Jahrtausendcoup im Anmarsch?

aliter @, Freitag, 09.01.2026, 21:39 vor 3 Tagen 4591 Views

Trump hatte ja schon vor längerer Zeit darauf
hingewiesen, dass er ein Auge auf Grönland geworfen habe, was ich damals
für einen Spleen und nicht ernst gemeint angenommen habe, inzwischen hat
sich die Situation geklärt; meines Erachtens ist die Zeit für so einen
Vorstoß durchaus günstig, denn die weltöffentlichkeit ist durch
vielfältige andere Konflikte und Kriege beschäftigt, die Europäer haben
sich in einem merkwürdigen Anfall von Selbstaufgabe mit Russland
angelegt, was insbesondere für Deutschland und Frankreich und England
gilt, wobei allein einige einzelne Länder wie Ungarn das nicht
mitgemacht haben. Nun konnte man heute in ntv lesen, dass die Amerikaner
darüber nachdenken, der Bevölkerung das heißt den Bürgern Grönlands eine
Abfindung anzubieten. Ich frage mich haben die im gelben forum gelesen? Ich
hatte diesen Vorschlag schon vor einigen Tagen gemacht;
https://www.dasgelbeforum.net/index.php?mode=entry&id=680044
die Sache ist wahrscheinlich sogar juristisch noch einfacher als seinerzeit bei dem Erwerb von Alaska, denn Grönland gehört mit Sicherheit nicht zu dem
Privatvermögen der dänischen Königin: es ist eine Demokratie und wenn die
Amerikaner es schaffen, die Bürger vom Nutzen der USA für sie zu
überzeugen wie ich das schon geschrieben habe, so ist durchaus denkbar
dass die grönländer sich unisono für Amerika entscheiden werden. Wie dann eine Konstruktion gefunden werden kann ist natürlich nicht einfach.
Dummerweise ist Europa nun zersplittert zerstritten und eigentlich
handlungsunfähig es sollte in einer besseren Konstellation zusammen
mit Russland versuchen diese Ressource für Europa zu sichern das
scheint aber unter den augenblicklichen Konstellationen nicht möglich zu sein.
Meines Erachtens sind halt die Amerikaner durch und durch kaufleute sie
werden sich nicht scheuen genau wie damals Riesensummen
zu investieren, wohl wissend dass auf lange Sicht durch die Bodenschätze
und die strategische Lage eine gewaltiger Gewinn wieder hereinkommt.
Meines Erachtens brauchen sie auch nicht zu befürchten dass langfristig
abspaltungsgedanken aufkommen, denn so ähnlich wie bei Hawaii wird
wahrscheinlich relativ schnell die Mehrheit des Landes Amerikaner sein
und die dann ganz demokratisch das weitere Schicksal der Insel zu
bestimmen haben´. es kann ist nur zu hoffen dass die Europäer sich ihre
Position noch einmal überdenken.

Wo wird dein Sohn kämpfen?

Ulli Kersten, Freitag, 09.01.2026, 23:21 vor 3 Tagen @ aliter 3080 Views

In der Ukraine gegen die Russen oder in Grönland gegen die Ammis?

Deutschland überxxxxgelöscht, äh Deutschland gegen alle

Linkslastige hassen Deutschland, aber sie hassen auch Trump und Putin und stehen zu Deutschland. Ich verstehe die Welt nicht mehr.

Vielleicht ist das US-Interesse an Grönland nur ein Vorwand, um einen Bruch mit der NATO zu erreichen

BerndBorchert @, Samstag, 10.01.2026, 19:06 vor 1 Tag, 23 Stunden, 40 Min. @ aliter 1428 Views

bearbeitet von BerndBorchert, Samstag, 10.01.2026, 19:10

Vielleicht wollen die Amerikaner unter Trump die lästigen, immer noch woken Europäer loswerden, und sehen die Annexion Grönlands (Teil vom NATO-Mitglied Dänemark) als Chance an.

Wenn ein Land eines Militärbündnisses ein anderes militärisch angreift, dann dürfte das das Ende des Bündnisses in seiner bisherigen Form sein. Gibt es da ein Gegenbeispiel in der Weltgeschichte? wohl kaum.

