Marx & Engels - Profiteure der "Baumwoll-Sklaven" in den USA

Lenz-Hannover @, Freitag, 12.06.2020, 20:37 vor 2055 Tagen 3685 Views

(1) Die Tatsache, dass die meiste Baumwolle, die in den Spinnereien von Erman und Engels verarbeitet wurde, aus Amerika kam, (2) die Tatsache, dass das Ausbleiben der Rohstoffe zu wirtschaftlichen Problemen in beiden Spinnereien und der gesamten Baumwollindustrie geführt hat, (3) die Tatsache, dass Friedrich Engels Jr. in den Spinnereien seines Vaters zu dessen Lebzeiten gearbeitet und nach dessen Tod, 20% vom Profit der Baumwollspinnereien erhalten hat, (4) die Tatsache, dass 50% der Bevölkerung in den meisten Südstaaten der USA Schwarze waren, die zum überwiegenden Teil als Sklaven auf Baumwollplantagen eingesetzt wurden, (5) die Tatsache, dass der vergleichsweise geringe Preis von US-Baumwolle, der Baumwollspinnereien sehr rentabel gemacht hat, durch Sklavenarbeit ermöglicht wurde, und (6) die Tatsache, dass Friedrich Engels den notorischen Hungerleider Karl Marx regelmäßig finanziell unterstützt hat, dann muss man konstatieren, dass Friedrich Engels und Karl Marx Profiteure von Sklavenarbeit waren, dass sie von Sklavenarbeit gelebt haben, dass Marxismus ohne die Sklavenarbeit im Süden der USA nicht möglich gewesen wäre, dass das ganze Marxistische Gewäsch von der Befreiung der “Produktivkräfte” durch die Versklavung von Schwarzen im Süden der USA erst ermöglicht wurde.

Quelle: https://sciencefiles.org/2020/06/10/marxismus-ist-auf-sklavenarbeit-von-schwarzen-gegru...

Es ist ja das, was mich immer faszinierte: Marx hat wohl nicht richtig gearbeitet, stört "links" aber nicht.

Marx & Engels intim

Rainer ⌂ @, El Verger - Spanien, Freitag, 12.06.2020, 20:52 vor 2055 Tagen @ Lenz-Hannover 3601 Views

Es ist ja das, was mich immer faszinierte: Marx hat wohl nicht richtig gearbeitet, stört "links" aber nicht.

Zitate aus dem Büchlein von Björn Akstinat und Simon Akstinat, „Marx & Engels intim“

Vater an Sohn, Heinrich Marx an Karl Marx am 18.11.1835:

„Lieber Karl!
Über drei Wochen sind verflossen, dass Du weg bist, und keine Spur von Dir! Du kennst Deine Mutter und ihre Ängstlichkeit, und dennoch diese grenzenlose Nachlässigkeit! Das bestätigt mir leider nur zu sehr die Meinung, welche ich trotz Deiner mancher guten Eigenschaft hege, dass der Egoismus in Deinem Herzen vorherrschend ist.”

Zwei Jahre später, am 9.12.1837:

„Als wären wir Goldmännchen, verfügt der Herr Sohn in einem Jahre für beinahe 700 Taler gegen alle Abrede, gegen alle Gebräuche, während die Reichsten keine 500 ausgeben.”

Am 10.2.1838, ist der Vater mit Geschäft und Leben am Ende:

„Ich leugne nicht, dass ich mir zuweilen Vorwürfe mache, allzu schwach Dir den Zügel gelassen zu haben. So sind wir jetzt im vierten Monat des Justizjahres, und schon hast Du 280 Taler gezogen. So viel hab’ ich diesen Winter noch nicht verdient… Ich bin erschöpft, lieber Karl, und muss schließen.”

Danach starb der Vater.

Marx selbst hielt dann auch nichts von eigener Arbeit und betrachtete das Erbe als „sein Vermögen”, und schrieb einem Bekannten 1843:

„Ich bin, wie ich Ihnen schon einmal geschrieben habe, mit meiner Familie zerfallen und habe, solang meine Mutter lebt, kein Recht auf mein Vermögen.”

