Reisende soll man nicht aufhalten
Ich persönlich denke, dass gewisse Dinge sich nicht durch Verträge und nicht durch Gerichte erledigen, sondern nur durch die Gunst der Stunde und einem festen Auftreten. Ich denke gerade an die Auswirkungen von #blacklivesmatter in New York, wo die Polizei schon mal gucken kann, wo sie bleibt. Wohl eher Schreck in der Abendstunde als Gunst der Stunde, wenn man das mal kalt analytisch betrachtet. Aber es hätte sicher vorher niemand damit gerechnet, dass das tatsächlich passieren kann.
Das einzige Rezept, wie Deutschland es schaffen kann seine Besatzer loszuwerden, ist unbequem zu sein und lästig und knausrig und in jeder Hinsicht kritisch. Man verweilt nicht gerne bei einem schlechten Gastgeber, wenn es andere Alternativen gibt.
Es ist nur einfach schade, dass solche Situationen, wenn sie vom Himmel fallen, dann mit Regentschaften von Leuten zusammenfallen, denen man aber auch GAR keine Politik im Sinne des eigenen Volkes zutraut.
Wenn ich mir andererseits anschaue, wie wenig Deutsche ihren Arsch auf die Straße kriegen, wenn es um ihre Grundrechte geht und wie viele dann von Agenden wie #blacklivesmatter mobilisiert werden können, obwohl wir in diesem Lande ernsthaft kaum nennenswert von Rassismus gegen Schwarze reden können, dann habe ich wenig Hoffnung auf eine schöne Zukunft dieses Landes. Bürger zu sein bedeutet eben nicht, dass man sich seine Einstellung zur Tagespolitik abends bei den tagesthemen abholt wie eine Pizza beim Italiener.
Gruß
stocksorcerer