Für die "alles nur Ablenkung"-Fraktion, ein eindrucksvoller Fall...

Andudu, Donnerstag, 21.12.2023, 12:52 vor 814 Tagen 7568 Views

...einer Ufo-Sichtungswelle und sehr wahrscheinlich einer Alien-Basis und evtl. einer Bergung bei Puerto Rico, aus den 80igern und 90igern:
https://www.youtube.com/watch?v=F2lEb4OgafY

Danke an die Macher von Hangar18b, speziell Philip, der mehrere solche Videos für Lesefaule produziert hat, ausschließlich recht gut dokumentierte und "große" Fälle:
https://www.youtube.com/@Hangar18b/search?query=101

Der Kanal hat aber noch mehr interessante Sachen, zumindest für aufgeschlossene Menschen, die ihre Neugier noch nicht verloren haben, ist das ziemlich interessanter Stoff:
https://www.youtube.com/@Hangar18b/videos

Ich schaue das immer während ich den Geschirrspüler ausräume :-) Leider habe ich mittlerweile das komplette Archiv durch.

Mysteriöse Lichterscheinungen

Joe68 @, Donnerstag, 21.12.2023, 13:37 vor 814 Tagen @ Andudu 5516 Views

Es gibt, ab und zu, mysteriöse Lichterscheinungen am Nachthimmel.
Eine sehr gute und glaubwürdige Bekannte hat es öfters, ein (bodenständiger) Freund hat mich erstmals vor einer Woche dazu kontaktiert.

Ich selbst konnte einen Abend, mit der Bekannten, so eine Lichterscheinung am Himmel beobachten. Sie sah einen springenden Lichtpunkt mit bloßem Auge, während ich (Brillenträger kurzsichtig) diesen springenden Lichtpunkt nur durch die smartphone Linse erkennen konnte.

Es könnten UFOs sein, wovon meine Bekannte und ihr Umfeld überzeugt sind, oder auch nicht. Mich verwundert nur, das diese Erscheinungen nicht von vielen anderen Menschen (z.B. Astronomen) gesehen werden, braucht es dazu eine bestimmte innere Einstellung?

Viele glauben auch an den Weihnachtsstern, die jungfräuliche Geburt und die körperliche Wiederauferstehung, warum sollte es dann nicht auch UFOs geben, ggfs der Glaube an deren Existenz mit Verfassungsrang?

--
Der ungerechteste Friede ist noch immer besser als der gerechteste Krieg - Cicero

Möglich...

Andudu, Donnerstag, 21.12.2023, 20:52 vor 813 Tagen @ Joe68 4109 Views

braucht es dazu eine bestimmte innere Einstellung?

...aber eigentlich glaube ich das nicht. Ich habe leider noch keines gesehen, aber wenn man die Ufo-Berichte auf Hangar18b durchschaut, werden die meisten Dinge von Rauchern und Gassie-Gehern gesehen. Normale Leute schauen einfach zu selten in den Himmel, ich auch. Meine Frau hat als Kind (in den 90igern) eine dieser Kugeln um den Kirchturm bei sich zu Hause fliegen sehen, seitdem aber auch nichts mehr.

Eine ganz andere Frage ist, was "die" sind, ich vermute, dass sich da verschiedene Phänomene vermischen, die wir oft auch als paranormal bezeichnen würde. Bei Entführungen wird z.B. oft geschildert, dass die Entitäten durch Wände und geschlossene Fenster und Türen gehen können, es gibt Phänomene von "solidem Licht", welches z.B. einen Knick machen kann und Dinge transportieren, fast alle berichten von Telepathie oder dass sie mit Gedankenkraft gelähmt wurden, dass die Zeit schneller oder langsamer verging, auch "Deckerinnerungen" sind m.E. an der Tagesordnung, wir können also nichtmal sicher sein, ob "sie" so aussehen, wie die Zeugen sie wahrnehmen (weder die Objekte, noch die Insassen), noch dazu scheint es sehr viele verschiedene zu geben.

Das ist alles extrem seltsam und für Skeptiker ausreichend, es einfach abzutun, mich bestätigt es darin, dass unsere Realität nicht das ist, was sie zu sein scheint...

Das Erscheinen von E.T. auf der Erde ist wohl nur im Kino möglich

Otto Lidenbrock, Donnerstag, 21.12.2023, 14:10 vor 814 Tagen @ Andudu 4749 Views

Ich bin zwar grundsätzlich auch für kuriose oder geheimnisvolle Erscheinungen aufgeschlossen, halte aber die Existenz von außerirdischen Fluggeräten auf der Erde für ausgeschlossen mit der simplen Begründung, dass das Weltall einfach zu riesig ist, als dass sich irgendeine Spezies von woanders her und sei sie noch so intelligent, irgendwie zu uns, die wir unscheinbar und winzig am Rande der Milchstraße unser Dasein fristen, hin verirren könnte. Allein wie die gigantischen Entfernungen überwunden werden könnten, ohne ein Vielfaches der Lichtgeschwindigkeit zu erreichen, ist praktisch wohl unmöglich, wenn diese Wesen nicht im Stande sein sollten, die physikalischen Gesetze außer Kraft zu setzen. Das Erscheinen von E.T. ist wohl nur im Kino möglich (den Film finde ich übrigens immer noch hervorragend).

Die nächste Sonne, Proxima Centauri, ist 4 Lichtjahre entfernt

Ankawor @, Donnerstag, 21.12.2023, 15:53 vor 814 Tagen @ Otto Lidenbrock 4659 Views

Gemäß Einstein benötigt ein Objekt mit Masse unendlich viel Energie, um auf Lichtgeschwindigkeit zu kommen. Geht also nicht. Nehmen wir an, die fliegende Untertasse würde nur halbe Lichtgeschwindigkeit erreichen. Dann würde die Untertasse die erste Hälfte der Strecke bis auf halbe Lichtgeschwindigkeit beschleunigen und benötige dazu bei 5 G (du wiegst dann die ganze Zeit 400 kg statt 80 kg) ungefähr 8 Jahre und würde ab der Hälfte wieder 8 Jahre lang mit 5 G abbremsen, um auf der Erde weich zu landen.

(Die Werte sind natürlich nur grob und berücksichtigen weder relativistische Effekte noch Zeitdilatation.)

Wäre also auf dieser nächsten Nachbarsonne eine sehr hoch entwickelte Zivilisation, müssten Gucky und seine Mitreisenden bei der Reise erhebliche Belastungen ertragen. Ganz zu schweigen davon, wenn die nächste Zivilisation nicht gleich nebenan in 4 Lichtjahren Entfernung zu Hause wäre, sondern vielleicht ein paar Tausend Lichtjahre entfernt.

Und die Untertasse müsste natürlich auch genug Treibstoff haben, um die halbe Strecke mit Vollgas zu beschleunigen und die zweite Hälfte mit Vollgas zu bremsen.

Dass der Weg auch ein wenig weiter sein könnte, davon bekommt man in dieser schönen Darstellung einen Eindruck:

https://www.youtube.com/watch?v=OQrXakW1-JI

(Immer wenn mir ein Glas runterfällt oder am Auto was kaputt ist, gucke ich mir das an, und nichts ist mehr wichtig.)

--
Zu jeder Zeit geht unter,
was träge ist und faul.
Stillschweigend schafft der Meister,
der Stümper braucht das Maul.

Wenn, dann werden es Roboter und eine KI sein, die uns besuchen (oder die wir in den Weiten des Alls treffen). mkT

Steppke, Donnerstag, 21.12.2023, 16:47 vor 814 Tagen @ Ankawor 4211 Views

bearbeitet von Steppke, Donnerstag, 21.12.2023, 17:35

Die Entfernungen, Zeiträume, Beschleunigungskräfte etc. sind für organische Lebewesen einfach zu groß/lang.

10 Prozent Lichtgeschwindigkeit wären sogar heute schon möglich, mit dem nuklearen Pulsantrieb (Orion-Projekt).

Man stößt Mini-Wassserstoffbomben nach hinten aus, die nur wenige Meter hinter dem Raumschiff detonieren, während der Impuls auf eine Prallplatte trifft, die mit Stoßdämpfern mit dem Raumschiff verbunden ist. Und der Impuls wäre gigantisch, alle 5 bis 10 Minuten.

Damit könnte man sogar riesige Raumschiffe (500000 Tonnen oder mehr) auf 10% c beschleunigen. Je größer die Prallplatte, je effektiver wäre solch ein Antrieb.

https://de.wikipedia.org/wiki/Nuklearer_Pulsantrieb

Bestückt mit Robotern wären die G-Kräfte vernachlässigbar.

Ein Wissenschaftler, der mit 25 Jahren an der Erbaunung solch eines Raumschiffes beteiligt wäre, könnte im Rentenalter sogar noch die Ankunft (und erste Bilder) von Proxima Centauri miterleben.


Mich interssiert das Thema sehr aber mittlerweile bin ich der Meinung, dass es für uns fatal enden würde, würden wir Besuch durch eine außerirdische KI bekommen, die uns technologisch 1000 oder 100000 Jahre voraus ist (oder wir selbst irgendwo hinfliegen, wo eine KI "auf uns wartet" und alle Daten ausliest, woher unser ("Steinzeit")-Raumschiff kommt usw.).