1848 an Engels, auf dessen Kosten Marx weiterlebte:

„Dein Alter ist ein Schweinehund, dem wir einen hundsgroben Brief schreiben werden.”

und

„Ich habe einen sicheren Plan entworfen, Deinem Alten Geld auszupressen, da wir jetzt keines haben.”

Engels 1851 an Marx:

„Da mir meine Intrige mit meinem Alten vollständig gelungen ist, wenigstens bis jetzt, so kann ich mich hier definitiv häuslich niederlassen. Die Entwicklung der Geschichte mit meinem Alten und die neue Intrige, die ich anspinnen musste, einerseits um meine Unentbehrlichkeit hier zu verlängern, und zweitens, um mich vor zu großer Überbeschäftigung in dem Handelshaus zu schützen, erzähl ich Dir mündlich. In 6 Wochen ist ohnehin Ostern, und die Sache ist umständlich. So viel ist gewiss, dass mein Alter mir das alles in bar bezahlen soll, besonders wenn er erst hier gewesen ist und ich ihn noch mehr hineingeritten habe.”

Darauf Marx 1852 an Engels:

„Die einzige gute Nachricht, die wir von meiner Schwägerin erhalten haben, ist die Nachricht von der Krankheit des unverwüstlichen Onkels meiner Frau. Stirbt der Hund jetzt, so bin ich aus der Patsche heraus.”

Engels wünscht ihm alles Gute:

„Zu der Nachricht von der Krankheit des alten Braunschweiger ERbschaftsverhinderers gratuliere ich und hoffe, dass die Katastrophe endlich entreten wird.”

Starb dann und Marx schreibt jubelnd, wie viel Kohle sie bekommen. Hurra. „A very happy event”. Hielt aber nicht lang. Marx an Engels 1861:

„Meinem Onkel habe ich zunächst 160 Pfund abgepresst, so dass wir den größten Teil unsrer Schulden abzahlen konnten. Meine Mutter, bei der von barem Geld nicht die Rede ist, die aber rasch ihrer Auflösung entgegengeht, hat einige frühere Schuldscheine, die ich ihr ausgestellt habe, vernichtet.”

Engels an Marx 1862:

„Falls wir nicht die Kunst erfinden, Gold zu scheißen, wird schwerlich etwas anderes übrigbleiben, als dass Du auf die eine oder andre Weise etwas aus Deinen Verwandten herausschlägst.”

Rainer

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Political correctness von der anderen Seite

Oblomow, Freitag, 12.06.2020, 23:09 vor 2055 Tagen @ Rainer 3118 Views

Marx verstand sich als Wissenschaftler, ergo ist es voellig boogey, was fuer ein Charakterschwein er war. @dottore knoepft sich Marx vor, indem er sein Denken widerlegt. Klar hat Marx fleissig gearbeitet, auf jeden Fall mehr als jeder Gold- oder Aktienhaendler. Was fuer ein moralines Zeugs. Lies mal, was Richard Wagner in Sachen Geld so abgezogen hat. Und deswegen und weil er ein so schlimmer Antisemit war, hoeren Trottel dann seine Musik nicht. So bloed muss man sein.

Herzlich
Oblomow

Was wohl über Dr. Paul C. Martin noch alles herauskommt?

Skeptiker @, Samstag, 13.06.2020, 00:21 vor 2055 Tagen @ Oblomow 3354 Views

Moin Oblomow,

Und deswegen und weil er ein so schlimmer Antisemit war, hoeren Trottel dann seine Musik nicht. So bloed muss man sein.

Wenn es die eigene einseitige Sichtweise unterstützt, ist halt jeder "vermeintlich" helfende Hinweis recht [[zwinker]]

Hier wird ja auch hin und wieder auf den Umstand hingewiesen, das @dottore bei der Springerpresse gearbeitet hat, gegen Bezahlung wahrscheinlich.

Ganz furchbar [[zwinker]]

Mal sehen, was noch so alles über ihn ans Tageslicht kommt. Dann wird wohl auch der eine oder andere fordern, dass das DGF geschlossen werden muss, oder sogar, dass der Debitismus in die Mülltonnen getreten gehört.