Bernd Borchert

Lies mal ein Geschichtsbuch

stokk', Samstag, 10.01.2026, 19:26 vor 1 Tag, 23 Stunden, 20 Min. @ BerndBorchert 1766 Views

bearbeitet von stokk', Samstag, 10.01.2026, 19:31

Wenn ein Land eines Militärbündnisses ein anderes militärisch angreift, dann dürfte das das Ende des Bündnisses in seiner bisherigen Form sein.

Ach ja?

https://de.wikipedia.org/wiki/Aufstand_vom_17._Juni_1953

https://de.wikipedia.org/wiki/Ungarischer_Volksaufstand

https://de.wikipedia.org/wiki/Prager_Fr%C3%BChling

https://de.wikipedia.org/wiki/Gladio

Hast recht. Der Hegemon des Bündnisses greift die schwächeren Länder an, wenn sie nicht spuren

BerndBorchert @, Samstag, 10.01.2026, 19:48 vor 1 Tag, 22 Stunden, 58 Min. @ stokk' 1426 Views

mit dem Ziel, sie wieder auf Linie zu bringen.

Hier ist die Situation anders. Der Hegemon will es vielleicht gar nicht mehr sein, und nimmt sich noch von den schwächeren Ländern, was er brauchen kann.

Bernd Borchert

Die alte Weltordnung verschwindet und eine neue bildet sich. Europa verabschiedet sich.

WhiteEagle @, Samstag, 10.01.2026, 22:42 vor 1 Tag, 20 Stunden, 4 Min. @ BerndBorchert 1649 Views

Hallo,

ich versuche so etwas so emotionslos wie möglich zu sehen.
Hier aus der Ferne in Neuseeland schaut Europa so aus, als ob es praktisch verloren ist.
Für China, Russland und USA eigentlich nur noch als Konsument interessant, solange das noch geht.
Gesellschaftlich, militärisch und auch wirtschaftlich am auslaufen.

Also, is das Bündnis mit Europa für die USA nicht mehr interessant. Es gilt nur das Interesse, dass nicht andere dort übernehmen.
Grönland ist weniger europäisch als amerikanisch. Die meisten Einwohner haben irgendeinen Bezug zu den USA und Kanada. Dänemark hat ja nicht gerade eine rühmliche Vergangenheit dort.
Für die USA ist es aufgrund der Lage und der Ressourcen enorm interessant.
Wenn man sich dann die Karte anschaut, ist Kanada praktisch von den USA umgeben.
Südamerika sieht die USA ja auch als sein Protektorat. Schon immer. Nicht nur seit Trump.
Ich halte den Griff nach Grönland persönlich für Wahnsinn. Zeigt aber, wie wenig vertrauen die USA noch in Europa haben.
China hat Afrika zu einem guten Teil wirtschaftlich übernommen. In Asien bildet sich eine Gruppierung mit China, Russland und dem Iran. Das versuchen die USA natürlich zu verhindern. Die ewige Angst vor dem Eurasischen Kontinent. Daher ja auch der provozierte Bruch zwischen Europa und Russland. Insbesondere Deutschland. Merz spricht ja sogar vom ewigen Feind. Für mich unfassbar. Aber, emotionslos bleiben. Brzeziński war ja überzeugt, dass Russland niemals mit China zusammen gehen würde. Ich denke, das war auch bei vielen in den USA die Einschätzung. Tja, die Not tut vieles.
Russland und China haben eine perfekte Zweckehe gefunden. Ich glaube, dass Russland nach diesem erneuten Bruch Europas mit ihm und dem erneuten Aufrüsten leider endgültig mit Europa gebrochen hat, was ihnen wahrscheinlich mehr weh tut, als uns bewusst ist. Sollte das wahr sein, dann ist dies für mich der erschütterndste Wandel. Ein Bruch Russlands mit Europa und dessen Orientierung nach China ist für Europa ein immenser Verlust und wird den Abstieg enorm beschleunigen.
Die Karten werden neu gemischt und Europa verabschiedet sich vom Spielfeld. Nach Jahrhunderten. Jeder versucht, sich so viele Ressourcen wie möglich zu sichern. So war es schon immer. Die Globalisierung weicht der Bildung von Blöcken. Mal schauen, ob das ohne einen großen Krieg geht. Meistens ja nicht. Das Ende des Geldsystems wird da nicht hilfreich werden.