Solch eine KI könnte jede Verschlüsselung innerhalb einer Sekunde brechen.

Wir könnten unsere Atomraketen nicht einmal starten, da solch eine KI eine Rechenpower hätte, die wir uns im Traum nicht vorstellen können und jedwede Abwehrmaßnahme schon längst vorausberechnet hätte und unterbinden würde (wie z.B. die Startsequenz unserer (Abwehr)Raketen).

Wir würden praktisch mit einem vermoderten Holzknüppel gegen den Terminator antreten.

Gut ausgehen würde das für uns nicht, da auch das außerirdische Raumschiff mit der KI (frische) Ressourcen braucht, nach einem extrem langen Flug (und wir wären dann ein "Störfaktor", den es zu beseitigen gilt).

Der Film "Oblivion" mit Tom Cruise zeigt die Problematik genial auf. Und genau DAS würden wir erleben, nur ohne Happy-End, denn eine Super-KI würde niemals eine Atomwaffe zu sich "an Board lassen" (denn die Strahlung des Sprengkopfes kann man ganz einfach messen, auch heute schon).

Genialer Film, das Ende ist emotional mitreißend, aber leider absolut unlogisch.

Hoffen wir, dass wir niemals "Besuch bekommen", denn das wäre unser Ende!

mMn

Faszinierend...

Andudu, Freitag, 22.12.2023, 08:49 vor 813 Tagen @ Steppke 3745 Views

bearbeitet von Andudu, Freitag, 22.12.2023, 08:54

...dass ihr unter meinem Video-Link, den offenbar keiner von euch angeschaut hat, sofort einen "kann nicht sein"-Antwort-Thread angehängt habt, in dem in gewohnter Weise, alle ihre festgefügte Mainstream-Meinung kundtun können.

Ganz ehrlich: wie kann man mit einer derart ignoranten Einstellung sein Leben bewältigen?

Das Phänomen ist seit Jahrzehnten glaubwürdig und umfangreich dokumentiert, die Desinformationspolitik, zumindest die der USA, lässt sich mittlerweile eindeutig und dokumentiert auf das "Robertson-Panel" zurückführen. Die Beweise dafür, dass hier seltsames Zeug herumfliegt (das höchstwahrscheinlich mindestens in Teilen außerirdisch ist) sind einfach überwältigend!

Ich finde es so peinlich und lächerlich, wenn heutzutage, wo man es wirklich leicht besser wissen kann und die Zusammenhänge quasi auf dem Silbertablett serviert bekommt, immer noch über das angebliche "Fermi-Paradoxon" schwadroniert (Fermi veröffentlichte das 1950, da kann man das noch annähernd verstehen, dass er so dachte) oder dass man immer noch behauptet, all das könne gar nicht sein (weil unsere Physik ja bereits perfekt ist, obwohl sie seit einem Jahrhundert kaum noch voran kommt und riesige offene Fragen klaffen?), am besten noch mit anthropozentristischen Argumenten garniert, ala: "wenn sie da wären, hätten sie uns längst kontaktiert".

Wirklich, ich finde so eine Einstellung befremdlich und desillusionierend (was menschliche Intelligenz und Offenheit angeht)...

Sehr anthropozentrisch gedacht - es fehlt Dir an Phantasie.

Naclador @, Göttingen, Freitag, 22.12.2023, 10:01 vor 813 Tagen @ Steppke 3669 Views

Hallo Steppke,

Die Entfernungen, Zeiträume, Beschleunigungskräfte etc. sind für organische Lebewesen einfach zu groß/lang.

hast Du jemals Science Fiction gesehen oder gelesen?

Gegen große Entfernungen und lange Zeiträume helfen Kryoschlaf, Generationenschiffe. Beschleunigungskräfte treten nur bei herkömmlicher Beschleunigung auf. Ein Warpantrieb beschleunigt das Schiff lokal gar nicht. Beschleunigungskräfte sind außerdem weniger ein Problem, wenn man in einem Tank mit Flüssigkeit steckt, der die gleiche Dichte wie der Körper hat (Kryopod).

10 Prozent Lichtgeschwindigkeit wären sogar heute schon möglich, mit dem nuklearen Pulsantrieb (Orion-Projekt).

Wenn man Zeit hat, kommt man auch auf 70 oder 80% der Lichtgeschwindigkeit. Man muss sich bloß viel Zeit mit dem Beschleunigen lassen (Ionenantrieb).


Ein Wissenschaftler, der mit 25 Jahren an der Erbaunung solch eines Raumschiffes beteiligt wäre, könnte im Rentenalter sogar noch die Ankunft (und erste Bilder) von Proxima Centauri miterleben.


Mich interssiert das Thema sehr aber mittlerweile bin ich der Meinung, dass es für uns fatal enden würde, würden wir Besuch durch eine außerirdische KI bekommen, die uns technologisch 1000 oder 100000 Jahre voraus ist (oder wir selbst irgendwo hinfliegen, wo eine KI "auf uns wartet" und alle Daten ausliest, woher unser ("Steinzeit")-Raumschiff kommt usw.).

Solch eine KI könnte jede Verschlüsselung innerhalb einer Sekunde brechen.

Der Zug ist längst abgefahren. Wir senden seit einem Jahrhundert permanent Radiowellen ins All, komplett unverschlüsselt. Jede technologisch fortgeschrittene Zivilisation in 100 Lichtjahren Umkreis weiß bereits von uns.

Wir könnten unsere Atomraketen nicht einmal starten, da solch eine KI eine Rechenpower hätte, die wir uns im Traum nicht vorstellen können und jedwede Abwehrmaßnahme schon längst vorausberechnet hätte und unterbinden würde (wie z.B. die Startsequenz unserer (Abwehr)Raketen).

Wir würden praktisch mit einem vermoderten Holzknüppel gegen den Terminator antreten.

Gut ausgehen würde das für uns nicht, da auch das außerirdische Raumschiff mit der KI (frische) Ressourcen braucht, nach einem extrem langen Flug (und wir wären dann ein "Störfaktor", den es zu beseitigen gilt).

Sie würden einfach ein relativistic kill vehicle schicken, wenn Sie uns auslöschen wollen, einfach einen großen Klumpen Material mit annähernd Lichtgeschwindigkeit (>99%). Sehr richtig, wir hätten keine Chance.

Der Film "Oblivion" mit Tom Cruise zeigt die Problematik genial auf. Und genau DAS würden wir erleben, nur ohne Happy-End, denn eine Super-KI würde niemals eine Atomwaffe zu sich "an Board lassen" (denn die Strahlung des Sprengkopfes kann man ganz einfach messen, auch heute schon).

Genialer Film, das Ende ist emotional mitreißend, aber leider absolut unlogisch.

Ich mag den Film auch, besonders beim ersten Schauen ist der Plot Twist super. Aber selbst die Prämisse ist nicht sehr logisch. Und die Drohnen sind niedlich im Vergleich zu dem, was man von einer interstellaren Zivilisation erwarten würde.

Hoffen wir, dass wir niemals "Besuch bekommen", denn das wäre unser Ende!

Es sei denn die Aliens wären absolut gutwillig, warum auch immer, oder sie hätten so etwas wie die "Oberste Direktive" der Sternenflotte, die ihnen einen Einmischung in unsere Angelegenheiten verböte.

Beste Grüße,
Naclador

PS: Wenn Du Dich für solche Fragen interessierst und gut Englisch verstehst, schau doch hier mal vorbei.

Einige Gegenargumente.

Steppke, Freitag, 22.12.2023, 15:09 vor 813 Tagen @ Naclador 3585 Views

bearbeitet von Steppke, Freitag, 22.12.2023, 15:48

Gegen große Entfernungen und lange Zeiträume helfen Kryoschlaf, Generationenschiffe

Warum sollte jemand Generationenraumschiffe bauen? So etwas würde man nur tun, wenn der eigene Heimatplanet im Sterben liegt (da z.B. die Sonne sich zum roten Riesen aufbläht).

Und falls die Außerirdischen dann hier ankommen, nach einer 10000jährigen Reise, und gefallen an unserem Planeten finden, werden die uns "wegsterilisieren", damit sie den Planeten übernehmen und besiedeln können. Weiterfliegen werden die nicht.

Keine schönen Aussichten.

Ein Warpantrieb beschleunigt das Schiff lokal gar nicht.

Alle bisherigen theoretischen Berechnungen zeigen auf, dass auch eine Warpblase nicht schneller als das Licht sein kann, denn auch für die Krümmung der Raumzeit brauchst Du Energie und je stärker die Krümmung, je mehr Energie braucht man (und eine externe "Warpfelderschaffungsmaschine", die sich z.B. hinter dem Raumschiff befindet und die Warpblase um das Raumschiff herum aufbaut). Das Wichtigste ist aber, dass man, sobald man sich in einer Warpblase befindet, weder steuern noch abbremsen kann. Man ist nicht mehr Teil des normalen Raums, aber um steuern und abremsen zu können, musst Du Zugriff auf den Raum-Zeit-Bereich des normalen Raums vor und hinter Dir haben, und das ist aus der Warpblase heraus unmöglich.

Man wäre völlig abgeschnitten und würde ewig durch die Unendlichkeit "fliegen".

