Hast Du noch nie hyperventiliert?
Ich kann mir Zeitgenossen aus anderen weltanschaulichen und politischen Lagern vorstellen, die bei längerer Lektüre im "Gelben" todsicher anfangen würden zu hyperventilieren ...
Unter Medizinern und in Bezug auf die Lunge ist Ventilation (und verwandte Begrifflichkeit aus dem gleichen Wortstamm) allgemein üblich. Der Ausgangsthread meinte aber wohl die künstliche Beamtmung auf der Intensivstation, die unter prophylaktischer Gabe von Vitamin D vermieden werden kann. Dein neuronales Netz hat das bestimmt erkannt, aber Dein emotionales Netz sah ein Chance, mal wieder was loszuwerden ...
Zum Vitamin D ist in diesem Zusammenhang noch zu sagen, dass die in der Haut gebildete oder auch per Supplement künstlich aufgenommene Form nicht sofort wirksam ist, da sie erst umgebaut werden muss (was Zeit und Energie kostet). Das am Zielorgan effektiv wirksame Vitamin D ist - Zitat Wikipedia -
CALCITRIOL, auch 1α,25(OH)2-Cholecalciferol (1α,25(OH)2Vitamin D3) oder kurz 1,25(OH)2D3 und Vitamin D, ist ein hochwirksames Secosteroid mit struktureller Ähnlichkeit zu den Steroidhormonen, das von Michael F. Holick identifiziert wurde. Es ist die physiologisch aktive Form des Prohormons Vitamin D3. Es wird durch die 1α-Hydroxylase vor allem in den Nieren, aber auch in anderen Geweben aus dem 25(OH)Vitamin D3 hydroxyliert oder in seltenen Fällen als Medikament verordnet.
https://de.wikipedia.org/wiki/Calcitriol
In Andalusien ist man jetzt wie in England zur 'staatlich geförderten' Versorgung von Risikogruppen mit Vitamin D übergegangen. Und wenn Patienten mit einem niederen Vitamin-D-Spiegel eingeliefert werden, dann gibt man ihnen das o.g. Calcitriol, weil das dann sofort wirksam wird (Halbwertszeit 6 - 8 Stunden). Die in GB praktizierte Supplementierung dürfte weitgehend ineffektiv sein, da nur 400 IE pro Tag zur Verfügung gestellt werden. Die Profis unter den Politikern wissen ganz genau, was sie tun ...
Nebenbei könnte ich noch erwähnen, dass ein wichtiger Produzent von Vitamin D die BASF ist, und dass das meiste Vitamin D in Richtung Tierfutter geht: weil stallgehaltene Industrietiere -- ganz wie Menschen, die sich bekanntlich sogar freiwillig in die Haus-, Hallen- und Büroknechtschaft begegeben -- ja ebenfalls kein Sonnenlicht haben. Und nun hat BASF darüberhinaus ein neues Geschäftsfeld entdeckt, nämlich die Vergiftung von Ratten und Mäusen mit Vitamin D (in Kombination mit anderen Wirkstoffen). Das sage ich, damit nun nicht alle anfangen, sich gedankenlos Vitamin D reinzuschütten. Auf die Dosis kommt es nämlich an (und im Falle des Vitamin D auf K2 und ggfs. Magnesium). Hierzu im obig verlinkten Artikel ggfs. den Abschnitt über den GOLDHAFER lesen - oder den folgenden Artikel
https://www.ageulen.de/doku.php?id=eulenschutz:rodentizide
Grüße an das gelbe Stammtischforum von dem Weiner