[[euklid]]

Skeptiker

Nichts kommt von Nichts

mabraton @, Samstag, 13.06.2020, 09:47 vor 2055 Tagen @ Oblomow 2419 Views

Hallo Oblomow,

Mit Moral hat das nichts zu tun. Es geht um die Haltung und das Selbstverständnis von Personen die für sich in Anspruch nehmen ein Gesellschaftsmodell zu definieren was Gerecht ist. Um das zu definieren wissen Sie vor allem was nicht Gerecht ist. Das ist immer ein schlechtes Zeichen wenn man das Gegensätzliche in den Vordergrund stellt. Vor allem aber sollte man, wenn man solche Nägel einschlägt, sein eigenes Tun und Handeln einigermaßen daran ausrichten. Im Unterschied zur verqueren Weltanschauung eines Komponisten, dessen Musik ich lieben kann und mich seine Person einen feuchten Kehricht interessiert, steht diese Wahl bei Konsorten Marx&Engels nicht zur Verfügung. Das was die Beiden da vom Stapel lassen ist ein Spiegelbild ihrer Heilslehre. Verachtung und Hass im Zwischenmenschlichen geht wunderbar einher mit Hirnfürzen über den Weltfrieden. Im Grunde muss man sich ja nur anschauen in welch verqueren Verklausulierung Marx sein Gewäsch zu Papier gebracht hat. Das Meiste ist für den Gulli. Hirnfürze eben, für Leute die gerne die Schuld bei Anderen suchen.

Beste Grüße
mabraton

Einfach. Er war Macho und hat die Frauen voll mies behandelt

Oblomow, Samstag, 13.06.2020, 09:47 vor 2055 Tagen @ D-Marker 2527 Views

Wir haben also auf der Sollseite Antisemit, geldgeiler Schnorrer, Streithansel, Charakterschwein, Macho usw., nen Todsuendenmann ersten Kalibers.

Zum Glueck sind im gelben Forum alle Heilige. Ich bin naemlich der helige Oblomow, der alle sieben Todsuenden erfolgreich so wie z.B. der heilige Goldhaendler Krall hinter sich gelassen hat.

Philosophie ist einfach. Man findet bei einem Denker eine ethische Verfehlung und dann kann man das Werk auf den Muell werfen. Das gilt fuer Kuenstler, Politiker usw. natuerlich auch.

Immer schoen die Moral fuer sich selbst beanspruchen und den Feind moralisch diskreditieren.

Zu diskreditieren waeren allein diese, die Moral als Monstranz vor sich hertragen, die Pfaffennaturen.

Herzlich
Oblomow

Marx interessierte die Gerechtigkeit nicht

Oblomow, Samstag, 13.06.2020, 10:04 vor 2055 Tagen @ mabraton 2430 Views

bearbeitet von Oblomow, Samstag, 13.06.2020, 10:07

Gilt das auch fuer Jesus?

Marx versuchte faustisch [[zwinker]] zu verstehen, was die Welt im Innersten zusammen haelt. Einen moralischen Impetus unterstellst Du. Den Wissenschaftler interessiert Moral nicht, er will Wissen schaffen. Er war Materialist und versuchte die Gesetze der Oekonomie zu verstehen so wie Hegel die Gesetze des Seins. An wichtigen Stellen irrte er wie mancher Philosoph. Das zeigt @dottore. Es geht um Denken, dass der Faulpelz Marx in weiß der Geier wieviel tausend Seiten hineinverzapft hat. Der goldige Krall z.B. moralisiert und muss sich selbst befragen.lassen, ob das nicht verlogen ist. Das ist in Kuerze der Unterschied.

Herzlich
Oblomow

Marx Wissenschaftler?

Dieter, Samstag, 13.06.2020, 10:16 vor 2055 Tagen @ Oblomow 2383 Views

Hallo,

Marx würde ich nicht als Wissenschaftler bezeichnen. Seine tief verwurzelte materialistische Prägung und Weltanschauung hat ihn davon abgehalten, seine Theorien auf eine tragfähige Basis zu stellen.
Ein Materialist hätte zuerst die Basis (Definition Wert) prüfen müssen, auf der man die darauf folgenden Gedanken aufbauen kann, aber das hätte natürlich den Materialismus ab absurdum geführt, was er vermutlich nicht zulassen wollte, da er vermutlich anderes im Sinn hatte.

