Der Crash – das größte Glück dieser Generation

WiKa ⌂ @, D, Samstag, 13.06.2020, 20:59 vor 2056 Tagen 7025 Views

Ich bekam dieser Tage einen sehr analytischen Artikel des Focus zugesteckt. Und oh wunder, der schien so schön schonungslos mit dem aktuellen System abzurechnen. Bei ersten Lesen wollte man ausrufen, endlich mal einer der es begriffen hat. Leider endete die Geschihcte auch nur wieder in einer subtilen Werbung, doch jetzt mal mit seinen Mücken das Glück ander Börse zu versuchen, weil doch nur dort noch, angesichts der Null-Zins-Politik, noch Renditen zu erwarten seinen.

Ich nahm es mal zum Anlass, etwas tiefer zu graben und habe dann die Fragen gestellt, die in dem Focus-Promo-Artikel leider nicht vorkamen. Und so kam es dann zu diesem Artikel hier:

Der Crash – das größte Glück dieser Generation

Die aktuelle Krise gibt uns tatsächlich eine einmalige Gelegenheit jetzt tiefer zu schauen, welche Bedürfnisse für kommende Generationen bedeutsamer sind als die bisherigen. Das läuft allerdings auch auf einen harten Paradigmenwechsel hinaus, denn mit der Wiederholung des jetzt crashenden Systems werden wir keinen Blumentopf mehr gewinnen. Insoweit bietet diese Krise, die erst noch richtig beginnt, tatsächlich ungeahnte Chancen. Leider gibt es keine fertige Lösung, aber einige Eckpunkte kann man heute schon erkennen. Sicher sind Dinge darin, die stramme Börsianer gar nicht so gerne hören. Ändert nichts daran, dass wir jetzt mal hinsehen müssen.

Alles schön und gut ...

Heraklit @, Samstag, 13.06.2020, 21:44 vor 2056 Tagen @ WiKa 4957 Views

... aber wo soll man denn sonst sein Fiat-Money hinstecken, wenn nicht in Sachwerte, wozu insbesondere auch Aktien gehören?

--
Quidquid agis, prudenter agas et respice finem

Ja das schöne Fiat-Money …

WiKa ⌂ @, D, Samstag, 13.06.2020, 22:09 vor 2056 Tagen @ Heraklit 4846 Views

ja, das war ja auch die Empfehlung des Focus, wie konnte ich eigentlich etwas anderes erwarten :-) Nun sind natürlich gerade diese Monstermengen an Geld das eigentlich Problem, weshalb wir alsbald mal wieder mehrheitlich total im Regen stehen. Davon würde ich selbst mal die Kleinanleger im Bereich Aktien nicht ausnehmen, denn wenn sie ihre Bestände liquidieren müssen, weil der Rest dann dann schon aufgeraucht ist, haben die auch nichts gewonnen … sondern wie alle anderen eben verloren. Wer die Aktien über die Währungsreform rüberretten kann, dem mag es da besser gehen, sofern er ein gutes Händchen hatte, denn auch nicht alle Unternehmen werden das überleben.

Ok, der Tenor ging natürlich in Richtung eines Denkanstoßes, wie denn ein System aussehen könnte, welches ausnahmsweise mal nicht einer Minderheit, sondern der Mehrheit dienen kann, Das dazu nachhaltig und ohne absehbar alle drei Generationen vor den Baum fahren zu müssen. Oder anders gesagt, mit Fiat-Money werden wir das wohl so oder so nicht leisten können … :-)[[zwinker]]

Bullshit

Mephistopheles, Samstag, 13.06.2020, 22:41 vor 2056 Tagen @ WiKa 4809 Views

bearbeitet von Mephistopheles, Samstag, 13.06.2020, 22:52

Ok, der Tenor ging natürlich in Richtung eines Denkanstoßes, wie denn ein System aussehen könnte, welches ausnahmsweise mal nicht einer Minderheit, sondern der Mehrheit dienen kann, Das dazu nachhaltig und ohne absehbar alle drei Generationen vor den Baum fahren zu müssen.

Das ist Bullenscheiße.
Nach Oswald Spengler werden alle Systeme, die ausgedacht werden und sich nicht organisch entwickeln, zu Bullenscheiße, da die Ausdenker sich die praktischen Auswirkungen ihrer gedachten Konstrukte überhaupt nicht vorstellen können.

https://de.wikipedia.org/wiki/On_Bullshit

Gruß Mephistopheles

… sich selbst entwickelnd …

WiKa ⌂ @, D, Samstag, 13.06.2020, 23:02 vor 2056 Tagen @ Mephistopheles 4479 Views

schützt ja offensichtlich nicht vor Fehlsteuerung, denn zumindest da wo der Mensch dabei oder schlicht nur anwesend ist, wird wieder gesteuert, geregelt, maniuliert. Abgesehen davon habe ich gerade ernsthafte Zweifel, dass die Natur an sich irgendein Geld- Tausch, oder Bezahlsystem von Haus aus zu bieten hat. Vermutlich ist das eine zivilisatorische Entwicklung, die etwas über den uns bekannten natürlichen Rahmen hinausgeht und deshalb wohl zweifelsfrei vom Menschen geprägt.