Wenn man Zeit hat, kommt man auch auf 70 oder 80% der Lichtgeschwindigkeit. Man muss sich bloß viel Zeit mit dem Beschleunigen lassen (Ionenantrieb).

Ein Ionenantrieb schafft maximal 100 km/s und ist besonders für große, schwere Raumschiffe völlig ungeeignet, da der Impuls winzig ist. Außerdem braucht auch der Ionenantrieb Treibstoff, den man mitführen muss.

Der Zug ist längst abgefahren. Wir senden seit einem Jahrhundert permanent Radiowellen ins All, >komplett unverschlüsselt. Jede technologisch fortgeschrittene Zivilisation in 100 Lichtjahren >Umkreis weiß bereits von uns.

60 Lichtjahre ist wahrscheinlicher, da man eine hohe Sendeleistung braucht, damit ein Signal noch nach einigen Lichtjahren sich vom Hintergrundrauschen "abhebt". Diese hohe Leistung gibt es erst seit dem Einsatz der militärischen Großradare. Die Radiosignale vorher waren viel zu schwach.

Sie würden einfach ein relativistic kill vehicle schicken, wenn Sie uns auslöschen wollen, einfach >einen großen Klumpen Material mit annähernd Lichtgeschwindigkeit (>99%). Sehr richtig, wir hätten >keine Chance.

Stimmt, aber wenn sie unseren Planeten als neues "Siedlungsgebiet" oder "Ressource" ansehen würden, würden sie das nicht machen. Nur wenn sie uns als Gefahr betrachten, würden sie so etwas tun (dazu müssten wir die aber erstmal treffen, irgendwo da draußen).

Es sei denn die Aliens wären absolut gutwillig, warum auch immer, oder sie hätten so etwas wie die >"Oberste Direktive" der Sternenflotte, die ihnen einen Einmischung in unsere Angelegenheiten >verböte.

Jede außerirdische Zivilisation muss aggressiv sein, denn auch deren Vorfahren mussten sich auf ihrem Heimatplaneten gegen andere Lebewesen wehren (schon als sie nur Mehrzeller im Urmeer waren), später als Landlebewesen, die gegen andere "Raubtiere" kämpfen (und siegen) mussten.

Wären sie es nicht, hätten sie niemals das Technologiezeitalter erreicht und wären schon sehr früh ausgestorben.

Und auch jede KI, die man in die Unendlichkeit schickt, wird einen Aggressionsmodus haben, denn auch die muss Gefahren (jeglicher Art) abwehren können, was von den Erschaffern einprogrammiert wird.

Und falls uns sowas hier mal besucht und einfach nur "auftanken" will, wir unsere Ressourcen aber verteidigen, werden wir als Gefahr eingestuft und entsprechend eleminiert.

mMn

Offenbar tun sie es nicht, sonst gäbe es uns längst nicht mehr...

Andudu, Freitag, 22.12.2023, 15:26 vor 813 Tagen @ Steppke 3507 Views

Und falls die Außerirdischen dann hier ankommen, und gefallen an unserem Planeten finden, werden die uns "wegsterilisieren", damit sie den Planten übernehmen und besiedeln können.

Keine schönen Aussichten.

...wahrscheinlich haben sie den Evolutionssprung "Mensch" sogar erst herbeigeführt, dafür spricht zumindest einiges.

Aber ignorier die Fakten ruhig weiter, jeder wie er will.

???

Steppke, Freitag, 22.12.2023, 15:40 vor 813 Tagen @ Andudu 3517 Views

Aber ignorier die Fakten ruhig weiter, jeder wie er will.

Welche Fakten ignoriere ich denn?

E = mc² gilt hier auf der Erde, so wie in einer Galaxy, die 10 Milliarden Lichtjahre weit entfernt ist.

Ist leider so!

Ja, ändert aber nichts daran...

Andudu, Freitag, 22.12.2023, 16:02 vor 813 Tagen @ Steppke 3478 Views

...dass "sie" längst hier sind, sonst würden sie nicht ständig beobachtet werden, inklusive Fotografien, Videos, Landestellenuntersuchungen, Massensichtungen, Artefakten, Implantaten usw. DAS ignorierst du!

Die Beobachtungen zeigen die Grenzen und Vollständigkeit der Theorien, nicht umgedreht!

Es könnte sein, dass sie schon mal hier waren ...

Steppke, Freitag, 22.12.2023, 16:20 vor 813 Tagen @ Andudu 3580 Views

... genau so, wie wir in 500/1000/5000 Jahren Forschungsraumschiffe in die Nachbarsternensysteme schicken werden (z.B. angetrieben durch einen nuklearen Pulsantrieb).

Trotzdem dauert solch eine Reise so lange, dass sie für organische Lebewesen völlig ungeeignet ist. Man wird Roboter schicken, Landefähren, um jeden Planeten, die Monde etc. zu erforschen und natürlich reichlich Ersatzteile, aber auch die sind irgendwann aufgebraucht und am Ende wird das Forschungsraumschiff in die Sonne geflogen oder durch eine 50MT-Wasserstoffbombe pulverisiert (zur Sicherheit). Den Rest erledigt die "Korrosion" bzw. der Zerfall der meisten chemischer Strukturen über lange Zeiträume.

Und man macht es nur EINMAL pro System, da es so unglaublich teuer ist, dass praktisch die gesamte menschliche Zivilisation einen Großteil ihrer Wirtschaftskraft dazu aufwenden müsste, um solch ein Raumschiff zu bauen.

Und 99% dieser ganzen "Sichtungen", die komischerweise immer in der maximal schlechtesten visuellen Aufnahmequalität zu sehen sind, kann man damit erklären, dass es auch zahlreiche Menschen gibt, die glauben, dass die Anordnung der Sterne ihr Schicksal vorausbestimmen, die an Geister glauben oder an den YETI.

mMn

Dass du diesen Eindruck hast...

Andudu, Samstag, 23.12.2023, 19:56 vor 811 Tagen @ Steppke 3287 Views

bearbeitet von Andudu, Samstag, 23.12.2023, 20:01

...liegt nur daran, dass du dich nicht damit beschäftigst und die Fakten ignorierst.

Und 99% dieser ganzen "Sichtungen", die komischerweise immer in der maximal schlechtesten visuellen Aufnahmequalität zu sehen sind

Und diejenigen die gut sind, sind "fake", ja, ich kenne das Argumentationsmuster, es ist immer das dasselbe... Fotos und Videos ohne glaubwürdige Quelle sind ohnehin wertlos, wenn es aber eine seriöse glaubwürdige Quelle gibt, sind Fotos und Videos fast schon egal (und solche Quellen gibt es massenweise).

kann man damit erklären, dass es auch zahlreiche Menschen gibt, die glauben, dass die Anordnung der Sterne ihr Schicksal vorausbestimmen, die an Geister glauben oder an den YETI.

Klarer Selection Bias, die Existenz dieses Phänomens ist bewiesen, seit Jahrzehnten, zumindest würde man einen Indizienprozess dazu haushoch gewinnen. Schon die zahlreichen Massensichtungen kann man nicht derart wegerklären und es sind mitnichten esoterische Spinner die nur irgendwas glauben wollen. Hast du das verlinkte Video wenigstens angeschaut? Sicher nicht, habe ich recht? Du bist dermaßen von deiner Weltsicht eingenommen, dass du die Kenntnisnahme alles anderen ablehnst. Das ist dein gutes Recht, aber wissenschaftlich ist das nicht, das bilde dir nur nicht ein.

Bitte sich weniger mit RT, sondern mit QT befassen. Da wird man eher fündig.

sensortimecom ⌂ @, Freitag, 22.12.2023, 20:23 vor 812 Tagen @ Steppke 3503 Views

Wenn es ausserirdische Wesen gibt (wovon man ausgehen darf, wenn man alle UFO-Sichtungen in Betracht zieht, und nicht nur die, sondern auch jene Phänomene, die mit Religion zu tun haben), so dürften diese imstande sein, von der "klassischen Welt" (also jener, in der unsere bekannten physikalischen Gesetze gelten) in die sog. "Quantenwelt" (in der keine Zeit existiert) zu wechseln. Und vice versa.

Zustimmung, zumindest etwas dieser Art wird dahinterstecken, wir müssen nur noch herausfinden was k.T.

Andudu, Samstag, 23.12.2023, 19:58 vor 811 Tagen @ sensortimecom 3165 Views

k.T.

Warum sollte uns eine außerirdische Zivilisation besuchen?

Kaladhor, Münsterland, Samstag, 23.12.2023, 23:03 vor 811 Tagen @ Steppke 3335 Views

Für eine Zivilisation, die es geschafft hat, interstellare Reisen durchzuführen, sind wir vollkommen uninteressant! Wir beherrschen ja nicht mal das intersolare Reisen zuverlässig. Für eine solche Zivilisation stehen wir in etwa auf einer Entwicklungsstufe wie Ameisen aus unserer Sicht.

Man sollte sein Heil auch nicht in irgendwelchen Hollywoodfilmen, vor allem nicht mit Scientology-Schauspielern, suchen. Empfehlenswert ist dagegen die Odyssee-Saga von Arthur C. Clarke! Von ihm stammt ja auch die Aussage, dass eine Technologie nur weit genug fortschrittlich sein muss, um sie von Magie nicht mehr unterscheiden zu können.

