beim Aufschneiden von Stämmen
Hallo Albrecht,
aus Hobbygründen hatte ich mir vor ca. 15 Jahren mal ein mobiles Sägewerk zugelegt, mit dem ich Stämme bis ca. 75cm Durchmesser aufschneiden kann. Und seitdem vor allem Harthölzer zu Bohlen aufschneide.
Also Eiche, Esche, Steineiche, Korkeiche, Olive, versch. Akazienarten, roter Eucalyptus, Eibe aber auch mal Douglasie oder Kiefer oder echte Zypresse auch Obsthölzer, Wildkirsche, Wildbirne, Platane, Ulme usw. Vieles davon habe ich selbst gefällt oder weiß wo der Baum stand - und da ich ja aus der grpnen Branche komme, kann ich gut zw. den Wuchsbedingungen unterscheiden.
Auch bei den techn. Eigenschaften von Hölzern gibt es immer von-bis Angaben, z.T. stark abweichend, weil die Holzart derartige Spannbreiten hat.
Auch bei Eiche gibts große Unterschiede, je nach Standort.
Für den Fensterbau kann man natürlich nur Holzarten wählen, die nicht zum Drehwuchs neigen. Deshalb fällt z.B. Lärche flach, auch die extrem harten Hölzer, wie ich sie aus Portugal kenne wie Korkeiche funktioniert nicht wg. Drehwuchs, obwohl das Holz ca. 30% härter und schwerer ist als dt. Eiche. Amerik. Roteiche ist gegen der dt. Eiche recht weich. Auch die franz. Eiche, die die Tischler gerne nutzen ist weicher.
Und ich kann Dir sagen, es gibt große Unterschiede von Stamm zu Stamm der gleichen Art, auch wenn sie in identischer Region gewachsen sind. Kleinklima, Wasserversorgung vor Ort, Konkurrenzdruck etc. sind mit entscheidend.
Gruß Dieter
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Das sektenhafte Denken und Handeln der Grünen und ihrer Anhänger und Wählerschaft ist für Menschen mit gesundem Menschenverstand nur schwer nachzuvollziehen.