Nur auf den Kurs zu schauen ist zumindestens von der Psychologie her unbefriedigend.
Mir reicht es, wenn der Kurs die gefühlte Inflationsrate, die natürlich viel höher ist als die getürkte offizielle, einigermassen abbildet und wenn dann noch eine Dividende dazukommt ist alles bestens.
Die Chemiewerte sind seit langem zuverlässig - mal sehen, wie es mit Bayer läuft, die Firma ist mir sympathisch, der VV nicht, habe den Mut gehabt nachzukaufen.
Schöne Dividende auch bei Deutsche Wohnen, hoffentlich etablieren sich die Immo-AGs als echte Äquivalente zu realen Immos, die mir in meinem Alter zu mühselig sind (wenngleich vermutlich am Gewinnträchtigsten).
Bedauerlicherweise haben die alten früher als die Säulen der deutschen Industrie betrachteten Flagschiffe wie Stahl, Rohstoffe, Energie und Banken schwer enttäuscht.
Mal sehen ob auch die Autowerte gezwungenenmassen einknicken, dann wären m.E. die Mehrzahl der seit der Nachkriegszeit etablierten Konzerne auf der Verliererstrasse.
Und damit wäre die immer angeführte Regel (z.B. von Kostolany), man solle solide Werte kaufen und dann zehn Jahre abwarten, nicht so ganz das Wahre.