Und was den Punkt mit den Ressourcen betrifft: Niemand braucht dafür die Erde! Es gibt nichts auf der Erde, was man in der Oortschen Wolke, dem Asteroidengürtel oder im Kuipergürtel nicht einfacher und mit weniger Aufwand finden und gewinnen kann. Und eine hinreichend fortschrittliche Zivilisation, die über Kenntnisse der kontrollierten Fusion verfügen, werden nur noch Wasserstoff benötigen und alle benötigten weiteren Elemente selber erbrüten.

Was man an deinem Beitrag aber wunderbar erkennen kann ist, dass sich der Mensch einfach für viel zu wichtig hält.. welch eine Hybris.

Grüße

--
Ich bin nicht links, ich bin nicht rechts, ich kann noch selber denken!

Immer daran denken: Wer die Altparteien wählt, wählt den Krieg!

Viele nicht gesehene Probleme

Rainer ⌂ @, El Verger - Spanien, Sonntag, 24.12.2023, 00:25 vor 811 Tagen @ Kaladhor 3311 Views

Und was den Punkt mit den Ressourcen betrifft: Niemand braucht dafür die Erde! Es gibt nichts auf der Erde, was man in der Oortschen Wolke, dem Asteroidengürtel oder im Kuipergürtel nicht einfacher und mit weniger Aufwand finden und gewinnen kann. Und eine hinreichend fortschrittliche Zivilisation, die über Kenntnisse der kontrollierten Fusion verfügen, werden nur noch Wasserstoff benötigen und alle benötigten weiteren Elemente selber erbrüten.

Der Mensch brauch all diese Stoffe in der richtigen Zusammensetzung und im richtigen stetigen Wandel. Der Mensch ist ein Teil der Biosphäre. Er kann sich nicht außerhalb dieser Biosphäre stellen. Er ist in sie verwoben, er ist ein integraler ein Teil von ihr. Ohne sie kann er nicht überleben.

Um mal ein Beispiel zu geben. Auf einem fiktiven Flug zu den Sternen bricht bei der Besatzung eine Krankheit aus, die nur durch einen massiven Antibiotikaeinsatz in den Griff zu bekommen ist. Bei diesem Behandlung werden alle Darmbakterien der Fluggäste Zerstört. Im sterilen Raumschiff gibt es keinen Ersatz, weil kein Mensch an wichtige fremde Organismen gedacht hat, die ein Mensch zum überleben braucht.

Rainer

--
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Nick Bostrom: Es ist wahrscheinlicher, dass wir in einer SIMULATION leben, als in Ursprungswelt ("erster Durchgang" ). Damit relativieren sich "Erscheinungen"/"Glitches"/"UAPs" (mL)

Wayne Schlegel @, Donnerstag, 21.12.2023, 19:52 vor 813 Tagen @ Ankawor 4498 Views

bearbeitet von Wayne Schlegel, Donnerstag, 21.12.2023, 20:00

Begleittext zum Video:

Mit dem Simulationsargument bzw. der Simulationshypothese veröffentlichte der Philosoph Nick Bostrom 2003 einen kurzen aber brisanten Aufsatz. Er argumentiert, dass die Menschheit der Zukunft vermutlich in der Lage sein wird, komplexe Simulationen der Welt zu erschaffen - ist dies der Fall, wären wir mit hoher Sicherheit nicht real sondern simuliert. Wenn nicht, würde dies darauf hindeuten, dass die Menschheit diesen Punkt nie erreicht und demnächst vernichtet wird.

M.E. gut nachvollziehbares Video zur Simu-Hypothese: https://www.youtube.com/watch?v=LXKb0uKD9uQ


Thematisierende Filme:

- Matrix (kennt jeder)
- The 13th Floor (Roland Emmerich: https://www.youtube.com/watch?v=XF6etkcJp_c)
- Welt am Draht (Reiner Werner Faßbinder: https://www.youtube.com/watch?v=_gvuq75JlUo)

Da gibt es einige Theorien dazu...

Andudu, Donnerstag, 21.12.2023, 21:27 vor 813 Tagen @ Wayne Schlegel 4066 Views

...Thomas Campbell hat dazu ja auch einige Bücher geschrieben.

Ich hatte im letzten Jahr einige extreme Mandela-Effekte, weshalb ich mich intensiver mit solchen Sachen befasst habe, die "viele Welten Interpretation" ist z.B. eine gängige Interpretation der Quantenmechanik. Der Mandela-Effekt weist zudem darauf hin, dass es da Durchdringungen o.ä. geben könnte, woher u.U. auch fremde Entitäten kommen könnten. Das ist natürlich alles Spekulation, Erklärungsversuche von Laien, ob unsere Wissenschaft diese Hürde überwinden kann, steht buchstäblich in den Sternen, ich werde es ziemlich sicher nicht mehr erleben.

Das Problem bei der "Viele-Welten-Theorie" ist leider...

sensortimecom ⌂ @, Sonntag, 24.12.2023, 09:48 vor 811 Tagen @ Andudu 3158 Views

bearbeitet von sensortimecom, Sonntag, 24.12.2023, 10:00

... das sog. "Pauli'sche Ausschliessungsprinzip".

Demnach können zwar dieselben Teilchen (zb. Fermionen) gleichzeitig an verschiedensten Orten (d.h.verschränkt!) sein, aber es können nicht verschiedene Teilchen gleichzeitig am selben Ort sein.

Fazit also: gibt es Parallelwelten, müssten sie kollidieren, oder zumindest müsste es irgend eine Art von Wechselwirkung geben.

Ansonsten wäre die Theorie sehr plausibel.

Parallelwelten sind doch nachgewiesen - es gibt mindestens eine in Berlin und eine in Brüssel

Wayne Schlegel @, Sonntag, 24.12.2023, 10:35 vor 811 Tagen @ sensortimecom 3080 Views

bearbeitet von Wayne Schlegel, Sonntag, 24.12.2023, 10:46

Servus sensortimecom,

will Dich nicht auf den Arm nehmen, dafür sind deine Beiträge viel zu gut.

Wegen den logischen Problemen (die auf Naturgesetzen beruhen, die wiederum in unserem Universum gelten (in anderen gelten möglicherweise andere)) schließe ich mich momentan meiner zugegebenermaßen Lieblingshypothese an, weil die logisch widerspruchsfrei ist, also in unserem Universum mit unseren Naturgesetzen und Naturkonstanten gelten kann, ohne "anzuecken".

Habe diese hier als sog. Simulationshypothese von Nick Bostrom paar Zentimeter weiter oben im Faden kurz vorgestellt und auf kurzes Erklärvideo verlinkt. Wer nachgucken will:

https://www.dasgelbeforum.net/index.php?id=648307

In diese Richtung gehts in etwa

sensortimecom ⌂ @, Samstag, 23.12.2023, 17:21 vor 811 Tagen @ Wayne Schlegel 3395 Views

bearbeitet von sensortimecom, Samstag, 23.12.2023, 18:17

Er argumentiert, dass die Menschheit der Zukunft vermutlich in der Lage sein wird, komplexe Simulationen der Welt zu erschaffen - ist dies der Fall, wären wir mit hoher Sicherheit nicht real sondern simuliert. <

Da hat er nicht ganz unrecht. Nur ist der Ausdruck "Simulation" nicht ganz zutreffend. Es wird eher möglich sein, frühere Zustände in allen Einzelheiten mit Hilfe der Quantenphysik wieder zu reproduzieren (wenn man es so ausdrücken will...), wo es nötig ist. Theoretisch möglich wäre das, wenn es tatsächlich stimmt, dass alle Quantenzustände seit dem Urknall in einer Art "zeitlosen Quantenwelt" gespeichert bleiben - wie das einige seriöse Physiker behaupten. Natürlich könnte einer kommen und sagen: ok., wer weiss denn ob wir nicht eh bereits in einer solchen "reproduzierten" Welt leben - und nicht in der "Ursprungswelt". Das wissen wir nicht. Und es ist auch völlig egal.

Ja, eine Kutsche wird nie hundert km/h fahren können, weil Pferde einfach nicht so schnell laufen...

Andudu, Donnerstag, 21.12.2023, 21:13 vor 813 Tagen @ Ankawor 4011 Views

bearbeitet von Andudu, Donnerstag, 21.12.2023, 21:20

...diese Überlegungen sind dermaßen offensichtlich anthropzentristisch und unserem Zeitalter verhaftet, dass ich mich wundere, dass ihnen immer noch Leute anhängen. Alles schreit förmlich danach, dass unsere Physik nicht vollständig ist und wahrscheinlich in Teilen auch nicht korrekt, denn diese Objekte werden seit Jahrhunderten beobachtet und sind auch für unsere Zeit eindrucksvoll belegt.

Der Antrieb, den Bob Lazar angeblich untersucht hat, verursachte eine Raumzeit-Krümmung, mathematisch gesehen, bewegt sich das Objekt damit wahrscheinlich gar nicht (zumindest nicht mit Lichtgeschwindigkeit) und ändert trotzdem seine Position, es unterliegt damit auch nicht der Trägheit (was immer wieder beobachtet wird). Der Antrieb funktionierte mit einer Energiequelle, deren Funktionsweise die zwei Forscher nicht verstanden, die aber 100% Wirkungsgrad gehabt haben muss, denn weder leuchtete, noch erwärmte sie sich.