Also brauchen wir ein nicht ausgedachtes, sondern ein darvinistisches (evolotionäres) Prinzip? Wenn das mal nicht genauso ausgedacht ist. Die Bullenscheiße wurde ja im Artikel selbst bereits abgearbeitet, allerdings in leicht verrücktem Zusammenhang :-) also was brauchen wir denn jetzt, was nicht Bullenscheiße ist und darüber hinaus den Bedürfnissen einer künftigen Menschheit gerecht werden könnte, sodass möglichst viele Menschen vom System gleich behandelt werden und vielleicht auch noch eine soziale Komponente erkennbar bleibt (was zumindest ein theoretischen Kennzeichen einer zivilisierten Gesellschaft sein soll), die mit leicht zu erfassenden philosophischen Überlegungen also als Wesensmerkmal erwähnter künftiger Generationen zu sehen wäre? Also irgendwie will mit dem alleinigen Verweis auf Bullshit bei mir noch nichts zünden :-)

Steinigt ihn! Er hat TAUSCHEN gesagt.

FOX-NEWS @, fair and balanced, Samstag, 13.06.2020, 23:47 vor 2056 Tagen @ WiKa 4409 Views

[[rofl]]

... und damit zerrinnt jeder möglicherweise sinnvolle Gedanke deinerseits zu Sand.

Grüße

--
[image]

Afuera!

… Otternasen …

WiKa ⌂ @, D, Samstag, 13.06.2020, 23:53 vor 2055 Tagen @ FOX-NEWS 4168 Views

hmm … das scheint ein INTERNER zu sein, vorher hätte ich also gerne noch eine Tüte Otternasen … :-)

Die Otternasen bekommst du ...

NST @, Südthailand, Sonntag, 14.06.2020, 06:01 vor 2055 Tagen @ WiKa 3982 Views

bearbeitet von NST, Sonntag, 14.06.2020, 06:05

hmm … das scheint ein INTERNER zu sein, vorher hätte ich also gerne noch eine Tüte Otternasen … :-)


..... am Stand der -Freien Liebe- die nächste -Links- dann -Rechts- und dann genau gerade aus, du kannst es schon sehen - am grossen roten Herz - da wartet eine/einer der 70 Jungfrauen mit einer Tüte frischer geschnittener Otternasen. Im Hintergrund spielt dezent Tirili - Kinderlieder zum Mitsingen - die Füchse kontrollieren das Spiel .... wer hat Oli Kahn erkannt?
Gruss

--
[image]
Jeder arbeitet im Ausmass seines Verstehens für sich selbst und im Ausmass seines Nicht-Verstehens für jene, die mehr verstehen!

Dann eben Schweinehaltung

Mephistopheles, Sonntag, 14.06.2020, 08:17 vor 2055 Tagen @ WiKa 3752 Views

bearbeitet von Mephistopheles, Sonntag, 14.06.2020, 08:35

schützt ja offensichtlich nicht vor Fehlsteuerung, denn zumindest da wo der Mensch dabei oder schlicht nur anwesend ist, wird wieder gesteuert, geregelt, maniuliert. Abgesehen davon habe ich gerade ernsthafte Zweifel, dass die Natur an sich irgendein Geld- Tausch, oder Bezahlsystem von Haus aus zu bieten hat.

Hat sie nicht.

Vermutlich ist das eine zivilisatorische Entwicklung, die etwas über den uns bekannten natürlichen Rahmen hinausgeht und deshalb wohl zweifelsfrei vom Menschen geprägt.

Die Henne hat das Ei geprägt. Oder war es etwa umgekehrt, dass das Ei die Henne geprägt hat?

Also brauchen wir ein nicht ausgedachtes, sondern ein darvinistisches (evolotionäres) Prinzip?

Wir brauchen Ausdenker, die nicht so dumm sind, dass sie sich einfach die Zukunft nicht ausdenken können.

Wenn das mal nicht genauso ausgedacht ist.

Nicht von dir. Verständlich, dass da Neid aufkommt.