Vielleicht sehe ich das alles falsch. Interessant wird es dann auch für Neuseeland. Aus meiner Sicht sollte es ein Teil Australiens werden. Ist es in deren Verfassung sogar immer noch.

Gruss

WE

Erinnert mich an die Aufteilung der Welt in Orwell "1984". Man achte darauf, wo Grönland zugehört

BerndBorchert @, Sonntag, 11.01.2026, 10:59 vor 1 Tag, 7 Stunden, 47 Min. @ WhiteEagle 1190 Views

bearbeitet von BerndBorchert, Sonntag, 11.01.2026, 11:08

und Deutschland, und Neuseeland:

[image]

Die Aufteilung kann mich an sich nicht sehr schockieren. Mehr schockiert mich, dass alle Großreiche miteinander im Krieg waren: nicht weil sie sich um etwas stritten, sondern mit dem heimlichen Zweck, die jeweiligen Regierungen zu stützen: Krieg erzeugt eine äußeren Feind, der hilft, die Diktatur im Inneren zu stabilisieren. Das scheint auch bei den "Willigen" F, GB, D dahinter zu stecken: sie bereiten einen Krieg gegen Russland vor, weil in ihren Ländern alles schief läuft und nur noch ein Spannungsfall Zustand ihre Macht erhalten kann.

Bernd Borchert

Hat in der Karte oben Europa Russland erobert, oder umgekehrt? Orwell lässt es offen.

Willy Brandt: "Da wächst zusammen,

stokk', Sonntag, 11.01.2026, 12:59 vor 1 Tag, 5 Stunden, 47 Min. @ BerndBorchert 906 Views

bearbeitet von stokk', Sonntag, 11.01.2026, 13:10

was zusammengehört."

Ein weiser Mann...

Zur Erinnerung: Gerne noch mal das George Friedman-Video von 2015 anschauen...

Währungen – Frage in die Runde

D-Marker @, Rostock (MV), Sonntag, 11.01.2026, 11:02 vor 1 Tag, 7 Stunden, 44 Min. @ WhiteEagle 1120 Views

bearbeitet von D-Marker, Sonntag, 11.01.2026, 11:32

Mancher hat ja Festgeldanlagen, egal bei welcher europäischen Bank, in Euro.

Man möchte auf verschiedene Währungen verteilen.

10% im Euroraum belassen, den Rest auf andere Länder, Währungen und Banken verteilen.
Besonderer Aspekt: Sicherheit.

Welche Währungen sind relativ ungefährdet?

Welche Banken in welchen Ländern sind relativ sicher?

Wie und wo fängt man da praktisch an?

Anfangsüberlegungen:

https://www.raisin.com/de-de/geldanlage/england/

https://www.clericalmedical.com/austria/docs/Fondsmanager_Insight.pdf


LG
D-Marker (ungeimpft)

--
https://www.youtube.com/watch?v=LqB2b223mOM

Eine einfache Moeglichkeit bietet Wise. Sicher? Wahrscheinlich nicht bei grossen Turbulenzen.

WhiteEagle @, Sonntag, 11.01.2026, 20:21 vor 22 Stunden, 25 Minuten @ D-Marker 617 Views