(zwar viel "vermutlich", aber man kann ihn schlecht fragen)

Gruß Dieter

In his own words

mabraton @, Samstag, 13.06.2020, 10:22 vor 2055 Tagen @ Oblomow 2405 Views

Hallo Oblomow,

Jesus? Wer moralisiert denn hier?
Marx:
"Nur bei einer Ordnung der Dinge, wo es keine Klassen und keinen Klassengegensatz gibt, werden die gesellschaftlichen Evolutionen aufhören, politische Revolutionen zu sein."

"Setze den Menschen als Menschen und sein Verhältnis zur Welt als ein menschliches voraus, so kannst du Liebe nur gegen Liebe austauschen, Vertrauen nur gegen Vertrauen etc. Wenn du die Kunst genießen willst, musst du ein künstlerisch gebildeter Mensch sein; wenn du Einfluss auf andere Menschen ausüben willst, musst du ein wirklich anregend und fördernd auf andere Menschen wirkender Mensch sein. Jedes deiner Verhältnisse zum Menschen – und zu der Natur – muss eine bestimmte, dem Gegenstand deines Willens entsprechende Äußerung deines wirklichen individuellen Lebens sein. Wenn du liebst, ohne Gegenliebe hervorzurufen, d. h., wenn dein Lieben als Lieben nicht die Gegenliebe produziert, wenn du durch deine Lebensäußerung als liebender Mensch dich nicht zum geliebten Menschen machst, so ist deine Liebe ohnmächtig, ein Unglück.“

Beste Grüße
mabraton

Was ist denn an beiden Texten falsch?

Oblomow, Samstag, 13.06.2020, 11:02 vor 2055 Tagen @ mabraton 2312 Views

Ich kenne den Geldtext. Er ist ein frueher Text und gedankenreich. Sollte jeder unbedingt lesen und selbst durchdenken.

Seine Promotion ging ueber Demokrit. Ich rede ueber den Wissenschaftler Marx, der wie der Wissenschaftler Spengler sich in der Geschichte vergrub.

Jeder sollte uebrigens auch die Bibel lesen. Das Große ist ein Geschenk, dass uns uns selbst besser verstehen laesst. Marx hat uebrigens in einem Fragebogen, das war so eine Salonmode, sein Motto De omnibus dubitandum genannt.

Herzlich
Oblomow

Wofür steht die Karl - Marx - Allee in Berlin? Für den Frauenschläger oder den Erbschleicher Karl Marx?

bolte @, Samstag, 13.06.2020, 11:04 vor 2055 Tagen @ Oblomow 2410 Views

Berlin Karl Marx Allee
HO Gaststätte Müggelturm, Friedrichstraße Café Moskau.

[image]

Einfach. Todsuende Voellerei

Oblomow, Samstag, 13.06.2020, 11:20 vor 2055 Tagen @ bolte 2374 Views

Jetzt kommt's Dicke: Marx erzaehlte Negerwitze

Oblomow, Samstag, 13.06.2020, 11:33 vor 2055 Tagen @ Rainer 2595 Views

und nannte Lassalle einen "juedischen Nigger": Autodafe bitte! Umbenennung Strassen usw. etc.pp Tschuessi Nischel in Karl Marx Stadt, ich meine Chemnitz.

Herzlich
Oblomow

Kapitalismus und Kommunismus sind zwei Seiten derselben Medaille

solstitium @, Samstag, 13.06.2020, 11:45 vor 2055 Tagen @ Rainer 2438 Views

bearbeitet von solstitium, Samstag, 13.06.2020, 12:09

Sunzi
"wenn Du Deinen Feind nicht kennst, wirst Du jeden Krieg verlieren"

Marx führt seine Leser bewusst in die Irre. Er erklärt den AG zum Feind des AN, was die Kommies so dann auch "gefressen" haben.

Den wahren Feind Beider, erkennt der durch Marx verblendete Kommie nicht, lenkt absichtlich davon ab.

Ergo dient Marx dem Kapitalismus mehr, als irgendwer.
Guckt einfach mal raus. 150 Jahre nach dem Manifest.

divide et empera

Wer teilt und beherrscht also mittels Marx AG und AN?

Viel Spass beim knobeln.