Die Bullenscheiße wurde ja im Artikel selbst bereits abgearbeitet, allerdings in leicht verrücktem Zusammenhang :-) also was brauchen wir denn jetzt, was nicht Bullenscheiße ist und darüber hinaus den Bedürfnissen einer künftigen Menschheit gerecht werden könnte,

Einen Schweinestall. Da wird dann den Schweinen erklärt, was für Bedürfnisse sie haben.

sodass möglichst viele Menschen vom System gleich behandelt werden

Normschweine. Am besten bei Prokrustes um Anregungen nachfragen.

und vielleicht auch noch eine soziale Komponente erkennbar bleibt

Die Schweine brauchen Auslauf

(was zumindest ein theoretischen Kennzeichen einer zivilisierten Gesellschaft sein soll),

Den Schweinen wird von den Philosophen erklärt, wie sie sein sollen, nachdem sie die Familie zerstört haben. [image]

die mit leicht zu erfassenden philosophischen Überlegungen also als Wesensmerkmal erwähnter künftiger Generationen zu sehen wäre? Also irgendwie will mit dem alleinigen Verweis auf Bullshit bei mir noch nichts zünden :-)

Die Schweine haben endlich aufzuhören selber zu denken und sollen die Scheiße fressen, die ihnen von den Philosophen serviert wird.

Gruß Mephistopheles

Es wird genau so laufen, wie immer. Nichts wird anders.

Steppke, Sonntag, 14.06.2020, 09:36 vor 2055 Tagen @ WiKa 4335 Views

bearbeitet von Steppke, Sonntag, 14.06.2020, 10:16

Die aktuelle Krise gibt uns tatsächlich eine einmalige Gelegenheit jetzt tiefer zu
schauen, welche Bedürfnisse für kommende Generationen bedeutsamer sind als die
bisherigen. Das läuft allerdings auch auf einen harten Paradigmenwechsel hinaus,
denn mit der Wiederholung des jetzt crashenden Systems werden wir keinen Blumentopf
mehr gewinnen.

Nach dem Crash und Reset wird alles genau so weiterlaufen, wie es immer war. Der Crash wird nicht nur viele Vermögen rasieren, sondern auch viele Schulden. Die Aufschuldungsmöglichkeiten werden gigantisch und zahllose Nachschuldner wieder verfügbar sein. Alle werden gierig dem Wachstum und der Wohlstandvermehrung hinterherjagen, und das wird auch wieder für ein paar Jahrzehnte funktionieren. Niemand wird sich dem entgegen stellen. Mahnende Stimmen werden schnell verstummen, niemand wird ihnen zuhören.

Die Politik wird den folgenden Aufschwung für sich beanspruchen und feierliche Reden halten, die Firmenbosse werden sich über anziehende Gewinne freuen und auch die Angestellten und Konsumenten werden, nach ein paar Jahren Armut und Elend, und in der Hoffnung, bald wieder einen Urlaub in Italien machen oder sich ein "Dingsphone" kaufen zu können, mitziehen.

Niemand wird irgendwelche "Experimente" wagen, niemand wird "tiefer schauen" und einen Paradigmenwechsel wird es auch nicht geben, denn alle werden damit beschäftigt sein, sich ein Stück vom Wachstumskuchen abzuschneiden. Nichts wird anders.

So wird das ablaufen.

Und in 70/80/90/100 Jahren, dann, wenn praktisch niemand mehr den vorherigen Crash live erlebt hat und nur einige davon in Büchern gelesen haben, kommt der nächste Reset ... und alles beginnt wieder von Vorne ... usw.

Nix da Crash!

Jacques, Sonntag, 14.06.2020, 11:25 vor 2055 Tagen @ Steppke 4197 Views

Steppke:
Aufwärts ohne Ende. Die Schaukel hat keinen Anschlag, sondern dreht beliebig viele Male um 360 Grad.
Nur der Not den Schwung lassen.

Nach etlichen Geldspritzen gebiert die Mutter aller Schulden immer wieder neue Kinder.
Was zu toxisch ist, kommt in die Mottenkiste, bis irgendjemand die Kiste nach einem mittleren Zyklus wieder öffnet und findet: Eieieieiei, was haben wir da für einen Schatz.

In der Summer aller Millionen Unternehmungen gibt es immer ein paar Schwerst- und Todkranke, die unangenehme Seuchen in sich tragen. Die Finanzindustrie und die vereinigten Notenbanken aller Länder (Marx hat das vergessen) sind noch findiger geworden.
Kein grosser Reset: Lieber 50- und 100 jährige Unternehmensanleihen (hihi) herausgeben, kompliziert absichern und noch einen guten Zins versprechen.

Leute, Leute - da ist noch sooo vieeel Luft drinnen, das das mindestens noch 20 Jahre so weiter geht.

Einen schönen Sonntag!
Grüsse

@Mephistopheles

Steppke, Sonntag, 14.06.2020, 11:39 vor 2055 Tagen @ Steppke 3623 Views

Auch wenn Du Deinen unflätigen Beitrag gelöscht hast. Hier die Antwort.

Ich sage nur: BULLSHITALARM! Anschwellender Bocksgesang.

Dann könntest Du das doch ganz einfach mit Argumenten widerlegen, mit Beispielen (auch aus anderen Bereichen) aus der Geschichte, wann etwas Elementares wie ein Währungs/Zins/Schuldsystem jemals grundlegend geändert wurde.