Hallo D-Marker,

eine sehr einfache Moeglichkeit bietet hier Wise (wise.com).
Das ist ein Transferdienst fuer Geld in alle Welt. Das geniale ist aber, dass man in etlichen Laenderns auch "Konten" haben kann. Also, man hat eine dezidierte Kontoverbindung zum Geld empfangen. Die wollten sogar Lastschrift ermoeglichen.
Ich habe das genutzt, um Geld aus England nach Neuseeland zu schicken vor 7 Jahren. Was konkurrenzlos guenstig.
Man kann aber auch eine KRedikarte haben und dann mit sehr guten Wechselkursen bezahlen. Direkt in der jeweiligen Landeswaehrung. Man kann dort jederzeit zu sehr guten Kursen zwischen den Waehrungen wechseln und sogar eine Art "Limitorder"eingeben. Man haelt dann verschiedene Waehrungen.
Die verleihen kein Geld und daher ist es relativ sicher. Aber, im Falle erheblicher Schwankungen sehe ich schon Probleme, da die sicherlich nicht immer alles Geld sofort in die jeweiligen Waehrungen wechseln. Sondern, vermutlich nur einen Teil.
Man kann dort also jederzeit in fast alle erdenklichen Waehrungen wechseln und damit vor Ort auch direkt bezahlen. Mit der Karte kann man dann sogar vor Ort einen bestimmten Betrag ohne Gebuehren am Geldautomaten abheben.
Vielleicht hilft das als einfache Loesung.

Gruss

WE

Wise. Manchmal langsam, aber funktioniert immer

Ankawor @, Sonntag, 11.01.2026, 22:02 vor 20 Stunden, 44 Minuten @ WhiteEagle 516 Views

Ich habe das genutzt, um Geld aus England nach Neuseeland zu schicken vor 7 Jahren. Was konkurrenzlos guenstig.
Man kann aber auch eine KRedikarte haben und dann mit sehr guten Wechselkursen bezahlen. Direkt in der jeweiligen Landeswaehrung. Man kann dort jederzeit zu sehr guten Kursen zwischen den Waehrungen wechseln und sogar eine Art "Limitorder"eingeben. Man haelt dann verschiedene Waehrungen.

Ja, das funktioniert auch in die andere Richtung. Seitdem ich aus Australien ausgewandert bin, alles mit Wise. Hat mir tausende Gebühren erspart. Karte funktioniert immer, auch wenn beim Zahlen an der Autobahn-Mautstelle andere Karten zurückgewiesen werden, z. B. deutsche Bankkarten. Wise ging immer. Aber bei Problemen kann man nicht einfach zur Filiale gehen. Daher hatte ich immer ein komisches Gefühl, etwas mehr bei denen zu haben. Kommt aber nun nicht mehr vor [[lach]] [[lach]] [[lach]]

--
Zu jeder Zeit geht unter,
was träge ist und faul.
Stillschweigend schafft der Meister,
der Stümper braucht das Maul.

China: Vier ist gleichklingend mit "Tod" und die stärkste Unglückszahl. Zahlen, …

Ostfriese @, Sonntag, 11.01.2026, 18:20 vor 1 Tag, 0 Stunden, 26 Min. @ WhiteEagle 906 Views

bearbeitet von Ostfriese, Sonntag, 11.01.2026, 18:24

Hallo WhiteEagle

ich versuche so etwas so emotionslos wie möglich zu sehen.

Exakt

Die Globalisierung weicht der Bildung von Blöcken. Mal schauen, ob das ohne einen großen Krieg geht. Meistens ja nicht. Das Ende des Geldsystems wird da nicht hilfreich werden.

Niall Ferguson widerlegt in Übereinstimmung mit den Ergebnissen der Recherchen des GFs in [1] den vielfach vertretenden Glauben, dass die Präsidenten, Premierminister und Kanzler die mächtigsten im Staate seien. In der heutigen Welt liegt die wahre Macht in den Händen von vielen Männern und wenigen Frauen, die in ganz gewöhnlichen Großraum-Bureaus oder vor ihren Laptops hoch oben mit schönem Ausblick in Berghütten der Schweizer Alpen arbeiten. Ihr Königreich ist der Anleihemarkt.

Die zahlreichen Kriege zwischen den spätmittelalterlichen italienischen Stadtstaaten wurden durch Anleihen finanziert. Ohne Staatsanleihen wäre die Schlacht bei Waterloo ganz anders ausgegangen. Durch den Wertverlust ihrer Anleihen verloren die Südstaaten gegen die Konföderation ihre ersehnte Unabhängigkeit. Einst wohlhabende Länder landeten, wie Argentinien im Verlauf von 10 Zahlungseinstellungen in 100 Jahren, durch den Verfall ihrer Anleihen im Ruin.

