Wann und warum hast Du Dich dazu entschlossen? Wie groß hast Du damals das Risiko eingeschätzt? Haben Zufälle eine Rolle gespielt? Wie groß wäre die Fallhöhe bei einem Scheitern? Und vor allem: Bist Du zufrieden mit Deiner Entscheidung?
...... Zwischenspiel ... guter Start für den Einstieg - und im kompletten Faden - Thailand - für Insider --- das wirkliche Leben, gibt es diverse Infos. In dem Faden sind keine Kommentare, so lässt es sich leichter lesen, die findest du in dem extra Faden Kommentar - Thailand -- das wirkliche Leben. Falls du Fragen hast, bitte dazu den Kommentarteil verwenden, so bleibt das Thailand - für Insider leicht zu lesen.
Grundsätzlich kann man aber vorweg schon als Fazit sagen: das war mein ganz persönlicher Weg und in der Form wohl nicht zu kopieren. Mit 15 Jahren begann ich mit Karate - das war mein Lebensinhalt bis 25 - Krankheit stoppte mein Plan, das zum Lebensunterhalt auszubauen. Mit 25 J. musste ich komplett neu anfangen, meine Berufsausbildung staatl. gepr. Masseur war auch mit dem Sport verbunden und von Krankenhäusern hatte ich genug, durch eigenes erleben. Ich liess mich umschulen, zuvor versuchte ich es mit einem Informatik Studium - das war aber nicht meine Welt. Mit 30 Jahren ging ich auf Weltreise - die endete in Thailand.
Mit 31 Jahren verdiente ich mein erstes Gehalt - in einem normalen Job - im Vierschichtbetrieb als Elektromechaniker. Mit 35 startet ich mit 100k DM meine erste Auswanderung in TH .... und landete in der Asienkrise. Nach 2 Jahren zurück nach D - mit 50 J. wieder gekündigt und der 2. Anlauf ohne Rückschein diesmal.
Jetzt bin ich schon 10 Jahre hier ..... mit Frau und 1 Sohn. Im Rückblick ist das eine irre Geschichte - laut Ärzteschaft und damaliger Prognose - wäre ich längst tot.
Ich kenne den Krankenhausbetrieb als Mitarbeiter und als Patient. Als ich damals Patient wurde, wusste ich, dort kann ich zukünftig nicht mehr arbeiten, ich wollte schliesslich leben. Was ich heute mit Sicherheit weiss ist, dass mich das Schicksal - heute nenne ich es Karma, auf diesen Weg geschickt hat. Man kann vieles planen, so etwas aber nicht. Ich bin mir überhaupt nicht mehr sicher, ob man überhaupt etwas planen kann. Aber das führt jetzt zu weit.
Zufrieden mit der Entscheidung - sie war alternativlos, sonst würde ich wahrscheinlich nicht mehr leben, meine Vermutung. Ich bin weder besonders glücklich, noch bin ich unglücklich ..... zufrieden trifft es auch nicht ganz, denn ich bin noch nicht am Ende - es gibt noch einiges zu tun. Gespannte Gelassenheit .... das trifft als Beschreibung den Zustand recht gut. Die scheinbaren Zufälle - haben mein Leben geprägt - bei mir waren das immer lebensbedrohende Dinge. Scheitern gibt es nicht in meinem Verständnis - Niederlagen dagegen schon, das ist ganz normal. Danach steht man wieder auf und weiter gehts.
Gruss
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Jeder arbeitet im Ausmass seines Verstehens für sich selbst und im Ausmass seines Nicht-Verstehens für jene, die mehr verstehen!