Auch in Relation zur menschlichen Psyche, der menschlichen "Kurzsichtigkeit" und "Vergesslichkeit", dem Streben der großen Masse nach (schnellem) persönlichen Profit, und auch in Relation, dass diese (Masse) generell nie langfristig denkt (und Probleme am liebsten in die Zukunft verschiebt, damit andere die lösen müssen).

Ich kann Dir dazu mal ein paar Beispiele nennen.

Börsenkrisen:
1637
1847
1869
1873
1907
1927
1929
1987
2000
2007
usw.

Wann hat sich dort jemals etwas Grundlegendes geändert? Wann gab es einen "Paradigmenwechsel"?

Oder am Beispiel der endlosen Kriege: Egal wie schrecklich sie vorher auch waren, sie kamen IMMER, IMMER, IMMER wieder und auch unsere jetzige "Ruhephase" wird vergehen, spätestens dann, wenn die Ressourcen knapp werden. Dann werden wieder alle anfangen sich abzuschlachten und WKIII und WKIV usw. werden kommen ... mit einer Milliarde Toten (oder mehr)

Besonders der Umstand, dass Menschen Krisen irgendwann nur noch aus Geschichtsbüchern kennen, ist der Garant für eine neue große Krise.

Niemals, niemals, niemals, niemals gab es nach solchen Krisen ein Umdenken oder einen "Paradigmenwechsel", der Bestand hatte. NIEMALS!

Und genau so ist es beim Währungs-, Zins-, und Schuldsystem auch. Nach dem Reset beginnt alles wieder von Vorne. Nichts wird sich ändern!

Und falls Du das anders siehst, widerlege es doch einfach argumentativ.

Ausfällig musst Du dafür nicht werden.

Wie soll sich etwas ändern, so lange die Ursache bestehen bleibt?

Tempranillo @, Sonntag, 14.06.2020, 11:48 vor 2055 Tagen @ Steppke 3644 Views

Nach dem Crash und Reset wird alles genau so weiterlaufen, wie es immer war.

Natürlich wird es weiterlaufen, wie es war. Wie soll sich denn etwas ändern, so lange die Ursache für Crash und noch viel schlimmere Katastrophen bestehen bleibt, das Imperium Americanum?

Sich am Crash festzukrallen und zu hoffen, dadurch würde es dann besser werden, ist bei weitem zu oberflächlich.

Wie auch beim Therapieren einer Krankheit muß man die Ursachen bekämpfen, sollen die Maßnahmen Erfolg haben.

Leider ist es so, daß die ganze Welt, vor allem Deutschland und Europa, am liberaldemokratischen Anglokrebs erkrankt ist und man nicht weiß, ob es angesichts der aussichtslosen Lage nicht humaner wäre, eine Palliativbehandlung zu verordnen?

Tempranillo

--
*Die Demokratie bildet die spanische Wand, hinter der sie ihre Ausbeutungsmethode verbergen, und in ihr finden sie das beste Verteidigungsmittel gegen eine etwaige Empörung des Volkes*, (Francis Delaisi).

Gut möglich.

Steppke, Sonntag, 14.06.2020, 11:48 vor 2055 Tagen @ Jacques 3633 Views

bearbeitet von Steppke, Sonntag, 14.06.2020, 12:02

Leute, Leute - da ist noch sooo vieeel Luft drinnen, das das mindestens noch 20 Jahre so weiter geht.

Hallo Jacques,

das kann gut sein, vielleicht schaffen die das sogar noch länger (z.B. mit Digitalwährungen, mit denen der ganze toxische Dreck irgendwo tief im digitalen Nirvana versteckt wird).

Aber, egal was die sich auch ausdenken, es wird der Tag kommen, an dem das System wieder kollabiert.

Dafür wird der Zins sorgen, egal wie klein er auch ist, und der Vertrauensverlust in die Währung, der irgendwann eintreten wird.

Dann kommt der Crash, der Reset ... und danach beginnt wieder alles von vorne, mMn, OHNE dass es dann einen Paradigmenwechsel gibt.

Es wiederholt sich alles, immer wieder und wieder und wieder ... besonders wenn die letzte Krise soweit zurück liegt, dass die meisten Menschen die nicht mehr live miterlebt haben.

Nachtrag:
Aber das könnte auch alles viel schneller kommen, denn dass die einen Wassergraben um den Reichstag bauen, geschieht nicht aus Spaß, auch das weitere Absenken der Beträge, mit denen man anonym Gold kaufen kann, sollte man ernstnehmen.

Das sind wichtige Indizien dafür, dass die (politischen) Eliten wissen, dass da bald etwas "Unschönes" kommt.

Das Lied vom sugarcandymountain.

Mephistopheles, Sonntag, 14.06.2020, 12:06 vor 2055 Tagen @ Steppke 3385 Views

Niemals, niemals, niemals, niemals gab es nach solchen Krisen ein Umdenken oder einen "Paradigmenwechsel", der Bestand hatte. NIEMALS!

