Imnformationshappen - das Rudern auf der Bundespressekonferenz
Hallo Helmut,
an der Situation lässt sich momentan im Großen und Ganzen nichts ändern. Diese Erkenntnis ist wichtig!
Dein Bedürfnis umfassend zu informieren kenne ich. Du gehst den Dingen auf den Grund, das ist klar. Die Frage ist wieviel Information gibst Du an andere Personen weiter?
Ich kenne das von Stuttgart 21. Es wurden Regalmeter an Unterlagen gelesen, analysiert und Gegenargumente entwickelt. Wäre es um Argumente gegangen wäre S21 innerhalb von 4 Wochen gestoppt worden. Es geht aber in den seltensten Fällen um Argumente. Personen haben einen bestimmten Kenntnisstand und eine Sichtweise zu einem Thema. Vielleicht sind sie betroffen von einem Bekannten der im Krankenhaus lag oder gestorben ist. Wenn man sie zu anderen Erkenntnissen und zum Handeln bringen möchte ist es gut, dass man sie dort abholt wo sie stehen. Ich bin da kein gutes Beispiel. Mein naturell ist es auch, zu argumentieren und die Sache von verschiedenen Seiten zu betrachten. Besser ist es Fragen zu stellen was die Leute über Punkt a), b), c)... denken und ihn dann gezielt dazu ein paar Informationen zu geben. Und nur so viel Information wie sie verarbeiten können. Wenn sie auf ihrer Meinung beharren ist es gut im Gespräch zu bleiben. Dann halt übers Wetter, die Familie, die Pläne. Da COVID omnipräsent ist kommt man dann eh wieder auf den "unsichtbaren Feind" zu sprechen.
Inzwischen ist auf der inhaltlichen Ebene "Polen offen". Es lohnt sich Reitschusters Einsatz bei der letzten BPK ganz anzuschauen/hören. Klabauterbach in Hochform. Ein holländischer Journalist, der bringt Steffen Seibert aus dem Konzept. Der ist nur noch genervt vorgeführt zu werden, ob der Unfähigkeit Deutschlands und der Reaktionen in England auf "Angies viertes Reich".
Wie man im Ausland über unsere Corona-Politik lacht– Frischer Wind in der Bundespressekonferenz.
Beste Grüße
mabraton