Ich finde den Artikel ganz hervorragend, fasst er doch auf engem Raum zusammen, was wohl der eigentliche Antrieb des Corona-Hypes ist: Es geht um die globale "Transformation" des kapitalistischen Herrschaftssystems hin zu einer vermeintlich "schönen neuen Welt", in der es dann "gerechter" und "nachhaltiger" zugehen soll, als heute. "Widerstandsfähiger" soll sie auch sein, was auch immer das heißen mag.
Der neue "Gesellschaftsvertrag" soll "Menschenwürde" und "soziale Gerechtigkeit" Vorrang vor wirtschaftlicher Entwicklung einräumen.
Das alles hört sich so an, als ob es in den vergangenen Jahrhunderten überhaupt keine Fortschritte in diesen Bereichen gegeben hätte und stellt die vielen Errungenschaften, die die Generationen vor uns mit Schweiß und Tränen erkämpft haben, in Abrede.
Interessant dabei, wer sich diese "große Transformation", Klonovsky nennt sie zynisch "den großen Sprung nach ganz vorn", auf die Fahnen geschrieben hat. "Tatsächlich erleben wir gerade, wie das Tanzpaar Globalkapital/globalistische Linke in die Endrunde einzieht", schreibt Klonovsky. Menschen mit dem "ökologischen Fußabdruck ganzer afrikanischer Kleinstädte" hätten den großen Trend der Zeit erkannt und wollten privat möglichst ungeschoren durch die sich anbahnende "Kulturrevolution" navigieren, was am besten gelänge, wenn man einfach an der Spitze mitmarschiere. "Das ist die Lektion der Guillotine", meint Klonovsky und erinnert dabei an @Tempranillo.
Leider laufen die "gutgemeinten Tagträume" der aktuell Herrschenden darauf hinaus, dass "eine Handvoll Menschen - also üblicherweise Egoisten, Feiglinge, Gauner, notorische Lügner, Korrupte, Opportunisten und zu allem Übel noch Idealisten - Entscheidungen über die Geschicke von Milliarden Menschen treffen soll."
Nach deren Logik kann die Menschheit nur dann überleben, wenn die ganze Welt wie einst Sowjetunion und DDR regiert werden.
"Sozialismus und Höllenfahrt sind dasselbe" sagt Klonovsky dazu. Vermutlich erleben wir alle gerade, wie dieser Sozialismus einen neuen, diesmal globalen Anlauf nimmt.