Neuvorstellung

der Gitarrist, Mittwoch, 30.03.2022, 12:14 vor 1412 Tagen 3761 Views

Seit mehreren Jahren verfolge ich in unregelmäßigen Abständen mit großem Interesse die Beiträge im „Gelben Forum“.

Dafür erst einmal ein Dankeschön an die Betreiber der GF-Plattform.

Ich bin 66 Jahre und habe 33 Jahre im Erzgebirge / DDR gelebt und lebe seit der offiziellen Ausreise aus der DDR in Baden-Württemberg. Meine Kindheit bzw. die Schulzeit war aus der heutigen Sicht, eine besonders schöne Zeit. Dabei möchte ich nicht die Diktatur des Proletariats, wie Sie immer in der DDR genannt wurde, beschönigen. Diese Diskrepanz zwischen „Sein und Schein“ wurde von mir jedoch erst in meiner Jugend bewusst wahrgenommen.

Bezugnehmend zum aktuellen Ukraine-Konflikt, ist mir die Zeit (1968) des Einmarsches der sowj. Truppen in die CSSR immer noch in guter Erinnerung. Darüber könnte ich einige Episoden und Erlebnisse berichten. Zumal ich gegenüber meinen Eltern/Großeltern nichts Schlechtes von den Sowjets berichten kann (im Gegenteil).

Nach der Berufsausbildung mit Abitur, zum BMSR-Techniker, war ich einige Jahre als Elektromonteur auf Montage innerhalb der DDR unterwegs.

Trotz Konfirmation und Grundwehrdienst habe ich ein IT-Studium absolvieren können und habe dann einige Jahre in einer F&E Abteilung sogenannte „Importablösungen“ in der IT Branche mit entwickelt.

In dieser Zeit war auch die Familiengründung angesagt.
Als einschneidendes Erlebnis war für mich in dieser Zeit u.a. die große Ortsinitiative „Kabel-Antennengemeinschaft". Diese habe ich damals mitgegründet. Da ging es eigentlich um die Versorgung des Ortes mit, „Westfernsehen“. Dies durfte man natürlich nicht offiziell kundtun. Es hieß dann einfach „Verbesserung der Empfangssituation mit DDR2-TV“. Dies war ein gewaltiges Projekt, wo der ganze Ort an einem Strang zog. Das damalige Verbot aller "Westfernsehprogramme" erinnert mich stark an das Sperren von "RT Deutsch". Auch hier wie damals, geht es um die einseitige Meinungsmache gegenüber dem Volk. Das heißt, das Volk dumm zu halten (Angst vor kritischer Berichterstattung, vor einer anderen Sicht der Dinge,...).

Da ich im Laufe der Zeit immer mehr die Ungerechtigkeiten des DDR-Regimes wahrnahm, sah ich keinen anderen Ausweg die Ausreise aus der DDR zu beantragen. Ich glaubte damals, dass es hier im „Westen“ gerechter zugeht und das nicht nach Parteizugehörigkeit entschieden wird, sondern nach Fleiß und Können. Dies war im Nachhinein jedoch ein gewaltiger Trugschluss.

Nach einer Wartezeit von ca. 3 Jahren mit vielen Stasiverhören und den Verlust meine F&E Tätigkeit (Geheimnisträger, wir hatten damals IT aus dem Westen, die trotz Embargo die DDR über Österreich bezogen hatte) konnten wir noch vor der Wiedervereinigung offiziell ausreisen.

Als Starthilfe bekamen wir von der Gemeinde unserer ersten Unterkunft ein Stück Butter geschenkt. Wir empfanden es als eine schöne Willkommensgeste.

Mein Hochschulstudium wurde anerkannt und ich fand schnell wieder einen Job in der Industrie.

Nach ca. 2 Jahren bekam ich dann eine Anstellung an einer Hochschule in BW.

Persönlich haben wir uns hier gut eingerichtet.

Auf Grund der politischen und wirtschaftlichen Entwicklung der letzten Jahre, speziell hier in Dt., stehe ich in Bezug auf einer gerechten Gesellschaftsordnung gefühlt wieder da wo ich damals vor der Ausreise stand.