Mit dottores Ausführungen in [2]:

"Zins-Dynamik und Debitismus (= Kapitalismus) sind ein und derselbe Schuh. Aus welchem Grund zinsbewehrte Kontrakte eingegangen werden ist egal. Die Auflösung muss letztlich immer über durch neue Leistungserbringung erfolgen, die ihrerseits wiederum vorfinanziert werden muss, so dass sich ein Kettenbriefsystem ergibt, sowohl auf der monetären als auch auf der güterwirtschaftlichen (!) Seite."

"Das eine getrennt vom anderen zu betrachten, ist falsch, da sich beides zwangsläufig einander bedingt. Wer die Güterwelt beklagt oder deren Phänomene blendet das Monetäre aus (Schuld plus Zins). Und wer das Monetäre beklagt, blendet die güterwirtschaftliche Seite aus, u.a., dass Zinsdruck automatisch zu Mehrprodukt führt."

wird ein nicht zu zerreißendes Band zwischen der Realökonomie und der zugehörigen Finanzökonomie gestiftet, und umgekehrt: Die unumstößlichen debitistischen Gesetze und deren Sog-Kraft gelten uneingeschränkt in beiden Feldern.

in [3]:

"Dottores Erkenntnis, dass es nur einen Staatsmachterhalt – und fertig gibt und dass das System nicht mit den Elementen des Systems selbst verändern werden kann, steht vollständig in Übereinstimmung mit Mao Tse-tungs Satz Die politische Macht kommt aus den Gewehrläufen. Die - alles bestimmende - unmittelbar nicht einhegbare Waffe ist das einzige Analogon des machtbasierten Debitismus als Grundlage der Ökonomie zwecks bevorzugter Externalisierung der Machterhaltungskosten zu betrachten."

und in [4]

"Die Welt läuft viel simpler ab als manche glauben. Bei der Macht entscheidet nicht die Ausübung derselben, sondern deren Beibehaltung. Dies bedeutet automatisch Expansion. "

Mit der chinesischen Numerologie [5] …

"Was die 13 für die Menschen im Westen ist, ist für den fernen Osten die Zahl 4 - wenngleich der Respekt davor noch ungleich größer ist als in den westlichen Ländern vor der 13. In China hat die Symbolik der Zahlen besonders große Bedeutung. Dadurch, dass manche Zahlen durch den Klang der Sprache neben der Zahlenbedeutung noch eine weitere Bedeutung bekommen, erhalten sie eine Verbindung zu Glück oder Unglück. … in denen eine 4 vorkommt, werden mit dem Tod assoziiert. Also wird in China in Häusern oft das vierte Geschoß ausgelassen, in Taiwan endet kein Autokennzeichen auf 4, viele in China hergestellte Produkte wechseln von der Modellzahl 3 gleich auf 5."

… ist glücklicherweise für Europa im Weltgeschehen kein Platz als imperiale Ordnung!

Gruss

WE

Emotionslose Grüße zurück - Ostfriese

PS

[1] Niall Ferguson Der Aufstieg des Geldes Die Währung der Geschichte, Ullstein 2008
[2] https://archiv.dasgelbeforum.net/ewf2000/forum_entry.php?id=107344 Re: Wirtschaftliche Erkenntnisse an Bord verfasst von dottore, 18.02.2002, 09:24
[3] https://archiv.dasgelbeforum.net/ewf2000/forum_entry.php?id=280984 Re: Wozu komplette Enteignung? verfasst von dottore, 02.07.2004, 19:19
[4] https://archiv.dasgelbeforum.net/ewf2000/forum_entry.php?id=326743 Re: NWO und die Machttheorie verfasst von dottore, 27.07.2005, 15:11
[5] https://www.dasgelbeforum.net/index.php?id=667405 Re: Die Aufteilung der Welt in 3 große Einflussbereiche ist in US-Foren seit 2009 ein Thema. Ostfriese, Mittwoch, 29.01.2025, 09:36 @ Olivia 2362 Views

Du hast ja recht, aber

Dragonfly ⌂ @, Montag, 12.01.2026, 04:54 vor 13 Stunden, 52 Minuten @ WhiteEagle 357 Views

Kriege, oder Auseinandersetzungen, haben die dumme Angewohnheit, immer anders auszugehen, als man denkt.