Und genau so ist es beim Währungs-, Zins-, und Schuldsystem auch. Nach dem Reset beginnt alles wieder von Vorne. Nichts wird sich ändern!

Und falls Du das anders siehst, widerlege es doch einfach argumentativ.

Ausfällig musst Du dafür nicht werden.

"ich mache hier eine Prophezeiung vom Sugarcandymountain. Jetzt bitte, widerlege das den Schafen doch einmal argumentativ ! Four (black) legs good, two legs (white) bad!."

Die Paradigmen funktionieren nicht mehr, wenn man an die Wand geklatscht ist. Durch Potemkinsche Dörfer wird es nicht besser. ==> Wenn der Wagen an die Wand geklatscht ist, dann ist er nicht mehr fahrtüchtig. Du erzählst uns, wenn man einfach ein Bild malt von dem neuen Auto (Geld druckt), dann wird er wieder genau so laufen wie vorher und alle anderen glauben es auch. Am besten, wir machen eine demokratische Abstimmung, dasss die Welt so wird, wie wir sie gerne hätten!

Gruß Mephistopheles

Das haben wir schon immer so gemacht …

WiKa ⌂ @, D, Sonntag, 14.06.2020, 12:09 vor 2055 Tagen @ Steppke 3362 Views

Sicher, wem ist diese These nicht vertraut. Das soll dann der Garant dafür sein, dass wir nur die Geschichte wiederholen? Erstaunlicherweise scheinen doch sehr viele Menschen, gerade hier m Forum, zu wissen, was eine bloße Wiederholung anrichten wird.

Natürlich ist es einfacher, die Kritiker dieser ewigen Wiederholung mit dem scharfen Schwert der Geschichte zu richten. Blöderweise richten sich die Menschen damit immer selbst. Ich denke das scheint das Kernproblem zu sein, womöglich gar nicht aus den alten Gedankenmustern heraus zu wollen.

Natürlich ist es einfach an den alten Mustern festzuhalten. Da muss man schließlich nicht nachdenken und kann das Elend, weil man doch als einzelner gar nichts machen, stets wieder über sich ergehen lassen.

The box is full of miserable creatures -- but one of them doesn't belong there. | The Box

Das war allerdings nicht die Idee des Artikels. Die bestand mehr darin, mal Mut und Grips zusammenzunehmen, um zumindest gedanklich ein mal andere Wege vorzubereiten. Schließlich ist es unser Denken, welches final unser Handeln bestimmt.

Selbstverständlich haben wir die Freiheit an diesen alten Mustern festzuhalten … aber wer zwingt uns dazu? Wie will ich denn die Welt verändern, wenn ich immer nur auf die anderen schaue und warte, dass sie es tun.

Meinst Du nicht, dass das Bewusstsein schon ein paar Schritte weiter ist als in den vorherigen Wiederholungskrisen. Hast Du Dir noch niemals Gedanken darüber gemacht wie so ein System aussehen müsste, welches zweifelsohne ein deutlichere Verteilungsgerechtigkeit zu bieten hätte als das jetzige System? Wäre es nicht sinnvoller dort anzusetzen, als im Brustton der Überzeugung die Wiederholung des alten zu predigen?

Persönlich finde ich neue Ideen kreativer als statisches Denken. Und die prognostizierte Zukunftswiederholung fußt in der sich selbst erfüllenden Prophezeiung der Wiederholung. Ohne Willen zur Veränderung (eines jeden Einzelnen) wird es auch keine geben … das kann ich hier und heute unterschreiben. Ich mag mit meinen Gedanken dazu aber nicht auf andere warten … auch auf die Gefahr hin, dafür mit den alten Phrasen niedergemäht zu werden :-)

Das ist zu befürchten

re-aktionaer @, Sonntag, 14.06.2020, 12:18 vor 2055 Tagen @ Steppke 3440 Views

Man erlebt es auch in Zusammenhang mit den Gegenkonzepten. Viele der unter 30 Jähren finden Kommunismus und seine Derivate gerade schick. Sie haben keine Vorstellung wie beschissen es in diesen Ländern war und lassen sich von Geschichten a la "Es gab Kita für alle" beeindrucken.
Es ist wirklich interessant wie sich Dinge mit zeitlicher Distanz relativieren:
Ich kann mich noch explizit an die DDR Flüchtlinge der 80er Jahre erinnern und wie erschütternd deren Armseligkeit auf uns wirkte. D.H. Kleidung grottenhässlich und 20 Jahre hinterher, Autos - technisch Museumsreife Dreckschleudern, Frisuren etc... Trips in den Osten - Schwarze abgefuckte Häuser bis weit in die 2000er hinein. Einfach grindig. Ende der 90er machten wir noch Urlaube um uns spasseshalber den Resten dieser Armseligkeit auszusetzen.