(PS Nebengeplänkel:
Der Bauer hätte ja so nie Probleme gehabt, einen AG hat er ja nicht.
Dennoch balsamiert der Kommunismus ihn und beschenkt ihn in der Staatsform-Benennung.

Arbeiter und Bauern-Staat

Tags drauf enteignet genau dieser Staat den Bauern und macht einen AG aus diesem innerhalb einer LPG.
Und der Bauer klatscht sich auf die Schenkel, freut sich über die kommunistische Enteignung und 90 % Lohnverlust!


AG Arbeitgeber
AN Arbeitnehmer

Mußt Du alles verstehen?

D-Marker @, Rostock (MV), Samstag, 13.06.2020, 12:04 vor 2055 Tagen @ Oblomow 2240 Views

Und dann noch auf den ersten Blick?

Jetzt ist mir wohler.


https://www.youtube.com/watch?v=OfUycCUzGy0


Na ja, @DT würde jetzt auch zusammenzucken.

Wenn mir "Schwester Erika" über die Lippen käme...


Mal sehen, wie lange ich hier noch schreiben darf.

Ach so, wegens Deinem letzten Wechsel.


Gerne ändern wir die Musikanten.


https://www.youtube.com/watch?v=oH1mwyY_hdY


LG
D-Marker

Den Debitismus in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf

Oblomow, Samstag, 13.06.2020, 12:05 vor 2055 Tagen @ solstitium 2366 Views

bearbeitet von Oblomow, Samstag, 13.06.2020, 12:09

http://www.bauernkriege.de/Gesamttab.html

Seit Jahrtausenden und weltweit setzen die Erfüllungsgehilfen den sozialistischen Todestrieb um und frönen den sieben Todsünden. Die 1% haben immer ordentlich zu tun, dem Lebenstrieb Geltung zu verschaffen.

Könntest Du mal Klartext reden? Ich kapiere deinen Gedanken nicht. Was heißt AN und AG? Arbeitnehmer, Arbeitgeber oder was? Wer und was steckt (selbstverständlich neben Marx, Spengler und Debitismus, Juden, geilen Steuerungssystemen und dem heiligen Krall) dahinter?

Herzlich
Oblomow

...und Thunberg ist Expertin

solstitium @, Samstag, 13.06.2020, 12:17 vor 2055 Tagen @ Oblomow 2360 Views

bearbeitet von solstitium, Samstag, 13.06.2020, 12:27

Marx ist genauso Wissenschaftler wie Thunberg Expertin, erst für Klima, dann kurz für Corona, jetzt wurde sie noch für Black lives... vor die Kamera gesetzt.

Die Leute, die hier Thunberg oder Baerbock die Bühne geben, sind dieselben, die es vorher für Marx in völlig identischer Absicht taten.

Es geht immer von denen aus, von denen wir weder Gesicht noch Namen kennen.

Was zählt ist immer das messbare Ergebnis, die erkennbare Tat, die tatsächlichen Folgen.

Der Wohlstand der Menschen des Landes mit den reichsten Bodenschätzen der Welt war 1941 erbärmlich, unter Kommie-Stalin.

Demgenüber jener Wohlstand der Menschen in Deiner Nachbarschaft, wo man Benzin aus Kohle gewann, oder Gummi ohne Kautschuk erfand im selben Jahr Weltspitze.

Und dieser war ausdrücklich nicht kreditinduziert.

Marx lag falsch mit seinen Axiomen. Aber innerhalb dieser Axiome hat er durchaus wissenschaftlich gearbeitet

Mephistopheles, Samstag, 13.06.2020, 12:18 vor 2055 Tagen @ Oblomow 2303 Views

Gilt das auch fuer Jesus?

Marx versuchte faustisch [[zwinker]] zu verstehen, was die Welt im Innersten zusammen haelt. Einen moralischen Impetus unterstellst Du. Den Wissenschaftler interessiert Moral nicht, er will Wissen schaffen.

Marx`falsches Axiom war, dass die Geschichte eine Abfolge von Klassenkämpfen sei, bei denen sich am Schluss die Arbeiterklasse durchsetze. Er hat auch fälschlicherweise angenommen, dass es die Lohnarbeit schon immer gegeben habe, während sie nur eine wieder verschwindende Erscheinung der faustischen Kultur darstellt.