Damals gab man sich mit offenem Visier (trotz IM und Co.) zu erkennen und man wusste in der Regel wen man vor sich hat. Hier in der westlichen Welt regiert eine unsichtbare Kaste unter dem Deckmantel einer Demokratie und drangsaliert die Völker.

Nun was Positives.

In der der Freizeit sind wir viel mit dem Wohnmobil unterwegs und mein besonders Interesse gilt dem Musizieren (Gitarre).

So long und beste Grüße!

Herzlich Willkommen und guter Rat

der_Chris @, Nördl. Ruhrgebiet, Mittwoch, 30.03.2022, 12:46 vor 1412 Tagen @ der Gitarrist 3057 Views

Damals gab man sich mit offenem Visier (trotz IM und Co.) zu erkennen und man wusste in der Regel wen man vor sich hat. Hier in der westlichen Welt regiert eine unsichtbare Kaste unter dem Deckmantel einer Demokratie und drangsaliert die Völker.

Lass das Visier unten, die Methoden sind ausgefeilter und die Zeit noch nicht reif. Sand ins Getriebe, wenn gewollt, sonst Seitenlinie.

Danke für die tolle Vorstellung und Glück Auf!

--
Gruß
Der_Chris

Verhaltensregeln gegenüber deutschen Politkern:
*Verachten* Auslachen* Verhöhnen* Ignorieren*
Und niemals Aufmerksamkeit schenken!

der_Chris, danke für den gut gemeinten Rat

der Gitarrist, Mittwoch, 30.03.2022, 15:25 vor 1412 Tagen @ der_Chris 2064 Views

Willkommen, Gitarrist!

Rain @, Mittwoch, 30.03.2022, 12:50 vor 1412 Tagen @ der Gitarrist 2285 Views

Ich freu mich immer, wenn Leute, die in der DDR sozialisiert waren, ihre Sicht der aktuellen Lage schildern, weil sie in vielen Dingen aufgeweckter sind als die satten Westdeutschen.

Deine Aussage, daß Du gefühlt wieder da stehst, wie vor Deiner Ausreise, höre ich auch von Anderen DDR-Ausgereisten. Ein großer Kreis und wieder am Anfang.

Oder gar Schlimmer als damals.

Ich freue mich, wenn Du Deine Sicht der Dinge hier einbringst.


Beste Grüsse

Rain

--
Der Rechtsstaat ist wie die Luft: Unsichtbar aber essentiell.

Herzlich willkommen

Plancius @, Mittwoch, 30.03.2022, 13:08 vor 1412 Tagen @ der Gitarrist 2242 Views

Herzlich willkommen @Gittarist,

ich habe in meiner 25 jährigen Zeit im Westen Umgang mit 3 "Ausgereisten" aus der DDR vor 1989 gehabt.

Alle 3 haben mit Verachtung auf die Ossies herabgeblickt. Sie konnten es wohl nicht ertragen, dass einige Monate nach ihrer Ausreise die Grenzen aufgemacht wurden. Sie waren jetzt nichts Besonderes mehr, wo sie doch soooooooo für ihre Ausreise leiden mussten. Und die DDR'ler bekamen jetzt auch noch Westgeld und konnten überall hinreisen.

Sie sind auch noch bis jetzt strenge Verfechter des BRD-Regimes, stramme CDU-Wähler und wollen von einer Totalisierung der BRD nichts wissen. Für sie bin ich ein Nörgler, Quertreiber und überhaupt habe ich wie die Mehrheit der Ossies die Vereinigung nicht verdient. Wir verstehen nichts von Demokratie, sind antidemokratisch, wählen Linke und AfD, sind Impfgegener, gehen montags auf die Straße usw.

Die Mauer sollte 3 Meter höher wieder hochgezogen werden. Seitdem wir Ossies in die BRD eingemeindet worden sind, sind wir ein permanenter Störfaktor und bringen nur Unruhe in das BRD-System.