"Also, is das Bündnis mit Europa für die USA nicht mehr interessant."

Das halte ich fuer einen Fehler der USA.

"Grönland ist weniger europäisch als amerikanisch."

Das weiss ich nicht, aber wenn Trump Grönland kassiert, verliert er Europa. Europa hat immer noch Technologie. ASML zum Beispiel. Zeiss.


"ist Kanada praktisch von den USA umgeben."

Die Kanadier möchten auf keinen Fall US-Amerikaner werden. Warum auch immer. Sie sind übrigens in Teilen deutlich europäischer, als die Amerikaner.

Südamerika sieht die USA ja auch als sein Protektorat. Schon immer.

Viel Glück. Da ist noch Brasilien. Und auch der Mercosul eröffnet neue Märkte, so denn das EU-Mercosur FTA kommt.

"Ich halte den Griff nach Grönland persönlich für Wahnsinn. Zeigt aber, wie wenig vertrauen die USA noch in Europa haben."

[image]

"China hat Afrika zu einem guten Teil wirtschaftlich übernommen. In Asien bildet sich eine Gruppierung mit China, Russland und dem Iran."

Wie stabil China in Afrika ist, wird sich zeigen. Russland koennte sich auch wieder Europa zuwenden, wenn der Krieg vorbei ist. China hat keine Verbündeten und wird niemals verbündete haben. Das machen die Chinesen nicht.

"Die ewige Angst vor dem Eurasischen Kontinent. Daher ja auch der provozierte Bruch zwischen Europa und Russland. Insbesondere Deutschland."

Das kann sich ändern. Merz ist 69. Er könnte tot umfallen. Was ja keiner wirklich hofft. [[freude]]

"Ich glaube, dass Russland nach diesem erneuten Bruch Europas mit ihm und dem erneuten Aufrüsten leider endgültig mit Europa gebrochen hat, was ihnen wahrscheinlich mehr weh tut"

Russland hat mit China keine Zukunft. Und auch Putin ist sterblich und wird IMHO noch vor Merz abtreten.

"Vielleicht sehe ich das alles falsch. Interessant wird es dann auch für Neuseeland. Aus meiner Sicht sollte es ein Teil Australiens werden. Ist es in deren Verfassung sogar immer noch."

Vielleicht, ganz ernsthaft, will Putin die beide haben?

Europa hat viele Probleme. Aber auch 500 Millionen Menschen. Die Probleme sind lösbar. Ab sie gelöst werden, wird sich zeigen. Auch ich bin skeptisch. Das größte Problem ist Merz.

Ein weiteres Beispiel wäre der Hitler-Stalin Pakt vom 24.8.1939 (mT)

DT @, Sonntag, 11.01.2026, 13:48 vor 1 Tag, 4 Stunden, 59 Min. @ stokk' 883 Views

https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsch-sowjetischer_Nichtangriffspakt

Von Molotov und Ribbentrop unterzeichnet, incl. geheimes Zusatzprotokoll über die Aufteilung Polens.

Im Juni 1941 hat Hitler den Pakt dann auch gebrochen und die Sowjetunion angegriffen. Interessant ist die Aufteilung auch wegen der Gebiete in Richtung Bessarabien (Moldawien) und natürlich im Baltikum (Korridor bei Litauen):

[image]

Diese Gebiete sind ja bis heute umstritten, fast 90 Jahre später.

DT

Der Butler-Stalin-Pakt zählt nicht

stokk', Sonntag, 11.01.2026, 19:24 vor 23 Stunden, 22 Minuten @ DT 747 Views

bearbeitet von stokk', Sonntag, 11.01.2026, 19:29

https://dasgelbeforum.net/index.php?id=678865


SunTsu: Jede Kriegsführung beruht auf Täuschung. Wenn wir also fähig sind, anzugreifen, müssen wir unfähig erscheinen […]; wenn wir nahe sind, müssen wir den Feind glauben machen, dass wir weit entfernt sind, wenn wir weit entfernt sind, müssen wir ihn glauben machen, dass wir nahe sind.

Heute fragt man sich immer noch: Wer hat da wen getäuscht?

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