetze und deren Sog-Kraft gelten uneingeschränkt in beiden Feldern.

in [3]:

"Dottores Erkenntnis, dass es nur einen Staatsmachterhalt – und fertig gibt und dass das System nicht mit den Elementen des Systems selbst verändern werden kann, steht vollständig in Übereinstimmung mit Mao Tse-tungs Satz Die politische Macht kommt aus den Gewehrläufen. Die - alles bestimmende - unmittelbar nicht einhegbare Waffe ist das einzige Analogon des machtbasierten Debitismus als Grundlage der Ökonomie zwecks bevorzugter Externalisierung der Machterhaltungskosten zu betrachten."

und in [4]

"Die Welt läuft viel simpler ab als manche glauben. Bei der Macht entscheidet nicht die Ausübung derselben, sondern deren Beibehaltung. Dies bedeutet automatisch Expansion. "

Mit der chinesischen Numerologie [5] …

"Was die 13 für die Menschen im Westen ist, ist für den fernen Osten die Zahl 4 - wenngleich der Respekt davor noch ungleich größer ist als in den westlichen Ländern vor der 13. In China hat die Symbolik der Zahlen besonders große Bedeutung. Dadurch, dass manche Zahlen durch den Klang der Sprache neben der Zahlenbedeutung noch eine weitere Bedeutung bekommen, erhalten sie eine Verbindung zu Glück oder Unglück. … in denen eine 4 vorkommt, werden mit dem Tod assoziiert. Also wird in China in Häusern oft das vierte Geschoß ausgelassen, in Taiwan endet kein Autokennzeichen auf 4, viele in China hergestellte Produkte wechseln von der Modellzahl 3 gleich auf 5."

… ist glücklicherweise für Europa im Weltgeschehen kein Platz als imperiale Ordnung!

Gruss

WE

Emotionslose Grüße zurück - Ostfriese

PS

[1] Niall Ferguson Der Aufstieg des Geldes Die Währung der Geschichte, Ullstein 2008
[2] https://archiv.dasgelbeforum.net/ewf2000/forum_entry.php?id=107344 Re: Wirtschaftliche Erkenntnisse an Bord verfasst von dottore, 18.02.2002, 09:24
[3] https://archiv.dasgelbeforum.net/ewf2000/forum_entry.php?id=280984 Re: Wozu komplette Enteignung? verfasst von dottore, 02.07.2004, 19:19
[4] https://archiv.dasgelbeforum.net/ewf2000/forum_entry.php?id=326743 Re: NWO und die Machttheorie verfasst von dottore, 27.07.2005, 15:11
[5] https://www.dasgelbeforum.net/index.php?id=667405 Re: Die Aufteilung der Welt in 3 große Einflussbereiche ist in US-Foren seit 2009 ein Thema. Ostfriese, Mittwoch, 29.01.2025, 09:36 @ Olivia 2362 Views


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