Schön, @Gittarist, dass du trotz deiner Vergangenheit ein kritisch denkender Zeitgenosse geblieben bist.

Gruß Plancius

--
"Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad an Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand." ARTHUR SCHOPENHAUER

Danke für Deine Antwort, Plancius

der Gitarrist, Mittwoch, 30.03.2022, 14:38 vor 1412 Tagen @ Plancius 1972 Views

Ich kann Dir im Großen und Ganzen zustimmen.
Aber wie sagt man, es gibt überall solche und solche.
Deshalb bitte nicht alle über einen Kamm scheren.
Ich habe noch Freunde und Verwandte in der "Ehemaligen" die wache Kritiker sind und welche die zu Schlafschaafen gehören und alles abnicken. Diese gibt es aber auch hier in den alten Bundesländern.
Ich glaube eher, dass der größere Teil der Bundesbürger, die einen geschärften Sinn für die momentane polit. Entwicklung haben, in den "Neuen Bundesländern" leben.
Ich könnte z.B. ziemlich genau sagen, wer von meinem Umfeld (BW) einen guten Stasi oder IM abgeben würde. Also ich denke es liegt am Charakter eines Menschen und nicht unbedingt an seine Sozialisierung.

Güsse "der Gitarrist"

Keep on rocking!

Reffke @, Narragonien, Mittwoch, 30.03.2022, 13:13 vor 1412 Tagen @ der Gitarrist 2134 Views

Hallo,


Herzlich willkommen!
Renft - Rockballade vom kleinen Otto 1975
https://www.youtube.com/watch?v=0GxB7D7cy18

LG Reffke

--
Wer warnen will, den straft man mit Verachtung.
Die Dummheit wurde zur Epidemie.
So groß wie heute war die Zeit noch nie.
Ein Volk versinkt in geistiger Umnachtung.
Erich Kästner "Große Zeiten"

Das waren noch Zeiten

sensortimecom ⌂ @, Mittwoch, 30.03.2022, 13:14 vor 1412 Tagen @ der Gitarrist 2396 Views

bearbeitet von sensortimecom, Mittwoch, 30.03.2022, 13:30


Nach einer Wartezeit von ca. 3 Jahren mit vielen Stasiverhören und den Verlust meine F&E Tätigkeit (Geheimnisträger, wir hatten damals IT aus dem Westen, die trotz Embargo die DDR über Österreich bezogen hatte) konnten wir noch vor der Wiedervereinigung offiziell ausreisen.

Ich erinnere mich an meine Zeit als Konstrukteur bei einer Linzer Bahnbaumaschinen-Firma mit engen Kontakten zur DDR (Deutsche Reichsbahn war einer unserer besten Kunden). Da kamen immer sehr freundliche Leute zu uns die uns wiederholt um Gefälligkeiten baten. An einen erinnere ich mich besonders (hiess Knöpke oder so ähnlich), der mich händeringend um Triacs für Lichtorgeln bat die es in der DDR nirgends gab.

Wir bekamen damals auch ein handgefertigtes, ziemlich primitives Kreisel-Nivelliergerät aus der DDR für Gleis-Überhöhungsmssungen. Die Geräte wurden von uns preisgünstig gekauft, die Technik quasi "kopiert", mit modernster Elektronik neu aufgesetzt, und als eigene Geräte in alle Welt exportiert. Kann mich noch an die grossen Augen erinnern, die der DDR-Knabe gemacht hat, als er ein solches Gerät sah:-)

Meine Güte, waren das Zeiten...

apropo elektronische Bauelemente in der DDR

der Gitarrist, Mittwoch, 30.03.2022, 14:16 vor 1412 Tagen @ sensortimecom 2393 Views