Sieht man sich heute auf Youtube aber Footage dieser Zeit auf, erkennt man praktisch keinen Unterschied in der Kleidung etc... die Nuancen verwischen und somit weicht die subjektive Schärfe der Wahrnehmung in der Zeit, einer "objektiven" unschärfe. Man sieht zwei Systeme aber nicht mehr den qualitativen Unterschied.
Hinzu kommt noch, dass man in der Alterskohorte 30-50 viele hat, die den Fall des Ostens als Kinder von Systemschranzen erlebt haben und für die damit ein Niedergang im gesellschaftlichen und ökonomischen Status verbunden war. Es reichte nicht mehr bei der Partei zu sein. Ergo dessen wurde die "gute alte Zeit" bejammert. Auch dieses Narrativ trifft man heute oft an - auch bei Osteuropäern.

Es scheint also in unserer Natur zu liegen, uns eher an die positiven als an die entsetzlichen Aspekte einer Sache zu erinnern. Mit kapitalistischen Krisen dürfte es ähnlich gelagert sein. Wenn ich durch mein Wien wandle ergötze ich mich auch lieber an den gründerzeitlichen Fassaden der Häuser als darüber nachzudenken in welch elenden Verhältnissen deren Erbauer leben mussten. Die Touristen stürmen das Sissi Museum und die Schatzkammer - das bleibt von dieser Epoche in Erinnerung!

Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen

Mephistopheles, Sonntag, 14.06.2020, 12:21 vor 2055 Tagen @ Tempranillo 3468 Views

bearbeitet von Mephistopheles, Sonntag, 14.06.2020, 13:00

Nach dem Crash und Reset wird alles genau so weiterlaufen, wie es immer war.


Natürlich wird es weiterlaufen, wie es war. Wie soll sich denn etwas ändern, so lange die Ursache für Crash und noch viel schlimmere Katastrophen bestehen bleibt, das Imperium Americanum?

Sich am Crash festzukrallen und zu hoffen, dadurch würde es dann besser werden, ist bei weitem zu oberflächlich.

Wie auch beim Therapieren einer Krankheit muß man die Ursachen bekämpfen, sollen die Maßnahmen Erfolg haben.

Leider ist es so, daß die ganze Welt, vor allem Deutschland und Europa, am liberaldemokratischen Anglokrebs erkrankt ist und man nicht weiß, ob es angesichts der aussichtslosen Lage nicht humaner wäre, eine Palliativbehandlung zu verordnen?

Tempranillo

Die Ursache wird nicht bestehen bleiben. Das Trumpeltier ist anscheinend der Einzige, der es begriffen hat, dass man in einer Fjord steckt, und einen Ausweg sucht, weil der Fjord bereits jetzt zu schmal ist, als dass der Tanker wenden könnte. Die anderen meinen noch, es hilft, wenn man nur schöne Bilder von unendlichen Seen malt.

Gruß Mephistopheles

Irrtum

sensortimecom ⌂ @, Sonntag, 14.06.2020, 12:40 vor 2055 Tagen @ Steppke 3881 Views

bearbeitet von sensortimecom, Sonntag, 14.06.2020, 13:02

Warum, glaubst du wohl, wehrt sich die gesamte Finanzwelt mit beispielloser Verzweiflung gegen den Crash, wenn es doch nur den "Reset" braucht, damit es danach wieder lustig und hurtig von Neuem losgehen kann? Warum den "Auftakt zur nächsten Runde" so lange raus schieben? Und warum ist die Politik diesmal bereit, auf ihre im eigenen Haus beschlossenen Gesetze zu pfeifen, ja sogar auf Jahrhunderte alte Wertvorstellungen - nur um wieder ein paar Jahre Luft zu kriegen??

Okay, ich sags dir: Weil der Crash diesmal ein weltgeschichtliches Paradigma bedeutet, und ein singuläres Spezifikum hat.

Wohin diese Gesellschaft treibt

eastman @, Paltz, Sonntag, 14.06.2020, 12:48 vor 2055 Tagen @ re-aktionaer 3656 Views