Danke für dieses großartige Geschenk. Und eine mathematische Frage.

neptun, Freitag, 22.12.2023, 02:27 vor 813 Tagen @ Ankawor 3933 Views

Hallo Ankawor,

dieser von Dir verlinkte Film tröstet über so manch andere Stunde hinweg, welche man besser mit etwas anderem verbracht hätte, als ausgerechnet im Internet unterwegs zu sein.

Meine Frage:
Kann mir (als einem Nicht-Mathematiker) jemand in einfachen Worten erklären (falls das möglich ist), weshalb die Grenze des beobachtbaren Universums 42,1 Milliarden Lichtjahre entfernt ist, obwohl doch der Urknall "nur" 13,8 Milliarden Jahre zurückliegt?

Ich lasse diese Frage hier stehen, obwohl ich mittlerweile nach meiner Vermutung, daß es mit der Ausdehnungsgeschwindigkeit des Universums zusammenhängen könnte, auf diesen Wikipedia-Artikel "Beobachtbares Universum" gestoßen bin.

Auch wenn mir das nur eine ganz schwache Ahnung davon vermitteln konnte, glaube ich eher nicht, daß man es noch einfacher erklären kann.

LG neptun

--
Immer daran denken: Die große Mehrheit der deutschen Bevölkerung hat Mörderparteien gewählt!

"Es zeugt nicht von geistiger Gesundheit, an eine von Grund auf
kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein." (Jiddu Krishnamurti)

Das liegt wahrscheinlich daran...

Andudu, Freitag, 22.12.2023, 09:14 vor 813 Tagen @ neptun 3705 Views

bearbeitet von Andudu, Freitag, 22.12.2023, 10:00

...dass noch nichtmal der Urknall wirklich bewiesen ist, da ringen die Physiker noch, von diesem Jahr:
https://www.futurezone.de/science/article401474/urknalltheorie-falsch.html

Warum sich die Ausdehnung beschleunigt, wissen sie ja ebenfalls nicht, war das nicht der Grund dafür, die ominöse "dunkle Materie" ins Spiel zu bringen?

Eine zeitlang war auch das "Universum ohne Rand" mal eine Idee, wurde aber angeblich widerlegt:
https://www.focus.de/wissen/weltraum/theorie-vom-universum-ohne-rand-forscher-sicher-st...

Als Laie tue ich mich (wie bei allen Fachthemen) schwer, die Theorien und Spekulationen gegeneinander abzuwägen und überhaupt den Stand des Wissens zu erfassen. Populärwissenschaftliche Abhandlungen sind fast immer ungenau und unvollständig und i.d.R. nach wenigen Jahren schon wieder obsolet und durch einen neuen Wissensstand oder eine neue Mode abgelöst (und es dauert oft Jahre, bis neue wissenschaftliche Erkenntnisse dort bzw. im Mainstream und in den Schulen ankommen).

@nvf33: "Wie kann man scharfe Bilder entfernter Galaxien bekommen, wenn doch alle Masse …

Ostfriese @, Freitag, 22.12.2023, 17:31 vor 812 Tagen @ neptun 3728 Views

Hallo neptun

Da zu dem Thema

Kann mir (als einem Nicht-Mathematiker) jemand in einfachen Worten erklären (falls das möglich ist), weshalb die Grenze des beobachtbaren Universums 42,1 Milliarden Lichtjahre entfernt ist, obwohl doch der Urknall "nur" 13,8 Milliarden Jahre zurückliegt?

nichts aus meiner Feder stammt, erlaube ich mir, speziell auf einige Gespräche zwischen @nvf33 und @Ashitaka in den Jahren 2015 bis 2019 hinzuweisen - in einfache Worte sind die Inhalte nicht zu fassen.

Die Berechnungen sind alle richtig - bis wir es wagen, die von uns bisher blind akzeptierten Fundamente des Räumlichen in Frage zu stellen.

Ernst Barthels Gedanken zum Raum sind klar und deutlich, wenn wir es wagen, die von uns bisher blind akzeptierten Fundamente des Räumlichen in Frage zu stellen. Die Polargeometrie kann ab dem Augenblick von Grund auf verstanden werden, da wir auch dazu bereit sind, eine völlig neue Raumvorstellung (aus der Transzendenz) zuzulassen.

Das Insichzurücklaufen des Raumes, welches Barthel in seinen Texten mathematisch von Grund auf bewiesen hat, steht im Widerspruch zu so vielen gemalten Bildern (Kugelerde, flache Erde, weit weit entfernte Galaxien), die in den Fluren des weltumspannenden Zentralmachtsystems aufgehangen wurden. Es sind gemalte Bilder, die ihm nur vorgehalten wurden, ihn aber nicht widerlegen, Bilder, die seine Beweisführungen nur als Unsinn übermalen. Für mich geht dieser Widerspruch in Ordnung. Denn ich akzeptiere die Realität der Auseinandersetzung mit seinen Werken längst als Simulation.
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=473746 Nichts schwärmt, alles schwingt. Ashitaka, Sonntag, 04.11.2018, 14:21 @ Silke 4882 Views

Es steht jedem frei, sich den Weltraum als eine materiell jeder lustigen Fahrt Platz bietende Unendlichkeit vorzustellen, oder ihn im hermetischen Sinne als das exakte Gegenteil zu begreifen, nämlich, während unseres Blicks hinauf zu den Sternen, als einen aus dem Materiellen in die Transzendenz (mind) reichenden Blick durch die Niederwerdung der Schwingungsgrade aller Zeiten.

"Wie kann man scharfe Bilder entfernter Galaxien bekommen, wenn doch alle Masse das Licht ablenkt? Und es ist viel Masse, an der das Licht vorbei muss in konventioneller Vorstellung, z.B. vom Andromeda-Nebel ..."
https://www.dasgelbeforum.net/index.php?id=557316 Antwort, Ashitaka, Freitag, 05.03.2021, 16:18 @ DT 4208 Views

Wenn ich Barthel richtig verstehe, dann ist die Krümmung der Erde lediglich ein verfestigter Gedanke, eine Voraussetzung, um das Insichzurücklaufen des Raumes mental greifbar zu machen. Er erklärt dies sehr klar in seinen Büchern. Die Kugel ist für ihn, genauso wie die Annahme, die Erde sei eine von Eiswänden umgebene kreisförmige Platte, eine Irreführung.

Barthel fordert eine völlig andere und meiner Ansicht nach begründete Raumvorstellung, eine, die eben nicht durch Voraussetzungen, sondern durch nachweisbare Fakten gefestigt wird. Es ist nachgewiesen: Das Auseinanderlaufen der Hyperbel ändert nichts an der Tatsache, dass es sich dabei um eine Einheit handelt, dass es sich nach Barthel um einen in sich geschlossener Linienzug handelt. Das kann auf dem Blatt Papier und mit den bisherigen Vorstellungen über Ebenen bzw. den Raum nicht dargestellt werden.

Gegen die Religion der Unendlichkeit und unsere Bedeutungslosigkeit sind Kräuter gewachsen. Ich sehe es ähnlich wie Barthel: Nicht der Punkt bewegt sich durch den Raum, sondern der Raum durch den Punkt (transzendent). Letztendlich kommen wir zur Abhängigkeit des Raumes von der Perspektive. Das ist der Schlüssel, darauf wollte auch ich in unserer letzten Diskussion und schon viele Male zuvor hinaus. Barthel ist ein durch die albernen Bilder der Jahrzehnte erschlagenes und verbranntes Genie! (Im Gelben Forum wäre er wohl ein Troll, jemand der nicht mehr ganz dicht ist!).

https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=395153 Das Insichzurücklaufen der Ebene verfasst von Ashitaka, Düsseldorf, 13.02.2016, 14:42 3312 Views

3. Das Problem der indefiniten Metrik in einem endlichen Universum: Wenn das Universum endlich, aber unbegrenzt ist, dann müssen wir nach einer sehr langen oder auch kürzeren Zeit wieder am Ausgangsort herauskommen, wenn wir immer gerade ausfliegen (also das 3D-Analogon zur Reise auf einer Kugel in 2D).
Das bedeutet aber: Es gibt keine Metrik mehr im Sinne der Differentialgeometrie, weil die Dreiecksungleichung nicht mehr durchgängig erfüllt ist. Darüber wirst Du vermutlich nur wenig Literatur finden, weil man dieses Problem weitgehend ignoriert oder nicht bemerkt. Es ist aber durchaus nicht klein, weil es jegliche mathematische Aussage über den Gesamtkosmos bedroht.

Ein physikalisches Leckerli zum Schluss:
… das Licht ablenkt? Und es ist viel Masse, an der das Licht vorbei muss in konventioneller Vorstellung, z.B. vom Andromeda-Nebel ...

https://archiv2.dasgelbeforum.net/index.php?id=394983 Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser, wa <img src=" />?, nvf33, Freitag, 12.02.2016, 14:32 @ Julius Corrino 3740 Views

Wenn alles um eine nie erreichbare, aber den Zeitlauf begründende Nulllinie schwingt, hat nichts seinen Urknall und auch nichts sein Ende. Dann läuft alles, vom Raum bis zur Zeit, in sich selbst zurück und aus sich selbst wieder hinaus. Die Zeit hat dann nicht irgendwann angefangen zu laufen, sondern sie begründet und entzieht sich in Abhängigkeit der Schwingungsgrade aus sich selbst heraus immer von Neuem.
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=478353 Besser später als nie! verfasst von Ashitaka, 28.12.2018, 16:48 4024 Views

Gruß - Ostfriese

Hast du das verlinkte Video nicht angeschaut?