Ja, da kann ich Dir nur beipflichten. Wie oft habe ich im damaligen Karl-Marx-Stadt in den 80ern im Bastelladen nach elektr. Bauelementen angestanden. Meine selbst entwickelten Türmelodiegongs gingen ab wie "warme Semmeln" :-) Die ersten habe ich noch analog gebaut (die Widerstände mit Hand gefeilt bis der richtige Ton herauskam und die letzte Charge war dann schon mit einer MPU (U8000, das war die Importablösung vom Z80). Aber wohlgemerkt, wir mussten damals viel improvisieren und darin waren wir richtig gut:-) und wir hatten eine solide Ausbildung. Wenn ich mir die Studenten heute anschaue[[hüpf]]
Aber das liegt am System und nicht am Menschen. Das ist aber eine Thema für sich und würde jetzt zu weit führen.
Übrigens in der DDR wurde die LED erfunden[[top]]

Habe gerade mal wieder das beste, was je in der DDR gebaut wurde im Angebot...Die legendäre RG 28s (OT)

XERXES @, Mittwoch, 30.03.2022, 14:27 vor 1412 Tagen @ der Gitarrist 2182 Views

...

--
“And crawling on the planet's face,
some insects called the human race.
Lost in time, and lost in space.
And meaning.”

Ehrlich, da bin ich überrascht

sensortimecom ⌂ @, Mittwoch, 30.03.2022, 14:42 vor 1412 Tagen @ der Gitarrist 2346 Views

Übrigens in der DDR wurde die LED erfunden[[top]]

Ofiziell gilt als Erfinder Nick Holonyak (Bell Laboratories) Anfang der 60er.

(der hat übrigens noch ein dutzend andere bahnbrechende Halbleiter-Technologien erfunden. Übermässig reich wurde er übrigens nicht).

zum Teil stimmt es, es handelt sich um OLEDs

der Gitarrist, Mittwoch, 30.03.2022, 15:23 vor 1412 Tagen @ sensortimecom 2168 Views

Focus:
"Dank DDR heute Weltspitze"

Schon vor der Wende hatten Forscher aus Dresden organische Halbleiter im Visier – als Basis für eine neue Form der Elektronik. Heute sind sie bei dieser zukunftsträchtigen Technologie führend.

Trabbi 603, Vorlage für Golf1

solstitium @, Mittwoch, 30.03.2022, 17:23 vor 1412 Tagen @ der Gitarrist 1966 Views

Bilder selber raussuchen, für interessierte.

Gibt nochwas, was als Idee quasi verschenkt wurde, und ein Beschenkter damit irgendwo im Westen reich wurde, habs aber leider vergessen

--
https://dasgelbeforum.net/index.php?id=568547
[image]

"...nein, wer NICHT kämpfen will, der fällt genauso!"
(Zur Erklärung, man "fällt" im Krieg, ohne Krieg hieße es man stirbt!)

Erster FCKW-freier Kühlschrank - Öko-Coup aus Ostdeutschland

Reffke @, Narragonien, Mittwoch, 30.03.2022, 17:37 vor 1412 Tagen @ solstitium 1895 Views

Hallo allerseits,

...unvergessen!

Die westdeutschen Kühlschrankhersteller waren über den Coup wenig erfreut. "Mit einem respektablen Instrumentarium an Tricks haben sie versucht, unseren Erfolg zu verhindern", erinnert sich Ex-Geschäftsführer Günther. Eine Studie von AEG prognostizierte dem Öko-Kühlschrank, 30 Prozent mehr Strom als handelsübliche Geräte zu verbrauchen. "Wir waren uns sicher, dass diese Ergebnisse nicht stimmen konnten und die Studie wohl gelinkt war", sagt Günther. "Wir hatten ein unabhängiges Institut beauftragt, das zu ganz anderen Ergebnissen kam."

Wenn schon keine Stromfresser, dann eben lebensgefährlich: Explosionsgefahr! Die westdeutsche Kühlschrank-Lobby ließ verbreiten, dass Geräte die nicht mit 134a, sondern mit reinen, also brennbaren Kohlenwasserstoffen gekühlt werden, leicht in Brand geraten könnten. Ein Gutachten prognostizierte bereits Todesfälle. Greenpeace konterte: Es werde nur etwa so viel Gas wie aus drei Feuerzeugen verwendet. Zudem waren die Geräte TÜV-geprüft und alle möglichen Zündquellen ausgebaut worden.