In Wirklichkeit ist Geschichte jedoch eine Abfolge von Kulturen. Innerhalb einer Kultur und deren Voraussetzung entstehen Stände. Die beiden Urstände sind der Adel und das Priestertum. Indem die faustische Kultur den Adel abschaffte oder in seiner gesellschaftlichen Funktion nivellierte und aus den der Gottheit geweihten Priestern Intelektuelle mit beliebigen Ideologien machte, hat sie ihr eigenes Ende besiegelt.
Der dritte und zuletzt erscheinende Stand ist das städtische Bürgertum, welches sich aus den nichterbenden Nachkommen der Bauern eine Arbeiterschaft heranzieht, so lange, bis das Land leer ist.
Städte können sich nämlich nie und konnten es nie genetisch selbst erhalten, weil in ihnen der Todestrieb herrscht - oder, anders ausgedrückt - weil Städte immer ein Geburtendefizit haben. Es sterben in der Stadt immer mehr Menschen als in ihr geboren werden. Das fällt zunächst deswegen nicht auf, weil das städtische Geburtendefizit erst in der 2. Generation einsetzt.

Er war Materialist und versuchte die Gesetze der Oekonomie zu verstehen so wie Hegel die Gesetze des Seins. An wichtigen Stellen irrte er wie mancher Philosoph. Das zeigt @dottore. Es geht um Denken, dass der Faulpelz Marx in weiß der Geier wieviel tausend Seiten hineinverzapft hat. Der goldige Krall z.B. moralisiert und muss sich selbst befragen.lassen, ob das nicht verlogen ist. Das ist in Kuerze der Unterschied.

Das stimmt nicht. Für Marx war die Geschichte eine Abfolge von Klassenkämpfen. Er hat nicht verstanden, dass es eine Ökonomie nur als Folge einer Kultur gibt und diese ihre dominierende Rolle erst einnimmt, wenn die Kultur tot ist und von der Zivilisation abgelöst wurde. Ökonomie ist ein Todessysmptom. Marx hat nicht begriffen, dass die Theorien, die er im 19. Jh. entwickelte, nur für das 19. Jh. Geltung besaßen.

Gruß Mephistopheles

Theke-Antitheke-Syntheke (m.L.)

Oblomow, Samstag, 13.06.2020, 12:21 vor 2055 Tagen @ D-Marker 2266 Views

bearbeitet von Oblomow, Samstag, 13.06.2020, 12:46

So einfach ist Philosophie. Ein gutes Gas Wein, irgendwas labern und fettisch ist Das Kapital oder die Kritik der Vernunft. Ich arbeite dran.

Herzlich
Oblomow

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Hier was von Robert Gernhardt

Beim ersten Glas sprach Husserl:
»Nach diesem Glas ist Schlusserl.«
(...)

Hier lang geht's weiter mit den anderen Geistern: http://www.buchdesign-kiessling.info/dieter/gedichte/gernhardt/ge-07.htm

Ich will Dir Deinen Marx nicht vermiesen

mabraton @, Samstag, 13.06.2020, 12:21 vor 2055 Tagen @ mabraton 2291 Views

...und übe mich daher im Schweigen.

Beste Grüße
mabraton

Debitismus ist genuin Divide et impera

Oblomow, Samstag, 13.06.2020, 12:35 vor 2055 Tagen @ solstitium 2260 Views

Tja, die Verblödung ist eben allgegenwärtig. Marx hat noch Bücher gelesen, Baerbock schreibt Bücher. Debitismus ist Divide et impera, soviel sollte aber in einem Forum für Debitismus klar sein. Da ist kein Platz für Himmelreich. Halt! Krall, unser Goldmann, hat den Weg raus gefunden: Kampf den Sieben Todsünden, zurück zum Christentum, seine Bücher kaufen und Monarchie. Packmers!

Herzlich
Oblomow

Banditendoktor

Oblomow, Freitag, 26.06.2020, 22:45 vor 2041 Tagen @ D-Marker 1997 Views

Dieser B. Traven ist wirklich ne Wucht. Danke Dir. Hab' gestartet, freue mich auf mehr. Wird meine Sommerlektuere werden.

Prost
Oblomow

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