Andudu, Donnerstag, 21.12.2023, 21:02 vor 813 Tagen @ Otto Lidenbrock 3851 Views

winzig am Rande der Milchstraße unser Dasein fristen

Witzig, dass du das schreibst, denn es ist ein bekannter Mandela-Effekt, auch für mich:
https://www.mpg.de/7301302/milchstrasse-kulturgeschichte

Die Erde ist (nicht mehr?) am Rand der Milchstraße, so wie Australien nicht mehr "weit abgelegen" ist (ich musste Danisch, den alten Australienreisenden, erst auf diesen Umstand hinweisen, es hat ihn einigermaßen irritiert).

Allein wie die gigantischen Entfernungen überwunden werden könnten, ohne ein Vielfaches der Lichtgeschwindigkeit zu erreichen, ist praktisch wohl unmöglich, wenn diese Wesen nicht im Stande sein sollten, die physikalischen Gesetze außer Kraft zu setzen.

Du begehst einen Denkfehler, wenn du auf Grund anthropozentristischer Überlegungen, auf Basis unseres primitiven Wissensstandes, Beobachtungen pauschal negierst. Schlußfolgerungen sollte man aus Beobachtungen ziehen und wenn die Theorien nicht dazu passen, sind diese falsch, nicht umgekehrt...

Das Erscheinen von E.T. ist wohl nur im Kino möglich (den Film finde ich übrigens immer noch hervorragend).

Tausende gut dokumentierter Fälle lassen dich ziemlich ignorant aussehen, lieber Otto.

Ich hab das Video nicht angeschaut, weil es zu lang ist. Gibt es eine Zusammenfassung mit den wichtigsten Argumenten? (in einer Nussschale - wie die Amis sagen) owT

BerndBorchert @, Freitag, 22.12.2023, 09:11 vor 813 Tagen @ Andudu 3480 Views

Da sind keine Argumente drin...

Andudu, Freitag, 22.12.2023, 09:28 vor 813 Tagen @ BerndBorchert 3626 Views

bearbeitet von Andudu, Freitag, 22.12.2023, 09:56

...es handelt sich durchgehend um (ziemlich krasse) Zeugenberichte, die Philip schon extrem gekürzt auf den Punkt bringt.

Die Menge der Berichte ist leider auch nötig, weil dadurch die Glaubwürdigkeit erhöht wird, einen Einzelbericht kann man viel leichter abtun, als eine Sichtungswelle oder eine Massensichtung.

Aber es reicht, das nebenher zu hören, Bilder kommen nur wenige. Du kannst in der grauen Box unter dem Video auch auf "Transkript anzeigen" klicken, dann generiert dir google einen Text (nicht immer in optimaler Qualität, aber gut zum zitieren und durchsuchen).

Die Alternative dazu ist, ein gutes Buch zum Thema (in diesem Fall "Sichtungswelle in Puerto Rico") zu lesen. Aber wer schon fürs Video keine Zeit hat... bestimmt gibts auch seriöse Telegram etc.-Kanäle dazu, aber das reicht für gewöhnlich nicht aus, um einen Skeptiker zu überzeugen (und ich halte mich dort nicht auf). Abgesehen davon, dass man sich dafür durch Berge aus Müll, Desinformation und ClickBait wühlen muss, die man gerade als Neuling nur schwer unterscheiden kann.

Ich auch nicht. Aber

Dragonfly ⌂ @, Freitag, 22.12.2023, 10:18 vor 813 Tagen @ BerndBorchert 3618 Views

bearbeitet von Dragonfly, Freitag, 22.12.2023, 10:28

Der Grundgedanke ist ein relativ einfacher. Können wir eine Welt simulieren? Ja oder nein?

Dabei müsste die Welt ja nicht komplett simuliert werden. Bei einem Computerspiel (Grand car theft?) muss ja auch nicht die ganze Stadt simuliert werden, sondern nur der Bereich, den der Spieler sieht.

Also, kann man die Welt relativ naturgetreu simulieren? Und eigentlich muss man sich fragen, was spricht dagegen?

Wenn wir die Welt simulieren können, wäre dies sehr interessant, man könnte z.B. Entwicklungen durchspielen lassen, Wahlen, Marketing prüfen lassen etc. Das muss ja auch nicht in Real Time ablaufen, man könnte das viel schneller ablaufen lassen. Wir machen heute mal kurz 10 Simulationen der Menschheitsgeschichte.

Jetzt bekommen wir ein mathematisches Problem. Wenn das alles so ist, wird es auf einmal mathematisch viel wahrscheinlicher, dass wir in einer Simulation leben, als in der realen Welt, weil es viel mehr simulierte Menschen als echte gibt. Simple Statistik.

Aber auch eine Simulation hat Grenzen. Es gibt Dinge, an die wäre man nicht gebunden. Z.b. Zeit. Die Zeit könnte schneller laufen oder langsamer. Es gibt andere Dinge, an die wären auch die Simulatoren gebunden. An einige grundlegende Naturgesetze und mathematische Grundlagen wären auch sie gebunden. So müsste z.B. verhindert werden, dass die Simulation eine eigene Simulation startet. Denn sonst würde die simulierte Simulation ggf. auch eine eigene Simulation starten. Ein solches Phänomen würde vermutlich die computer crunching power auch der mächtigsten Zivilisation überfordern. Simple exponentielle Mathematik.

Zuses rechnender Raum ist auch interessant: https://en.wikipedia.org/wiki/Calculating_Space

Zwar sind Ufo-Glaube und Verschwörungstheorie zwei ganz verschiedene Gebiete, aber ich poste mal hier die neueste VT von Gerd Wisknewski: "Es gab keine Atombombe in Hiroshima"

BerndBorchert @, Donnerstag, 21.12.2023, 15:45 vor 814 Tagen @ Andudu 4984 Views

bearbeitet von BerndBorchert, Donnerstag, 21.12.2023, 16:02

sondern es waren nach seiner Version Brand- und Gasbomben:

7 min., Interview mit J.Elsässer
https://www.youtube.com/watch?v=DzfhO3qDo68

Wenn andere bombardierte Städte in Japan genauso ausgesehen haben wie Hiroshima und Nagasaki (es gab in Japan wohl vor allem Holzhäuser), dann ist das schon mal ein Fakten-Indiz.

Aber vor allem gab es plausible Motive für die USA, einen Atom-Schlag nur zu faken (z.B. falls es da noch technische Probleme mit der Atombombe gab oder sie sogar noch gar nicht funktionierte): 1. So konnte der 2. Weltkrieg fast sofort beendet werden - praktisch ohne weitere amerikanische Verluste, und 2. die Stellung der USA als absolute Weltmacht wurde damit endgültig festgesetzt.

Bernd Borchert

Ich selber halte mich bei dem Thema an diesen Kommentar darunter:
@spikethecat1448 1 day ago
„ Man muss den Zweifel achten, denn er ist kein Fehler. Er ist wie die Rettung des Verstandes im Ozean der Doktrinen !“
Sully Prudhomme - französischer Lyriker

Er spekuliert nur

Otto Lidenbrock, Donnerstag, 21.12.2023, 16:25 vor 814 Tagen @ BerndBorchert 4632 Views

Wisnewski verbreitet keine Verschwörungstheorie, sondern spekuliert darüber, ob es tatsächlich zwei einzelne Bomben waren, die jeweils eine unkontrollierte nukleare Kettenreaktion in Gang gesetzt haben.

Gibt Unterlagen

Kaladhor, Münsterland, Freitag, 22.12.2023, 00:07 vor 813 Tagen @ Otto Lidenbrock 3944 Views

zu den Mengen an Spaltmaterial U235 und Pu239. Das hat für genau drei Bomben gereicht: Trinity, FAT Man und Little Boy.
Danach waren die USA blank.

Grüße

--
Ich bin nicht links, ich bin nicht rechts, ich kann noch selber denken!

Immer daran denken: Wer die Altparteien wählt, wählt den Krieg!

Ich hab nochmal nachgeguckt: die erste erfolgreiche Zündung einer Atombombe war 3 Wochen vor Hiroshima. Das ist nicht viel Zeit und ist damit - finde ich - ein Argument für einen fake (mL)

BerndBorchert @, Freitag, 22.12.2023, 08:31 vor 813 Tagen @ Kaladhor 3743 Views

bearbeitet von BerndBorchert, Freitag, 22.12.2023, 08:51

Zündung New Mexico 16.7.1945
Hiroshima 6.8.1945

https://de.wikipedia.org/wiki/Kernwaffe

Diese ganze Maschinerie musste nach dem erfolgreichen Test transportierbar gemacht werden, also eventuell verkleinert werden, und die Zündung (per Funk oder Zeitschaltung?) musste dann aus dem abwerfenden Flugzeug erfolgen, oder? geht das alles in 3 Wochen? Selbst 3 Monate kämen mir zu wenig vor.