"Zauberkiste" aus dem Erzgebirge

Die Angstkampagne verpuffte, die Brände blieben aus - und auch in einem anderen Punkt hatten die Umweltschützer langfristig recht: 134a ist umweltschädlich und seit 2011 europaweit in Autoklimaanlagen verboten.

Und doch sollte der damalige Erfolg eine Art Sommermärchen bleiben. Das Ost-Unternehmen hatte die komplette westdeutsche Konkurrenz an die Wand gespielt und mit Hilfe von Greenpeace die Schlagzeilen beherrscht: Die "taz" bejubelte den Öko-Kühlschrank als "Zauberkiste", Lohbeck sprach von einer "Revolution". Eine Zeitlang kamen Experten aus aller Welt ins sächsische Erzgebirge. Schließlich sahen die westdeutschen Produzenten ein, dass sie an der so lange verteufelten Entwicklung nicht mehr vorbeikamen. Bosch-Siemens attestierte Foron plötzlich "einen sensationellen Erfolg". Das Lob wurde zum Todesurteil.
https://www.spiegel.de/geschichte/oeko-revolution-aus-ostdeutschland-wie-foron-den-erst...

LG Reffke

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Wer warnen will, den straft man mit Verachtung.
Die Dummheit wurde zur Epidemie.
So groß wie heute war die Zeit noch nie.
Ein Volk versinkt in geistiger Umnachtung.
Erich Kästner "Große Zeiten"

Trabbi gewinnt gegen Tesla!

solstitium @, Mittwoch, 30.03.2022, 23:11 vor 1411 Tagen @ Reffke 1668 Views

bearbeitet von solstitium, Mittwoch, 30.03.2022, 23:20

Daran erkennt man erstmal, was das für ein Sturm im Wasserglas ist.

Noch exakter:
30 und 40 Jahre alte Fahrzeuge der ehemaligen DDR Produktion schlagen Tesla!
[image]

Sind die Zulassungszahlen (Bestand) 2021 vom
https://www.kba.de/DE/Statistik/Fahrzeuge/Bestand/MarkenHersteller/marken_hersteller_no...

Mal gucken, ob sich 2022 was ändert.

Was für ein Armutszeugnis! Und was für eine Luftnummer!


Common Rail sei angeblich auch von IFA entwickelt worden (weiß ich nicht) - aber da war noch was Anderes, vielleicht krieg ich das noch raus, irgendwas im Halbleiterbereich oder so?


Sei es drum, jeder Eintrag ist tragisch, zeigt er doch die Verkommenheit des aktuellen Schulsystems, weil wenn das besser wäre, müsste man nich in so ollen Kamellen kramen!

Das ist doch das besorgniserregende.

Scheinbar wurde dazumal noch Mathematik Physik und Chemie anwendungsorientierend gelehrt, wärend heute das Hauptaugenmerk auf Klimahysterie und Zuwanderung gelegt wird. (Hatte grad den Text eines Einstellungstestes einer gesetzlichen Krankenkasse dazu gelesen - und was soll ich sagen, genau das wird abgefragt.

Wisst ihr hiermit Bescheid.

Wenn das also abgefragt wird, dann findet genau nach diesen Kriterien die Vorauswahl statt.

Woraus resultiert, dass gezielt Dummpropagandehereingefallene in bestimmten Bereichen bevorzugt werden.

--
https://dasgelbeforum.net/index.php?id=568547
[image]

"...nein, wer NICHT kämpfen will, der fällt genauso!"
(Zur Erklärung, man "fällt" im Krieg, ohne Krieg hieße es man stirbt!)

Willkommen

Manuel H. @, Mittwoch, 30.03.2022, 15:05 vor 1412 Tagen @ der Gitarrist 1939 Views

Da freue ich mich. Als Westberliner weiß ich, dass die in der DDR sozialisierten Deutschen Nachrichten des Staatsfernsehens wesentlich kritischer rezipieren als Westdeutsche.