ist diffus. Ich komme aus der Zukunft, der ehem.DDR. Habe das schonmal erlebt, was hier abläuft, nur mit dem Unterschied - es gab einen Retter aus dieser Misere.
Den gibt es heute und hier nicht.
Wir haben auf der einen Seite der Waage die Wirtschaftskraft des Landes, den sog. Kapitalismus, der in seinem ureigensten Interesse sich immer wieder aufrappelt, egal, was geschieht und welche grotteschlechten oder auch richtig guten Rahmenbedingungen die jeweils aktuelle Politik liefert. Hier sind die Vorwärtsbringer zu Hause.
Die andere Seite: Aus Verblendung, Entwurzelung, Unwissenheit und Ignoranz steuert die Generation X in ihr eigenes Verderben, und wird alles mitreissen. Wie stolz waren die Altvorderen auf ihre/unsere Industrienation, sie haben dafür geschuftet, sind in die Kohleschächte eingefahren, haben getüftelt und erfunden, und heute will man nichts mehr davon wissen. Hier, in diesem Land wohlgemerkt.
Die Gender/Soziologen/Master/Bachelor/Antirassismus/Divers/... - Menschen graben sich das Wasser ab, indem sie Industrie, fortschrittliche Technologien usw. aus Unverstand verteufeln, das Ergebnis sehen wir bald.
Wie? Im Umverteilungkrieg und mit bürgerkriegsartigen Zuständen, weil eben für die Alimentierten nichts mehr da ist, weil eben keine Wertschöpfung mehr erfolgen kann, und weil irgendwann den "Vermögenden" alles genommen wurde, um es zu verteilen.
Vielleicht schwingt in meinen Gedanken zuviel Pessimismus, gepaart mit Realismus mit, aber, wie soll es denn anders ausgehen?
Und, Brandstifter gibt es mehr als genug, und die Dilettanten, mit Macht ausgestattet, werden immer mehr.
Was tun? Wenn über 40 Prozent der Jungen die Grüne Partei wählen will, laut einer Umfrage, dann ist damitelles gesagt und getan.

--
Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.

Wohin die Gesellschaft treibt? Die Antwort in einem Video

Tempranillo @, Sonntag, 14.06.2020, 13:27 vor 2055 Tagen @ eastman 3612 Views

bearbeitet von Tempranillo, Sonntag, 14.06.2020, 14:26

Hallo eastman,

diese Gesellschaft treibt in Richtung Veramerikanisierung und Vernegerung.

Der kommunistische Bürgermeisterkandidat für den Stadtrat von Le Havre wie Roosevelts Busenfreund Josef Stalin:

https://twitter.com/unhavrecitoyen/status/1271903554345762822

Ist es nicht schön? Hätte glatt von mir sein können, aber manchmal ist die Tatsachenwirklichkeit noch interessanter und spannender als jede Erfindung.

Entscheidet Euch für eines von beiden: Amerikanisierung und Vernegerung oder Europäisches wie hier?

https://www.youtube.com/watch?v=WaK0wYF5AEI

https://www.youtube.com/watch?v=xHMaRAjA_MU

Überkandidelt, gekünstelt und affektiert, aber wie viel Geist und Charme, Charakteristika, die Angloamerikanischem völlig fehlen. Stattdessen erhalten wir Stumpfsinn und Brutalismus bis zum Erbrechen.

Tempranillo

--
*Die Demokratie bildet die spanische Wand, hinter der sie ihre Ausbeutungsmethode verbergen, und in ihr finden sie das beste Verteidigungsmittel gegen eine etwaige Empörung des Volkes*, (Francis Delaisi).

Bravo …

WiKa ⌂ @, D, Sonntag, 14.06.2020, 13:29 vor 2055 Tagen @ sensortimecom 3658 Views

… selbst wenn es nur ein Empfinden ist, da bin ich von Herzen bei Dir. Und wer Augen und Ohren einmal etwas weiter aufsperren mag, kann da einige Anzeichen dafür erspüren. Diesmal fühlt es sich an wie eine endgültige Weggabelung der Menschheit. Kriegen wir diesmal nicht die Kurve, dürfte es ganz lange finster werden. Aber wie bereits gesagt, das spielt sich bislang auf einer anderen Ebene ab, die sich hier so vermutlich noch nicht richtig mit den passenden Worten abbilden lässt. Schon gar nicht gegen ein in Stein gemeißeltes: "Das weiderholt sich alles nur". Umso mehr Motivation, sich gedanklich einmal in eben diese Richtung zu bewegen. Ohne neues und erweitertes Denken auch kein Entrinnen aus alten Dogmen …

Große weltgeschichtliche Veränderungen: Aufstieg und Fall von Imperien

Tempranillo @, Sonntag, 14.06.2020, 13:51 vor 2055 Tagen @ sensortimecom 3786 Views

Okay, ich sags dir: Weil der Crash diesmal ein weltgeschichtliches Paradigma bedeutet, und ein singuläres Spezifikum hat.

Das kann sein, muß aber nicht. Ein weltgeschichtliches Paradigma wird der Crash, sofern er zum Untergang des angloamerikanischen Imperiums führt. Sonst garantiert nicht.

Bleiben die Machtverhältnisse, wie sie sind, dürfte er lediglich dazu führen, daß für die Völker Europas das Leben vollends zur Hölle wird.

Große Veränderungen, die dem bevorstehenden Crash meist unter Verzicht auf sauberes Herausarbeiten der Ursachen zugeschrieben werden, haben sich immer nur ergeben, wenn Imperien zugrundegegangen oder aufgestiegen sind.

Beispiele, jeweils für Aufstieg und Untergang, wären das Imperium Romanum, Heilige Römische Reich Deutscher Nation, Spanien Philipps II., Großbritannien unter Elizabeth I. (später Benjamin Disraeli), Frankreich Louis XIV und Richelieus, KuK-Österreich und Bismarcks Deutsches Reich.