Ich würde fast noch weiter gehen und fragen: War diese erste Zündung in New Mexico überhaupt echt? Motive, auch die zu faken, sind ja schon genannt worden: schnelle Beendigung des Krieges, Weltmachtstellung USA, Russen vor Japan-Eroberung abschrecken.

Bernd Borchert

Es gibt Filmaufnahmen des Tests.

Naclador @, Göttingen, Freitag, 22.12.2023, 10:08 vor 813 Tagen @ BerndBorchert 3680 Views

Die Technologie, den Test zu faken, hat es damals meiner Meinung nach noch nicht gegeben.

Drei Wochen sind sportlich, aber man kann davon ausgehen, dass die Bombe schon fertig entwickelt war, bevor es den Sprengkopf gab. Die Erzeugung des spaltbaren Materials hat ja ewig gedauert, die Physik war aber vorher schon fertig durchgerechnet. Von daher kannte man die zu erwartenden Abmessungen und die Geometrie schon lange vor der ersten erfolgreichen Zündung.

Ich bin in diesem Fall im Anti-Fake-Lager.

Gruß,
Naclador

Hier sind Filmaufnahmen von der ersten Atombomben-Explosion in New Mexico. Kann man so einen aufsteigenden Pilz nicht auch mit herkömmlichen Sprengstoffen erzeugen? (mV)

BerndBorchert @, Freitag, 22.12.2023, 11:03 vor 813 Tagen @ Naclador 3767 Views

2 min
https://www.youtube.com/watch?v=3wxWNAM8Cso

Aber nehmen wir an, dass das ist echt. Ist es nicht sehr unplausibel, dass man die weltweit erste Atombomben-Explosion mit einer Test-Apparatur macht, die von Größe, Gewicht und Form schon darauf ausgerichtet ist, in einen Sprengkopf zu passen? Würde man nicht für den allerersten Test gar nicht auf Größe, Gewicht und Form achten, sondern erstmal testen, ob das überhaupt geht?

Bernd Borchert

Nein, ist nicht unplausibel:

Naclador @, Göttingen, Freitag, 22.12.2023, 11:34 vor 813 Tagen @ BerndBorchert 3669 Views

Sie hatten da nicht viel Auswahl, sie brauchten genau die kritische Masse an Spaltmaterial. Weniger, und es hätte keine Detonation gegeben. Mehr Material als nötig zu verwenden, wäre prohibitiv teuer gewesen. Es war exakt klar, wie der Sprengkopf aufgebaut sein musste, lange bevor das Material dafür überhaupt zur Verfügung stand.

Übrigens sind die Hiroshima-Videos, die man aus dem Fernsehen kennt, in Wirklichkeit gar nicht die Hiroshima-Videos, wie ich gerade von der Deutschen Welle erfahren habe. Aber auch die jetzt als authentisch geltenden Filmaufnahmen zeigen die gewaltigen Pilzwolken.

Ja, man kann auch mit konventionellem Sprengstoff eine Pilzwolke erzeugen. Aber dafür hätten die Amis HINTER FEINDLICHEN LINIEN mehrere Tausend Tonnen Sprengstoff an einem Fleck zur Explosion bringen müssen, mitten in Hiroshima. Wie sollte das gelaufen sein?

Viele Grüße,
Naclador

Ich finde nur wenige Bilder (Videos ja sowieso nicht) von den Pilzwolken in Japan

BerndBorchert @, Freitag, 22.12.2023, 13:28 vor 813 Tagen @ Naclador 3580 Views

bearbeitet von BerndBorchert, Freitag, 22.12.2023, 14:26

Ja, man kann auch mit konventionellem Sprengstoff eine Pilzwolke erzeugen. Aber dafür hätten die Amis HINTER FEINDLICHEN LINIEN mehrere Tausend Tonnen Sprengstoff an einem Fleck zur Explosion bringen müssen, mitten in Hiroshima. Wie sollte das gelaufen sein?

Vielleicht mit einer Bombe, die entsprechenden konventionellen Sprengstoff enthielt?

Eine Bombe ist zu klein? Das ist eins der wenigen Pilzwolken-Bilder von den zwei Abwürfen, die ich auf die Schnelle finde, ich sehe da nichts von Hiroshima, d.h. es könnte woanders gemacht worden sein.

[image]

https://www.atomicarchive.com/media/photographs/hiroshima/image-1.html

Nagasaki ähnlich
https://www.atomicarchive.com/media/photographs/nagasaki/index.html

Ich erkenne bei Deinen Argumenten noch keinen Nachweis, dass die 2 Detonationen in Japan und nicht einmal der vorherige Test in den USA atomar waren.

Wie wär's, es einfach als amerikanische Kriegslist anzusehen, das mit den Atombomben *erfunden* zu haben, um den Krieg schnell und als Sieger zu beenden?

Bernd Borchert

Schau doch bitte mal das Deutsche-Welle-Filmchen an, dass ich verlinkt habe.

Naclador @, Göttingen, Freitag, 22.12.2023, 14:46 vor 813 Tagen @ BerndBorchert 3467 Views

Da sind Filmaufnahmen aus dem Fenster der Enola Gay dabei. Ich gehe erst einmal davon aus, dass das tatsächlich die Pilzwolken von Hiroshima und Nagasaki sind. Dann waren die Detonationen deutlich zu massiv für eine konventionelle Fliegerbombe.

Allmählich hab ich das Gefühl, dass Du Dir einen Spaß daraus machst, die gesamte Geschichtsschreibung der westlichen Welt in Zweifel zu ziehen.

Viele Grüße,
Naclador

Sorry, ich seh da auf den Bildern im DW Film auch kein Hiroshima oder Nagasaki

BerndBorchert @, Freitag, 22.12.2023, 15:27 vor 813 Tagen @ Naclador 3475 Views

bearbeitet von BerndBorchert, Freitag, 22.12.2023, 15:56

Da sind Filmaufnahmen aus dem Fenster der Enola Gay dabei. Ich gehe erst einmal davon aus, dass das tatsächlich die Pilzwolken von Hiroshima und Nagasaki sind. Dann waren die Detonationen deutlich zu massiv für eine konventionelle Fliegerbombe.

Und außerdem: wer einmal lügt mit Fotos ...

Und was erzählt eigentlich der interviewte Mr. Ham: Sagt er nicht, dass er es verständlich fände, wenn die Amerikaner nur geblufft hätten mit der Atombombe?

Allmählich hab ich das Gefühl, dass Du Dir einen Spaß daraus machst, die gesamte Geschichtsschreibung der westlichen Welt in Zweifel zu ziehen.

Und ich hab das Gefühl, dass Du dieses Thema aus Zeitkapazitätsgründen nicht auch noch auf Deiner Zweifel-Liste haben willst ...

VG BB

PS. Apropos Zweifel: dieses gestern gefundene Zitat finde ich sehr treffend
„ Man muss den Zweifel achten, denn er ist kein Fehler. Er ist wie die Rettung des Verstandes im Ozean der Doktrinen !“
Sully Prudhomme - französischer Lyriker

PPS. In Gothes Faust versucht ein Vertreter der staatlichen Obrigkeit, den Zweifel als etwas Abartiges, wenn nicht sogar Bösartiges, darzustellen - genau so läuft es ja auch heutzutage mit Zweiflern an den Narrativen von Staat+Medien:
"Natur ist Sünde, Geist ist Teufel;
Sie hegen zwischen sich den Zweifel,
Ihr mißgestaltet Zwitterkind."

Ernsthaft?

Kaladhor, Münsterland, Samstag, 23.12.2023, 22:45 vor 811 Tagen @ BerndBorchert 3278 Views

Eine Bombe ist zu klein? Das ist eins der wenigen Pilzwolken-Bilder von den zwei Abwürfen, die ich auf die Schnelle finde, ich sehe da nichts von Hiroshima, d.h. es könnte woanders gemacht worden sein.

Es gibt tatsächlich nur eine Filmaufnahme aus Hiroshima, und das auch nur, weil ein Besatzungsmitglied so geistesgegenwärtig gewesen ist, die aufsteigende Pilzwolke zu filmen. In Nagasaki gab es keine entsprechende Möglichkeit dazu.

Jetzt zum Zitierten:
1. Überleg mal, aus welche Höhe diese Aufnahmen gemacht wurden.
2. Man sieht am Fuß der Wolke den ganzen aufgewirbelten Dreck durch die Druckwelle und dem anschließenden Sog zum Explosionsmittelpunkt.
3. Du solltest Dir die Ausmaße der Wolle klar machen. Da gab es einen Feuerball mit einigen hundert Metern Durchmesser, dagegen sehen menschliche Bauwerke wie Spielzeug aus.

Grüße

--
Ich bin nicht links, ich bin nicht rechts, ich kann noch selber denken!

Immer daran denken: Wer die Altparteien wählt, wählt den Krieg!

Ja, ernsthaft - ich seh in dem Bild nichts, was auf Hiroshima (oder überhaupt auf eine bombardierte Stadt) hinweist. Du? owT

BerndBorchert @, Sonntag, 24.12.2023, 10:28 vor 811 Tagen @ Kaladhor 3019 Views

bearbeitet von BerndBorchert, Sonntag, 24.12.2023, 11:00

Auf solche Diskussionen lasse ich mich nicht mehr ein.