Apropos IT, was wenn das Protomodell hunzt

solstitium @, Mittwoch, 30.03.2022, 16:40 vor 1412 Tagen @ der Gitarrist 1997 Views

bearbeitet von solstitium, Mittwoch, 30.03.2022, 16:58

Weil für mich hört sich das nach einem Programmierfehler an.

https://t.me/neuesausrussland/2601

Ansonsten gelungene Vorstellung!
Bzgl. Erzgebirge und Russen:

Region Schwarzenberg hatte ja Sonderstatus, das war ja Atombombenrohstofflieferant, also hat man dort die Vollidioten die ansonsten alles vergewaltigt haben, wohl einfach nicht hingelassen.

Auch im Krieg wird weitgehend nichts dem Zufall überlassen.

Ansonsten guck Dir beim nächsten Besuch ebenda einfach mal die Gesichter dahingehend an.

Ich zeige Dir auf Anhieb Nachkommen 2.oder 3. Generation aus derlei Eskapaden.

Schlitzaugen, abstehende Ohren, runde Gesichter, und dunkle Gesichter, wobei da auch Amerikaner beteiligt sein können.

Bzgl. Französischer "Hinterlassenschaften" im Süden, wo Du ja wohnst, mag es am geschmeidigen abgelaufen sein, solange die Franzosen keine Algerien waren.

Das "merci" jedenfalls hat sich von daher ja umgangssprachlich eingeschichen und gehalten.

Von ebenda hört man auch, dass sich die Halbgeschwister beider Länder gegenseitig besuchen.

Hier gibt es auch oft den umgekehrten Fall, also Kinder deutscher Soldaten in Frankreich.

Was mich grad wundert, dass es diesen Austausch von Halbgeschwistern zwischen Deutschland und Ukraine mW zumindest in großem Rahmen, nicht gegeben hat.

Aber die Halbgeschwister und Nachkommen gibt es auf jeden Fall.

--
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(Zur Erklärung, man "fällt" im Krieg, ohne Krieg hieße es man stirbt!)

da stimme ich Dir zu, sieht eher nach Programmierfehler aus

der Gitarrist, Mittwoch, 30.03.2022, 17:00 vor 1412 Tagen @ solstitium 1913 Views

Wie Du bereits erwähnt hast, in der Region Schwarzenberg wurde URAN für die Russen gewonnen (Wismut). Da war mein Onkel auch einige Jahre tätig. Die hatten Vorzüge. Es gab Sonderrationen in Form von Schnaps (der sogenannte Wismut-Fusel) sowie Zigaretten und Buttermarken. Die meisten Menschen die dort beschäftigt waren, mussten diese Entscheidung mit Ihrem Leben bezahlen. Mein Onkel wurde nur 53 Jahre alt. Er stab an Magenkrebs.

Kurze Frage: (mT)

DT @, Mittwoch, 30.03.2022, 16:50 vor 1412 Tagen @ der Gitarrist 2295 Views

Hallo derGitarrist,
das hier verstehe ich nicht:

"Ich glaubte damals, dass es hier im „Westen“ gerechter zugeht und das nicht nach Parteizugehörigkeit entschieden wird, sondern nach Fleiß und Können. Dies war im Nachhinein jedoch ein gewaltiger Trugschluss."

Wer hat Dich gehindert, eine andere Firma oder eine andere Position anzutreten? In der DDR mag das reguliert sein, aber wo im Westen?

gute Frage

der Gitarrist, Mittwoch, 30.03.2022, 17:08 vor 1412 Tagen @ DT 2186 Views

Nun, wenn Du meine berufliche Entscheidung hier im Westen meinst, so hat mich die "Freiheit von Forschung und Lehre" gereizt. Man kann an einer HS/Uni immer mit der neuesten Technik "spielen" und hat keinen Geldvermehrungsdruck von oben herab. Außerdem hält einen die Arbeit mit Jugendlichen "fit und jung" und man ist bestrebt den "jungen Gemüse" immer noch was vormachen zu können. Damit kann man das eigene Ego streicheln[[euklid]]

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