Das Ende des angloamerikanischen Raub-, Kriegs- und Völkermordimperiums ist nicht alles, aber ohne dessen Tod ist alles nichts.

Tempranillo

--
*Die Demokratie bildet die spanische Wand, hinter der sie ihre Ausbeutungsmethode verbergen, und in ihr finden sie das beste Verteidigungsmittel gegen eine etwaige Empörung des Volkes*, (Francis Delaisi).

Kreative Ideen zur aktuellen Krise haben auch andere. Ende des Kapitalismus / Bedrohung unserer Zivilisation

Mephistopheles, Sonntag, 14.06.2020, 23:07 vor 2055 Tagen @ WiKa 2793 Views

bearbeitet von Mephistopheles, Sonntag, 14.06.2020, 23:12

Meinst Du nicht, dass das Bewusstsein schon ein paar Schritte weiter ist als in den vorherigen Wiederholungskrisen. Hast Du Dir noch niemals Gedanken darüber gemacht wie so ein System aussehen müsste, welches zweifelsohne ein deutlichere Verteilungsgerechtigkeit zu bieten hätte als das jetzige System? Wäre es nicht sinnvoller dort anzusetzen, als im Brustton der Überzeugung die Wiederholung des alten zu predigen?

Persönlich finde ich neue Ideen kreativer als statisches Denken. Und die prognostizierte Zukunftswiederholung fußt in der sich selbst erfüllenden Prophezeiung der Wiederholung. Ohne Willen zur Veränderung (eines jeden Einzelnen) wird es auch keine geben … das kann ich hier und heute unterschreiben. Ich mag mit meinen Gedanken dazu aber nicht auf andere warten … auch auf die Gefahr hin, dafür mit den alten Phrasen niedergemäht zu werden :-)

Ende des Kapitalismus:
https://www.youtube.com/watch?v=7d7vVXSrdVY

Diese Krise bedroht das Leben unserer Zivilisation
aus dem Datschiburger Käsblatt

Gruß Mephistopheles

Zum selben Thema: Aufstieg und Fall von Imperien

Mephistopheles, Sonntag, 14.06.2020, 23:21 vor 2055 Tagen @ Tempranillo 2931 Views

bearbeitet von Mephistopheles, Sonntag, 14.06.2020, 23:37

...hier ein schon etwas älteres Interview.

Der ist auch felsenfest davon überzeugt, dass das US-Imperium bald enden wird.

Die Neue Weltordnung.
China-Insider Frank Sieren: So leitet die neue SUPERMACHT den Abstieg des Westens ein /Mission Money

Hoffentlich kannst du jetzt ruhiger schlafen.

Gruß Mephistopheles

… der Faden der keiner ist

WiKa ⌂ @, D, Sonntag, 14.06.2020, 23:35 vor 2055 Tagen @ Mephistopheles 2697 Views

tut mir echt leid, aber Deinen Gedanken hier in der Antwort zu folgen ist für mich zu weit ab vom Schuss und der Versuch mit Bezug auf einzelne Sätze den Zusammenhang mit komisch Fragmenten zu beantworten … für mich zu weit daneben … wichtig ist in diesem Falle, dass Du meinst die Zusammenhänge begriffen und korrekt kombiniert zu haben. Dem muss ich mich ja nicht anschließen …

… nein ich kann nicht ruhiger schlafen …

WiKa ⌂ @, D, Sonntag, 14.06.2020, 23:37 vor 2055 Tagen @ Mephistopheles 2929 Views

Ich weiß ja nicht weshalb für Dich der Zusammenbruch des Hegemon so wichtig ist, aber der wird mit Sicherheit die anstehenden Probleme nicht lösen, sie allenthalben beeinflussen …

Die Antwort richtet sich auch eher @tempranillo als einen typischen Vertreter des Debitismus

Mephistopheles, Montag, 15.06.2020, 12:53 vor 2054 Tagen @ WiKa 2671 Views

bearbeitet von Mephistopheles, Montag, 15.06.2020, 13:02

Das Ende des angloamerikanischen Raub-, Kriegs- und Völkermordimperiums ist nicht alles, aber ohne dessen Tod ist alles nichts.

Tempranillo

Woran man das erkennt?

Ganz einfach: An dem Dauerschuldverhältnis.
Wenn das "angloamerikanische Raub-, Kriegs- und Völkermordimperium" endet, dann ist die Schuld (Wessen? Unsere?) gegenüber @tempranillo keineswegs getilgt, sondern wir haben sofort mit der nächsten Forderung zu rechnen.

Das ist Debitismus: Egal, wie viel du tilgst, die Schuld verschwindet nie. Es ist immer zu wenig. Es muss noch mehr erfolgen.
Sagt er doch: "dessen Tod.... ist nicht alles".
Jetzt wissen wir wenigstens Bescheid. [[hüpf]]

Gruß Mephistopheles

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