Kaladhor, Münsterland, Sonntag, 24.12.2023, 19:57 vor 810 Tagen @ BerndBorchert 3126 Views

Da wir uns auf dem direkten Weg zur Welt aus Ideocrazy bewegen, ist es vergeudete Lebenszeit. Da trinke ich lieber einen guten Tropfen.

Grüße

--
Ich bin nicht links, ich bin nicht rechts, ich kann noch selber denken!

Immer daran denken: Wer die Altparteien wählt, wählt den Krieg!

Warum postest Du in einem Forum, wenn Du keine Diskussionen willst? Geh zu Facebook - da kannst Du alles posten und keiner widerspricht Dir. owT

BerndBorchert @, Montag, 25.12.2023, 17:37 vor 809 Tagen @ Kaladhor 2841 Views

Es waren alle drei Bomben soweit fertig,

Kaladhor, Münsterland, Samstag, 23.12.2023, 22:35 vor 811 Tagen @ BerndBorchert 3284 Views

sie haben den Test nur durchgeführt um sicher zu gehen, dass sie nicht die Atmosphäre in Brand stecken. Danach mussten die vorgefertigten Baugruppen nur nach - ich glaube - Tinian gebracht werden. Dort erfolgte der Zusammenbau und auf dem Flug zum Ziel wurde die Waffe geschärft.

Die Invasion von Japan war übrigens für den 1. November 1945 geplant.

Grüße

--
Ich bin nicht links, ich bin nicht rechts, ich kann noch selber denken!

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Das war eine (sehr ineffektive) Atombombe. Die erhöhte (unnatürliche) Strahlung kann man dort nämlich heute noch messen. (ot)

Steppke, Donnerstag, 21.12.2023, 17:40 vor 813 Tagen @ BerndBorchert 4205 Views

Das hätte man auch mit einer "schmutzigen Bombe" hinbekommen (oT)

Naclador @, Göttingen, Freitag, 22.12.2023, 06:20 vor 813 Tagen @ Steppke 3561 Views

Eine schmutzige Bombe tötet nicht so schnell so viele. mkT

Steppke, Freitag, 22.12.2023, 13:57 vor 813 Tagen @ Naclador 3502 Views

Und, es gibt ja auch diese berühmten Fotos von Granit-Treppenstufen, auf denen Menschen saßen, während genau über ihnen die Bombe zündete und sie als eingebrannter Fettfleck endeten.

Hier z.B. https://twitter.com/AtomwaffenAbisZ/status/1555799705136791552

Der "Schatten" war ein Mensch, der vollständig verglühte.

Eine schmutzige Bombe kann so etwas nicht.

Nach meinen Erkenntnissen ist die Hintergrundstrahlung in Japan halb so hoch, wie unsere.

StillerLeser @, Samstag, 23.12.2023, 18:32 vor 811 Tagen @ Steppke 3357 Views

Nach Fukushima habe ich monatelang öffentlich verfügbare Strahlungswerte weltweit verfolgt. Japan hat 0,1 (nur 40km rund um Fukushima ist mehr), wir haben 0,2, wegen Chernobyl. Das ist bestimmt heute auch noch so. Also nur halb so viel in Japan, trotz Hiroshima, Nagasaki und Fukushima?
Dann dieses wohl einzige Steingebäude, genau unterhalb, noch da?

Keine Strahlung, dann auch keine A-Bombe, anders geht das nicht.

Meines Wissens haben die USA viele japanische Städte niedergebrannt...

Andudu, Donnerstag, 21.12.2023, 21:33 vor 813 Tagen @ BerndBorchert 4146 Views

...eine effektive Methode, wenn man keine Skrupel hat und die Häuser aus Holz sind, die angeblichen Atombomben waren nur die Krönung an Menschenverachtung.

Ob es die Bomben damals gab oder nicht, halte ich letztendlich für unerheblich, dass die USA jede Menge reale Tests gemacht haben, kann kaum in Zweifel gezogen werden. Aber ich mag Wisnewski, normalerweise spekuliert er recht fundiert.

Die Atombombe, beim Kampf um das japanische Gold

Rainer ⌂ @, El Verger - Spanien, Donnerstag, 21.12.2023, 23:39 vor 813 Tagen @ Andudu 4184 Views

Ob es die Bomben damals gab oder nicht, halte ich letztendlich für unerheblich, dass die USA jede Menge reale Tests gemacht haben, kann kaum in Zweifel gezogen werden. Aber ich mag Wisnewski, normalerweise spekuliert er recht fundiert.

Es gibt eine Theorie, dass die Amis die Russen schocken wollten, damit die nicht zuerst am japanischen Gold sind.

http://www.ag-friedensforschung.de/themen/Atomwaffen/60-jahre-krueger.html

Rainer

--
Ami go home!
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Egal, wie relevant das mit dem japanischen Gold tatsächlich war - es ist ein Argument pro fake. owT

BerndBorchert @, Freitag, 22.12.2023, 08:19 vor 813 Tagen @ Rainer 3601 Views

Der Artikel stellt Vermutungen als Tatsachen hin (englischsprachige Links)

Dragonfly ⌂ @, Freitag, 22.12.2023, 11:15 vor 813 Tagen @ Rainer 3631 Views

Das mit dem Gold der Philippinen ist bis heute umstritten:

https://en.wikipedia.org/wiki/Yamashita%27s_gold


Es gibt allerdings Theorien seriöser Magazine (Dazu gehört die saarländische Zeitung des Schreibers des 1. Artikels sicher nicht), die sagen, Japan hätte in der Tat nicht aufgrund der Atombomben kapituliert:


The Bomb Didn’t Beat Japan. Stalin Did.
https://foreignpolicy.com/2013/05/30/the-bomb-didnt-beat-japan-stalin-did/

Hier die deutsche Google Übersetzung, hoffe, der Link funktioniert:
https://foreignpolicy-com.translate.goog/2013/05/30/the-bomb-didnt-beat-japan-stalin-di...

Hier ein Interview von Janich+Wisnewski über die Atombombenbluff-These. Für mich ist das gleichzeitige Entwickeln von Proof-of-Concept, Prototyp und Produkt=Waffe bei der Atombombe derart unplausibel

BerndBorchert @, Dienstag, 26.12.2023, 21:12 vor 808 Tagen @ BerndBorchert 2839 Views

bearbeitet von BerndBorchert, Dienstag, 26.12.2023, 21:51

dass ich tatsächlich Zweifel am offiziellen Narrativ bekommen habe. Als Informatiker ist meine Erfahrung, dass *nichts* beim ersten Mal klappt, nur mit testen, testen, testen kommt man zu einem einsatzfähigen Produkt. Bei der Atombombe hätte man zuerst einmal testen müssen, ob eine Atom-Explosion überhaupt geht ("Proof of Concept"), und dann ein Prototyp und noch mal testen, und dann der Bau eines Sprengkopfs, und testen. Alle Schritte gleichzeitig ist völlig unplausibel - das gab's noch nie in der Geschichte der Technik - behaupte ich mal. Und deshalb wird die Bluff-These auf einmal plausibel. Hier noch mal die Daten:
16.7.1945 New Mexico, Test von Proof-of-Concept, Prototyp und einsatzfähiger Waffe *gleichzeitig* ... Kopfschüttel ...
6.8.1945 Hiroshima (drei Wochen später)
https://de.wikipedia.org/wiki/Kernwaffe

Außerdem hat der Bluff - wenn es einer war - Millionen Leben gerettet: der Krieg hätte sich ohne ihn noch lange hingezogen. Das macht den Bluff noch plausibler: ein Bluff aus Verantwortung - deshalb sollte man sich auch nicht so über die Bluff-These aufregen nach dem Motto "Wie kann man das nur denken?!" (diese moralische Entrüstung lese ich bei einigen Kommentaren oben zwischen den Zeilen).

War Bluffen nicht das Beste, was man machen konnte - für den Fall, dass man feststellen musste, dass die Atombombe noch nicht funktionierte?

Hier das Interview Janich/Wisnewski, der Anfang ist schon eingestellt (vorher gings um Hamas-Krieg und über den Titanic-Untergang)
https://www.youtube.com/watch?v=UkT4QN-ouuM&t=1915s

Bernd Borchert

Und noch eine kleine weitere Unplausibilität des offiziellen Narrativs, die mir einfiel: Was wäre gewesen, wenn die Atombomben auf Japan sich als Blindgänger rausgestellt hätten? hätte Japan dann nicht alles gehabt, um z.B. San Franzisco mit der Atombombe in Schutt und Asche zu legen? Hätte man nicht allein wegen dieser großen "Bumerang-Gefahr" von Blindgängern die Technik mehr testen müssen?

Und hier Interview Wisnewski bei Compact: Keine A-Bomben in Hiroshima und Nagasaki

StillerLeser @, Freitag, 05.01.2024, 23:06 vor 798 Tagen @ BerndBorchert 2506 Views

Thema ist auch in "Verheimlicht - vertuscht - vergessen 2024"

JEDER der sich die Messergebnisse anschaut, kann das erkennen. Die Amis haben das gefaked. Wobei, umgebracht haben sie die vielen Menschen dort echt (Attacken auf Zivilbevölkerung sind Kriegsverbrechen!), nur halt nicht mit A-Bomben.

https://www.youtube.com/watch?v=DzfhO3qDo68

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