Erhard wird genau bis zur nächsten Tankstelle kommen. (mT)
Denn ich habe noch nie davon gehört, daß er ein halbes Dutzend Wehrmachtskanister hätte, die er schön brav mit Winterdiesel befüllt hätte. Im Fall des Falles sind die Tankstellen komplett leergekauft. Habe ich 2017 bei der Sonnenfinsternis in den USA erlebt, als ich in Idaho war und danach Richtung Portland gefahren bin. Zigtausende haben das genauso gemacht, und es gab nur wenige Tankstellen auf dem Weg.
An den Tankstellen waren Schlangen bis weit vor die Tankstelle. Alle wollten gleichzeitig tanken, so ca nach 400-500 km, weil das die Distanz ist, die die USA Karren mit Gasoline (kein Diesel) typischerweise fahren können.
Der Stau am nächsten Tag von Portland runter Richtung San Francisco war ebenfalls episch, ich glaube über 700 km lang.
Etwas ähnliches habe ich am 11.8.1999 in der Palz erlebt, auf der A61 und A65 waren die größten Staus der Geschichte, über 100 km lang, weil alle auf den letzten Drücker runter in die Südpalz wollten, wo die Totalitätszone war. Morgens sind sie aus NRW losgefahren, und als die Totalität kam kurz vor Mittag, da standen sie im Stau bei Mainz, bei Alzey etc. Und dann war auch noch Bewölkung da... nur bei Karlsruhe hatte man Glück, oder am Balaton.
Wer also schlau war, ist schon am Tag vorher nach Ungarn gefahren in aller Ruhe oder ist abseits der Autobahnen in den Pälzerwald oder in die Südpalz gefahren und konnte zumindest die Totalität sehen.
Nachmittags stand man dann 6-7h in Rückfahrtstau. Meine Schwester hat das 1:1 mitgemacht, ich natürlich nicht.
Das gab mir einen kleinen Vorgeschmack wie das dann abgeht, wenns mal wirklich krachen sollte. N0by wird irgendwo zwischen Bamberg und München liegenbleiben, weil ihm der Sprit ausgeht oder seine Karre auseinanderfällt, aufgrund mangelnder Wartung und mangelnder Investitionen...
Wer schlau ist, sitzt schon vorher in Portugal (Ankawor, Dieter), in Panama (Cascabel) oder außerhalb Europas (Dragonfly, WhiteEagle)...
DT
PS: Bei Dieter bin ich mir sicher daß auf dem LKW soviele Kanister mit Diesel sind daß er einmal die Strecke OWL-Alto Alentejo ohne nachzutanken fahren kann. So kann er auch von günstigen Preisen profitieren. Der LKW schluckt ja auch ordentlich, ich denke mal >20L/100 km, bei Erhard dürften es auch mehr als 10L/100 km sein. Der packts ja noch nicht mal, einen vollen Wehrmachtskanister in seinen Keller zu tragen, damit der Diesel vorm Frost geschützt ist. Und dann gleich 5x? Never ever. Der "Fluchtplan" ist ein Hirngespinst ohne Realitätsbezug, ohne jemals wirklich bei harten Bedingungen in so einem Fall durchdacht worden zu sein. Er selber kann keine 200 km mehr fahren ohne "stressed out" zu sein, und sein Weib wird ihm dermaßen das Ohr vollkeifen daß er es nach einer Etappe nicht mehr aushält.